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Kundenrezensionen

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am 15. Juni 2005
Was Lemony Snickets Bücher von vielen anderen Kinderbüchern unterscheidet, ist die Tatsache, dass die kindlichen Leser hier ernst genommen werden. Der Autor verlässt durchaus mal die ausgetretenen Handlungspfade, die man schon aus tausend anderen Kinder- und Jugendbüchern kennt, und hat ein par echte dramaturgische Überraschungen in petto. Mein neunjähriger Sohn liebt auch die ausufernde Ironie der Geschichten und amüsiert sich köstlich über die eingestreuten Fremdwörter und die dazugehörigen zwar zutreffenden aber trotzdem grotesken Erklärungen.
Der Vergleich mit harry Potter ist allerdings müßig. Lemony Snickets Bücher sind weniger Fantasy als vielmehr kindgerechte, literarische Spielereien. Sie sind spannend, ein wenig surreal und voll ausufernder Phantasie. Hexen, Zauberer und die üblichen Abrakadra-Klischees sucht man hier vergeblich.
Meinem Sohn abends aus diesen Büchern vorzulesen (wir sind gerade beim sechsten Band) zählt für uns beide zu den Highlights des Tages. Trauen Sie Ihrem Kind ruhig mal etwas zu! Es wird es Ihnen danken!
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am 4. Februar 2005
Der Kinofilm ist im Anlaufen und überall geht die Kunde um, „Lemony Snicket" wäre das amerikanische Pendant zum britischen Welterfolg „Harry Potter". Für einen groben ersten Vergleich mag diese Analogie ja erlaubt sein: In beiden Reihen spielen Kinder den tragenden Part: Bei J.K. Rowling sind dies die Freunde Harry, Hermione und Ron, bei Snicket die Baudelaire-Waisen Violet, Klaus und Sunny. Dem Potter-Spross trachtet der sinistre Lord Voldemort hartnäckig nach dem Leben, in der „Reihe betrüblicher Ereignisse" meuchelt der fiese Graf Olaf. Damit wären die Gemeinsamkeiten aber auch schon zu Ende. Von Zauberei ist bei Lemony Snicket kein Quäntchen Sternenstaub vorhanden, dafür aber ein konsequent angewandter makaber-pessimistischer Grundtenor im Mitschwingen. „Gräuliche" (durchaus positiv gemeint) Leseprobe gefällig?
„Wenn du gern Geschichten mit einem Happy End liest, solltest du lieber zu einem anderen Buch greifen. In diesem gibt es kein Happy End, auch keinen glücklichen Anfang und nur wenig Erfreuliches mittendrin", lauten die ersten Worte des Buches. Die Erklärung: „Das liegt einfach daran, dass sich im Leben der drei Baudelaire-Kinder wenig Erfreuliches zugetragen hat. Violet, Klaus und Sunny waren klug, charmant und einfallsreich, sie sahen reizend aus, aber sie hatten äußerst wenig Glück." Und noch eines drauf: „Im Gegenteil: Fast alles, was ihnen zustieß, strotzte nur so vor Unheil, Elend und Verzweiflung. Es tut Leid, das sagen zu müssen, aber so war es nun einmal." Manche Eltern mögen ein solches Buch ihren Kindern wohl nicht zumuten, dem Rezensenten gefällt der Stil allemal. Denn darin tritt ein neuartiger Lehrzugang zutage, ohne erhobenen Zeigefinger, der oberflächlich zwar Pessimismus verströmt, aber zwischen den Zeilen sehr wohl das Gute siegen lässt.
Mehr zu den Baudelaire-Waisen: Violet (14) ist die Erfinderin unter den drei Geschwistern. Sie sinniert gerne über Hebel und Flaschenzüge oder stellt Berechnungen über Steine an, die sie übers Wasser hüpfen lässt. Außerdem ist sie sehr hübsch. Klaus (12) ist die lebende Datenbank der Baudelaires. Seit frühester Kindheit las er alles, was zwischen seine Finger geriet. Er trägt Brille, ist still und überdurchschnittlich intelligent. Sunny (4) ist das Nesthäkchen, das leider erst die Babysprache beherrscht (diese aber perfekt). Sie ist kaum größer als ein Stiefel, das fehlende Maß macht Sunny aber ohne Probleme mit Beißkraft weg. Gerne schlägt sie ihre vier Schneidezähne in Tischplatten oder andere harte Gegenstände. Die Eltern der drei waren liebevoll, als Wohnhaus stand eine Villa mit Garten und umfangreicher Bibliothek zur Verfügung. Perfekt, oder? Eines Tages, als die nunmehrigen Waisen, am Strand spazierten, brannte das Haus ab, Vater und Mutter starben in den Flammen. Mr. Poe, der Testamentsvollstrecker (ein ständig hustender Groschenzähler mit zwei schrecklichen Söhnen: Edgar und - nein, nicht Allan - Albert) überbringt die Waisen in die Obhut ihres nächsten Verwandten: Graf Olaf! Wobei „nächster" nicht blutsmäßig, sondern der örtlichen Entfernung nach verstanden werden muss (einer der vielen schrägen Einfälle Snickets).
Der Graf, ein hagerer, groß gewachsener Ekelbrocken mit zusammengewachsenen Augenbrauen und seltsamem Faible für Augensymbole (Tätowierung am Knöchel, Schnitzrelief an der Tür, etc.), will nur eines: das Vermögen der Baudelaire-Kinder, das mit Violets Großjährigkeit zur Verfügung stünde. Einschüchterung ist sein Lieblingsinstrument. Da er den Chef einer skurrilen Theatergruppe abgibt, inszeniert Olaf eine Aufführung, bei der er Violet mittels eines Tricks rechtlich hieb und stichfest zu ehelichen versucht. Die kleine Sunny, derweilen in einem Käfig auf der Turmspitze gefangen, ist dabei sein Faustpfand. Wie das Ganze endet? Gar nicht! Die Misere geht einfach weiter.
Drei Bände aus der „Reihe betrüblicher Ereignisse" sind bisher auf Deutsch erschienen (neben diesem: „Das Haus der Schlangen" bzw. „Der Seufzersee"). Wobei niemand so genau zu wissen scheint, wer hinter dem Pseudonym Lemony Snicket steckt. Ist es ein Autor, handelt es sich um eine Gruppe? Alles möglich - und das ist wohl Teil des geschickten Marketings.
Übrigens: Jeder Snicket-Band stellt gleichzeitig eine Vokabellehrstunde für die Leser dar. Wörter wie Gratifikation, matrimonial, nolens volens, Polygamisten oder Pandämonium werden in den Text eingeflochten und anhand der gerade passierenden Situation kindgerecht erklärt. Didaktisch interessant.
Die Lemony-Snicket-Reihe ist sicher kein Harry-Potter-Gegenstück, eine löbliche Tatsache, denn Plagiate, die das Original übertreffen, wären wohl an sich schon als Oxymoron zu werten. Lemony lesen lohnt sich gewiss. Schmunzeleffekte sind garantiert!
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am 6. Januar 2007
Durch den Film bin ich zu dem ersten Band der "Betrüblichen Ereignisse" gekommen und habe es mir ertauscht.

Ich bin ein bisschen zwiegespalten, an das Buch herangegangen, da mir der Film sehr gut gefallen hat, einige Rezensionen hier, jedoch ziemlich schlecht waren.. nun muss ich sagen, dass ich die vielen schlechten Meinungen nicht wirklich verstehen kann.

Meiner Meinung nach ist es ein sehr schönes Buch, super geeignet für Kinder! Die Geschichte ist nicht halb so düster, wie manche es hier schildern und manche Ereignisse sind so skurril, weil es eben einen eher märchenhaften Charakter hat, als einen realistischen.

Am schönsten fand ich die in die Sätze eingebauten Erklärungen von Wörtern, die Kinder eventuell nicht verstehen und die wunderbaren Illustrationen.

Zugegeben, habe ich den ein oder anderen Tippfehler entdeckt und 13 € sind wirklich etwas viel Geld.. aber Bücher sind kleine Kunstwerke und warum nicht einfach mal etwas mehr ausgeben?

Der erste Band macht auf jeden Fall Lust auf mehr und auch ich, mit meinen fast 21 Jahren, werde mir die Folgebände kaufen, weil ich die Geschichte einfach interessant finde und glaube, dass da noch so einiges kommt, von dem ich noch nichts ahne.

In diesem Sinne: Einfach mal ausprobieren! :)
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am 12. September 2004
mal eine schreckliche Geschichte, wie sie wohl trauriger kaum noch sein kann. Drei Kinder, nämlich Violet( eine Erfinderin 14J.), Klaus (sehr belesen 12J.) und Sunny( sehr beißwütig und noch ein Baby) stehen plötzlich ohne den Schutz ihrer Eltern da und müssen sich mit deren Tod abfinden lernen. Und als wäre das nicht genug, um ihnen Kummer zu bereiten, lernen sie unverhofft auch noch einen Verwandten kennen, der ihnen alles andere als wohlwollend entgegentritt. Nun ist nicht nur ihr Erbe, sondern auch ihr Leben in Gefahr.
Graf Olaf ist nicht nur ein Schauspieler, sondern auch noch ein eigennütziger Heuchler, der vor nichts zurückschreckt um an das ganz große Geld zu kommen.
Dieses Kinderbuch ist sehr leicht zu lesen und dabei spannend geschrieben. Wenn man auch als Erwachsener nicht unbedingt für jedes Wort eine Erklärung braucht, ist es für Kinder - noch dazu sehr lehrreich. ( Zitat ...ganz allein in einer rachitischen Straßenbahn - das Wort "rachitisch" bedeutet hier, wie du wahrscheinlich weißt,"wackelig" oder kurz davor zusammenzubrechen")Ich hingegen fand diese Einlagen eher amüsant, bis zuweilen etwas lästig. Doch das tut der Geschichte keinen Abbruch, sondern erhöht nur ihren Reiz. Dieses Buch ist sowohl zum Vorlesen, als auch zum Selbstlesen gut geeignet und bietet kurzweiliges Vergnügen, wenn sie auch " außerordentlich unerfreulich" ist (siehe Einband)
Ich freue mich bereits auf die nächsten Bände.
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am 2. Januar 2005
Weniger die Geschichte allein hat die fünf Sterne verdient, als vielmehr das ganze Arrangement drumrum. Anstelle eines einfachen Klappentextes auf dem Buchrücken findet man bei diesem Buch einen Brief des Autors, der den Leser sozusagen vor dieser Geschichte warnt, was meiner Meinung nach eine tolle Idee ist und das Interesse an dieser Geschichte besonders weckt. Die Warnungen hören auch innerhalb der Geschichte nicht auf, so weist der Autor immer wieder darauf hin, dass, wenn man ein Happy End erleben wolle und keine schreckliche Geschichte lesen wolle, das Buch besser wieder hinlegen solle. Das macht diese Geschichte so interessant und persönlicher. Einschübe von Fremdwörtern, die dann in einem Satz erklärt werden wurden auch eingebracht, was gut zu dem ganzen Buch passt.
Aber nun zur Geschichte:
Die Drei Waisenkinder erleben eine Reihe betrüblicher Dinge, Tod der Eltern, Leben und Arbeiten beim Graf Olaf, ihrem Onkel...Alles in allem ist diese Geschichte sehr einfach gehalten und auch keine reine Fantasy (obwohl man soviel Pech und Glück im Unglück wie die Kinder es hatten, schon Fantasy nennen kann), aber trotzdem spannend und ohne Happy End, was einen sofort neugierig auf Band 2 macht.BR>Trotzdem würde ich allen Eltern empfehlen, die ihren Kindern das Buch vorlesen möchten, es ersteinmal selber zu lesen und dann zu entscheiden, ob es für das Kind geeignet ist.
Fünf Sterne, weil es Spaß macht, dieses Buch zu lesen und man sich wirklich auf den folgenden Band freut!
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am 28. Juni 2005
Oh nein, es fällt mir wahrlich nicht schwer, über dieses Buch zu schreiben! Ebenso fällt es mir nicht schwer, sagen zu können: WOW!
"Der schreckliche Anfang" - ein wunderbarer Anfang für diese Bücherreihe von Lemony Snicket!
Violet, Klaus und Sunny, drei Waisen, begeben sich auf die Reise. Und beginnen diese bei Graf Olaf.
Die Geschichte lässt sich leicht und sehr gut lesen. Begriffe, die vielleicht (vor allem für Kinder) unverständlich sind, werden sofort erklärt. Meistens sogar toll in die Handlung einfließend und nicht einfach "xyz heißt..."
Gar nicht schlimm ist es, dass es kein Happy End gibt. Obwohl... ich finde schon, dass es eins gibt (so halb halt) aber darüber möchte ich nicht zu viel sagen!
Ich kann das Buch empfehlen für alle Leute, die überhaupt gerne Bücher lesen. Übrigens: Wie manche denken, ist es nichts Harry-Potter-mäßiges! NEIN, überhaupt nicht!!!
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am 7. September 2005
Die armen Baudelairewaisen! Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern kommen die erfinderische Violet, der Bücherwurm KLaus und die beißfreudige Sunny in die Obhut ihres entfernten Verwandten Graf Olaf. Der will nur eins: das Vermögem der Kleinen. Und so heckt der fiese Finsterling einen perfiden Plan aus, den die 3 auf alle Fälle durchkreuzen wollen...
Was arg düster und ungeeignet für ein Kinderbuch erscheint, entpuppt sich als herrlich amüsantes und spannendes Abenteuer, das nicht nur den Kleinen sondern auch den Großen ungeheuren Spaß macht. Hab das Buch in einem Rutsch verschlungen und freu mich schon auf die nächsten Abenteuer der Baudelairewaisen im Kampf gegen den fiesen Graf OLaf!!
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am 23. Oktober 2007
Wenn Sie nie von "Lemony Snicket" und der "Reihe betrüblicher Ereignisse" gehört haben, dann sollten Sie - ob für sich oder Ihr Kind - ruhigen Gewissens den ersten Band riskieren.

Was hat es mit der Reihe auf sich? Es geht um drei Waisenkinder, die vom Unglück (und einem finsteren Grafen Olaf) verfolgt werden, dass sich die Balken biegen. Die Kinder nehmen ihr zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit pendelndes Schicksal notgedrungen selbst in die Hand, in einer an der realen Welt streng angelehnten Fantasiewelt, die immer wieder wie ein missverstandenes Zerrbild der Wirklichkeit scheint - und dabei doch oft einfach die Sicht der Kinder auf ihren Alltag widerspiegelt. Eine Flucht ins Leben, auf der Suche nach ihren totgesagten Eltern, verpackt in eine immer absolut abstruse, teils auch wirklich sehr spannende Geschichte, die leider gegen Ende ein paar Fäden verliert, aber dabei trotzdem immer lesenswert bleibt.

Der Autor selbst betont von der ersten Zeile an, alles wäre unerträglich trist, traurig und nehme kein gutes Ende. Der Leser erwischt sich sehr oft dabei, dies abwechselnd bestätigen oder nicht glauben zu können.

Die Reihe ist garniert mit einer ganz gehörigen Portion Sprachgewitzheit und -verspieltheit sowie einigen teils anstrengenden, aber dadurch auch bemerkenswerten Stilelementen wie etwa der Fantasiesprache des kleinsten Geschwisters oder des Erzählers Vorliebe für Wiederholungen und Paradoxien. Die ins Groteske übersteigerte Naivität der Beaudelaire-Waisen, die für den erwachsenden, abgeklärten Leser oftmals nervtötend ist, dürfte bei Kindern auf offene Ohren stoßen. "Nein, trau ihm nicht!" dürfte es da ziemlich oft beim Lesen zugehen!

Eigentlich Kinderbücher, dürfte bei den ganz jungen Lesern viel Ironie unentdeckt bleiben - wodurch die Bücher auch Erwachsene, wenn auch betont als Kinderbuch, ansprechen können und sich somit auch zum Vorlesen besonders eignen sollten. Mich selbst hätten diese Bücher, hätte ich sie als Kind gelesen, sicher zu einer Myriade an falschen Annahmen über Begriffe und ihre Bedeutungen verführt. Nun ja. Die vielen Fremdwörter und seltsamen Situationen bereiten Kindern vermutlich ein ausführliches Leseabenteuer. In den Geschichten gibt es etliches zu entdecken, zu klären, zu begreifen, zu hinterfragen ...

kurzum: es lohnt sich. Die Serie sollte das Zeug zum Klassiker haben!
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am 17. September 2004
Das darf man Kindern nicht zumuten mag man beim Beltz Verlag gedacht haben, als man die Rechte an einen anderen Verlag abgegeben hat. Ein fataler Fehler (F.F. für die Insider). Kinder, die sich nicht mit überpädagogisierter Literatur alá Sesamstraße abspeisen lassen, werden an den Büchern von Lemony Snicket ihre helle Freude haben. Der Autor erschafft eine skurrile Realität die nicht nur junge Menschen in ihren Bann schlägt, einfallsreich und voll ironisierenden Humors. Bedauernswert, wer dafür keinen Sensus hat.
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am 20. November 2015
Ich habe diese Bücher (alle 13) selbst mit 11 Jahren gelesen. Eine Freundin hat mir damals das erste ausgeliehen und irgendwann haben wir sie alle untereinander in der Schule getauscht und viel darüber geredet. Und ich habe diese Bücher geliebt! Natürlich sind sie an manchen Stellen etwas gruselig aber gerade das macht sie so genial. Bücher, die für dieses Alter verständlich und trotzdem nicht zu kindlich geschrieben sind. Heute habe ich noch die Bilder im Kopf, die ich mir damals vorgestellt habe und da hat auch der Film nichts daran geändert ;) Durch die doch teilweise unrealistischen Wendungen, Situationen oder Personen in Verbindung mit der Ernsthaftigkeit und der dramatischen Grundstory, wird die eigene Fantasie unglaublich angeregt und man versteht auch in jungem Alter, dass man keine Angst zu haben braucht, weil es eben "nur" eine Geschichte ist.
Ich bin jetzt 20 und habe festgestellt, dass diese Reihe in meinem Bücherregal nicht fehlen darf. Und das erste bekommt meine 12-jährige Schwester direkt ausgeliehen ;)
Fünf Sterne für ein Stück Kindheit, das bis heute nicht verloren gegangen ist.
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