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am 16. Juni 2017
Frank McCourt erzählt gespickt mit feinem Wortwitz von seiner entbehrungsreichen und turbulenten Kindheit und Jugend erst im New York in den dreissiger Jahren und dann in der "richtigen" Heimat Irland. Frank McCout schafft es, seine Geschichte aus der Situation des Kindes, das er damal war, authentisch zu schildern. Die Gefühle und Eindrück aus der Sicht des damaligen kleinen Jungen Frank ehrlich zu vermitteln.
Wie die Familie praktisch ständig am Rande des verhungerns stand, und selten wusst, wo sie die nächste Mahlzeit bekommen könnten.
Der Vater, eigentlich ein anständiger Mann, der seine Familie nicht züchtigte und der sie im Grunde liebte, war vom Dämon der Alkoholsucht vereinnahmt und versoff regelmässig die ohnehin kärgliche staatliche Arbeitslosenunterstützung.
Die Mutter, oft verzweifelt und depressiv und in jeder Hinsicht desillisioniert versuchte, die eh schon von Hunger und Krankheit dezimierte Familie irgendwie am Überleben zu halten.
Aber Frank versucht schliesslich, aus diesem Elend herauszukommen - er will zurück ins heissersehnte Amerika und geht einige Wagnisse ein, um dieses Ziel schliesslich zu erreichen.

Ein Roman, in dem man buchstäblich zu versinken droht, mit viel Wortwitz garniert. Keine einzige Seite in "Angelas Ashes" hat mich gelangweilt.
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am 5. Februar 2013
Wir mussten damals in der Schule den Film auf Englisch anschauen, und später einen Bericht darüber schreiben.
Der Film ging mir dermaßen ans Herz, dass ich kurz darauf auch das Buch lesen wollte.
Das Buch ist eindeutig noch eine Spur heftiger, trauriger, ausführlicher.
Erzählt wird die Geschichte des Jungen Frank McCourt,
der sein Aufwachsen im Irland der 30er und 40er Jahre schildert.
Seine Mutter gebärt ein Kind nach dem anderen, sein Vater ist Alkoholiker.
Die Familie ist mehr als nur arm, oft reicht das Geld nicht mal für das Allernötigste.
Frankie, wie er von allen genannt wird, muss und will versuchen, trotzdem etwas aus sich zu machen, irgendwie,
um von der grünen Insel in die neue Welt Amerika aufbrechen zu können, dorthin zurück, wo er Jahre zuvor geboren
wurde.
McCourt versteht es, den Geist dieser Zeit genau einzufangen und wiederzugeben.
Man trauert mit ihm um all die Verluste und Entbehrungen, welche er erleiden musste, vor allem deshalb,
weil das Buch autobiographisch ist und sich wirklich alles so abgespielt haben musste in dieser Zeit.

Frank McCourt hat seinen Traum letzten Endes doch noch wahr gemacht, er ist einer von den ganz Großen geworden.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 31. August 2014
Frank McCourts irische Erinnerungen, die er unter dem Titel "Die Asche meiner Mutter" vor einigen Jahren veröffentlicht hat, wurden, von der Literaturkritik hochgelobt, in Radio-, Fernsehsendungen besprochen und in den Printmedien auf breiter Front diskutiert. Frank McCourt war Gast in Talkshows und sprach vor den Mikrofonen der Rundfunkanstalten über sein Buch. Mit einem Satz: Er hatte einen Bestseller veröffentlicht, der mittlerweile ja auch verfilmt ist. Sein Bruder Malachy McCourt hat sich ebenfalls mit einem Buch dem Lesepublikum vorgestellt, aber bei weitem nicht an den Erfolg seines älteren Bruders anknüpfen können.

"Die Asche meiner Mutter" erzählt von der unglaublichen Armut, von Hunger, Verachtung, Beleidigungen durch Mitmenschen und der Hoffnungslosigkeit einer Kindheit. Der Vater, ein Trinker, lässt seine Familie immer wieder im Stich, die Mutter ist schwach, krank und hilflos, die Kinder, von denen Frank der Älteste ist, sind auf sich selbst angewiesen.

"Irische Erinnerungen", wie McCourt sie nennt, sind mit Sicherheit auch heute noch und auch außerhalb Irlands an der Tagesordnung, wenn man hört, wie viele Kinder in unserem Staat an der Armutsgrenze leben - wenn auch vielleicht nicht ganz so krass wie damals in Irland.

Ich habe das Buch bei seinem Erscheinen gelesen und mir jetzt die Kindle-Edition gekauft. Die Betroffenheit beim Lesen ist die gleiche, wenn nicht noch schlimmer. Trotzdem ist der Titel nach wie vor lesenswert und vor allem: Er macht mich sehr nachdenklich.
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am 2. Juli 2013
Frank McCourt berichtet hier über seine Kindheit und Jugend in Irland in den 30er und 40er Jahren. Geboren ist er als Kind irischer Einwanderer in New York, aber im Alter von 4 Jahren ist die Familie aufgrund der Wirtschaftskrise zurück nach Irland gezogen. Hier beginnt der Roman, und hier erlebt die Familie auch eine sehr schlimme Zeit, geprägt von Armut und Hunger. Er schildert hier wirklich sehr beeindruckend die schlimmen Verhältnisse des Lebens und die Probleme der einfachen Leute, Alkoholprobleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit. Aber trotz dieser schlimmen Zustände schafft es McCourt, nie die Hoffnung aufzugeben und auch nie den Humor zu verlieren. Der Roman endet im Alter von 19 Jahren, als Frank nach Amerika auswandert. Dort spielt dann der zweite Band des Romans, den ich auch bald noch lesen will. Auch kann ich den Film zum Roman sehr empfehlen.

Ich bin wirklich schwer beeindruckt von den Kindheitserinnerungen McCourts, das Buch hat mich sehr berührt. Was für eine harte Zeit, und ich finde die Schreibweise beeindruckend, wie gut McCourt es schafft diese kindliche Sichtweise rüberzubringen, und auch wie er die Traurigkeit und den Humor vereint.
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am 18. April 2009
Ein sehr interessantes, schockierendes, unterhaltsames und teilweise wirklich lustiges Buch über das Leben in Irland ab ca. 1930. Ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen, ich empfand ihn erst als etwas "anstrengend", da das Buch sehr umgangssprachlich geschrieben ist, aber genau das macht eben einen Teil des Charmes des Buches aus und nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, wusste ich dies auch sehr zu schätzen.
Es ist wirklich interessant und spannend, wie die Familie, die in ärmlichen Verhältnissen lebt, mit ihrem Schicksal umgeht.
In diesem Buch gibt es keine glatten Charaktere, jeder hat seine Ecken und Kanten und auch das ist das Besondere an dem Buch, denn selbst den schlimmsten Trinker muss man auf eine gewisse Art und Weise mögen.
Wirklich lesenswert!
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am 9. Oktober 2016
Was für ein wunderbares Buch! Ich bin glücklich, es, wenn auch spät, entdeckt zu haben. Stimme allen Lobeshymnen hier gerne zu und freue mich, dass es solche Werke gibt, in die man vollständig eintauchen kann - und so viel Hoffnung trotz der harten, bitterarmen Zeiten!
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am 28. November 2016
Ein unglaubliches Buch , ein Einblick in das Herz Irlands . Diese unglaubliche Armut kann man sich einfach nicht vorstellen bei unseren heutigen Masstäben .Man muss es gelesen haben !!!!
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am 27. März 2014
Ich hatte es vor Jahren schon einmal gelesen als ich es aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Das Buch ist so wunderbar geschrieben, die Art wie ein recht hoffnungsloses Leben in Armut mit den Augen eines Kindes beschrieben wird. Man muss lachen über Dinge, die eigentlich zum weinen sind. Einfach nur schön. Verpackung und Versandt waren sehr gut. Ich bin zufrieden und freue mich sehr über das Buch.
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am 31. März 2010
Frank McCourt ist ein herausragender Schriftsteller. "Die Asche meiner Mutter" ist so genial geschrieben, dass ich traurig war, als ich die letzte Seite las. Dieses Buch erzählt die Kindheit von Frank McCourt in Limerick; sie war geprägt von Hunger, strengen Lehrern und einem bigotischen Katholizismus. Aber ich musste sehr oft schallend lachen, weil dieses Buch so überaus witzig geschrieben ist. In der Liste meiner Lieblingsbücher belegt dieses Buch den ersten Platz!
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am 4. Oktober 2015
Was ein Buch. Was eine Geschichte. Ich weiß gar nicht, was ich noch zur Bewertung beitragen kann. Eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Sehr packend, sehr emotional, alles in allem sehr groß!
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