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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
40
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 9. März 2006
Eine klassiche Biographie ist das wohl nicht, aber der Autor nimmt sich die Freiheit, basierend auf umfangreichem, teilweise bisher nicht zugänglichem Material ein Bild von Alma Mahler-Werfel zu zeichnen, das seiner persönlichen Vorstellung entspricht. Er zitiert dabei immer wieder aus Original-Tagebucheintragungen von Alma, die seine Meinung mehr als unterstützen. Und somit entsteht das Bild einer charakterschwachen oder zumindest was Ihre Meinung und Haltung zu den eigenen Männern betrifft sehr wankelmütigen, ich-bezogenen, dominanten, hysterischen Dame der damaligen Wiener Gesellschaft, die herrschsüchtig Ihre jeweiligen Partner ausnützt, zurechtweist und vorwärtspeitscht.
Der Mythos der "Muse der Großen" ist so nicht aufrecht zu erhalten. Wenngleich - was hätten die betroffenen - vornehmlich Mahler, Werfel, aber auch Kokoschka, produziert, wäre sie nicht gewesen? Wäre Ihr Werk ein anderes geworden? Intrigant und nachtragend ist sie, rassistisch allemal, aber unintelligent kann sie nicht gewesen sein. Sonst hätten wohl die genialen Männer an Ihrer Seite das Interesse doch verloren. Das Buch ist kurzweilig, amüsant und teilweise auch recht spannend zu lesen, wenngleich es einem "wissenschaftlichen" Anspruch und dem auf Objektivität wahrscheinlich nicht gerecht wird.
Man kann sich des Eindrucks aber nicht erwehren, dass das Bild, das der Autor von Alma zeichnet, der Wahrheit wohl recht nahe kommt. Interessant auch zu sehen, dass sich in der Gesellschaft, zumal was Beziehungen und deren Verwirrungen betrifft, seit damals wohl nur vordergründig etwas geändert hat.
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am 12. Dezember 2007
Ich kannte bisher nur den Namen Alma Mahler-Werfel und ihren Ruf als Muse
bedeutender Männer.

Als Alma Schindler geboren, verheiratet mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem
Architekten Walter Gropius und letztlich dem Schriftsteller Franz Werfel.
Ungezählt ihre Affären. Erwähnen möchte ich nur Oskar Kokoschka und Johannes
Hollnsteiner. Letzter war pikanterweise katholischer Priester, Professor für
Kirchenrecht und Vizepräsident des Erzbischöflischen Metropolitan- und
Diözesangerichts in Wien. Eine ebenfalls äußerst schillernde Persönlichkeit.

Die Lektüre dieses Buches zeigt nicht nur das bunte (oder besser:
bizarre) Leben dieser Dame, sondern vermittelt gleichzeitig ein facettenreiches
Bild fast eines ganzen Jahrhunderts (1879-1964). Es ist eines der wenigen
Bücher, dessen Hauptperson ich beim Lesen zunehmend unsympathischer fand - und
ich schließe mich der Beurteilung von Marietta Torberg an, die über A.
Mahler-Werfel sagte: " Sie war eine große Dame und gleichzeitig eine Kloake."
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am 23. Juni 2008
Spannend, leicht zu lesen: das ist für mich kurz zusammengefasst das Resumee der Alma Mahler-Biografie von Oliver Hilmes. Danke auch jenen Rezensenten (und natürlich auch den -innen), die mir gerade diese Biografie so ans Herz gelegt haben. Ich (als Wiener) habe auf jeden Fall eine Menge dazugelernt über das Österreich des ausklingenden 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Weil eben der Bogen von Alma Mahler über O.K., Gropius und Gustav Mahler bis zu Franz Werfel gespannt wird. Im Aktiengeschäft würde hier jetzt eine Kaufempfehlung folgen! Unbedingt!
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Alma Maria Mahler ' geborene Schindler ' und wiederverheiratete Gropius und Werfel war eine sehr lebenslustige Frau. Über sie habe ich mir eine Biografie besorgt, weil ich einen Film über Gustav Mahler sah und mich diese Frau faszinierte und interessierte.

Im Pantheon-Verlag ist ein sehr ansprechendes Buch herausgekommen. Ich habe aus dieser Serie schon einen Band, der das Leben des berühmten guten Deutschen aus Nanking beschreibt, was mich damals auch schon angesprochen hatte. So habe ich nicht lange überlegt und mir das Buch zugelegt.

Der Autor:
========

Oliver Hilmes wurde 1971 geboren und studierte Geschichte, Politik und Psychologie in Marburg, Paris und Potsdam.

Der politischen Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts widmete er besonderes Augenmerk. Weiterhin war er in der Intendanz der Berliner Philharmonie tätig.

Cosima Wagner war sein zuletzt erschienenes Buch gewidmet. (Cosimas Kinder ' Triumph und Tragödie der Wagner-Dynastie)

Gliederung:
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Prolog

Kindheit und Jugend (1879 ' 1901)
Eine heile Welt?
Die schwierige Familie
Ungenutzte Chancen
Die Prinzessin und der kluge Frosch

Mahler (1901 ' 1911)
Verwirrungen
Alltag mit einem Genie
'.

Exzesse (1911 ' 1915
Jung, reich ' und Witwe
'

Ehe auf Distanz (1915 ' 1917)
Selbstbetrug
'

Hassliebe (1917 ' 1930)
Entscheidungen
Doppelspiel
'

Radikalisierung (1931 ' 1938)
Hohe Warte
'

Die unfreiwillige Flucht (1938 ' 1940)
Abschied von Wien
'

In Sicherheit ' und unglücklich (1940 ' 1945)
In 'Deutsch-Kalifornien'
'

Abgesang (1945 ' 1964)
La grande veuve
'

Epilog
Dank
Anmerkungen
Quellen
Literatur
Personenregister
Bildnachweis

Inhalt:
=====

Alma Mahler-Werfel ist allemal gut für eine Biografie, die sich spannend und bald wie ein Krimi liest. Diese Frau ist etwas Besonderes ' ob nun positiv oder negativ ' wie auch immer, sie ist interessant, wenn sie auch von vielen Menschen als oberflächlich und weniger positiv gesehen wird.

Die Meinungen teilen sich sicher bei ihr, wie bei vielen Persönlichkeiten.

Dieses Buch zeigt eine Alma Mahler-Werfel auf, die auf jeden Fall außergewöhnlich war. Ob sie nun sexsüchtig war oder als Muse ihrer Männer fungierte, das sei dahingestellt.

Der Autor stellt die Protagonistin nicht ins Licht, ohne die Schattenseiten zu beleuchten. Er sieht diese Frau rundum mit all ihren Fehlern, Schwächen und auch Vorzügen und lässt den Leser an seinen umfassenden Recherchen teilhaben.

Vielen Quellen, die Hilmes aufgetan hat, um Frau Mahler-Werfel so bildhaft und realistisch wie möglich zu beschreiben, sind noch nie erforscht worden, zeigen also die Hauptdarstellerin des Buches in einem bisher unbekannten, aber, so würde ich sagen, realen Bild ihrer selbst.

Es wird nichts beschönigt, im Gegenteil. Ich finde es aufregend, dass auch ihr lange Zeit verschollener Nachlass mit ihren Tagebüchern, mit Briefen und Fotos usw. gefunden und umfassend recherchiert und verwendet wurde.

Aber nicht nur Alma Mahler-Werfel, sondern auch ihre Männer werden im Buch erwähnt und man erfährt so auch aus ihrem Leben und natürlich den Zusammenhang mit Frau Mahler-Werfel.

Viele Männer ' so kann man sich denken ' kommen hier ins Gespräch. So u. a. auch Zuckmayer, Werfel, A. Berg usw.

Der Untertitel Witwe im Wahn kommt Frau Mahler-Werfel sehr entgegen. Sie war wohl, so habe ich das aus dem Buch entnommen, eine sehr zweigeteilte, gespaltene Persönlichkeit, die einerseits die Männer liebte und bei ihnen ihre Interessen durchzusetzen vermochte, andererseits aber auch politisch und kulturell hinter den Kulissen die Fäden zog, ob das immer funktionierte sei dahingestellt, aber sie war wohl eine Persönlichkeit mit einem zwiespältigen Charakter mit gegensätzlichen Gefühlen, Gedanken und Wünschen.

Meine Meinung:
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Ich habe ja schon einige meiner Gedanken in die Inhaltsangabe einfließen lassen, aber zusammenfassend gesagt kann ich behaupten, dass ich auf Grund der Lektüre dieser Biografie sehr viel über diese Frau zum einen und die Zeit, in der sie lebte sowie die Männer, mit denen sie lebte lernen konnte.

Ich habe das Buch, obwohl man meinen könnte, dass es nicht ganz einfach zu lesen ist, praktisch wie einen Krimi verschlungen und konnte mich sofort in die Handlungen, Details und Personen hineinversetzen.

Hilmes schafft es mit einer außergewöhnlichen Schreibweise ' einem biografischen Stil ' und trotzdem einer flüssigen Art und Weise des Schreibens, den Leser an den Hauptcharakter anzunähern.

Man konnte sich mit der Protagonistin identifizieren, hatte aber trotzdem genügend Freiraum, sich seine eigenen Gedanken zur Person zu machen.

Man spürt, dass sich der Autor sehr intensiv mit der Personen, ihrer Zeit und ihrer Männer im Zusammenhang auseinander gesetzt hat und tiefgründig recherchierte.

Bildmaterial:
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Sehr schön ist das umfangreiche Bildmaterial, welches die Texte noch besonders untermalt. Es sind zahlreiche Bilder vorhanden, die Mahler-Werfel zeigen und ihre Lebensgeschichte.

Von Anfang an bis zum Ende des Buches wird diese Frau 'auseinander genommen' und ihre Charakterzüge und ihr Leben mit dem Hintergrund ihres zweigeteilten Charakters und der historischen Befindlichkeiten erklärt.

Es wird mit ihrer Kindheit begonnen, es geht über ihre Ehe, über eine Liebe, die zur Hassliebe wird, über ihre Verwirrungen und ihren erzwungenen Abschied von Wien. Auch die Zeit des zweiten Weltkrieges und deren Auswirkungen fließen in die Betrachtungen ein.

Alles in allem ein äußerst interessanter Roman über einen Menschen, seine Zeit und seine Gefühle. Eine Frau am Rande ihrer Männer, die sich aber immer ins Licht stellt und so unvergesslich sein wird.

Kurze Leseprobe am Rande:
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Diese rührselige Szene könnte sich in der Tat so zugetragen haben, allerdings kann Canetti Alma während der Beerdigung auf dem Friedhof gar nicht gesehen haben, denn sie saß zu dieser zeit allein in ihrer Villa. 'Ich stand neben Hollnsteiner am offenen Grab', erinnerte sich Erich Rietenauer, damals Ministrant auf dem Grinzinger Friedhof, 'von der Alma war weit und breit nichts zu sehen.' 98 Alma mochte Beerdigungen nicht und hatte weder Mahler noch ihre beiden vor Manon verstorbenen Kinder auf ihren letzten Wegen begleitet. Und als sie viele Jahre später zur Beisetzung Franz Werfels abgeholt werden sollte, sagte sie barsch: 'Ich gehe niemals zu solchen Veranstaltungen!' 99

Die hochgestellten Zahlen sind jeweils in den Anmerkungen am Ende des Buches erklärt.

Ich empfehle das Buch sehr !!!
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am 5. Mai 2016
Der Inhalt des Buches war durch Produktbeschreibung bekannt. Ich war aber überrascht, dass ich ein fast ungelesenes Buch schnell erhielt. Deshalb vergebe ich meine positive Bewertung für die vorzügliche Abwicklung des Auftrages.
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am 30. Mai 2016
Das Buch ist in einem sehr guten Zustand, enthält aber eine mit Kugelschreiber geschriebene Widmung. Das sollte dem Käufer vorher mitgeteilt werden!
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am 5. Februar 2014
Ich hatte den Film gesehen, aber da diese nicht so ins detai gehen können , nun das Buch.Es ist eine Frau voller extreme,sehr interesannt zu lesen.
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am 13. Mai 2005
Oliver Hilmes' Buch ist ohne Zweifel lesenswert, da man viel über das Fin de siècle und seinen kulturgeschichtlich bedeutsamen Personenkreis erfährt. Dennoch sollte man beim Lesen äußerste Vorsicht walten lassen, denn der Autor scheut sich nicht, offen seine persönliche Aversion gegen seine eigene "Heldin" zu zeigen, wie ja allein schon der Titel beweist. Dies disqualifiziert ihn als seriösen Biographen. Alma Mahler-Werfel war vermutlich keine Königin der Herzen, aber - und das ist entscheidend - darauf legte sie auch gar keinen Wert. Sie bekannte sich jederzeit zu ihrer Rolle als femme fatale
und das bedeutete in ihrer Zeit noch etwas anderes als heute. Mit der von Hilmes viel zitierten Hysterie allein kann sie ja wohl kaum so viele bedeutende Männer angezogen haben, die ihrerseits z.T. auch nicht gerade sehr sympathische Personen waren. Fazit: warten wir auf die nächste Biographie.
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am 18. Dezember 2012
Buch ist nicht zu teuer, sieht gut aus, wie neu.
Inhalt gefällt mir auch, ich habe es schon gelesen.
über diese Frau das beste Buch bis jetzt.
Viel Informazion über Zeitgenossen.

Peter Otten
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am 18. August 2010
enthält vieles, was sie in ihrer auobiogafie nicht erwähnt. gut und sehr interessant zu lesen.
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