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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
126
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. März 2015
Ich begann kurz nach dem Kauf des Buches mit dem Lesen. Dann legte ich das Buch weg, las es immer mal wieder, aber eher beiläufig. Etwa auf Seite 100 fing ich an, immer vor dem Einschlafen ein zwei drei Abschnitte, die in diesem Buch nie mehr als fünf Seiten umfassen, zu lesen. Diese Routine behielt ich über Monate bei, sodass ich eine lange Zeit jeden Abend mit Gedanken an den Aufziehvogel einschlief. Das Buch und seine Handvoll Personen wurde mir zur Heimat, zu dem Stück Schokolade, das auf dem Kissen im Hotel liegt. Manchmal ging ich eine Stunde früher ins Bett, um mehr als nur fünf Seiten zu lesen. Die Suche eines Mannes nach einer Katze, nach einer Frau, nach seinem weiteren Lebensweg hat mich wie eine Decke im Winter warm gehalten. Als ich ans Ende des Buches gelangte, wurde mir schwer ums Herz. Ich las es nur noch seitenweise, versuchte, ohne darin gelesen zu haben, einzuschlafen, um den Abschied hinauszuzögern. Parallel erkundigte ich mich nach weiteren Romanen von Murakami. Irgendwann war ich dann doch am Ende. Die Abende danach waren für lange Zeit sehr einsam. Die Parallelwelt, in die ich mich jeden Abend einwickeln konnte, fehlte mir sehr. Nun habe ich 1Q84 gekauft: 1328 Seite - yeah. Was für ein Glück!
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am 19. Juni 2017
"Der 30-jährige Toru Okada alias "Mister Aufziehvogel" steigt aus einer Anwaltskanzlei aus und gerät bei der Suche nach seinem Kater mitten in Tokio in eine Traumwelt. Ein Brunnen gewährt Toru den Einstieg in die geheimnisvolle Unterwelt..."
Fette (760 S.) und äußerst mitreißende Lektüre aus Japan, in der er Haruki Murakami sehr gut gelingt, durch seine Charaktere sowie durch einprägsame Handlungsorte und Nebengeschichten (erinnert phasenweise an den frühen Stephen King), den Leser in seinen Bann zu ziehen.
Fazit:
Hier kann man endlos drin versinken und wunderbares Kopfkino entsteht - für (nur wenige und sich teils wiederholende) literarische Exkurse und das schöne (aber vorhersehbare) Ende sei ein wirklich strenges Sternchen abgezogen.....
Ferienlektüre - Empfehlung!
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am 11. Juni 2016
Ich werde kein Fan von Murakami. Langatmig, seltsam und teilweise verstörend. Ich habe das Lesen nach 2/3 des Buches abgebrochen. Es war der zweite Versuch mit Murakami und wohl auch mein letzter.
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am 5. April 2017
Bin gerade mitten drin. Langatmigen Buch und manchmal habe ich nach 60/70 Seiten genug und muss es für eine Weile weglegen. Aber typisch Murakami. Viele Details. Viele Mysterien und vor allem viele Verzweigungen. Die undurchsichtigkeit hat einen gewissen Reiz. Kafka am Strand und Afterdark gefielen mir besser. Trotzdem gut für Murakami Fans. Die Story ist nicht zu fesselnd aber man kann sich sehr leicht Charakteren identifizieren obwohl Sie doch sehr speziell sind. Ich kann jedoch auch jede SCHLECHTE KRITIK verstehen da ein Harry Potter Fan oder ein Fan von Geradliniger Handlung teilweise manchmal enttäuscht wird. Mit viel Wille und der nötigen Aufmerksamkeit, sowohl mit einem gewissen Setting für das Buch, ist es ein tolles Werk. Schönheit liegt jedoch im Auge des Betrachters.
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am 29. April 2017
Mister Aufziehvogel ist ein "Muss" für Haruki Murakami Liebhaber. Vielschichtig, surrealistisch, spannend, fesselnd, nur leider viel zu teuer.
Ich verstehe nicht, warum es keine Neuauflage gibt.
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am 30. September 2004
Willkommen im Land des Aufziehvogels. Unwillkürlich wird man mitten in das Geschehen des Zitronenbonbonsüchtigen Toru Okada hineingezogen, steigt selber in den Brunnen und begibt sich in sein eigenes Zimmer, wo Realität und Fiktion nicht auseinander zu halten sind. Vielleicht verspürt man nach einer Weile auch nicht mehr das Bedürfniss dananch, denn den Cutty Sark in einer Ecke und Rossinis "Diebische Elster" in der anderen, komplettieren das Bild einer sensiblen Umgebung, um dieses Meisterwerk zu lesen und verstehen. Das Lesen steht zuerst noch im Vordergrund, beim zweiten oder dritten Mal werden Dinge klar, die zu Beginn der Odysee eher einen harmlosen Anschein hatten.Umso mehr man zwischen den Zeilen ließt, umso mehr man sich mit der Symbolik des Brunnes, der rätselhaften Protagonisten Malta und Kreta Kano beschätfigt, desto offensichtlicher wird der finale Zusammenhang, der jedoch individuell zu gestalten ist. Dieses Buch schenkt einem viel. Beinahe zu viel, den die Gier auf mehr dananch steigt ins Unermeßliche. Doch ist das nicht bei allen Büchern von Murakami Haruki? Steht man nicht am Ende allein in einer fremden Straße und wünscht sich wieder am Ausgangspunkt zu sein, dort wo man sich wieder heimisch und wohl fühlt? Klar, es ist kein Ôe Kenzaburo oder Kawabata Yasunari, doch die sprachliche Dichte, die gewaltigen Bilder und Symbole, die amorphen und dann wieder filigranen Protagonisten lassen die japanische Gegenwartsliteratur in hellem Licht erleuchten. Mit Murakami Haruki steht ein scheuer Poet im Rampenlicht, aus dem er sich zu gerne entzieht und ins Ausland flieht. Die Beschäftigung mit der Person Murakami Haruki zeigt mehr als nur eine datenbezogene Biographie,sondern Gründe und Hinweise, wie Bücher wie dieses entstehen und ihren Weg im Universum der Literatur beschreiten. Für viele trivial und kitschig, klischeebeladen und dem Westen sehr ähnlich, was Murakami anhand der Verkaufszahlen seiner Bücher eher kalt lässt. Mister Aufziehvogel ist eines dieser Bücher, bei welchen man wünscht, selber Protagonist zu sein, oder mit Murakami persönlich am Küchentisch zu sitzen, um über dieses Werk zu plaudern, denn gesagt wurde noch lange nicht alles. Viel mehr wünscht man sich über die Zwischenfälle der Mandschurei zu erfahren, viel mehr über die brilliant geschilderte Zooattacke, die meiner Ansicht nach den Höhepunkt der erzähltechnischen Kunst Murakamis bildet. Hier vermischen sich Fiktion und Realität erneut,um die Dichte der eh schon rätselhaften Struktur zu erhöhen. Und selbst wenn man nicht darauf erpicht ist, alle Rätsel zu lösen, das Buch "nur" so zu lesen stillt den Hunger genauso und das ist es, was dieses Buch so einzigartig macht. Man kann es genießen, sich damit beschäftigen, sich in den Bann ziehen lassen, in den Brunnen steigen und abtauchen oder wieder zurück auf der Couch mit einem Teller Spaghetti und der Diebischen Elster im Ohr Zeile für Zeile in sich einsaugen. Am Ende stellt man sich dann selbst die Frage, ob man die ganze Zeit vergessen hat, die Feder aufzuziehen?
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am 24. März 2003
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, bei dem mir bis zur (einschließlich) letzten Seite nicht begreiflich wurde, worum es eigentlich geht. Bis jetzt. Murakamis "Mister Aufziehvogel" ist ein langes, langatmiges, zeitweise sehr langweiliges, anstrengendes Buch voll vorder- und/oder hintergründiger Metaphorik, durchsetzt mit kultur- und sozialpolitischen Andeutungen, mystisch, esoterisch, dabei spröde und irgendwie passiv.
Der Protagonist Toru Okada gibt seinen Job als Kanzleigehilfe auf, etwas später verschwindet der Kater, den Okada und seine Frau Kumiko nach ihrem Bruder benannt haben, einem glatten, gefährlichen Mann, der über großen Einfluß und wachsende politische Machtfülle verfügt. Toru Okada denkt ein wenig über sein Leben nach, während er den Haushalt versorgt, sich mit einem hellseherisch begabten Schwesternpaar trifft, das bei der Suche nach dem Kater helfen soll.
Okada wird kurz darauf von seiner Frau verlassen, begegnet halbmystischen Figuren, wie einem ehemaligen Armeeleutnant, der während des zweiten Weltkrieges in der Mandschurei traumatische Erlebnisse hatte, die darin mündeten, daß er tagelang in einem trockenen Brunnen eingeschlossen war, nachdem er miterleben mußte, wie sein Vorgesetzter lebendig gehäutet wurde.
Einen solchen ausgetrockneten Brunnen gibt es übrigens auch in Okadas Nachbarschaft, auf dem Grundstück des "Selbstmörder-Hauses". Diesem Grundstück gleich gegenüber wohnt die junge May, mit der ein sehr seltsames Verhältnis beginnt. Und überhaupt ist *alles* sehr seltsam, gleichnis- und bildhaft, die Figuren heißen Kreta, Malta, Muskat und Zimt, der Kater taucht wieder auf, wie das Mal auf Okadas Wange, das farbig pulsiert und als Schlüssel zu einer tiefergehenden Wahrnehmung dient. Irgendwie hat das alles mit sich wiederholender Geschichte zu tun, mit Machtmißbrauch, Gewalt, Passivität, aber wie letztendlich genau - keine Ahnung.
Zwischendurch gibt es eindringliche Abschnitte, messerscharf erzählte Ereignisse von beeindruckender sprachlicher Gewalt, Rückblicke auf Kriegserlebnisse und dergleichen, aber all dem scheint die Balance zu fehlen, der deutlichere Verweis auf einen Zusammenhang, jedenfalls deutlicher an der lesbaren Oberfläche. Als hätte sich der Autor übernommen - oder der Leser. Wie ein Puzzlespiel, das am Ende das Bild einer völlig unbekannten, wilden, nicht zweifelsfrei erkennbaren Landschaft ergibt, was den Puzzlespieler daran zweifeln läßt, ob er das Bild richtig gelegt hat - obwohl alle Teilchen ineinander passen, wenigstens zu passen scheinen. Da fehlt das Handbuch zum Buch, oder mir der geschichtliche, soziologische Hintergrund, um es im Sinne des Autors lesen zu können.
11 Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Toru Okada ist dreißig Jahre alt und hat seinen öden Job in einer Anwaltskanzlei hingeschmissen, um sich darüber klar zu werden, was er von seinem Leben eigentlich erwartet. Er braucht sich jedoch keine Sorgen zu machen, dass zu viel Langeweile in sein Leben einkehrt. Zuerst verschwindet sein Kater, dann treten in diesem Zusammenhang die zwei merkwürdigen Schwestern Malta und Kreta Kano in sein Leben. Als dann auch noch von einem Tag auf den anderen seine Frau verschwindet beschließt Toru, sich erst mal auf den Grund eines trockenen Brunnens zurückzuziehen. Doch all dies ist nur der Anfang einer Geschichte rund um die Sinnsuche eines Mannes sowie seiner gesamten Umgebung.

Haruki Murakami ist der in Europa und den USA bekannteste und erfolgreichste japanische Autor. Seine erfolgreichsten Romane Gefährliche Geliebte und Kafka am Strand drehen sich thematisch um junge Männer, die gewollt oder ungewollt, aus der Hektik des Zivilisationsleben aussteigen, um sich auf die Suche nach so etwas wie den Sinn des Lebens zu begeben. Dabei kommen sie stets in Kontakt mit verführerischen Frauen und Realitätsebenen, die ihnen vorher so nicht bekannt waren. Dieses Grundschema ist auch bei "Mister Aufziehvogel", in Deutschland erstmals 1998 erschienen, zu erkennen. Philosophisches, Spirituelles und Esoterisches gehen hier Hand in Hand. So sinniert Torus sechzehnjährige Nachbarin May Kasahara über den Sinn des Lebens: "Wenn die Menschen ewig lebten [...], wenn sie einfach immer weiter in dieser Welt leben könnten, niemals sterben, nie krank werden - glauben Sie, die würden sich noch die Mühe machen, über irgendwas ernsthaft nachzudenken [...]? Philosophie, Psychologie, Logik. Religion. Literatur. Ich denk irgendwie, wenn's so was wie den Tod gar nicht gäbe, dann würden so komplizierte Gedanken gar nicht in die Welt kommen" (330).

Doch an manchen Stellen übertreibt es Murakami mit seiner esoterischen Ader, die an so manchen Stellen unfreiwillig komisch wirkt. So schreibt May Kasahara in einem Brief an Toru: "[V]ielleicht gibt's zwei verschiedene Sorten von Leuten auf der Welt, und für die einen ist die Welt dieser völlig logische Reispudding-Ort, und für die anderen ist sie dieses zufällige Nudelauflauf-Kuddelmuddel" (585). Das die Sprache an einigen Stellen ungelenk oder unfreiwillig komisch wirkt, liegt wohl aber auch daran, dass er Roman zuerst vom Japanischen ins Englische und erst anschließend ins Deutsche übersetzt worden ist.

Fazit: Trotz kleiner Schwächen habe ich den Roman verschlungen, was vor allem daran lag, dass Murakami ein begnadeter Erzähler ist. Vor allem die zahlreichen Geschichten innerhalb der Geschichte sind fesselnd erzählt. Das entschädigt für die zahlreichen eher simplen Sprüche, die sich eher auf dem Niveau von Kalenderblättchenweisheiten bewegen.
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am 20. März 2017
"Mister Aufziehvogel" war mein erster Roman von Murakami. Allerdings haben mich der Roman wie auch der Autor selbst nach wenigen Seiten komplett überzeugt. Eingetaucht in diese mystische Welt, in der die Unterscheidung von Traum und Realität manchmal sehr fließend ist, regt das Buch zum Nachdenken über das eigene Leben an. Wer traut sich heute schon, einfach den Job zu kündigen und den Eigenwilligkeiten des Zufalls/Schicksals so furchtlos entgegenzutreten?
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am 10. Februar 2008
Murakamis Buch ist ein Durcheinander der äußerst hörbaren Sorte. Wenige Leser werden mit dem Gesamtwerk als Ganzes zufrieden sein, und von einer Einheit kann ohnehin nicht gesprochen werden. Zusammengepackt sind Themen wie romantische Liebe und Vereinsamung, politische Korruption und Japans Aggression im zweiten Weltkrieg. Verschiedene Erzählstränge führen Protagonisten ein und beschreiben deren Sinnsuche. Für mich ist besonders die Geschichte des Leutnants Mamiya größte Erzählkunst. Weitere Diamanten lassen sich finden, sobald man sich auf das Buch einlässt. Die Grundstimmung ist (trotz der oft kritisierten Uebersetzung, deren Qualität ich nicht beurteilen kann) lakonisch und verleiht dem umfangreichen Buch eine dichte Atmosphäre.

Ulrich Mattes erweist sich erneut als ein großartiger Sprecher, der nuanciert die zahlreichen (das ist eine wahre Untertreibung) Personen zum Leben erweckt. Seine Interpretation der zentralen Gestalt verleiht dabei dem Buch einen kontinuierlichen Erzählstrang, da der Hörer aufgrund der Stimmlage sofort Okada (wieder)erkennt und sich schnell bei den Handlungssprüngen auf ihn rückbesinnt. Das Design der repräsentativen CD Box ist ebenfalls ansprechend. Der Preis von 100 Euro grenzt leider nahezu an unakzeptabel. Insgesamt fünf Sterne für die hervorragende Interpretation von Mattes, und Abzug für den allzu hohen Preis.
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