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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Januar 2015
Die Geschichte beginnt 1962 in Schweden. Eriks Mutter ist an Krebs erkrankt und liegt im Krankenhaus im Sterben. So beschließt Eriks Vater, ihn mit seinem älteren Bruder Henry und Erics Freund Edmund für die Sommerferien in ein Häuschen am See in Genezareth zu schicken. Es wird für die Jungen ein wunderbarer Sommer mit Rudern, Fahrten mit dem Rad, Bauen eines Bootssteeges und dem Abschied von ihrer Kindheit. Henri schreibt in der Zeit an einem Buch. Doch mitten in diese Ferienidylle hinein passiert ein Mord. Das Opfer ist der Ex-Freund von Henrys neuer Freundin Vera Kalunis. Dieser Mord wird jedoch nicht aufgeklärt. Jahrzehnte später wird Erik mit der Vergangenheit konfrontiert und trifft alte Bekannte dieses Sommers wieder.

Håkan Nesser beginnt diese Geschichte als leichte unterhaltsame Sommererzählung einer Jungenfreundschaft am See und erst langsam entwickelt sich daraus eine dramatische Story mit psychologischer Betrachtungsweise. Gemeinsam erlebt der Leser wie die Jungen Erik und Edmund durch das Liebesleben von Henry ihre Kindheit hinter sich lassen. Seine neue Freundin Vera wird ihr Frauenidol und ihre Gedanken kreisen unaufhörlich um sie und ihren weiblichen Körper.
Es ist kein klassischer Krimi, der hier beschrieben wird. Hier setzt die grausame Tat Fragen in die Welt, die auch an den Jungen nicht vorbei gehen. Sie beginnen die Erwachsenen zu verstehen und damit endet ihre sorglose Kindheit.

Auch der Abschied von der todkranken Mutter ist berührend. Vater und Sohn können die absehbaren Folgen nicht aussprechen und so enthalten ihre Gespräche Nichtigkeiten und Sprüche wie "Es kommt, wie es kommt." oder "Es wird ein harter Sommer!". Diese Art von Unterhaltung macht betroffen und man merkt ihnen unweigerlich ihren Kummer an.

Jahrzehnte später wird die Tat wieder aktuell. Das Geheimnis um den Mörder wird am Ende doch noch gelüftet.

Dabei bedient sich Nesser einer Erzählweise, die ohne große Emotionen auskommt und unterschwellig dem Leser das Geschenen dieses Sommers bewusst macht. Dieses Stilmittel wird perfekt eingesetzt und zieht den Leser mit fasziniert sich.

Ganz besonderen Anteil an diesem grandiosen Hör-Erlebnis ist für mich dem Sprecher Dietmar Bär zuzuschreiben. Er versteht es wunderbar, sich mit der Stimme auf die verschiedenen Personen einzustellen und selbst in Dialogen erkennt man genau, wen er gerade verkörpert. Einfühlsam charakterisiert er die Personen und es läuft während des Hörens ein Kopfkino ab.

Ein eindringlich von Dietmar Bär erzählter Roman aus der Feder vom schwedischen Erfolgsautor Håkan Nesser, der besser nicht dargestellt werden kann. Eigentlich schon ein wahrer Klassiker unter den Kriminalromanen!
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am 21. August 2015
Ein guter Krimi, der im Schweden in den 60er Jahren angesiedelt ist. Es geht um zwei Jungen die denn Sommer zusammen an einen See in einen Ferienhaus verbringen. Sie machen viel zusammen und werden richtig gute Freunde. Trotz der Krankheit von Eriks Mutter (einer der beiden Jungen) haben sie einen tollen Sommer. Das ändert sich aber urplötzlich, als der berühmte Handballspieler Berra Albertson umgebracht wird. Dazu kommt dramatischerweise noch das dies auf den Parkplatz des Ferienhäuschens passierte, wo die beiden Jungen Erik und Edmund mit Eriks großen Bruder Ferien machen. In wie weit die drei etwas mit den Mord zu tun haben und welche Verbindung sie mit Ewa Kaludis der Verlobten von Berra Albertson haben erfahren sie im Buch, "Kim Novak badete nie im See von Genezareth". Viel Spaß beim lesen.
Ach und ein Tipp vorne weg:
Das Buch heißt zwar "Kim Novak badete nie im See von Genezareth", aber die Schauspielerin kommt eigentlich nicht darin vor. Es ist lediglich die Ewa Kaludis, die mit Kim Novak verglichen wird :-)
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am 1. Dezember 2007
Wer hier einen klassischen Krimi von Hakan Nesser erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Trotzdem fasziniert diese Erzählung aus der Sicht eines 14jährigen Jungen über seine Erlebnisse im ländlichen Schweden des Sommers 1962. Die Atmosphäre der Geschichte nimmt gefangen; sie vereint wichtige Zutaten großer Literatur: Witz und Ernst, Komik und Melancholie, Spannung und Ruhe, schöne Dialoge. Viele Zuhörer werden sich an Episoden aus ihrer Jugend erinnert fühlen, vor allem an unbeschwerte Sommerferien, nur leicht getrübt durch erste Lebenssorgen und erwachende Sexualität. Und dann kommt es ja immerhin auch doch noch zu einem mysteriösen Todesfall...
Abgerundet wird dieser Hörgenuss durch Dietmar Bärs sehr souveräne Lektüre.
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am 22. März 2012
Dieses Werk von Hakan Nesser hat es wirklich in sich. Es beginnt langsam, fühlt sich eher wie eine Geschichte über Liebe und Freundschaft zweier Jungen den als einen Kriminalroman an, und es endet mit einem Paukenschlag. Ich habe immer wieder den Film "Stand by me" vor Augen gehabt. Dazwischen liegen "Leid und Freud" zweier Freunde, die eigentlich nur unbeschwerte Sommerferien an einem See in Schweden erleben wollen. Das ist mit eleganten, wohl gewählten Worten erzählt und läßt den Leser an den Geschehnissen direkt teilnehmen.
Eine exzellente Geschichte mit verhaltenem Start und spannendem, überraschendem Ende.
Die mir vorliegende Hörbuchversion ist, wie so oft, gekürzt, doch dies merkt man ihr nicht an. Diese Version hat nichts von dem Flair des Originals verloren. Das verdankt sie natürlich auch der Tatsache, dass Dietmar Bär es versteht, der Geschichte Leben zu geben. Man merkt es, wieviel Freude er an der Lesung hatte. Er ist ein großartiger Erzähler mit seiner tiefen, aber klaren Stimme, die es schafft, die Betonung immer an der richtigen Stelle zu setzen.
Das alles macht dieses Hörbuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis.
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am 4. April 2010
Achtung! Dies ist keine Rezension zum Inhalt sondern zur Handhabung! Verglichen zum Buch war das Hörbuch eine Enttäuschung. Besonders da die CDs nicht auf den mobilen Music-Player geladen werden können. Das ist das erste Hörbuch wo das nicht geht, für mich sehr enttäuschend, da ich sehr viel unterwegs und auf den mobilen Player angewiesen bin. Ich liebe Hörbücher wegen der Mobilität und man nicht viel Gepäck ausser dem MP3 hat. Für mich ein absoluter Reinfall. Nicht jeder, der Hörbücher auf dem MP3-Player hören möchte ist gleich ein Raubkopierer! Zum Glück gibt es noch genug andere Hörbücher die "Mitnahmefähig" sind. Übrigens habe ich bis heute dieses Hörbuch noch nicht vollständig angehört, wegen der unflexiblen Handhabung. Es wird wohl nächstens in den Müll wandern. Da hat wohl jeder so seine Prioritäten, für mich ein klarer Fehlkauf, da lese ich lieber das Buch und das ist wirklich gut. Fazit für mich: keine Hörbücher von "Brigitte" mehr!
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am 1. Dezember 2014
Hakan Nessar schreibt keine gewöhnlichen Krimis, umso lesenswerter sind sie aber und spannend bis zur letzten Seite, einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören, DAS ist Literatur! Hier ist es eher ein coming of age Roman über zwei 14 jährige Jungs, die einen Sommer miteinander verbringen.
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am 13. Februar 2008
Die Handlung des Kriminalromans wurde schon überall beschrieben, daher beschränke ich mich auf die allgemeine Bewertung. Ein spannender Roman, den ich als Hörbuch vorgetragen von Dietmar Bär gehört habe. Er ist wieder mal die beste Besetzung als Vorleser und man hängt an seinem Lippen bis zum letzten Satz, wo die Lösung des Falles ersichtlich wird. Wunderbar geschrieben, einfühlsam werden die Gefühle der Jugendlichen und späteren Erwachsenen dargestellt und trotzdem wird die Spannung des Kriminalfalls hoch gehalten. Die Genialität und Ausdrucksstärke eines großen Schriftstellers hat sich bewiesen und ich freue mich schon auf weitere Werke von Hakan Nesser. Bewertung: Fünf Sterne und sehr empfehlenswert.
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am 30. September 2008
... spannende Geschichte, von Dietmar Bär fesselnd vorgetragen. Seine Stimme ist für die Gegensätze aus Ernst und Witz, Spannung und Ruhe, Dialoge und innere Monologe großartig! Dafür fünf Sterne.
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am 19. November 2007
Schweden 1962. Erik und Edmund verbringen ihre Ferien mit Eriks älterem Bruder Henry in ihrer kleinen Hütte am See. Genezareth nennen die Brüder ihre Ferienunterkunft. Als Henry ein Verhältnis mit Ewa, der umwerfend schönen Aushilfslehrerin der Schule anfängt und damit den Zorn von "Kanonen-Berra" ihrem jähzornigen Verlobten und Ausnahmehandballspieler auf sich zieht, wird es spannend in der kleinen Hütte. Dann geschieht ein Mord und Kommisar Lindström versucht den Täter zu ermitteln...
Eingebettet in diesen Krimi sind Eriks Jugenderlebnisse, der Verlust seiner krebskranken Mutter, das Verhältnis zum stillen Vater und jede Menge Zeitgeist.

Die Lösung des Falls wird natürlich nicht verraten. Was ich allerdings mitteilen darf ist, dass die Brigitte Edition erstaunlich günstig zu haben ist. 4 CDs mit einer Klasse Geschichte für 6,90 Euro. Da kann man wirklich nicht meckern. Die Story entwickelt sich langsam. Dafür aber liebevoll, detailliert, träumerisch und unterhaltend. Hakan Nesser spielt dabei mit den verschiedenen Genres der Jugenderzählung und des Krimis äusserst gekonnt und kreativ.

Dietmar Bär spricht aus der Sicht des Erik diesen "wunderbaren Sommer" ins Mikrophon. Das passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Bär macht nicht nur als Tatortkommissar eine gute Figur. Wer genau hinhört, wird überrascht feststellen, dass Bärs Stimme der des jungen Hardy Krüger erstaunlich gleicht.

Ein gutes Buch, in der Hörbuchfassung ein- zweimal mit etwas ruppigen Zeitsprüngen, vorgelesen von einer fesselnden Stimme. Da verging die Zeit wie im Flug und jedes Wort wurde schnell im Kopf in die entsprechenden Bilder umgewandelt. Fazit: Was gut ist, muss nicht unbedingt teuer sein. Bitte mehr von diesen literarischen Schnäppchen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Oktober 2003
Ob es ein Krimi ist, eine Jugenderinnerung, eine Zeitgeschichte - interessiert mich nicht: Egal, was es ist, es ist genial.
Zunächst erzählt ein erwachsener Mann eine Urlaubsgeschichte aus seiner Jugend: Zwei pubertäre Jungs, die für ihre Lehrerin schwärmen, erleben in ihrem gemeinsamen Urlaub am See Genezareth (in Schweden), dass diese Lehrerin die Geliebte des älteren Bruders des Erzählers ist. Der brutale Ex-Freund der Lehrerin wird ermordet, und auch die beiden Jungs werden von der Polizei ins Verhör genommen. Jahre später: Die beiden Jungen sind erwachsen geworden, verlieren sich zunächst aus den Augen, aber immer noch steht das ungeklärte Verbrechen im Raum.
Von der ersten Seite zog das Buch mich in Bann, nicht weil ein Verbrechen in Aussicht stand, sondern weil es authentisch war, weil man als Leser dicht dabei ist, ob es um die Krankheit der Mutter des Erzählers geht, um die Jungenfreundschaft, die Beziehung zum Bruder oder auch um die Landschaft um den See, das Wetter, die Trägheit des Sommers. Als Leserin litt ich mit den Jungen, als sie sich der Polizei gegenüber in Widersprüche verwickelten, hoffte mit ihnen, dass die Polizei möglichst schnell und ohne Ergebnis wieder von ihnen abliess.
Ohne Probleme folgte ich dem Erzähler ins Erwachsenenalter, und am Schluss (den ich zweimal las, um mich zu vergewissern, dass ich ihn richtig verstanden hatte), griff ich mir an den Kopf: Klar, nur SO konnte es gewesen sein, warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?
Bei diesem Buch stimmt einfach alles: Die Akteure, die Umgebung, die Geschichte. Mein persönlicher Hit des Jahres.
Und obendrein ist der Titel des Buches auch noch super.
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