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am 5. Februar 2004
Die bisherigen Rezensenten haben das Buch sehr positiv bewertet. Ich kann auch bestätigen, dass es gut geschrieben und unterhaltsam ist und zudem mit wirklich ausgezeichneten Photos ausgestattet ist. Es passiert viel und ist über weite Strecken hinweg spannend. Es ist auf Papier guter Qualität gedruckt und schön gebunden.
Und doch habe ich es mit wenig Vergnügen gelesen.
Die Autorin "macht alles mit". Sie scheint darauf aus Erlebnisse zu konsumieren. Ganz gleich ob es ihr Spass macht, es sie interessiert oder sie sonst irgendeine Beziehung zu einem "Erlebnis" hat - sie will alles konsumieren. Vieles wirkt dadurch aufgesetzt und wie durch ein Guckloch betrachtet. Es ist voyeuristisch.
Ich versuche das an einem Beispiel zu erklären. An einem Ort gibt es einen einhemischen Arzt, der traditionelle Heilmethoden anwendet. Zu dieser Heilmethode gehört es ein Meerschweinchen, die dort ähnlich wie unsere Labormäuse für medizinische Diagnosezwecke gehalten werden, zu schlachten. Die Autorin ist nicht krank. Die Meerschweinchengeschichte wiedert sie sichtlich an. Es ist kein vernünftiger Grund ersichtlich warum sie zu diesem Meerschweinchen-Heiler geht. Der einzige Grund, der sich aufdrängt, ist Neugier. Oder Stoff sammeln, damit sie ein Kapitel füllen kann. Auch eine Priese Überheblichkeit gegenüber der wenig appetitlichen Heilmethode kann sie sich nicht ganz verkneifen. Ebenso lust- und interesselos macht sie zwei Voodoo-Zeremonien mit. Auch gelingt es ihr bei einer Beerdigung und bei einer Hochzeit dabei zu sein: das gehört schliesslich dazu, sie hatte das schon lange vorher geplant. Fragt sich nur ob sie dort willkommen war. Bei meiner Hochzeit würde sie jedenfalls hochkant rausfliegen.
Es genügt heute eben nicht mehr sich per Jet um die um die Welt führen zu lassen, um sich als Weltreisende zu profilieren, das hat schliesslich jedes argentinische Steak auch hinter sich. Es müssen eben auch die entsprechenden Erlebnisse aneinander gereiht werden. Insgesamt wirkt das Buch orientierungslos, nur von einer "roten Linie" zusammengehalten, einer Inka-Strasse, die sie auf ihrer Landkarte rot eingezeichnet hat.
Geeignet ist es vielleicht als Reiseführer für "Erlebniskonsumenten" - die meisten Erlebnisse kann man leicht nachahmen. Jedes kann einen Meerschweinchenheiler aufsuchen (Telefonbuch genügt), sich hinterher über das Erlebnis ekeln und die Einheimischen, die den Heiler aus gesundheitlichen Gründen aufsuchen, gründlich verachten. Ein Nervenkitzel, der übliche Horrorfilme in den Schatten stellt und so richtig schöne kolonialistische "ich bin schlauer als die Eingeborenen"-Gefühle wach werden lässt.
Bei mir aber hat das Buch einen ziemlich schalen Nachgeschmack hinterlassen - ich weiss nicht ob ich noch mal ein Buch aus den National Geographic Verlag kaufen werde, obwohl ich Reiseliteratur sehr gerne lese.
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am 2. Januar 2007
Ich sammle die Reihe von National Geographic seit einiger Zeit und kann sagen, dass es sich bei diesem Buch um das schlechteste der bisherigen von mir gelesenen Reihe handelt. Der Autorin scheint es nicht um einen Reisebericht über die Inkastraße, sondern um einen Prestigebericht zu gehen. Sie scheint alles mitzumachen, was auf den "gelangweilten" Leser in Deutschland "cool" und mutig wirkt.

An einer Demonstration teilnehmen, selbst in einem Stierkampf mitkämpfen, mit verletzten Rippen einen Teil der Inkastraße bewältigen, einem Einheimischen 100 Dollar anbieten, damit sie entgegen der Sitte des Landes mit Fischen gehen darf und die Meerschweinchenheilung/-zeremonie sind nur einige Beispiele. Über die eigentliche Inkastraße erfährt man nur wenig!!!

Man muss nicht unbedingt solche "tollen" Dinge mitgemacht haben, um etwas über die Länder schreiben zu können. Die Landschaften und Menschen haben auch so genug spannendes und erwähnenswertes zu bieten. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen...
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am 29. September 2002
Wirklich eine ausgezeichnete Leistung der Autorin, nach der Hälfte des Buches erkundigt man sich nach dem Flugpreis nach Equador. Sie beschreibt eindrucksvolle alle Facetten der dortigen Kultur vom diagnostischen " Meerschweinchen töten auf Ihrem Kopf" bis hin zu dem Streik der Otavalo- Indianer...
Unbedingt lesen auch wenn man mit der Materie Inka-Straße "nichts am Hut hat", fasziniert dieses Buch unheimlich...
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am 7. Januar 2004
Karin Muller nimmt einen praktisch mit auf die Reise. Sie erzählt anschaulich und begreifbar von ihren Erlebnissen (das ist manchmal sogar komisch) und schildert uns ihre farbigen Eindrücke und Impressionen. Das alles liest sich leicht und macht eine Menge Lu'st darauf es ihr gleich zu tun.
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