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am 25. Januar 2017
Ich bin mit einigen Anfangsschwierigkeiten in das Buch gestartet. An die Schreibweise, dass der Beginn direkter Reden nur durch einen "-" gekennzeichnet ist und das Ende überhaupt nicht, muss man sich erst gewöhnen. Auch der Perspektivenwechsel ist mitunter verwirrend, da nirgends deutlich wird, aus wessen Sicht nun plötzlich erzählt wird. Gerade am Anfang, wo die Charaktere dem Leser noch nicht wirklich bekannt sind, macht das Schwierigkeiten. Bei manchen Kapiteln war mir bis zum Ende unklar, wer hier erzählt.
Dennoch: Wenn man sich erst einmal eingelesen hat, eröffnet sich die Genialität des Buches. Es überschreitet mitunter alle Grenzen, also man darf sich keine beschönigten Darstellungen erwarten. Die Gesellschaftsschicht, von der das Buch handelt, scheut vor keinem Tabu zurück und pinkelt schon einmal Leuten ins Bier oder besäuft sich trotz Schwangerschaft oder wühlt in den eigenen Exkrementen herum. Das ist hart zu lesen, aber gehört irgendwie dazu. Der unterschwellige, teilweise skurrile Humor ist mir erst ab etwa der Mitte des Romans aufgefallen; ich denke, dass ich das Buch noch einmal lesen muss, damit ich auch den Anfang so genießen kann wie das Ende. Eine wirkliche Handlung gibt es nicht, es sind eher schräge Sequenzen aus dem Leben der Drogensüchtigen und Aids-Kranken, teilweise auch sehr sprunghaft erzählt. Langweilig wird das Buch trotzdem nicht. Resümee: Man benötigt wirklich einige Zeit zum Eingewöhnen, aber dann ist es ein ungewöhnliches und aufregendes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.
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am 20. März 2007
Ich habe Trainspotting bereits mehrfach gelesen, und jedes Mal zieht es mich erneut in seinen Bann. Die Geschichte wird aus ständig wechselnder Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt. Sie spielt im Rauschgiftmilieu der schottischen Stadt Edinburgh und beschreibt Episoden des tristen, dekadenten Drogenlebens. Welsh benutzt dabei eine milieugerechte vulgäre Sprache, die dem Buch Glaubhaftigkeit verleiht und zugleich sehr amüsant ist.

Der Leser dringt tief in das Seelenleben der handelnden Akteure ein, lernt ihre Motive zu verstehen und entwickelt zwangsläufig eine wie auch immer geartete Form der Sympathie für sie. Auch wenn es keinen erkennbaren Handlungsstrang gibt, so bestechen doch Detailtreue und Wortwitz der einzelnen Kapitel. Außerdem ist das Ende des Buches dramaturgisch äußerst gelungen.

Trainspotting - ein Roman, der realistische Einblicke in die Drogenszene gestattet und gleichzeitig hervorragend unterhält. Mein Lieblingsbuch ...
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am 22. Dezember 2013
Wer von uns hat nicht schon den schockierenden Film „Trainspotting“ gesehen? Wer hat nicht angeekelt den Blick vom TV genommen? Wer hat nicht mit den Charakteren gelitten und gehofft?
Irvine Welsh schildert in seinem Buch den Alltag ganz unterschiedlicher Jugendlicher, die aber alle ein Problem haben: Drogen!
Mit den Kapiteln wechseln auch immer wieder die Protagonisten. Ein bisschen verwirrend, da jeder in der Ich-Form erzählt. Konzentriert und gebannt versuchte ich den Erzählungen zu folgen, verglich mit dem Film und stellte fest, dass das Buch wesentlich ausführlicher geschrieben ist.
Man konnte sich besser in Renton, Sick Boy und die restlichen Cliquenmitglieder hineinversetzen, da der Autor noch intensiver auf die Charaktere eingeht. Er beschreibt Gedankengänge, Handlungen und Gefühle sehr genau. Das wird zusätzlich durch die verwendete Umgangssprache verstärkt.
Ich hatte wirklich teilweise das Gefühl, ich wäre Teil des Buches, so vertieft war ich darin und auch wenn es ein wenig anstrengend zu lesen war, nutzte ich jede freie Minute um dem Leben der Jugendlichen zu folgen.

Fazit: Das Buch kann ich absolut weiterempfehlen und jeder der den Film bereits gesehen hat, wird da nicht drum herum kommen. Es ist noch erschütternder, tragischer und fesselnder. Viel besser, als ich es erwartet hätte. In England zählt dieses Buch zu den meist entwendeten, kein Wunder: Es ist klasse geschrieben!
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am 3. Juli 1999
It's not a book for everybody.
Yes, it was dark. Yes, it had naughty, naughty language. Yes, parts of it depressed the hell out of me. But parts of it also touched me and even made me cry....
The characters were more real than those in any other book I have read to date. I have finally found an author who can rival Douglas Coupland at people-making! Mr. Welsh deserves a hurrah for his incredible talent for seeing and writing people as they truly are. Everybody knows somebody from Trainspotting, whether or not said someody is a heroin addict.
I think that, for many, the attraction to this book lies in the fact that we are all addicted to something...people, places, books, love, hate...and we have all been "kicking" something. Therefore, this novel can speak to anybody...if you listen to it.
Oh, and it's the first time I have actually been attracted to a literary character. C'mon, ladies, wouldn't Renton be just the IDEAL man if he'd just kick that nasty habit of his???
Read this book! If nothing else, you will feel that you are prepared to travel to Scotland and talk with the natives.
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am 17. April 2005
Das Buch hat eine Romanstruktur, die man erst nach dem 3. Kapitel versteht und eine Sprache, die nicht nur hart an der Grenze des Geschmacklosen balanciert, sondern diese mit großen Schritten überschreitet.
Aber man lässt sich darauf ein und befindet sich plötzlich mitten im Welsh-Universum. Man fühlt sich nach kurzer Zeit selbst schon ganz zugedröhnt und wird süchtig danach, jeden einzelnen Satz in sich aufzusaugen. Und das vollkommen legal...
Bestimmt nichts für zarte Gemüter, aber trotzdem (oder gerade deshalb) absolut lesenswert.
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am 29. Mai 1999
Welsh's "Trainspotting" is a wild ride through the minds and lives of this group of Scottish junkies. This is a novel that will transcend time and become one of the most popular cult books ever. It is as vivid in description as it is in Scottish-drowned humor. The Scottish dialect only adds to the remarkable essence of the book. Soon, the reader will be speaking as one of the characters. The movie, though terrific in its own right, hardly does the novel justice. The reader is forced to look at the problems and lifestyle of Mark Renton, Sick Boy and the others. It's as close as one will ever get to being strung out on smack and living in a pit of desperate measures for their next hit without having to actually shoot up.
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am 10. August 2008
Naklar, "Trainspotting" ist einer der besten Filme, den die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat, und der Roman ist noch zehntausendmal besser, da hier alle Figuren des Films (und noch einige mehr, die es nicht mehr auf die Leinwand geschafft haben) mit einem deutlich höheren Detailreichtum charakterisiert werden, und während des Romans jedes Mitglied der Bande mindestens einmal als Ich-Erzähler auftritt. "Trainspotting" ist ein brillanter Film ' als Roman ist es Meisterstück sprachlicher und figurenzeichender Feinarbeit: In der deutschen Fassung lässt sich diese Genialität allerdings nicht einmal erahnen, denn die Übersetzung ist ein sprachlicher Kahlschlag, der jede Originalität zunichte macht.

Ich weiss: Nichts ist so schwierig wie Umgangssprache und Dialekt angemessen in eine andere Sprache zu übertragen ' viele Übersetzer haben bereits vor dieser Herausforderung kapituliert: Vom "Fänger im Roggen" bis zu der Neuübersetzung von "Uhrwerk Orange"- die Katastrophe ist hier eher Ausnahme als Regel.
Auf der anderen Seite setzt der Beruf des Übersetzers auch eine gewisse Liebe zur Sprache voraus: Mit dem Google-Automaten und dem Langenscheid-Wörterbuch allein kommt man eben nicht weit; und wenn man schon eine regionale Umgangssprache wie das Schottische nicht angemessen ins Deutsche übertragen kann, dann kann man doch zumindest versuchen, sich eine Alternative auszudenken - es von mir aus durch eine deutsche Einfärbung zu ersetzen.
Immer wieder stolpert man beim Lesen über Abschnitte, bei denen der Übersetzer nach der einfachsten Lösung gegriffen hat: Gerade bei einem Episodenroman, in dem die Sprache und Ausdrucksweise das entscheidende Mittel zur Charakterisierung der Figuren darstellt, wirkt sich dies Katastrophal auf die Geschichte aus. In der Originalfassung hat jede einzelne der Figuren sein eigenes, unverwechselbares Vokabular ' in der Deutschen Fassung sind sie kaum auseinanderzuhalten. Gerade die Episoden, die aus der Sicht des Soziopathen Francis Begbie erzählt werden, sind beim Direktvergleich fast ein Verbrechen am Originalroman: Seine Angewohnheit jeden dritten Satz mit "Ah kin tell ye!" zu beenden, schlicht durch "...das kann ich dir sagen." zu ersetzen, genügt einfach nicht.

Wer die Sprachkenntnisse besitzt, sollte unbedingt zur Originalfassung greifen: Die deutsche Übersetzung ist nicht nur sprachlich unzureichend; der dröge, uninspirierte Ton lässt jede Komik still verpuffen. Um einen Imageverlust zu vermeiden, kann man dem Goldmann-Verlag nur empfehlen, eine neue deutsche Fassung in Auftrag zu geben- und den Mann der diese Fassung verbrochen hat ins Archiv zu versetzen.
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am 20. März 1998
This book was written for attension, and sadly because of the obsessive nature of modern man, it was a "hit". Well, for anyone looking to read a good book, this is not a great example. In this cliche of a world there are many who can write to change the "great popular tide", but lets look closer at what our society calls brillience. Trainspotting was an instant classic, but in my opinion, in the "not-so-great" collection, which will resonate in future years as a typical 1990's book (is this how we want to be remembered?).
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am 19. April 2012
lass ruhig deine kleine schwester "wir kinder vom bahnhof zoo" lesen oder schenk deinem spießigen cousin "engel und joe". in "trainspotting" von irvine welsh wird gelebt und gestorben. allein, die eine seite, die eine szene, diese gar nicht mal spektakuläre szene, wo der held auf einer matratze im flur seiner wohnung liegt, so dermaßen im drogenrausch, dass er seiner mutter die tür nicht mehr öffnen kann und dabei so überraschend erhellend und klar, die klarsten tiefgründigsten und schönsten gedanken denkt, die ein mensch über sein leben, das der anderen und dass ver*** heroin nur denken kann... da fehlen einem alle worte... ich habe diese droge noch nie genommen, aber dank irvine welsh meine ich zumindest mal in der vorhölle spazieren gegangen zu sein.
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am 8. April 2010
Wer Welsh liest, bewegt sich jenseits des Mainstreams und diesseits einer Sprache, derer sich nur die wenigsten zu bedienen wagen. Welsh mit anderen Autoren vergleichen zu wollen, wird ihm nicht gerecht, denn Inhalte und Sprache sind Unikate. In Trainspotting geht es hart zur Sache. Welsh beschreibt in losen Kapiteln das Dasein von Junkies und Typen, die sich am Rande der schottischen Gesellschaft befinden. Langweilig ist es keineswegs, was dort passiert, dennoch moechten sicherlich nur die wenigsten Leser tauschen. Der Tag dreht sich 24 Stunden um die Frage, wo bekomme ich meinen naechsten Schuss her. Teilweise unterbrochen von den halbherzigen Ueberlegungen, clean zu werden. Doch das ist in diesem Milieu so gut wie unmoeglich. Einmal Junkie, immer Junkie. Man zieht sich gegenseitig herunter, denn schliesslich will man nicht der einzige Kaputte sein, der der Nadel verfallen ist. Ein Leben auf der Ueberholspur mit einer Geschwindigkeit, die den Junkie schneller zum Ende bringt als den Otto Normalverbraucher. Extremsituation, aus der es kein Entrinnen gibt. Das unterstreicht Welsh zusaetzlich mit einer Sprache, die nicht nur beschreibt und korrumpiert, sondern das Milieu ungekuenselt lebendig werden laesst. Man ist mittendrin, statt nur dabei. Und das im wahsten Sinne der Worte.
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