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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
59
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Es war nicht mein erster Roman von Irvin D. Yalom und sicherlich auch nicht mein letzter. Gewiss war es bisher nicht sein bestes Werk, aber auch nicht sein schlechtestes.
Schwergefallen ist mir, mich in dieses Buch hinein zu lesen. Der Prolog fällt doch ziemlich umfangreich aus und hätte mich fast noch das Buch auf die Seite legen lassen. Doch, als dann allmählich die Geschichte ins Rollen kommt, steigert sich die Spannung bis zum Ende, und die letzten 70 Seiten habe ich in einem Zug gelesen.
Ja, es geht um Therapeuten, genauer gesagt um Psychoanalytiker und ihre Patienten. Und um die Verbindungen und Verwirrungen zwischen diesen Personen. Man erhält einen guten Einblick in die Vorgehensweise des Psychoanlayse und als Bonus noch einen Fall von Betrugskriminalität dazu.
Hauptsächlich bietet aber auch dieses Buch von Yalom wieder einen Einblick in die Tiefen der menschlichen Seele. Nun ja, Yalom ist Amerikaner und in sofern: in die amerikanische Seele. Doch auch ein Mitteleuropäer kann sich in vielem wiederfinden.
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am 12. Juli 2003
Bin ich glücklich mit meinem Leben, passt mein Partner zu mir, wer bin ich? Fragen, die sich viele Figuren stellen in „Die rote Couch". Der - angeblich auch in Fachkreisen renommierte - Psychiater Irvin D. Yalom beschreibt Beziehungen zwischen Psychotherapeuten und Patienten. Aber auch zwischen Therapeuten und Therapeuten, und ebenso zwischen Patienten und Patienten. Eigentlich ist eine Haupthandlung vorhanden, jedoch geht angesichts der Masse an Beziehungen recht schnell der rote Faden flöten. Zusätzlich gibt's einen überflüssigen Krimi-Handlungsstrang sowie einige - vermutlich parodistisch gemeinte - Interna aus der US-Psychologenzunft.
Rein literarisch gefällt mir „Und Nietzsche weinte" vom gleichen Autor deutlich besser. Trotzdem: Wer auf unterhaltsame Art etwas über Beziehungsprobleme und Psychologie erfahren möchte, wird mit der „Couch" gut bedient - wegen einiger spannender Beziehungsgeflechte habe ich die 500 Seiten schnell runtergelesen.
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am 2. November 2007
Zugegeben: wer mit Psychotherapien und -therapeuten nichts am Hut hat, wird sich mit "Die rote Couch" von Irvin D.Yalom recht schwer tun. Denn nichts anderes wird in diesem Roman thematisiert, von allen Seiten beleuchtet und in eine unterhaltsame Romanhandlung gesteckt.
Yalom tut das überaus virtous, als ob dieser Psychiater nie etwas anderes getan hätte, als wirkungsvolle Texte zu schreiben. Dass die Grundlage der fiktiven Handlung jahrelange Erfahrung im Milieu ist, macht den Text und die beschriebenen Vorkommnisse nur noch authentischer.
Es geht nicht nur um die Story von der rachsüchtigen Klientin, von der auch am Cover berichtet wird. Es werden mehrere Figuren vorgestellt, die sich in durchaus witziger wie auch plausibler Weise im Laufe der Handlung durch Psychotherapie ändern - nicht nur Patienten, sondern auch die Therapeuten selbst... Eine Parabel über die vielen Möglichkeiten, die in der Psychoanalyse nötige zwischenmenschliche Distanz zu überwinden (sexueller Übergriff, Korruption, Geschäftsverbindungen etc.).
Ein Roman wie eine Psychoanalyse: viele, viele Worte; Reflexionen und Selbstreflexionen, Gefühlsbäder, erhellende Momente - und letztlich doch um einiges zu lang.
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am 24. April 2006
Zumindest in Yaloms Büchern.

Eine verzwickte Situation rund um einen Therapeut bilden die Grundlage dieser Geschichte.

Yalom versteht es exzellent, den Figuren den nötigen Tiefgang zu geben und gleichzeitig einen sehr flüssigen Schreibstil abzuliefern.

Die zahlreichen überraschenden Wendungen, die stetige Änderung des Fokus auf wechselnde Personen und das nicht unbedingt zu erwartende Ende wissen zu gefallen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Oktober 2011
Um den hier bereits hinreichend erläuterten Inhalt kurz zusammenzufassen: Ernest Lash therapiert seit Jahren den wenig entscheidungsfreudigen Justin, der sich in seiner Ehe quält, der jedoch zu schwach ist, um dies zu ändern. Eines Tages trifft er eine neue Frau und verlässt hals über Kopf seine Ehefrau und beendet kurz darauf auch seine Therpie. Die Ehefrau, Carol, will Rache und will ihm das wichtigste nehmen, von dem sie auch überzeugt ist, dass es ihm zur Trennung verholfen hat - seinen Therapeuten. Für Carol sind alle Männer gleich, wollen nur das eine und so beschließt so kurzerhand, dass sie seinen Therapeuten, Ernest Lash, verführt. Dieser hingegen hat sich kurz bevor Carol zu ihm kommt, vorgenommen, ein Experiment zu wagen; dies dergestalt, dass er mit "totaler" Offenheit in Bezug auf seine Gefühle auf seinen nächsten Patienten zugeht.

In der zweiten Hälte des Buches geht es vorwiegend um den Supervisor von Dr. Ernest Lash, Marshal Streider, der so besessen von sich selbst, Status und Geld ist, dass er sich von einem vermeintlichen Patienten zu einer Investition überreden lässt. Als klar wird, dass dieser Patient ihm übel mitgespielt hat, sucht er rechtlichen Rat und findet diesen bei o.g. Carol, die Rechtsanwältin ist. Er ist so besessen davon, diesen Betrug aufzuklären, dass augenscheinlich nichts anderes mehr zählt. Carol versucht ihm zu helfen und holt sich hierzu Rat von Ernst Lash und "therapiert" somit mit dessen Worte seinen eigenen Supervisor.

Das Ende möchte ich nicht vorwegnehmen (gewohnte Yalom-Manier). Ich habe das Buch mal wieder verschlungen, die Irrungen und Wirrung empfinde ich als höchst interesant und spannend, obwohl mir in der 2. Hälte ein wenig mehr "Ernest und Carol" gefallen hätte. Aus diesem Grund und weil es nicht an "Und Nietzsche weinte" heranreichte, gibt es einen Punkt Abzug.

Ein wenig Psychologie-Interesse sollte man für dieses Buch bringen, ansonsten kann ich es jedem empfehlen.
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am 6. September 2010
Dieses Werk von Yalom hat sich 4 Sterne verdient! Die Story ist interessant und auch spannend aufbereitet, es fehlt nicht an Weisheiten, Intelligenz und Glaubwürdigkeit. Fazit: empfehlenswerte Lektüre für alle Freunde der menschlichen Seele und deren Abgünde.
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