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1-10 von 15 Rezensionen werden angezeigt(4 Sterne). Alle 89 Rezensionen anzeigen
am 21. Juni 2017
...aber durchaus interessant! Es ist ein Ausflug in die jüngste Geschichte von Ankh-Morpork, die Geschichte der Stadtwache - und in die Vergangenheit von Samuel Mumm, dem Kommandeur der Stadtwache. Zwar relativ ernst geschrieben - aber immer wieder blitzt zwischendurch der typische Terry Pratchett - Humor durch.
Wer natürlich nur Bücher im Stil von "Alles Sense!" mag, dem wird dieses Buch hier nicht gefallen. Allen anderen, die sich auch für die Geschichte/Vergangenheit in der Pratchett'schen Parallel(scheiben)welt interessieren, sollten das Buch durchaus in die engere Wahl ziehen.
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am 8. Juli 2003
Die Stadt Ankh Morpork ist wohl die bedeutendste Stadt der Scheibenwelt. Wer es zu etwas bringen will, geht nach Ankh Morpork. Wer es zu etwas gebracht hat, sucht schnell das Weite. Nur hier kann der Fluss so brackig werden, dass man eigentlich keine Brücken mehr bräuchte. Nur in Ankh Morpork ist es möglich, von ordentlich lizensierten Dieben ausgeraubt zu werden. Menschen, Zwerge, Trolle und undefinierbare Wesen Strömen zu Hauf in diese Stadt, mit der Hoffnung auf Wohlstand und Ruhm (und vielleicht ein wenig Frieden, aber nur wenn er billig ist).
Dass Ankh Morpork nicht immer solch eine Bilderbuch-Stadt war, muss Lord Mumm, Kommandeur der Stadtwache, am eigenen Leib erfahren. Nach einer dramatischen Hetzjagd über den Dächer der Unsichtbaren Universität landen er und der Mörder Carcer in der Vergangenheit. Und die ist bei Weitem nicht rosig: Ein Psychopath regiert die Stadt, die Bürger trauen sich nachts nicht auf die Straßen, überall herrscht Misstrauen. Zu allem Unglück fühlt sich Carcer in der Vergangenheit wie zu Hause. Um ihn unauffällig festzunehmen gibt Mumm sich als John Keel aus, einem frisch in die Stadt versetzten Wächter. Es gibt nur ein Problem: Keel soll bei einer legendären Straßenschlacht sterben...schlechte Bedingungen, um heil nach Hause zu kommen.
Terry Pratchett beherrscht mit seinen Scheibenwelt-Romanen schon seit Jahrzehnten das Genre der komischen Fantasy (lediglich Robert Asprin konnte ihm kurzzeitig das Wasser reichen). Die Fans schätzen seinen feinsinnigen Humor, der einen auch bei mehrfachem Lesen immer wieder zum Schmunzeln bringt.
Und gerade deshalb ist "Die Nachtwächter" auf keinen Fall für Scheibenwelt-Neulinge geeignet. Pratchett scheint beim Schreiben in melachonischer Stimmung gewesen zu sein, denn dieser Roman ist das mit Abstand ernsthafteste Buch, das er je über die Scheibenwelt geschrieben hat (ja, ernster als "Einfach göttlich"). Zwar ist der Stil noch unverwechselbar, doch es fehlen die echten Gags, die genialen Ausbrüche der verdrehten Pratchett-Logik. Statt dessen begnügt sich Pratchett damit, zahlreiche Insider-Witze einzubauen, deren Verständnis nur den Scheibenwelt-Kennern vorbehalten ist. Man erlebt unter anderem Schnappers ersten Würstchen-Verkauf, Reg Schuh als Lebenden und Nobbys Start bei der Wache.
Wer also ein Scheibenwelt-Buch kaufen möchte, weil ihm ein Bekannter davon erzählt hat, sollte sich für Bücher wie "Voll im Bilde", "Alles Sense" oder "Lords und Ladies" entscheiden. Echte Scheibewelt-Fans können sich diesen Roman ruhig zu Gemüte führen. Er ist spannend und unterhaltsam, jedoch eben auch nachdenklich und traurig. Selbst auf der Scheibenwelt ist wohl nicht immer alles zum Lachen.
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am 26. März 2008
Wie den vorangegangenen Rezensionen bereits zu entnehmen ist, ist dies kein typischer Scheibenwelt-Roman und deshalb auch kein typischer PRATCHETT. Hat man das erst einmal akzeptiert, wird man auch an diesem Buch seinen großen Spaß haben.

DIE STORY:

Ankh-Morpork. KOMMANDEUR MUMM von der Stadtwache begibt sich höchstpersönlich auf die Verfolgungsjagd des Polizistenmörders CARCER. Als MUMM auf dem Höhepunkt der Jagd CARCER endlich auf der Kuppel der Bibliothek der Unsichtbaren Universität stellt, zieht ein ungeheures Gewitter auf. Ein Blitzeinschlag sorgt in Verbindung mit der "flexiblen Zeit der magischen Bibliothek" dafür, dass MUMM 30 Jahre in der Zeit zurückkatapultiert wird. Er findet sich in einem gewalttätigen von einem rücksichtslosen Patrizier beherrschten Ankh-Morpork wieder und wird Oberfeldwebel der Nachtwache. Es herrscht Unruhe. Der Patrizier hat eine Nachtausgangssperre verhängt. MUMM hat alle Hände zu tun - insbesondere auch mit seiner amateurhaften Truppe. Zudem muß er auf sein (30 Jahre jüngeres) "alter ego", den OBERGEFREITEN SAM MUMM, aufpassen. Hinzu kommt noch, dass - wenn MUMM seine Geschichtskenntnisse nicht ganz täuschen - eine Revolution unmittelbar bevorsteht. Und dann ist da noch CARVER. Auch er ist in der Vergangenheit gelandet und wird zum größten Widersacher MUMMs. Dem bleibt aber nur wenig Zeit, um die Dinge in der Vergangenheit so zu "regeln", dass es dann auch tatsächlich die Zukunft geben wird, aus der er kommt und in die er zurück muß ...

FAZIT:

Ein etwas anderer Scheibenwelt-Roman, aber deshalb kein schlechterer! Mir hat das Buch gut gefallen. Allerdings habe ich bislang aus dem Scheibenwelt-Universum zuvor erst die chronologisch ersten 5 Romane gelesen, also keinen über die Wache. Mag der Humor dieser Geschichte vielleicht nicht mit den übrigen Wache-Romanen vergleichbar sein, wie es sich den vorherigen Rezensionen entnehmen läßt, fand ich dennoch die Story außerordentlich amüsant und weit überwiegend auch witzig. Es mangelt nicht am typischen Humor Pratchetts. Man denke nur an die Szene mit dem Auftritt des ERZKANZLERS RIDCULLY in der Magischen Bibliothek, an die besondere Foltermethode mit Ingwerbier oder wie der Angriff der "Großen Marie" abgewehrt wird. Richtig ist allerdings, dass die Geschichte nicht gerade vor Gags oder skurrilen Ideen "sprüht". Aber das tut der Story keinen Abbruch, eher im Gegenteil: die Handlung erfährt mehr Konzentration, womit die (teilweise kritischen) politischen, sozialen und philosophischen Ansätze des Autors mehr Beachtung erlangen. Alles in allem eine durchweg amüsante und lesenswerte Geschichte. Allerdings nur 4 Sterne, weil es nun einmal eben kein ganz typischer Scheibenwelt- oder Pratchett-Roman ist und um der "Sterninflation" etwas entgegenzuwirken ;-).

Also (echt!) viel Spaß dabei
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am 6. Februar 2006
Dieses ist ein ernster Roman. Wenn Sie lieber ein Buch zum Ablachen in den Händen halten möchten, greifen Sie bitte in das Regal mit den übrigen Scheibenwelt-Romanen.
"Die Nachtwächter" geht sparsam mit Witzen und Fußnoten um. Dafür wird eine fesselende Geschichte rund um Kommandeur Mumm geboten, der aufgrund einer Zeitreise nicht nur seinem 30 Jahre jüngeren Selbst über den Weg läuft, sondern massgeblich dazu beiträgt, dass die Nachtwache das ist, was Ankh-Morpork heute unter der Nachtwache kennt.
Mir gefällt die Story und die Konzentration auf Mumm. Mit diesem Buch beweist der Charakter, dass er absolut für eine One-Man-Show geeignet ist.
Auch kann ich mich damit anfreunden, dass dieser Roman ernster wirkt, als andere Scheibenwelt-Romane. Ich habe im Nachhinein den Humor nicht wirklich vermisst - wobei ich zugegebener Maßen anfangs davon ausgegangen bin, dass der gewohnte Pratchett-Humor auch hier zu finden ist.
Die Reduzierung des Humors auf ein Minimum ist dann auch der einzig negative Punkt, dem man diesem Buch zur Last legen könnte. Hätte Pratchett stärker seinen Wortwitz eingebracht, hätte ich auch gerne 5 Sterne vergeben.
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am 6. April 2013
Ich glaube das Wort gotisch beschreibt die Stimmung von Die Nachtwaechter am besten. Die Atmosphaere ist finsterer als in vielen anderen Scheibenweltromane, was ein bezauberndes Element der Handlung hinzufuegt.

Alles beginnt, wenn kommandeur Mumm und andere Waechter einem furchtbaren Verbrecher namens Carcer verfolgen. Gleichzeitig findet in Ankh Morpork ein gewaltiger Sturm statt. Bewirkt von einem Blitz, ein seltsames Phaenomen passiert, das Mumm und Carcer in der Vergangenheit schickt.

Jetzt befinden sich Kommandeur mumm und der gefaerliche Verbrecher in einem frueheren Ankh Morpork, wo sie niemanden kennen und jeder eine Loesung fuer die eigene Situation finden muss. Mumm gelingt eine respectable Stelle in der Wache von der Vergangenheit zu finden. Aber als ob das Carcer- Problem nicht genug waere, befindet er sich auch in der Mitte einer Verschwoerung gegen den Ankh Morpork Herrscher von damals. Denn, in der Vergangenheit ist Ankh Morpork nicht die Stadt der Frieden und Freiheit verwaltet von Lord vetinari, sondern ein Ort regiert von einem gebieterischen, unvolkstuemlicher Herrscher.
Der Wettlauf fuer die Verhaftung einer wahnsinnigen Mann in einer dunklen Stadt voller sozialen Empoerung- alles garantiert eine spannende Handlung in einem kleinstaedtischeren Ankh Morpork, als den wir schon kennen.
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am 8. Oktober 2003
Dieser Roman ist nicht für Leute bestimmt, die noch keine Scheibenweltromane gelesen haben. Um das Buch genießen zu können ist es schon nötig, daß man viele (am besten ALLE) Geschichten über die (Nacht)Wache von AnkMorpork gelesen hat.
In diesem Roman hat der Autor die Wurzeln der Nachtwache beleuchtet. Man erfährt viel über die Ursprünge der Hauptpersonen der Nachtwache. Aber auch wie es vor Lord Vetinari in Ankh-Morpork zuging.
Das Buch ist, verglichen mit anderen Scheibenweltromanen, ziemlich Ernst. Der Witz der frühen Werke ist nicht mehr vorhanden.
Insgesamt eine nette Lektüre für Scheibenweltfans, daher 4 Sterne.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Oktober 2004
weil, ich nun "meine" Wache und deren Angehörige mit ganz anderen Augen sehe!
Neuankömmlinge auf der Scheibenwelt, sollten erst "Wachen, Wachen / Helle Barden und Hohle Köpfe" lesen, um sich auf die Wache an sich einzuschiessen...
Für viele Pratchettfans ist wohl Rincewind der Held, oder Oma Wetterwachs...
Für mich gibt es neben der Wache eigentlich nur noch den TOD und aus diesem Blickwinkel wieder ein Ankh Morpok Roman der viel Spaß macht!
Aus meiner Sicht kein typischer Pratchett (alle bis auf 3 gelesen), da er nicht so bissig und zynisch ist wie gewohnt. Aber die Idee der Zeitreise und der "Fast" Revolution - super!
Vor allem sind hier dem eingefleischten Pratchett-Fan die Bonbons wichtig:
- Vetrinaris Jugenderfahrungen
- zukünftige Mitglieder der Wache vor Ihrem Beitritt
- Die erste Nachtwache (die man nur aus Erzählungen/Rückblicken) kennt
- woher hat Mumm eigentlich all die Gemeinheiten gelernt, die er so gerne benutzt?
Neben den vielen alten/neuen Bekannten hat Pratchett auch einen wunderbaren Gegenspieler ins Feld geschickt, der diesen eher Scheibenweltkrimi, wunderbar abrundet.
Leider kommt das Ende etwas zu schnell und wer "Der Zeitdieb" nicht gelesen hat, kommt mit den wichtigen Nebenfiguren (Lu Tze) nicht ganz so schnell zurecht.
Aber wie immer ist für sehr gute Unterhaltung gesorgt und ich habe meine Wache wieder (auch wenn Ihr die ganzen Nichtmenschen diesmal fehlen).
Ich schwanke zwischen 4/5 Sternen, aber es gab halt wieder kleine Unstimmigkeiten und ehe ich mal 5 Sterne vergebe dauert es etwas...
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am 8. August 2015
Bücher von T.Pratchet über eine seiner zentralen Scheibenweltfiguren sind gerne mal von einem moralgetränkten erhobenen Zeigefinger geprägt. So auch dieses teilweise. Lässt man sich aber auf dieses Buch ein, bekommt man eines seiner -aus meiner Sicht- stärksten Werke serviert.
Eine wuchtige Kriminalgeschichte. Logik spielt auf der Scheibenwelt keine Rolle, also erwarte man sie auch nicht.
Manko, wenn angelesen, hält es nur 2 Nächte ;-)
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am 19. Februar 2014
Klassischer Roman aus dem Zyklus der Stadtwache und sehr spannend geschrieben - hat ungewöhnlich deutliche Züge eines Krimis. Aus meiner Sicht wurde am Ende etwas Potential verschenkt, aber vermissen tut man nichts.
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am 4. September 2003
Die Vorfreude auf einen typischen "Pratchett" verflog nach dem ersten paar Seiten rasch und ein Kriminalroman der Sonderklasse folgte.
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und logisch geschrieben. Man freut sich alten Gestalten in jungen Jahren zu begegnen und mehr über die Hintergründe des Werdegangs von Samuel Mumm zu erfahren.
Alles in allem ein gutes Buch, wenn auch der Humor auf der Strecke bleibt. Für Leser aller Terry Pratchett Bücher eine Verpflichtung, für Anfänger nicht geeignet.
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