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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
4

am 2. Juni 2010
Wenn es doch oefter so gute und humorvolle Romane gaebe wie "Shining through" (Wie ein Licht in dunkler Nacht)!
Gerade las ich das Buch zum 4. Mal seit 1998 innerhalb von 2 Tagen durch und jedesmal entdecke ich neue Facetten.

Dies ist eine der wenigen Ausnahmen, wo der Film sogar noch besser als der Roman ist.
Ich mag das Buch unheimlich gern. Das einzige, was mich enttaeuscht, ist, dass Linda/Lina im Buch erst nach 311 (von 400) Seiten als Agentin nach Nazi Deutschland geht. Im Film geht es schneller zur Sache, und die ganze sich anbahnende Romanze mit Liam Neeson (die im Buch fehlt) und der Suche nach Linas juedischen Verwandten, die sich irgendwo in Berlin verstecken, bringt zusaetzliche Wuerze und Spannung in die Handlung.

Ich empfehle darum, das Buch zuerst zu lesen und erst dann den Film mit Melanie Griffith als Linda Voss und Michael Douglas als Ed Leland zu geniessen.
Ach ja, John Berringer gibt es uebrigens nur im Buch, nicht im Film.

Dies ist der mit Abstand beste Roman von Susan Isaacs und verdient mindestens 10 Sterne.
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am 28. Dezember 2001
Linda Voss arbeitet Anfang der 40er Jahre als Sekretärin in einer amerikanischen Anwaltskanzlei. Wie alle Kolleginnen ist sie unsterblich in ihren Chef verliebt. Da seine Frau ihn betrügt und sich schließlich scheiden läßt, bekommt sie die Chance, ihn zu trösten. Als sie schwanger wird, heiratet er sie.
Dennoch arbeitet sie weiter, da sie aufgrund ihrer Herkunft deutsch spricht. Sie wird zunehmend für einen anderen Anwalt tätig, der offensichtlich als Agent für die USA gegen Nazi-Deutschland arbeitet.
Als ein wichtiger Agent in Deutschland verraten wird und umkommt, erkennt sie ihre Chance und läßt sich gegen den Widerstand ihres Ehemanns und ihres Chefs als Spionin in Berlin einsetzen.
Wer den Film kennt, wird feststellen, daß nur wenige Elemente des Buches in ihm umgesetzt wurden. Im Buch steht nicht die spannende Geschichte einer Agentin im Vordergrund, sondern die Entwicklung einer "kleinen" Anwaltssekretärin zu einer Persönlichkeit.
Der Heldin als Frau, als Halbjüdin und als Mitglied der Arbeiterklasse wird von Anfang an praktisch keine Chance gelassen, für ihre Ziele einzustehen und ernstgenommen zu werden. Erst als sie bereit ist, sämtliche Bindungen zu lösen, um ihr Ziel durchzusetzen, wird sie wirklich akzeptiert.
Die Vorurteile auch der "aufgeklärten" Amerikaner, die einen Krieg für Freiheit und Gleichberechtigung kämpfen, werden sehr deutlich offengelegt.
Die Autorin versteht es, die Selbstverwirklichung der Heldin vor einem spannenden historischen Hintergrund zu entwickeln. Das Buch liest sich sehr flüssig, leidet allerdings daran, daß die Übersetzer offensichtlich wesentlich schlechter Deutsch können als die Heldin: leider wird nämlich der Ausdruck "I will teach you" mit "ich werde Ihnen lernen" übersetzt.
Dennoch handelt es sich um eine lesenswerte Geschichte, auch wenn sie nicht bis ins letzte Detail historisch korrekt ist.
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am 14. April 2012
Seit ich den wunderbaren Film "Shining Through" (Wie ein Licht in dunkler Nacht) vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal gesehen hatte, wurde ich auf alle Buecher von Susan Isaacs neugierig.
Zwar mag ich den Film noch mehr als den Roman auf dem er basiert, aber es gibt viele witzige Szenen/Gedanken von Linda Voss, die man im Film natuerlich nicht alle unterbringen konnte.
Der Hauptgrund, warum mir der Film besser gefaellt als der Roman (den ich von Zeit zu Zeit wiederlese und immer wieder von Neuem geniessen kann) ist halt der, dass Linda Voss im Film schon nach ca. 40 Minuten nach Berlin fliegt und im Buch dauert es 300 (von leider nur 400) Seiten, ehe sie als Spionin nach Deutschland kommt. Ich wuenschte, das Buch haette mindestens 600 Seiten und wuerde mehr auf die in Nazi deutschland verbrachten Wochen eingehen. Zum Glueck hat Regisseur David Seltzer das auch so gesehen und den Schwerpunkt seiner Verfilmung auf Linda Voss' abenteuerliche Erlebnisse als Spionin im WW II gesetzt.

Auch sehr empfehlenswert: "Die magische Stunde".
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am 7. September 2004
Amerika 1940: Linda Voss, deutschstämmige Jüdin in New York arbeitet in einer großen Anwaltskanzlei und ist heimlich in ihren vielumschwärmten Chef John Beringer verliebt. Er schätzt sie zwar als zweisprachige Sekretärin, er ist auch Deutscher, aber Interesse für sie zeigt er erst als seine Frau Nan sich von ihm scheiden lässt.
Die beiden führen eine wilde Affäre und Linda wird schwanger. Sie muss den Job bei ihrem Chef Edward Leland aufgeben, der auch gleichzeitig der Vater von Nan, Johns Exfrau ist. Die beiden heiraten, auch wenn John Linda nicht liebt.
Nach einer Fehlgeburt hat sie Angst ihn zu verlieren, aber er bleibt bei ihr und die beiden ziehen nach Washington.
Linda merkt das Edward Leland ein Spion ist und interessiert sich immer mehr für seine Arbeit.
Ihre Ehe mit John ist aber trotz ihrer Liebe zu ihm nicht das was sie sich gewünscht hat. Zwar klappt es im Bett super und sie hat Geld zum abwinken, aber John liebt sie nicht und vermisst seine Frau.
Als er sich wieder mit Nan einlässt möchte sie Abstand gewinnen und heuert als Spionin in Berlin an.
Dort verkehrt sie in den höchsten Nazikreisen als Köchin und weiß nicht wem sie trauen kann und wem nicht.
Nach zwei Jahren Kriegsberlin und einem Mordversuch von ihrer vermeidlich besten Freundin, die sich als Doppelagentin herausstellt wird sie von Edward Leland in letzter Sekund gerettet.
Die beiden können in die neutrale Schweiz fliehen und Linda merkt wie sehr sie ihn liebt und er gesteht ihr, dass auch er sie schon seit seit Jahren geliebt hat. Er macht ihr einen Heiratsantrag und Linda ist zum ersten mal wirklich glücklich.
EIGENE MEINUNG: Das Buch ist eine wunderbare Mischung aus Liebes - und Kriegsdrama.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Lindas Wandlung von zurückhaltender Sekretärin zur mutigen Kriegshelden ist realistisch beschrieben und wirkt nicht überzogen.
Auch ihre Ehe wird wunderbar beschrieben und man merkt die Autorin will einem sagen, man sollte sich nicht von einem guten Äußeren blenden lassen und nur heiraten, wenn wirklich Liebe im Spiel ist und sich nicht ausnutzen lassen.
Die Kriegsjahre werden spannend und realitätsnah beschrieben. Man fiebert mit und rätselt wer der Verräter ist.
Nur das Ende stört mich etwas. Es wirkt überzogen und passt nicht so recht zum Rest, warum musste zum Teufel komm raus noch ein Happy End zusammengeklebt werden? Linda kommt als stärkerer Mensch und als Heldin nach Hause zurück und hat ihr Land gerettet, das wäre ein optimales Ende gewesen.
Aber insgesamt ein wirklich lesenswertes Buch vor allem für Frauen.
Das Buch wurde übrigens sehr erfolgreich mit Melanie Griffith und Michael Douglas verfilmt (Film und Buch sind allerdings sehr unterschiedlich).
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