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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Mai 2014
Wer Hakan Nesser kennt, weiß, dass der Schwede gute verworrene und wenig vorhersehbare Krimis schreibt. Wie die meisten schwedischen Krimis ist auch dieser wieder undurchsichtig, düster und gekennzeichnet durch familiäre Probleme als auch die ganz eigenen Probleme des Kommissars.

Der Fall in dem Münster steckt, ist alles andere offensichtlich, auch wenn sich eine Person zu der Tat bekennt, hat Münster seine Zweifel an der Aussage. Auch die nachfolgende Handlung passt nicht in das Bild und so muss Münster dranbleiben und weitersuchen. Er holt sich dabei die Hilfe von dem beurlaubten Altkommissar Van Veeteren. Dieser genießt die Ruhe und den Abstand zur Polizeiarbeit. Seine Gedanken kreisen nicht mehr um Leichen, Mörder, Opfer und Gewalt. Er hat innerlich bereits seinen Ruhestand eingenommen, auch wenn die Kollegen auf seine Rückkehr hoffen.

Münster sucht seine Hilfe und beide gehen sie die Fakten des Falls immer wieder durch. Langsam erkennen sie die Zusammenhänge und verstehen das Grauen, welches sich hinter den einzelnen Puzzelteilen verstecken. Schicht für Schicht wird die Familientragödie aufgedeckt und offengelegt. Doch ist dies gut? Sollte man die Vergangenheit nicht ruhen lassen? Münster und Moreno (seine Partnerin) müssen weitergraben, um den Mord aufzuklären. Dann findet Münster den „Schlüssel“, das letzte kleine Puzzelstück. Zwar erkennt er die Zusammenhänge und zieht somit die richtigen Schlüsse, jedoch unterschätzt er die Gefahr, der er sich nun aussetzt.

Neben der Aufklärung des Mordes machen Münster immer wieder Selbstzweifel und Zweifel an seine Liebe zu seiner Frau zu schaffen. Er fühlt etwas, was nicht gut für die Beziehung ist und kämpft mit Gedankenspielen, die nicht seine Frau und ihn, sondern Moreno und ihn betreffen. Immer wieder erwischt er sich dabei, dass er abschweift und den Tagträumen hinterherrennt, um später mit einem schlechten Gewissen wieder in die Realität zurückzukehren.

Die bedrückende Stimmung wurde durch die tiefe raue Stimme von Dieter Moor noch stärker. Er schaffte es eine stetige Spannung zu erzeugen, die für eine beklemmende Stimmung sorgte. Moor gab dem Kommissaren Van Veeteren und Münster die richtige Tonlage, um die älteren, verbrauchten und abgekämpften Männer sehr gut darzustellen.

Insgesamt ein gelungener düsterer Schwedenkrimi, der wieder ein paar kleine Details offen lässt, um die Anschluss zum nächsten Fall zu schaffen.
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am 27. August 2012
Der schrullige Hauptkommissar van Veeteren hat sich aus dem aktiven Dienst in das eines Antiquars zurückgezogen, sein Zögling Münster muss jetzt ran. Der Fall: Waldemar Leverkuhn liegt mit 28 Messerstichen dahingemetzelt im heimischen Bett. Als Täter kommen alle und keine in Frage, allerdings gesteht seine Frau den Mord an ihrem Mann. Doch damit fängt der Fall eigentlich erst an...

Soviel zum Inhalt. Bis Frau Leverkuhn sich stellt passiert eigentlich nicht viel, der ganze Roman plätschert in der für Hakan Nesser typischen Melancholie vor sich hin. Allerdings etwas langweiliger wie in "Das grobmaschige Netz" zum Beispiel. Mehr noch tritt die Polizei hier auf der Stelle, begeht ein paar offensichtliche Ermittlungspannen die den Fall eigentlich schon nach 100 Seiten hätten klären können. Wie immer haben die Polizisten scheinbar mehr mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen.

Das Ende kann aber überzeugen, der Fall wird dann doch irgendwie gelöst, allerdings nicht ganz. Münster kommt ohne die Hilfe seines Mentors nicht aus, er geht körperlich und, auch wenn's keiner ahnt, als würdiger Kommissarnachfolger zu Boden.

Fazit: Guter Anfang, dann lange nichts, ein kleines Hoch, dann wieder lange nichts bis zu einem überzeugenden Ende. Das reicht nicht ganz für 4 Sterne, so sind's gute ***.
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am 7. Dezember 2004
"Münsters Fall" ist etwas anders als die üblichen Hakan Nesser Bücher, da in diesem Krimi Van Veteeren nur eine nebengeordnete Rolle spielt. Hauptperson in diesem Fall ist, wie schon der Name sagt, Münster. Das Buch hat machmal Schwierigkeiten, die Spannung zu halten, da es an manchen Stellen etwas langatmig wirkt. Dafür überrascht das Finale um so mehr. Insgesamt wieder ein recht gutes Buch von Hakan Nesser, wobei es sicherlich nicht sein Meisterwerk ist. Es ist auf jedenfall nicht Hakan Nesser Neulingen zu empfehlen. Die sollten lieber mit einem der älteren Bücher einsteigen.
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am 29. September 2003
'Münsters Fall' ist das vierte Buch von Hakan Nesser, welches ich gelesen habe. Das die Untersuchungen in diesem Fall durch einen anderen Komissar (bzw. Inspektor) geleitet werden empfand ich als positive Abwechslung. Trotz 'schleppenden' Ermittlungen, ist das Buch spannend und Inspektor Münster ist ein durchaus liebenswerter Charakter. Ebenfalls spielt Inspektorin Moreno in diesem Buch eine große Rolle, nicht nur in ihrer Beziehung zu Münster, sondern auch bei den Ermittlungen. Sie bewertet die Geschehnisse mit weiblichen Instinkten, was mir sehr gut gefallen hat ...
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am 24. Januar 2001
Das Buch ist in der erste Hälfte eine unendlich wirkende Aneinanderreihung von im im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln tappenden Kommisaren. Man fragt sich, wie der Fall bei der an den Tag gelegten dilletantischen und fantasielosen Polizeiarbeit jemals gelöst werden kann. Im zweiten Teil des Buches kommen - gänzlich unerwartet immer mehr Indizien, Motive und Spuren ans Tageslicht. Damit gewinnt der Plot erheblich an Fahrt und führt schlußendlich in ein recht unerwartetes Finale. Das Ende bzw. der ganze zweite Teil hat mich jedenfalls dazu bewegt weitere Bücher von Nasser zu lesen.
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am 30. Juli 2008
Man merkt, dass hier verschiedene Figuren neben V.V. aufgebaut werden sollen. Deswegen verstrickt er sich in endlose Nebengeschichten. Auch der Fall ist durch deutliche Anmerkungen ziemlich schnell klar. Ein sehr schwacher Nesser Roman.
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am 16. Mai 2004
„Münsters Fall" war der erste Roman von Hakan Nesser, den zu lesen ich das ungetrübte Vergnügen hatte - ich konnte also auch dem Ermittler van Veeteren nicht „nachtrauern", weil ich ihn bislang im aktiven Dienst nicht erlebt hatte. Und so gestaltete sich „Münsters Fall" als unvorbelastet-kurzweilige Lektüre. Mit anderen schwedischen Krimi-Autoren teilt sich Nesser die fatalistische Grundhaltung des Personals und den Blick in die Abgründe des eben nicht so ganz normalen menschlichen Alltags. Was den Roman für mich jedoch zu einem dennoch erfreulichen Erlebnis machte, ist Nessers (Galgen-)Humor, den er im gedanklichen Off seiner Ermittler ausspielt. Er durchdringt immer wieder die grüblerische Atmosphäre des Falls und veredelt die Protagonisten zu Charakteren, um die man sich wirklich schert. Und wem die Auflösung des „Whodunnit" ein wenig zu banal erscheinen mag (was sie übrigens auf den zweiten Blick auch nicht ist), der sollte sich auch in diesem prima Krimi der Devise entsinnen: Der Weg ist das Ziel.
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am 16. September 2002
Während die bisher als Taschenbücher erschienenen Romane von Hakan Nesser - "Das grobmaschige Netz" (btb 72380 - aus dem Schwedischen 1993), "Das vierte Opfer" (btb 72719 - aus dem Schwedischen 1994), "Das falsche Urteil" (btb 72598 - aus dem Schwedischen 1995), "Die Frau mit dem Muttermal" (btb 72280 - aus dem Schwedischen 1997) und "Der unglückliche Mörder" (btb 72628 - aus dem Schwedischen 1999) Hauptkommissar van Veeteren als eine zentrale Figur hatten, füllt er hier - er ist als Beamter karenziert und übt als Antiquariatsbuchhändler die Pension- nur eine kleine Nebenrolle aus. Die Hauptrolle spielt Kommissar Münster, der den Tod eines Lottogewinners klären soll. Vier Pensionisten haben gemeinsam einen Gewinn im Lotto gemacht. Sie feiern ihn. In der darauffolgenden Nacht wird einer der vier - Waldemar Leverkuhn - durch 28 Messerstiche ermordet. Ein weiterer Gewinner - Felix Bonger - kehrt nach der Feier nicht mehr auf sein Hausboot zurück und verschwindet in dieser Nacht spurlos. Kommissar Münster ist ratlos und dies noch mehr als eine Bewohnerin des Hauses, in dem Waldemar Leverkuhn umgekommen ist, kurz danach ebenfalls vermißt wird. Kommissar Münster und sein Team ahnen, daß die Fälle irgendwie zusammenhängen, es fehlt ihnen jedoch jeder Beweis. Erst nach mühsamen Recherchen, die weit in die Vergangenheit der handelnden Personen reichen, kommt ein Mordmotiv an Waldemar Leverkuhn zutage, das die Auflösung des Puzzles, wie die Fälle miteinander verwoben sind, und die Lösung der Mord- und Vermißtenfälle ermöglicht. Alles in allem wieder ein spannender Kriminalroman von Hakan Nesser.
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am 1. Januar 2010
Münsters Fall ist langweilig, aber immerhin ein Krimi. Die Handlung ist ganz gut und spannend eingefädelt; leider wirken die ermittelnden Beamten nicht sehr kompetent, das Ende ist dann doch ganz gut absehbar, überraschend ist bestenfalls die Auflösung des zweiten verschwundenen Rentners. Für eine längere Zugfahrt ist es geeignet, nicht, um wertvolle Freizeit damit zu verbrigen.
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am 15. Februar 2002
Die Meinung der anderen Bewertungen teile ich nicht unbedingt. Die Handlung in Münsters Fall ist realistisch und gut aufgebaut - lediglich in der Mitte zieht sich die Handlung unnötig in die Länge; mündet allerdings in einen sehr packenden und unerwarteten Schluß. Leider war dies mein erster Krimi von Nesser, sodass ich den Charakter des Hauptkomissars Van Veteren gar nicht wirklich beurteilen konnte. Das Buch brachte mich aber sehr wohl dazu noch weitere Bücher von Hakan Nesser zu lesen.
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