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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Oktober 2003
Der aus den vorhergehenden Bänden bekannte und mittlerweile von mir so hochgeschätzte Decius ist nach Rom zurückgekehrt - und wieder scheint er den lebensgefährlichen Zusammenhängen einer Verschwörung, welche die Republik bedroht, auf die Spur gekommen zu sein.
In diesem dritten Teil, der Reihe von John Maddox Roberts, muß Decius erneut um sein Leben fürchten - und davor schützt ihn auch nicht die Bedeutung und der Klang seines neuen Titels SENATOR.
Er bewegt sich zwischen den großen dieser Zeit - seinem Erzfeind Clodius, dem Feldherrn Pompeius, dem "Politiker" Cäsar, dem reichen Crassus usw. usw. usw.
Eine neue Seite lernen wir an Decius kennen - der im Verlaufe der Geschichte die Nichte von Cäsar, die anmutige Julia, zu umwerben beginnt.
Man hat in diesem, wie auch in den Romanen zuvor das starke Gefühl mit Decius zusammen übers Forum zu laufen, oder aus einem ebenso prächtig verzierten Becher Wein zu trinken - mit Wasser verdünnt versteht sich - schließlich sind wir keine Barbaren!
Sein alter Freund Milo spielt eine ebenso wichtige Rolle, wie sein neuer Leibsklave Hermes - ein junger Begleiter, welcher ihm hoffentlich lange erhalten bleiben möge - bringt er doch weitere Würze in diese wunderbare Art das römische Imperium zu beschreiben.
Lobende Erwähnung findet auch das reichhaltige Glossar am Ende des Romanes, in dieser Abteilung finden die vielen Begriffe aus dem römischen Alltag ihre Übersetzung um sie für uns Zeitreisende begreifbarer zu machen.
Freue mich bereits auf die anderen Geschichten mit Decius - wenn es wieder heißt: "Decius ist zurück in Rom - und dort scheint er mächtig viele Leute bei ihren dunklen Machenschaften zu stören!"
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am 7. Februar 2004
Decius Caecilius Metellus, der sympathische Protagonist der SPQR-Reihe, ist gerade nach einer freiwilligen "Auszeit" in die Hauptstadt des Imperiums zurückgekehrt, als ein religiöser Skandal und eine Reihe von Morden Rom erschüttern. Zum Skandal kam es, als Decius' alter Widersacher Clodius erwischt wurde, wie er verkleidet einen Ritus belauschte, an dem nur verheiratete Frauen teilnehmen dürfen. In welchem Zusammenhang steht dieser Frevel, der vom Senat (dem Decius neuerdings angehört) mehr oder weniger belächelt wird, mit den Morden an Personen aus völlig unterschiedlichen Umfeldern, die sehr an exotische Ritualmorde erinnern? Einige wunderschöne Damen, vor allem Caesars Nichte Julia, sorgen für weitere Verwirrung. Wieder einmal erhält Decius unwiderlegbare Beweise dafür, dass die hochrangigsten und gefährlichsten Politiker seiner Zeit in die Angelegenheit verstrickt sind. Einer von ihnen bedient sich Decius' Intimfeindes, um den unliebsamen Schnüffler beseitigen zu lassen. Ein anderer jedoch beschützt Decius. Dennoch scheinen sie gemeinsame Sache zu machen.
In diesem Band erleben wir, wie das Triumvirat jener mächtigen Männer geschmiedet wurde. Auch hier wurde also eine historisch bedeutsame, authentische Begebenheit in wie gewohnt glaubwürdiger, spannender Weise rund um den Protagonisten gewebt.
Besser, unterhaltsamer kann man antike Geschichte nicht erleben, außer vielleicht über Asterix. Durch die Erzählperspektive (Ich-Erzähler) wird der Leser hautnah in den römischen Alltag, die Festivitäten und die Politik eingebunden. Viele Szenen sind auch von einem fröhlichen Humor geprägt, insbesondere die diversen Verfolgungsjagden, die Decius mit Clodius in den engen Straßen Roms ausficht. Bei aller Aufregung kann der Leser also auch einmal herzlich auflachen. Insgesamt ist der "Frevel" meiner Ansicht nach der spannendste unter den ersten drei SPQR-Büchern.
Es finden sich auch in diesem Band die vertrauten Freunde und Feinde des Decius, und einige illustre Persönlichkeiten treten hinzu, die Anlass zu der Hoffnung geben, dass die folgenden Bände nicht minder spannend werden. Doch ist es für ein volles Lesevergnügen nicht notwendig, die vorhergehenden Bände zu kennen.
Leider sind bei der Übersetzung ein paar sprachliche Schlampereien passiert. Schade um den dadurch doch geschmälerten Gesamteindruck.
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am 15. Februar 2009
Ohne einen offiziellen Auftrag tut sich Decius schwer in diesem Band zu bestehen. Immerhin bekommt er einen neuen jungen Sklaven der die Geschichte etwas bunter macht, obwohl ich persönlich nicht glaube, daß Römer ihre 16-jährigen Sklaven so offenherzig konsultiert haben, wie Decius es tut. Das Ende der Geschichte ist geschichtsbedingt vorgegeben und somit schwer veränderbar, eher lau, an den Haaren herbeigezogen und sehr unbefriedigend. Außerdem ist Caesars Angebot äußerst unglaubwürdig im Rahmen sowohl der geschichtlichen als auch der "erzählten" Figur.
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am 8. Mai 2014
Nachdem ich einen Maddox gelesen hatte, mußten alle her. Wer gerne Krimis liest und einen Draht zu den Römern hat, ist "in" diesen Büchern gut "eingefangen". Interessante, glaubwürdige Charaktere, abwechslungsreiche Geschichten an unterschiedlichen Orten (Lateinlehrer fragen, ob realistisch?!) Prima zum Wegtauchen aus dem Alltag geeignet.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Januar 2004
Decius Caecilius Metellus, inzwischen zum Senator aufgestiegen, ist entzückt. Ausgerechnet sein Erzfeind Clodius wird verdächtigt, sich beim Ritus der "Bona Dea" eingeschlichen zu haben - als Frau verkleidet. Ein unfassbarer Frevel, da bei den Feierlichkeiten nur verheiratete Frauen anwesend sein dürfen. Als zudem noch eine Reihe von Geldverleihern auf bizarre Weise dahingerafft werden, ist der römische Schnüffler nicht mehr zu halten...
Auch der dritte Band entführt den Leser ins alte Rom. Der Hauptheld Decius wird mir immer sympathischer. Dem Wein, gutem Essen und schönen Frauen nicht abgeneigt, ist Decius wahrlich kein Kostverächter, wenn er aber sein geliebtes Rom in Gefahr sieht, wird er zum unerbittlichen Verfolger - auch wenn er damit sein Leben aufs Spiel setzt.
Eine humorvolle Krimireihe, die dem Leser ganz nebenbei auch noch römische Geschichte vermittelt. Unterhaltsamer können Geschichtslektionen nicht sein!
01. SPQR
02. Die Catilina-Verschwörung
03. Der Frevel des Clodius
04. Der Musentempel
05. Tödliche Saturnalien
06. Tod eines Centurios
07. Der Fluch des Volkstribun
08. Die Rache der Flussgötter
09. Die Schiffe der Kleopatra
10. Im Namen Caesars
11. Mord am Vesuv
12. Das Orakel des Todes
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am 13. Mai 2010
Rom im Jahre 63 vor Christus: Ein Skandal erschüttert die Stadt. Beim Ritus der »Bona Dea«, bei dem nur verheiratete Frauen anwesend sein durfen, wird ein Mann entdeckt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem frechen Frevel und einer Serie von Morden, bei der die Opfer alle ein merkwürdiges Mal auf der Stirn tragen? Decius Caecilius Metellus nimmt die Fahrte auf.
Der 3 Roman aus der SPQR Reihe. Ich fand ihn unterhaltsam und hatte Spaß daran.
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am 30. November 2013
Netter kleiner Krimi in ungewöhnlichem Colorid. Hätte mir gwünscht, dass Duktus und Vokabular stärker der Zeit entlehnt wären in der die Handlung spielt. Das Ganze wirkt ein wenig als würde Spatacus ständig auf die Uhr sehen.
Schnell mal zwischendurch weggelesen.
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am 18. Oktober 2010
Spannend und gut lesbar geschrieben, dabei jede Menge Hintergrundinformation über die Kultur und Politik in Rom während des Aufstiegs Caesars. Ich habe alle Romane der SPQR Serie genossen - und meiner Partnerin ging es ebenso.
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am 9. Juli 2013
Ich mit SPQR bzw. Maddox Fan.
Auch dieser Krimi ist wieder im gewohnten Stil geschrieben und für mich super unterhaltsam.
Leider habe ich schon alle Bücher aus der Reihe gelesen und hoffe, daß noch weitere Bücher folgen.
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am 20. Februar 2001
Dieses Buch aus der SPQR-Reihe, ist wie auch seine 2 Vorgänger wirklich Top. Von Anfang an, wird in diesem Buch eine Spannung aufgebaut, die buchstäblich bis zur letzten Seite erhalten bleibt. Auf interessante, witzige, und auch nebenbei lehrreiche Weise, bekommen wir eine Geschichte geboten, indem sich der Recht und gerechtigkeitsliebende Held Decius, in einem Sumpf aus Intrige, Verrat und ausgelassener altrömischer Lebenart bewegt! Dieses Buch kann ich nur jedem Empfehlen.
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