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am 3. Januar 2017
Ein sehr berührender Roman über die Südstatten und die Rassentrennung in der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen.
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am 10. Juli 2014
Mit vier Jahren wird Lily Owens zur Halbwaise als ihre Mutter durch einen tragischen Unfall stirbt. Seither wacht ihr Vater T.Ray mit harter Hand über das mittlerweile vierzehnjährige Mädchen. Im Juli 1964 flüchtet sie nach einem brutalen und ungerechten Vorfall mit ihrem Kindermädchen Rosaleen aus der heimischen Plantage und findet Unterschlupf bei drei farbigen Schwestern, bei denen schon einst ihre junge Mutter Zuflucht gesucht hat...

Sue Monk Kidd erzählt eine warmherzige Geschichte übers erwachsen werden in den 60er Jahren und die Suche nach den eigenen Wurzeln.
Lily ist meist sympathisch, wenn auch hin und wieder überheblich und bockig. Was man aber leicht der Pubertät zuschreiben kann. Die Bienen-Schwestern May, June und Augusta habe ich jedoch ohne zögern in mein Herz geschlossen.
Von der Erzählweise, die die Landschaften vor meinem inneren Auge zum Leben erweckte bin ich nachhaltig begeistert.
Die Autorin schreibt flüssig und spannend, leider ging mir manches zu schnell oder wird für meinen Geschmack unzureichend erzählt. Ich hatte ein paar Mal das Gefühl etwas verpasst zu haben.
Leider verlor ich auch an einigen Stellen das Zeitgefühl in der Geschichte. Ich wusste oft nicht ob nun Stunden, Tage oder Wochen vergangen sind. Und so etwas stört mich schon sehr. Daher gibts von mir auch einen Punkt Abzug.

Fazit: Eine wunderschöne, stellenweise traurige Geschichte über Liebe und Erwachsenwerden in einem schwierigen Geschichtlichen Hintergrund.
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am 6. März 2012
Salzige Erdnüsse in süßer Cola, genau das ist Lilys Lieblingsdessert. Auf der Flucht vor ihrem unbeherrschten Vater und auf der Suche nach der liebe ihrer toten Mutter findet sie Liebe an einem Ort, so ungewöhnlich wie diese Kombination, in einer Zeit, die gerade mal 50 Jahre hinter uns liegt und über alle Rassenschranken hinweg. Während Lily ihren eigenen Kampf um Zuneigung, Liebe und ihren Platz im Leben führt bringt der Roman den Leser in einen anderen Kampf der so viel größer zu sein scheint. Am Ende gelingt der Spagat zwischen dem großen Thema Rassismus und Lilys suche nach Liebe und Geborgenheit überraschend gut und endet zum Erschrecken aller, Happyend suchenden, doch eher in einem Weg als in einer Lösung.
Einfühlsam geschrieben, macht das Werk nachdenklich und traurig zugleich, auch wenn es am Ende doch relativ gut für unsere Protagonisten ausgeht, erschüttert vor allem die zeitliche Nähe diese gewaltigen Hasses zwischen Weiß und Schwarz und unweigerlich fragt man sich, wie es wohl heute aussieht in den Südstaaten der USA und auch sonst so auf der Welt ...
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am 25. Juli 2010
Der Roman "Die Bienenhüterin" von Sue Monk Kidd handelt von der vierzehnjährigen Halbwaise Lily, die eines Tages ihren Vater verlässt, weil sie unter seiner tyrannischen und gewalttätigen Art leidet. Sie flieht mit Rosaleen, ihrem schwarzen Kindermädchen, und findet im rosafarbenen Haus dreier schwarzer Schwestern endlich das, was sie bisher entbehrte: Geborgenheit, Liebe und Zusammengehörigkeit. Im heißen Sommer South Carolinas lernt sie nicht nur alles über Bienen; sie wird die zweite Hand der Bienenhüterin Augusta, die ihr viel mehr beibringt, als nur die Aufgaben auf einer Bienenfarm. Augusta hilft Lily, sich auf eine leidvolle Reise in die Vergangenheit und in das Leben ihrer verstorbenen Mutter zu begeben.

"Wenn du an dir selber zweifelst, wenn du spürst, dass du unsicher wirst und vor lauter Angst dein Leben nicht wirklich lebst, dann ist sie diejenige, die dir sagen wird: 'Komm, richte dich auf und lebe, werde wieder ganz du selbst.' Sie ist die Kraft in dir, verstehst du?"

Der Roman von Sue Monk Kidd zieht den Leser in die sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts in die Südstaaten der USA und somit in eine Zeit der Rassendiskriminierung, die auch einen wesentlichen Stellenwert innerhalb der Geschichte besitzt.

Der Autorin gelingt es wunderbar, eine Atmosphäre zu erschaffen, die glaubhaft und bildreich ist. Während des Lesens fühlte ich mich in den heißen Sommer in South Carolina versetzt, ich spürte Hitze, hörte die Grillen, schmeckte den Honig, und fühlte mit Lily mit. Es ist schwer, mit Worten der Wirkung dieses Romans gerecht zu werden, ich bin wirklich etwas sprachlos, weil ich selten etwas gelesen habe, was zauberhafter war. Ich werde versuchen meinen Eindruck widerzugeben und auch bestimmte Lesergruppen auf diesen Roman aufmerksam zu machen, denn ich glaube, dies ist ein Roman für eine ganz bestimmte Gruppe von Lesern.

"Die Bienenhüterin" ist in schön schwingender und leichter mit wunderbaren Bildern versehener Sprache geschrieben, es liest sich ganz wundervoll und ungezwungen, jedes Wort, jeder Satz scheint an seinem Platz zu stehen.
Der Roman ist anrührend, ergreifend, erhellend, gespickt mit vielen Weisheiten des Lebens und tröstend. Die schwarzen Frauen, bei denen Lily Unterschlupf findet, agieren auf einmalig menschliche und liebevolle Weise, in dem sie Lily und Rosaleen bedingungslos bei sich aufnehmen. Der Roman brodelt und sprüht vor Lebensfreude und Lebenslust, aber auch vor Traurigkeit und Umgang mit der Trauer. Er ist honigsüß, aber nicht klebrig und kitschig, sondern nur schön zu lesen und zum erträumen.

Empfehlen möchte ich dieses Ausnahmebuch wärmstens allen Leserinnen und Lesern von Familiengeschichten und von tiefgründigen, herzerweichenden, atmosphärisch dichten Romanen. Die Themen sind so vielschichtig wie das Leben selbst: Heranwachsen, Identitätsfindung, Rassendiskriminierung, Liebe, Gewalttätigkeit und Misshandlung, Tod und Trauer, Glaube und Vergebung, aber auch viel Hoffnung.

Des Weiteren sollte der Roman nicht nur als reiner "Coming-of-age"-Roman gelesen werden, als welcher er zunächst anmutet. Sicher, Lily ist als Halbwaise und unglückliches Mädchen, welches Licht in das Dunkel der eigenen Vergangenheit und in die Vergangenheit der Mutter bringen möchte, der Mittelpunkt der Geschichte. Dennoch ist sie ein Bestandteil, der sich mit den anderen Zutaten dieses an Themen reichen Romans auf wunderbare Weise vermischt. Eines bedingt das andere, so wie es im Leben oft ist, ein Vorfall ereignet sich, der einen anderen nach sich zieht. Es ist auch schön, dass man als Leser so ganz nebenbei eine Menge über Bienen und die Imkerei erfährt. Jedem Kapitel ist ein mehrzeiliger Auszug zum Leben und Verhalten von Bienen gewidmet. Insgesamt gesehen würde ich die Geschichte als Reise zu sich selbst sehen, als Entdeckung der Liebe zu sich und anderen und der Kraft, die in einem steckt.

"Denn im Grunde genommen, Lily, ist die Liebe das Einzige, das bedeutend genug ist, unserem Leben einen Sinn zu geben."

Mich hat "Die Bienenhüterin" tief im Innern berührt und sehr angesprochen. Ich konnte das Buch auch kaum aus der Hand legen, weil es mich vollständig verzaubert hat und besonders auch die einzigartige Erschaffung von Atmosphäre wesentlich dazu beitrug, mich tatsächlich im heißen Süden South Carolinas zu wähnen. Die bilderreiche Sprache und atmosphärische Beschreibung ist Sue Monk Kidd mehr als grandios gelungen! Wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, diesen Roman zu lesen, sollte so bald wie möglich mit der Lektüre beginnen; wer ihn auf seinem Wunschzettel hat, sollte gleich morgen losgehen und sich dieses Wohlfühlbuch besorgen! Wartet nicht...ich wünsche euch eine gefühlvolle und bewegende Lektüre!

Wenn es ginge, würde ich 6 Sterne vergeben, um "Die Bienenhüterin" deutlich vor all den anderen Büchern abzuheben, die ich mit 5 Sternen bewertet habe. Eines ist gewiss: Das Buch kommt in mein Regal der besonderen Bücher-Schätze, hier haben nur diejenigen Bücher Platz, die ich noch einmal lesen werde, die ich nie wieder hergeben möchte und die mehr als nur ein Buch für mich sind!
Ich könnte auch ein Glas mit Honig daneben stellen. Und vielleicht summt eine Biene vorbei, dann wäre das Glück perfekt....
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am 24. Juni 2016
Eine wundervolle Geschichte über ein heranwachsendes Mädchen in den Südstaaten Mitte der 60er-Jahre, das von ihrem alleinerziehenden Vater davonläuft und eine neue, liebevolle Familie in einem Haus voller schwarzer Frauen findet.

Wie gut mir ein Hörbuch gefällt, hängt auch immer viel von der Stimme des Vorlesers ab, und das ist neben der warmherzigen Geschichte ein weiterer, großer Pluspunkt!
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am 9. Mai 2010
Das war knapp. Fast wäre Sue Monk Kidds Roman unter die Rubrik "Schöner Schreibstil aber absoluter Kitsch" gefallen. Aber nein, sie schafft es wunderbar daran vorbei zu schreiben und so ist "Die Bienenhüterin" ein wirklich schönes Buch. So ein Buch bei dem man immerzu "Ach" seufzen muss. Schuld daran ist das Fernweh nach Südamerika, der Herzschmerz und die Sehnsucht nach Liebe, die man mit der Hauptfigur Lilly fühlt. Die Autorin entwickelt während des Schreibens ein wahres Gespür belanglose Augenblicke zu wunderschönen Momenten zu gestalten. Sie nimmt alle Dinge wahr und baut diese stets an passender Stelle ein, so dass die unterschiedlichsten Stimmungen beim Leser entstehen können und ein wahrer Gefühlsregen nieder geht. Und bloß weil das schön ist, muss es ja nicht gleich kitschig sein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. September 2008
Was soll es, daß die Gefühlsdrüsen so ganz offensichtlich angetriggert werden. Was macht es, daß der böse Vater so ganz der Böse ist und daß die tote Mutter so sehr verklärt wird. Macht doch nichts, daß die gefundene heile Welt so ganz und gar heile ist. So wünschen wir uns doch manchmal alle unsere Welt: klare Rollen, klares Gut und Böse, ein befreites Lachen nach den bitteren Tränen...

Das Buch liest sich einfach schön und ist so ganz das Wahre für einsame und ruhige Stunden.

Anmerkung: ich habe das Buch im Englischen Original gelesen, aber meine Schwägerinnen haben die deutsche Version ebenso emfpunden. Einen qualitätsverlust durch die Übersetzung scheint es nicht zu geben
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am 15. März 2010
"Die Bienenhüterin" ist eines jener ganz besonderen Bücher, die so wundervoll im Gedächtnis bleiben, dass jedes Buch, das man im Anschluss daran zu lesen versucht, es außerordentlich schwer hat - es kann nur in den Schatten gestellt werden! Es ist eines dieser Bücher, bei denen man weiß, dass man es vermutlich schon bald wieder lesen wird, weil es einfach zu schön war, um schon vorbei zu sein. Ein Buch, das man mit all seinen ProtagonistInnen ganz fest ins Herz schließt und das einen Ehrenplatz im Bücherregal bekommt. Und außerdem ein Buch, bei dem man sich ärgert, weil es bei Amazon keine Sonderpunkte zu vergeben gibt für "absolute Lieblingsbücher". Warum gibt es das eigentlich nicht?

Die Geschichte selbst ist vielseitig geheimnisvoll, traurig und trotzdem so schön. Das ganz Besondere daran ist, finde ich, dass die Geschichte NEU ist, Sue Monk Kidd hat eine wirklich originelle Idee - eben einen Roman auf Bienenzucht aufzubauen - fantastisch umgesetzt. Besonders die Idee, jedem Kapitel eine Passage über Bienen und deren soziales Verhalten voranzustellen, ist äußerst gelungen; so lernt man nebenbei auch noch einiges Wissenswertes über Bienen.
Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, sie schreibt schöne, poetische Sätze und sehr atmosphärische Umgebungseindrücke. Letzeres finde ich immer sehr wichtig; ich liebe es, wenn ich mich bei einem Buch so sehr in die Landschaft hineinversetzen kann, dass ich sie direkt vor mir sehen, riechen und spüren kann. Nicht viele Autoren können das, ohne langweilig zu sein. Sue Monk Kidd kann das!!!

Zu guter Letzt habe ich noch einen Buchtipp an all diejenigen, denen es so wie mir geht: die ebenso gerade ganz ratlos sind, was sie nach so einem tollen Buch lesen sollen: "Weißer Oleander" von Janet Fitch. Oft habe ich während des Lesens von "Die Bienenhüterin" an dieses Buch denken müssen, es weist viele Parallelitäten auf und der Schreibstil ist sehr ähnlich.
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am 25. Januar 2009
Das Buch ist sehr schön und auch sehr liebevoll geschrieben. Man kann sich sehr gut in sämtliche Hauptpersonen reinversetzen und ist am Ende nur traurig, dass der Weg, den man mit ihnen - vor allen Dingen mit Lily gegangen ist, viel zu kurz war.

Die Inhaltsangabe finde ich mal wieder sehr reißerisch aufgemacht, und auf der Nr. 1 meiner persönlichen Bestsellerliste würde es wohl auch nicht stehen.

Sollte mir in nächster Zeit mal wieder ein Buch von Sue Monk Kidd in die Hände fallen, werde ich es mit Sicherheit lesen.
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am 15. März 2016
Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt! Die Sprache ist schön und führt den Leser nebenbei auf wunderbare Weise in die Geheimnisse von Bienenvölkern und Bienenstöcken ein. Viele Kapitel werden mit Wissen und Vorgehen in und rund um Bienenstöcke und Bienenvölker eingeleitet. Das fand ich so wunderbar. Ich bin fasziniert von dem Buch und empfehle es jedem weiter
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