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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 16. Juli 2000
Faye Kellermans Kriminalroman "Denn rein soll deine Seele sein" (btb 72242 - "The Ritual Bath", 1986) ist der erste mit Peter Decker, Detective des LAPD. Im Mittelpunkt steht jedoch Rina Lazarus, eine junge Lehrerin und verwitwete Mutter, die regelmäßig die Mikwe, das traditionelle Tauchbad der jüdischen Frauen, das sich auf dem Campus einer Talmudschule befindet, reinigt. Sie wird Zeugin, wie eine Frau auf dem Weg von der Mikwe zu ihrer Wohnung ermordet wird. Bei der Untersuchung lernt Detektive Peter Decker Rina Lazarus, die ihn sofort fasziniert, kennen. Er dringt in eine ihm fremde Welt ein, lernt die Lehrenden und Lernenden der Talmudschule kennen und verhört alle Personen, die ev. etwas zur Aufklärung des Falles beitragen könnten. Es gelingt ihm jedoch nicht, dem Verbrecher auf die Spur zu kommen. Durch verschiedene Hinweise kommt Peter Decker jedoch zum Schluß, daß eigentlich Rina Lazarus das Ziel des Täters war. Und auch Rina Lazarus wird das bedrohliche Gefühl nicht los, daß jemand sie belauert. Erst in einem spannenden Finale wird der Täter gestellt. Insgesamt ein spannender Erstlingsroman mit einem sympathischen Detektiv.
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am 29. Juni 2000
Wer erwartet hinter einem Titel wie "Denn rein soll Deine Seele sein" ein packendes, spannendes Buch, das so kaum etwas mit einer philosophischen Abhandlung zu tun hat? Aber genau das ist es. Eine Krimigeschichte im jüdischen Milieu, die gleichzeitig unaufdringlich dem Leser eine andere Kultur und Lebensweise näherbringt. Alles beginnt vor einer Mikwe, also einem jüdischen Bad, in dem sich Frauen rituell reinigen, nachdem sie ihre Regel gehabt haben. Eine Frau wird überfallen und brutal vergewaltigt - eine Schande für jüdische Frauen. Und außerdem ungewöhnlich, weil sich die Mikwe auf einem abgeschotteten Gelände fernab der Stadt befindet. Als die Polizei eintrifft, trifft sie auf eine Mauer des Schweigens, denn den Andersgläubigen vertraut man nicht. In diesem Schwelkreis muß die Polizei nun einen Täter suchen, der es auf die Betreuerin der Mikwe abgesehen hat. Die lebt von nunan in Angst und die überträgt sich packend auf den Leser. Gut, die sich anbahnende Liebesgeschichte ist offensichtlich gestrickt, stört aber auch nicht, sondern wirkt in dieser permanenten Spannung eher entspannend. Bis zuletzt rätselt man, wer nun der brutale Täter ist. Und besonders betroffen macht eine rassistische Szene, in der die Betreuerin von vier jungen Weißen zutiefst gedemütigt wird. Ein aktueller Stoff und ein Anliegen, toll verpackt in eine spannende Geschichte. Nur schade, dass das Buch nur 251 Seiten hat.
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am 15. Januar 2017
»In der Senke lag Sarah Libba. Schmutzig, mit zerfetzter Kleidung, das schmale Gesicht naß von Schlamm, der ihr über die Wangen und die nackten Brüste rann. Auch die Beine waren nackt bis auf den Schlüpfer, der sich um ihre Knöchel gewickelt hatte …
Rina stolperte, fing sich wieder und beugte sich zu Sarah herunter, die vor ihr zurückzuckte wie ein verletztes Tier. Als Rina sich hinkniete, konnte sie die frischen Blutergüsse in Sarahs Gesicht erkennen.
Sarah ballte eine Hand zur Faust und schlug sich heftig an die Brust. Sie richtete den Blick zum Himmel und bewegte die Lippen in lautlosem Gebet.«

Die Frauen der jüdisch-orthodoxen Gemeinde sind schockiert. Ein Unbekannter überfiel und vergewaltigte eine junge Frau, die gerade aus dem rituellen Tauchbad gekommen war. Die Lehrerin Rina Lazarus, die sich um das Tauchbad kümmert und das Opfer gefunden hat, scheint die einzige Zeugin zu sein, weshalb Detective Pete Decker vom Los Angeles Police Department auf ihre Mithilfe hofft. Leider findet sich jedoch kein Ermittlungsansatz und noch dazu wird Rina das Gefühl nicht los, dass irgendjemand sie verfolgt…

Ein ungewöhnlicher Krimi, der den Leser in eine Welt entführt, die so gänzlich fremd erscheint, obwohl sie mitten in einer Stadt wie Los Angeles liegt. Die kleine Gemeinde lebt nach strengen Glaubensgrundsätzen, bleibt für gewöhnlich unter sich und betrachtet jeden Fremden mit Misstrauen. Ich erfuhr beim Lesen so einiges über diese jüdische Glaubensrichtung, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Das machte die Handlung umso interessanter – und die Ermittlungsarbeit für den Detective umso schwieriger.

Die Charaktere empfand ich als vielschichtig und sympathisch, den Fall als durchgehend spannend mit der Möglichkeit zum Mitermitteln. Es gibt mehrere Verdächtige, eine zeitgleiche Serie von Sittlichkeitsdelikten in der Stadt und natürlich in der Vergangenheit schon häufiger antisemitisch begründete Vorfälle. Pete Decker ist sich jedenfalls schnell sicher, dass weitere Taten zu befürchten sind und daher Eile angesagt ist. Davon abgesehen fühlt er sich von Rina angezogen, doch eine Beziehung zwischen den beiden scheint unmöglich.
Dass es doch eine Beziehung geben wird, erschließt sich aus der Tatsache, dass wir es hier mit dem ersten Band der mittlerweile 22 Bände umfassenden Decker/Lazarus-Reihe zu tun haben. 22 ist eine beeindruckende Zahl, doch mir gefiel der erste Band so gut, dass ich hier sicher weiterlesen werde.

Fazit: Spannender Krimi mit hochinteressantem Hintergrund. Habe ich in einem Rutsch gelesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2003
Und schon wieder gefangen vom ersten Band an. Faye Kellerman gelingt es mit ihrer Krimi-Reihe um die junge jüdische Lehrerin Rina Lazarus und den Detective Peter Decker nicht nur spannende Fälle zu erzählen, sondern nebenbei auch das Leben in einer kleinen jüdischen Gemeinde zu zeichnen.
Bei dem Fall um die Vergewaltigung einer jungen Frau im Mikwe, dem traditionellen jüdischen Bad, trifft Peter Decker auf Rina Lazarus und so nimmt eine unterhaltsame Reihe, die mittlerweile bereits 14 Bände umfasst, ihren Lauf, nicht ohne auch das Privatleben der beiden Protagonisten ausgiebig zu beleuchten und in die Fälle mit einzubeziehen.
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am 11. März 2004
Dieses Buch habe ich mir bestellt, weil ich gern mehr über die (moderne) jüdische Kultur erfahren wollte und ausserdem sehr gern Krimis lese. Mein Urteil über dieses Buch ist etwas zwiespältig. Es gibt durchaus Passagen, die in mir etwas zum Klingen bringen, die mein Interesse wecken, die auch nach der Lektüre noch ein "darüber-nachdenken" bewirken. Hier sei das Ringen Deckers um seine (religiöse) Identität genannt sowie einige Beschreibungen des jüdisch-orthodoxen Lebens. Die Krimihandlung selbst hat mich nicht so überzeugt, auch die Ermittlungen waren m.E. eher oberflächlich und haben fast schon zufällig zu einem Ergebnis geführt. Wer klassische who-done-it-Geschichten liebt oder wer sich für tiefere Beweggründe der Täter und/oder die Empfindungen der Opfer interssiert, wird mit dieser Story zwangsläufig enttäuscht. Die grosse Spannung will ebenfalls nicht aufkommen.
Also, ganz nett, wirklich empfehlenswert jedoch nicht.
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am 6. März 2003
Wenn man schon weiß, daß Detective Pete Decker und Rina Lazarus eine ganze Serie von erfolgreichen Kriminalfällen gefüllt haben, könnte man angesichts des ersten Romans glatt die Stirn runzeln, wieso es dazu gekommen ist.
Denn das Debut der beiden ist vergleichsweise unspektakulär, präsentiert aber immerhin das Kennenlernen der beiden, ihre Lebensumstände und die Unterschiede, die sie trennen.
Das alles präsentiert Faye Kellerman robust, aber ohne große versierte Meisterschaft, holprig und ein wenig dramaturgisch forciert.
Der eigentliche Mord- bzw. Kriminalfall fällt dagegen noch ein wenig ab, denn außer für Außenstehende hochinteressante Infos aus der Welt des jüdischen Glaubens, der Talmud-Schulen und des traditionellen jüdischen Zusammenlebens, fällt hier wenig Aufregendes ein, vor allem weil sich von Anfang an dem Krimikundigen nur zwei potentielle Verdächtige präsentieren, von denen es einer dann tatsächlich ist. Die Aufklärung ist nach vielen Familienepisoden und einigen Nebenhandlungen rund um die Polizeiarbeit dann leicht unspektakulär, die Motivation des Täters etwas unterentwickelt. Dennoch nicht ohne Reiz und mit Ausbau-Potential, was auch ausgiebig genutzt wurde.
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am 6. September 2015
Der Polizeiermittler Peter Decker wird wegen einer Vergewaltigung ins Judenviertel gerufen. Dort lernt er Rina Lazarus kennen, die abends noch in der Mikwe, dem jüdischen Tauchbad, putzt. Rina kennt das Vergewaltigungsopfer und versucht, entgegen der jüdischen Gebräuche, dem nicht-jüdischen Polizisten bei den Ermittlungen zu helfen. Doch nicht nur Rinas eigene religiöse Überzeugung, vor allem die jüdische Gemeinschaft, machen es Decker nicht leicht. Die Juden bleiben unter sich und schützen die ihren, vor allem misstrauen sie aber allen Nicht-Juden. Und trotzdem fühlen sich der Ermittler und Rina stark zueinander hingezogen.

Anfangs fand ich etwas schwierig in die Geschichte hineinzufinden. Zu viele jüdische Begriffe und Bräuche verwirrten. Doch als ich diese Hürde genommen hatte, fesselten mich die kriminalistischen Ermittlungen. Leider wird der Lesefluss ständig durch weitere fremde Begriffe immer wieder gebremst - und ehrlich gesagt, konnten mich die vielen Erklärungen des jüdischen Glaubens nicht begeistern.
3 mittelmäßig gute Punkte für einen eigentlich interessanten Kriminalfall, der aber durch immer wiederkehrende jüdische Begriffe die Spannung verliert.
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am 18. September 2004
Faye Kellerman begeht mit diesem Buch den Start in eine lange Serie. Hauptfiguren sind hier Pete Decker vom los Angeles Police Department und Rina Lazarus, eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern jüdischen Glaubens.
Der Kriminalfall selbst ist spannend, gut aufgebaut und die Lösung des Falls ist nicht voraussehbar. Pete Decker lernt im Laufe der Handlung die jungen Rina Lazarus näher kennen und lernt so auch einiges über den jüdischen Glauben und deren Rituale, welche ihm bisher unverständlich gewesen waren.
Trotzdem fehlt diesem Buch der lezte Pfiff, mit dem man sagen könnte "das ist es!"
Aber Fortsetzungen folgen ja zu genüge...
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am 8. November 2008
Daß die Liebesgeschichte und die jüdischen Gebräuche großen Raum einnehmen, ist okay, das durfte man erwarten. Daß die wesentlichen Thriller-Elemente fehlen, ist nicht okay. Verdächtige kommen und gehen, ohne Eindruck zu hinterlassen. Nicht alle Verbrechen (von dreien) werden vollständig aufgeklärt. Spannung konnte ich keine entdecken, abgesehen von der Spannung, die 20 Seiten vor dem Ende automatisch aufkommt.
Insgesamt ein netter Ausflug in die jüdische Welt, der aber keinen Appetit macht auf mehr von dieser Autorin.
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am 17. Oktober 2006
Faye Kellerman zeichnet in diesem Krimi ein farbiges und lebendiges Bild einer abgeschottet lebenden jüdischen Gemeinde, in deren Mitte eine Vergewaltigung geschieht.

Die junge Lehrerin und Witwe Rina Lazarus reinigt regelmäßig das traditionelle Tauchbad, die Mikwe, und kann dabei gut abschalten. Als eines Abends eine Freundin von Rina überfallen und vergewaltigt wird, ist Rina die einzige Zeugin.

Schnell wird klar, dass der Anschlag eigentlich Rina gegolten haben muss, und so ermittelt Detective Pete Decker in diesem speziellen Fall aus eigenem Interesse sehr gründlich.

Er hat sich in Rina verliebt, und auch Rina erwidert zaghaft seine Gefühle.

Aufgrund ihres religiösen Hintergrundes allerdings in sehr engen Grenzen, und so bekommt der Leser einen sehr interessanten Einblick in Traditionen und Überlieferungen des jüdischen Glaubens.

Nebenher läuft die Suche nach dem Vergewaltiger, die jüdische Gemeinde stellt zur Bewachung seines Areals eine Security-Kraft ein, und als diese brutal ermordet wird, geraten wieder einmal einige antisemitisch gesonnene Jugendliche in den Kreis der Verdächtigen.

Nach und nach bekommt der Leser auch einen Einblick in die Persönlichkeit und das Leben des Pete Decker, der versucht die religiösen Grenzen zu respektieren und dennoch auch im Kreis der Gemeinde nach dem Täter suchen muss.

Das alles unter den Augen eines gestrengen Rabbi, der auf den dritten Blick ein sehr freundlicher, mitfühlender und verständnisvoller Mensch ist.

Überraschend stellt sich dann heraus, warum Pete Decker so viel Fingerspitzengefühl und Interesse für den jüdischen Glauben aufbringt, und ebenso überraschend wird die Identität des Vergewaltigers aufgedeckt.

Insgesamt ein lebendig geschriebenes und spannendes Buch, das einen Einblick in das Vokabular, die Riten und Gebräuche des jüdischen Glaubens vermittelt. Im Anhang findet sich sogar eine Übersicht der verwendeten hebräischen und jüdischen Begriffe mit deutscher Übersetzung.
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