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Kundenrezensionen

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am 14. Februar 2013
Es ist so schwer über den 2. Band der Trilogie nun eine Rezension zu schreiben, da ich vor allem enttäuscht wurde. Nach dem herausragenden 1. Band hatte ich soviel Hoffnung in den nächsten gesteckt und bekommen habe ich vor allem Frust, Verwirrung und teilweise sogar Wut.

Zum Inhalt: Der Aufstand hat begonnen. Tris und Four sehen gemeinsam wie sich langsam ein Krieg zwischen den Fraktionen entwickelt. Anscheinend rücken die Unbestimmten immer mehr ins Visier der Feinde, Tris riskiert mehr als einmal ihr Leben um andere - die wie sie sind - zu beschützen. Als sie herausfindet, dass der Krieg ein gut gehütetes Geheimnis für immer zerstören könnte, greift sie ein. Doch damit entscheidet sie sich für eine Seite. Eine Seite, auf der Four nie stehen könnte, denn es ist die Seite seines Feindes.

Was man dem Buch fast immer noch zu Gute halten kann, ist die Spannung. Es fiel wieder recht leicht die Geschichte schnell runterzulesen, auch wenn ich im Vergleich zum 1. Band wesentlich häufiger pausiert habe und mich vor allem abends immer wieder selbst überreden musste das Buch zur Hand zu nehmen. Wenn man erst einmal im Lesefluss ist, liest es sich angenehm runter, der Schreibstil der Autorin ist wirklich flüssig und man kann diese Bücher theoretisch in sehr kurzer Zeit lesen.

Im Vergleich zum wirklich besonderen 1. Band hatte ich hier aber immer wieder meine Schwierigkeiten. Es fängt schon recht schnell an, dass man sich als Leser fragt, wann denn nun mal wieder was besonderes passiert. Tris und Tobias finden am Anfang Unterschlupf bei den Amite und fangen direkt damit an neue Pläne zu schmieden. Viel mehr passiert dann aber auch nicht, sodass die ersten 100 Seiten irgendwie so am Leser vorbeiziehen ohne eine richtige Wirkung zu hinterlassen.
Danach nimmt die Geschichte zwar etwas an Fahrt auf, trotzdem hatte ich das Gefühl das einfach nicht so richtig viel passiert. Große, lange Passagen des Buches handeln von der Beziehungskrise zwischen Tris und Tobias. Immer wieder haben die beiden Streit, eigentlich gibt es kaum eine Szene wo es mal nicht so ist und immer weiter entfernen sich die Beiden voneinander, sodass von der schönen Liebesgeschichte aus dem 1. Band letztlich eigentlich nichts mehr übrig bleibt. Leider war mir das irgendwann einfach auch zuviel, zwar ist der Streit und auch Tris' Traurigkeit darüber sehr verständlich beschrieben, aber immer wieder das Gleiche zu hören, das reißt einen als Leser nun mal leider nicht mit und führt eher dazu, dass man in eine genervte Stimmung umschlägt.

Die Emotionalität im Buch ging mir leider auch irgendwie zu sehr verloren. Zwischendurch passieren immer wieder so grausame Sachen, dass einem als Leser das Herz stockt. Das war auch schon im 1. Band der Fall, allerdings gab es meiner Meinung nach dort noch heftigere Szenen und vor allem gab es sie häufiger. So denke ich eigentlich nur an 2-3 Sachen zurück, die mich wirklich mitgenommen haben. Und damit kommt auch das Problem: wenn eine Person, die von allen als wichtige Freundin bezeichnet wird, stirbt, sollte man doch wesentlich mehr Trauer erwarten. Klar wird kurz beschrieben, dass alle am Boden zerstört sind, aber da hört es dann auch schon schnell wieder auf. Nun sind die Todesfälle in diesem Buch recht gehäuft, aber doch fehlt da einfach das Emotionale, das Weinen und die Verzweiflung, die auch der Leser zu spüren bekommt und die einem einen ordentlichen Kloß beim Lesen in den Hals setzt.
Dass die Autorin eigentlich dazu fähig ist, dürfte jeder beim Lesen von Band 1 gemerkt haben, allein wenn man bedenkt wie wenig Tris über den Tod von einigen Charakteren dort hinwegkommt, fällt es mir schwer zu glauben, dass sie soviel härter im nächsten Band geworden ist und vor allem soviel weniger Tränen für ihre Freunde übrig hat.
Ich habe also über diese Grausamkeiten gelesen und war durchaus etwas bedrückt, aber das wars dann auch. Es kann einfach nicht berühren, wenn die Charaktere im Buch so wenig darauf reagieren - dort hätte es viel mehr in die Tiefe gehen müssen.

Dann bleibt noch das Ende. Ich hatte schon gehört, dass es wohl mal wieder mit einem ordentlichen Cliffhanger endet und man sich sofort den nächsten Band herbeiwünschen würde. Nun, man kann sagen so war es bei mir, aber nicht unbedingt weil es mit einer richtig heftigen Wendung endet, sondern weil ich einfach komplett verwirrt war.
Das ganze Buch wirft jede Menge Fragen auf. Irgendwann hatte ich das Gefühl ich weiß eigentlich gar nichts mehr und dann kommt das ach so schockierende Ende - nur dass es für mich nicht schockierend war sondern nur noch mehr Fragen aufwirft. Ich weiß nicht, was diese neue Wendung wirklich bedeutet und was daraus nun im 3. Band gemacht werden soll. Und so war auch das Ende für mich kein Sahnehäubchen, sondern nur noch mehr Verwirrung. Ohne den besonderen Abschluss des Buches fehlt mir nun sogar irgendwie die Motivation für den nächsten Band.

Fazit: Insgesamt kam mir der 2. Teil irgendwie nicht richtig struktuiert vor. Tris und Tobias gehen von einem Ort zum nächsten, immer passiert mal wieder was brutales, aber so richtig das Mitfühlen und Mitfiebern bis zum Schluss kam bei mir einfach nicht mehr auf.
Ich bin ziemlich enttäuscht, zwar war es toll die Beiden mal wieder zu erleben, aber ich hätte mir einfach eine bessere Story und stärkere Szenen mit viel mehr Emotionalität (vielleicht auch mit weniger Toten) gewünscht. Ich konnte mich einfach nicht mehr in die Charaktere einfühlen und das hat mir wohl auch am meisten gefehlt.
Ich bin nun leider auch recht unsicher ob ich mich noch auf Band 3 freuen und es lesen soll, wenn die Autorin zu der Höhe ihres 1. Buches zurückfindet würde es sich sicher lohnen, noch ein Buch auf dem Niveau wie "Tödliche Wahrheit" möchte ich mir allerdings auf keinen Fall antun. Ich werde wohl spontan entscheiden...
Wer den ersten Teil geliebt hat, sollte seine Erwartungen hier nicht zu hoch schrauben, dann kann man das Lesen sicher einigermaßen noch genießen. Wer sich für die Reihe interessiert, sie ist brutal, blutig und grausam, allerdings auch sehr gut geschrieben und der 1. Teil hätte von mir ohne zu zögern auch mehr als 5 Sterne bekommen. Mal sehen was der dritte Teil bringen wird, den 2. kann ich leider nur eingeschränkt - als etwas zu langatmigen Mittelteil - empfehlen.

#1 Die Bestimmung
#2 Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
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am 22. Januar 2015
Meinung
Das Buch geht Nahtlos weiter und so fängt die Geschichte an, wie sie Aufgehört hat. Auch wird sie weiterhin aus der Sicht von Tris erzählt.

Die Autorin hat ihren tollen Schreibstil bei behalten und somit enthält das Buch wieder eine schöne Romanze, spannt einen auf die Folter und das tollste… es ist Spannung pur mit tollen Kampfszenen von der ersten bis zur letzten Seite.
Während im ersten Buch die Romanze der beiden noch eher unscheinbar gewesen ist, also eher so nebenbei entstand, ist sie in diesem Teil schon ein bisschen präsenter. Tris muss keine Prüfungen mehr bestehen um keine ausgestoßene zu werden, sondern hier geht es ums nackte überleben. Dabei gerät sie immer wieder unter Beschuss und was noch viel schlimmer ist, in einen inneren Konflikt.

Aber keine Sorge, in diesem Buch nimmt die Romanze keine Überhand sondern ist eben nur etwas, wie ich oben schon sagte, präsenter. Die Autorin hat hier wunderschön dargestellt wie sich Charaktere weiterentwickeln ohne dass sie sich dabei jedoch von Grund auf ändern. Tris ist weiterhin das unerschrockene Mädchen, nur passierten oder passieren Dinge in ihrem Leben denen sie sich stellen muss und die einen Menschen eben auch durchaus verändern.

Ein weiterer Teil denn ich richtig gut gefunden habe ist, dass man ein wenig mehr über die Fraktionen erfährt. Im Buch kommt man wirklich in jeder Fraktion (Candor, Ken, Altruan, Amite und Ferox) mindestens einmal vorbei :D und erfährt mehr über deren Ablauf und besonders deren „Glauben“ oder eben ihrer „Bestimmung“

Was einen hin und wieder einmal ziemlich schnaufen lassen kann sind ein paar Situationen im Buch. Hin und wieder kämpft Tris sehr arg mit sich selbst und steht sich deswegen ab und an auch einmal selbst im Weg. Doch dies ist kein negativer prunkt, da ich ihre Gedankengänge und auch Handlungsweise nachvollziehen kann, auch da die Autorin, wie ich oben schon sagte, die Charaktere nach dem geschehen weiter entwickelt hat lassen. Nach dem man so schlimme Sachen gesehen oder miterlebt hat ist es klar, dass man hier inneren Zwiespalt findet und sie nicht so weiter durchs Leben geht wie vorher.

Doch auch die anderen Fraktionen sind manchmal sehr deprimierend, weil sie einfach nicht handelt, doch auch hier wieder keine Kritik… schließlich lehnt man sie ja schon so von Anfang an kennen und das die Amite nicht plötzlich ihre Schaufeln nehmen um jemanden damit die Köpfe einzuschlagen ist ja vorausschaubar. Jede Fraktion handelt eben so, wie man es von ihr erwartet, was trotzdem frustrierend sein kann.

Diese Situationen gehören einfach zum Buch, sie stoppen nicht den Lesefluss aber man könnte sich trotzdem ein wenig daran stören… ich störte mich nicht ;) ich musste nur schnaufen :D weil es eben einfach zum Buch passt und so langsam auch den Begriff und das Dasein der „Unbestimmten“ erklärt. :D

Fazit
Das Buch konnte mich wirklich wieder einnehmen. Es ist spannend von Anfang bis zum Ende, hat eine schöne Romanze die jedoch nicht in den Vordergrund tritt, manchmal etwas aufschnaufende Momente, die aber nicht stören. :D Man erfährt mehr über die Fraktionen und das Wichtigste… man kommt endlich auf die Spur von Jeanine Matthews, die Anführerin der Ken (oder Kate Winslet ;) im Film)! Daher gibt es 5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf die Fortsetzung,denn die Entdeckung verändert alles…. :P mehr wird nicht verraten lol.
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am 23. August 2014
Ich möchte Euch heute das Buch "Die Bestimmung 2 - Tödliche Wahrheit" von Veronica Roth, erschienen im cbt Verlag, vorstellen.

Eines vorweg: Ich habe den ersten Band geliebt, denn er war so gänzlich anders, als andere Bücher, die ich bis dato gelesen habe, auch aufgrund des herausragend guten Schreibstils der Autorin.

Nachdem ich nun die letzte Seite des zweiten Bandes gelesen und das Buch zur Seite gelegt habe, muss ich aber leider sagen, dass mich dieser Teil nicht so mitreißen konnte, wie es der erste vermocht hat.

Ich habe auch relativ lange gebraucht, um das Buch zu lesen, was man vom ersten Band nicht gerade behaupten kann.

Die ersten 120 Seiten passiert eigentlich nichts wirklich Aufregendes, es kommt keine richtige Spannung auf und man hat das Gefühl sich an einer Null-Linie entlang zu hangeln.

Stockte mir im ersten Teil oftmals regelrecht der Atem, konnte ich mir hier das ein oder andere Gähnen nicht verkneifen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass das Buch langweilig ist, aber ich habe nach dem herausragenden Auftakt einfach mehr erwartet.

Die Geschichte zieht sich, es gibt viele Längen, ab und zu kleine Spannungsbögen, die mich jetzt aber nicht wirklich umgehauen haben und das Schlimmste finde ich, ist die Geschichte um Tris und Four.

Entwickelte sich im ersten Teil eine Liebesgeschichte, konnte man im zweiten Teil einer Art "Soap" beiwohnen, bei der sich die beiden immer wieder stritten und letztendlich wieder vertrugen, was mich, wenn ich ehrlich sein soll, irgendwann einfach nur noch nervte. Ich möchte Action, gerne auch ein paar Liebesszenen, die die beiden Protagonisten umso sympathischer machen, aber keine endlosen Streitereien.

Tris war mir im ersten Teil richtig ans Herz gewachsen und ich fand diese junge Frau, die so von ihrem Schicksal gebeutelt wurde, unglaublich mutig. Im zweiten Teil erscheint sie dagegen sehr naiv und unreif, reagiert aus Launen heraus und setzt dabei Leben aufs Spiel. Einerseits finde ich dies sehr schade, da sie mir im ersten Teil so viel besser gefallen hat, andererseits macht sie das auch durchaus menschlich. Ich bin, was ihre Person betrifft, also derzeit eher zwiegspalten.

Das Ende fand ich sehr ernüchternd, denn man bleibt zurück, mit einer Vielzahl Fragen auf dem Herzen und teilweise doch recht verwirrt. Ich hoffe nun natürlich, dass die Autorin den dritten Teil wieder etwas fesselnder gestaltet hat, ich mich darin verlieren kann und offene Fragen dann dort auch letztendlich beantwortet werden.

Fazit:

3 solide Sterne, mit der Hoffnung auf einen besseren dritten Teil.
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am 12. Mai 2016
Seit dem Angriff der Ken und Ferox auf die Altruan herrscht Krieg unter den Fraktionen. Tris, Four, Caleb, Marcus und Peter sind auf der Flucht. Ein Ausnahmezustand besteht unter den Fraktionen, denn die Fraktion der Ferox hat sich in zwei Lager gespalten. Eine Seite befürwortet die Ansichten und Radikalen Maßnahmen der Ken und die andere Seite ist gegen gennau diese Ansichten.

Tris und ihre Truppe finden unter anderem Zuflucht bei den Amite, die für ihre neutrale und friedliche Einstellung bekannt sind. Doch selbst die Amite bleiben vor dem Krieg nicht verschont. Die nächste Hetzjagd beginnt auf Tris und ihre Freunde.

Gerade als sie an dem Punkt gekommen sind alles aufzugeben, bekommen sie unerwartet Unterstützung von den Fraktionslosen, die immer bisher als schwach erachtet wurden. Für ihre Unterstützung fordern die Fraktionslosen einen Pakt, der Tris einiges abverlangen und sie immer wieder in Lebensgefahr bringen wird …

Im ganzen Verlauf des 2. Teils, befindet sich die Beziehung zwischen Tobias und Beatrice immer wieder auf einem harten Prüfstand. Alles scheint zu zerbrechen…

Persönliche Meinung:

Auch Band zwei ist sehr flüssig geschrieben und einfach zu lesen.
Allerdings fand ich das sich ständig opfern wollende Verhalten von Beatrice irgendwann sehr anstrengend und nervend. Genauso wie die immer wieder auftretenden Meinungsverschiedenheiten zwischen Tobias und Beatrice. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass die Autorin mit diesen Dialogen einfach ein paar Seiten füllen wollte, was ihr auch gelungen ist.

Spannungsmäßig fand ich dieses Buch bei weitem nicht so gut, wie Teil eins. Ich hoffe, dass sie in Teil drei wieder ordentlich zunimmt.
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am 17. Juli 2014
Teil 1 war zwar langatmig, aber machte nach einem spannenden Ende doch Lust auf mehr.
Was steckt hinter dem Fraktions-System? Gibt es noch eine Welt außerhalb der Stadt?
Soviel dazu: Das wird erst in Teil 3 geklärt!

Teil 2 ist bis dahin ein langatmiges und nerviges Buch, welches mich nur auf einen besseren dritten Teil hoffen lies (soviel vorweg: Diese Erwartung wurde enttäuscht).

Wieso langatmig?
Den größten Teil des Buches rennen die Protagonisten von einer Fraktion zur anderen. Hoffen auf Hilfe, haben einen (immer wieder anderen) Plan, werden enttäuscht, rennen weiter.

Wieso nervig?
Okay, es ist Science-Fiction, aber trotzdem stört eine gewisse Unlogik. O-Ton aller Fraktionen, die die Protagonisten zur Hilfe auffordern wollen, ist so etwa "Jaja, die die haben mir zwar was verabreicht, was mich zu einer willenlosen Maschine macht, aber ich will mich in diesen Disput nicht einmischen. Ist alles okay so. Und nachher müsste ich noch auf einen Menschen schießen."
Was bisher auch die wenigsten Autoren geschafft haben ist, dass mir die Hauptperson auf den Geist geht und immer unsympathischer wird. Immer wieder rennt sie in ihr Verderben; nur aus dem Grund, dass sie jemanden erschossen hat, bevor er sie erschießen konnte. Nein, eine Waffe fasse ich nicht an und ich bin es nicht würdig...ich liefere mich am besten dem Feind für seine Experimente aus. Immer wieder lügt sie ihren Freund an, der immer wieder vergibt (oder es vergisst, belogen worden zu sein?), aber wehe, er sagt mal nicht so ganz die Wahrheit. Okay, Teenager-Alarm. Aber es nervt trotzdem.
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am 16. April 2016
Ich habe Band 1 und 2 gelesen und mir auch noch den dritten Band gekauft. Diesen habe ich aber nicht mehr zu Ende gelese, weil ich ihn so grottenschlecht fand. Für mich eine schlechte Schriftstellerin, die in einem unausgereiften, ja beinahe schon kinderhaften Stil schreibt. Nichts schön furmuliert und umschrieben, sondern immer wieder die gleichen einfachen Floskeln und Vokabeln. Da habe ich schon wesentlich bessere Sachen gelesen. Von der Story her nicht Besonderes, sondern recht einfallslos und mit sehr vielen Fehlern und unverständlichen, dummen Abläufen. Nach dem Hype um die Bücher - für mich einfach nur enttäuschend. Niemals ein Bestseller.
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Erster Eindruck: Ein Hilferuf bei den Amite

Zwei der fünf Fraktionen existieren nicht mehr. Während die Altruan praktisch ausgelöscht wurden, sind die Ferox verstreut und sind in zwei Lager gespalten. Und so müssen Tris, ihre Familie und Freunde bei den Amite Unterschlupf suchen, die sich aus den Streitigkeiten der übrigen Fraktionen heraus halten. Doch auch hier haben die Ken bald ihre Finger im Spiel und bedrohen Tris und die übrigen Unbestimmten...

Veronica Roths dystopische Trilogie „Die Bestimmung“ um das Chicago in der Zukunft wird momentan auch erfolgreich filmisch umgesetzt, passend zur zweiten Verfilmung erscheint beim Hörverlag auch das dazugehörige Hörbuch, das von Janin Stenzel eingelesen wurde – zufälligerweise hat eben jene junge Dame auch die Hauptfigur Tris in den Filmen synchronisiert. Hier wird direkt an den ersten Teil angeschlossen, der den Hörer in einer völlig ungewissen Situation zurückließ. Leider entwickelt sich die Handlung hier nicht sehr temporeich oder dynamisch, viele recht zähe Stellen halten hier die Handlung auf. Das liegt auch daran, dass Roth ihrem Hauptcharakter hier zahlreiche innere Monologe andichtet, die sich jedoch immer wieder um das gleiche Thema drehen und kaum Vorankommen in der Entwicklung der Rolle bieten. Das ist schade, denn das zerbröckelnde Fraktionssystem hätte durchaus Stoff für mehr Aufregung geboten, das scheinbar ziellose Umherirren der Gruppe um Tris und Tobias wirkt jedoch sehr gebremst. Erst gegen Ende kommt wieder die Spannung des ersten Teils aus, bis dahin lässt sich Roth aber leider zu viel Zeit. Immerhin bekommt man einen noch tieferen Einblick in das spannende System der Stadt, in das tief verwurzelte System. Das Rätsel um die Welt außerhalb der Stadt wird jedoch weiterhin nicht gelöst, ein paar mehr Informationen hierzu hätten „Insurgent“ sicherlich gut gestanden. So bleibt ein eher zwiespältiger Eindruck der Handlung, die sich trotz interessanten Konzeptes und gelungener Figuren zu langsam entwickelt und dem inneren Zwiespalt von Tris zu viel Bedeutung zumisst.

Janin Stelzel schafft es, den Charakter der Tris passend zu formen und sich in die durchaus vielschichtige junge Frau hineinzuversetzen. Da hier in der Ich-Perspektive erzählt wird, ist sie mitten im Geschehen verwurzelt und kann immer die aufgewühlte Gefühlswelt von Tris zum Vorschein bringen. Doch auch die wörtliche Rede der anderen Rollen wird von ihr durchaus glaubhaft vermittelt, hier kann sie Vielfalt und Empathie beweisen.

Die Filme sind hierzulande fast noch erfolgreicher als die Bücher selbst, sodass ein Kinoplakat auch für das Titelbild des Hörbuches verwendet wurde. Tris und Tobias in der dunklen Kleidung der Ferox sind in ziemlich dynamischer Pose zu sehen, Rücken an Rücken inmitten von zersplitterndem Glas schießen beide mit konzentriertem Blick, während Tris mit dem Kopf nach unten zu fallen scheint.

Fazit: Das Fraktionssystem wird hier weiter ergründet, man lernt insbesondere die Amite und die Candor besser kennen. Die dystopische Welt wird hier noch weiter in dunklen Farben ausgemalt, doch die Handlung kann hier nicht mithalten und bietet in der ersten Hälfte eine Handlung, die immer wieder ins Stocken kommt. Die langen inneren Monologe nehmen zusätzlich Tempo aus der Geschichte, sodass dieser Band mit dem ersten leider nicht mithalten kann.
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am 14. Mai 2016
Nachdem der erste Teil ja bereits nicht sonderlich gut war, ist der zweite Teil echt schlecht. Er ist langweilig, die Geschichte dreht sich irgendwie im Kreis, ist teilweise zusammenhangslos und Charaktere nerven einem nach Kurzem. Trotzdem - aus reiner Neugierde - werde ich mir auch den dritten und (zum Glück) dann letzten Teil antun.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. März 2015
Rezension

Gerade haben Tris und Four eine Attacke gestoppt, welche die Altruan auslöschen und die Ferox zu Mördern werden lassen sollte. Doch die Jagd auf die Unbestimmten geht weiter - und so auch ein weiterer Höllentrip für Tris und Four, welche sich immer weiter voneinander entfremden. Tris weiß, dass zu viel auf dem Spiel steht und dass sie sich entscheiden muss zwischen ihrer Liebe und ihrem Vertrauen zu Four und einer Rettungsaktion, welche viele Leben verschonen würde. Doch manchmal ist es nicht das leichteste, zwischen Richtig und Falsch zu wählen. Als dann jedoch alles in Chaos versinkt und Tris nur eine Wahl bleibt, muss sie sich auf den Weg machen, ihre Stadt zu retten - und dabei Four verlassen.

» Die Wahrheit ist wie ein wildes Tier, sie ist zu mächtig, um eingesperrt zu bleiben. «
(Zitat aus: Tödliche Wahrheit, S. 6)

Mit dem zweiten Band der Trilogie um Tris und Four Tödliche Wahrheit schlägt Autorin Veronica Roth anders als zunächst erwartet deutlich ernstere Töne an. Nicht nur, was die Beziehung um Tris und Four betrifft, welcher fortan innerhalb der Geschichte nur noch nach seinem Geburtsnamen Tobias genannt wird, sondern auch, was die Handlung selbst betrifft. Es ist eine 180 Grad Wende im Gegensatz zum ersten Band, den man noch als Jugendbuch mit einer Liebesgeschichte als Fokus bezeichnen konnte. Denn was hier nun im Vordergrund des Plots steht ist definitiv die Storyline an sich, die Geheimnisse der Vergangenheit und was die Zukunft wohl birgt. Im hier und jetzt geht es jedoch auch darum um das zu kämpfen, was einem wichtig ist - und wie Entscheidungen Menschen und Beziehungen zerbrechen lassen können.

» Kummer drückt nicht so schwer wie Schuld, aber er verlangt einem viel mehr ab. «
(Zitat aus: Tödliche Wahrheit, S. 364)

Kannte man Tris im ersten Teil der Trilogie als sympathisches und kluges junges Mädchen, so hat sich ihr Repertoire an Charaktereigenschaften seit den schrecklichen Ereignissen um ein vielfaches erweitert. Nicht nur sticht sie wieder durch Mut und Tatendrang hervor, sondern besitzt auch die geistige Reife besitzen, die schlimmsten Entscheidungen zu treffen. Diesen Sprung muss sie innerhalb kürzester Zeit gehen und Tris meistert es hervorragend. Man glaubt ihr ihre Zweifel, ihre Emotionen, ihre Gedanken zu einhundert Prozent ab. Fühlt mit ihr, weint und trauert mit - und hofft mit ihr, auch wenn die Hoffnung noch so klein erscheinen mag. Doch wer sich wohl noch mehr verändert als Tris ist Four - allein die Tatsache, dass er fortan als Tobias betitelt wird bringt für den Leser immense Veränderungen mit sich. Er kommt überhaupt nicht mehr als die starke Person rüber, welche er im ersten Band der Trilogie spielte. Unsicherheit und Misstrauen sind nur wenige Dinge, welche ihn in seiner gesamten Art zu handeln und zu denken fortan einschränken, immer in Hintergedanken an seine Eltern, welche Four schon jung im Stich gelassen haben. Fortan ist es Tris, welche die Rolle der starken Figur einnimmt - und einnehmen muss. Denn alles steht und fällt mit ihren Entscheidungen - ganz besonders ihre Beziehung zu Four, welche immer komplizierter zu werden scheint. Beide Figuren verändern sich in unterschiedliche Richtungen und beide wissen, dass es zur Zeit einfach wichtigere Dinge gibt - und lassen sich hiervon leiten. Was Verrat, Lügen und viele weitere verschiedene Emotionen beinhaltet. Eine schwierige Situation, welche die Beziehung der beiden auf eine harte Probe stellt - und ihr die Möglichkeit bietet, über sich hinauszuwachsen.

» Manchmal «, sagt er und legt mir den Arm um die Schultern, » wollen die Menschen einfach glücklich sein, auch wenn das Glück nur vorgetäuscht ist. ««
(Zitat aus: Tödliche Wahrheit, S. 70)

Neben Tris und Tobias kommen wieder viele bekannte Gesichter in den Vordergrund der Geschichte und begleiten die beiden auf ihrer harten Mission. Auch neue Figuren werden eingeführt und mischen das Geschehen auf. Und Schatten aus der Vergangenheit holen sie und die Protagonisten dabei immer wieder ein. Auch die Antagonisten sind gut gezeichnet - man bekommt kaum Informationen über die Motive und Belange, welche die Feinde dazu bringt das zu tun, was sie tun. Und genau hier besteht der Reiz, denn man weiß nie, zu welchen Mitteln wohl als nächstes gegriffen wird, um das große Geheimnis zu wahren und die Unbestimmten zu eliminieren. Und als dann auch noch Vertraute zu Verrätern werden scheint die Situation mehr als aussichtslos zu sein.

» Die Candor singen das Loblied der Wahrheit, aber sie sagen einem nicht, wie teuer man diese Wahrheit erkaufen muss. «
(Zitat aus: Tödliche Wahrheit, S. 154)

Genau diese Dinge sind es, welche die Handlung konstant auf hohem und rasantem Niveau vorantreiben und niemals die Spannung aus der Story herausnehmen, selbst wenn es nicht auf dem Schlachtfeld zur Sache geht. Denn Spannungen und Konfliktpotenzial herrscht überall. Kaum noch kann man jemandem mehr vertrauen - nicht mal mehr seinen engsten Freunden und Verwandten. Jeden Moment verändern sich die Allianzen, die Ziele, die Ambitionen aller Mitspieler in diesem Krieg, welcher viele Leben kostet. Das Setting und die Atmosphäre der Geschichte sind dabei sehr düster und gezeichnet von Hoffnungslosigkeit, was die geschichtliche Entwicklung der Dystopie nur umso mehr unterstreicht. Mit ihrem markanten Sprachstil schafft die Autorin auch mit fortschreitender Seitenzahl eine Story voller Ungewissheit, Spannung und vor allem voller Veränderung. Dies eskaliert dann zum Ende des Romans, welcher mit einem wahnsinnigen Cliffhanger endet, der alles auf den Kopf stellt, an was man bisher geglaubt hat. Das Ende, so verwirrend wie es ist, schafft einen perfekten Sprung zum letzten Band der Serie, in welcher wohl endlich die vielen offenen Fragen geklärt werden, die dem Leser seit langem im Kopf herumspucken. Ein fantastischer Schachzug, der einen sofort zum Weiterlesen animiert und einen vollkommen verstört auf das Finale dieser absolut genialen Trilogie hinfiebern lässt.

Fazit

Tödliche Wahrheit von Veronica Roth ist ein außergewöhnlich guter Nachfolger des ersten Bandes dieser dystopischen Trilogie, welcher seinen Fokus auf die Handlung und die Entwicklung der Beziehungsstrukturen setzt anstatt auf eine Liebesgeschichte per se. Spannende Handlungen, überraschende Momente und starke Emotionen halten den Leser konstant in diesem Roman gefangen. Das Konfliktpotenzial zwischen den Figuren und innerhalb der Handlung sorgen für viel Potenzial, welches hoffentlich im dritten Band der Trilogie aufgegriffen wird - den das absolut grandiose und fulminante Finale des zweiten Bandes hält einiges an Verwirrung und Überraschungen bereit. Für Fans der Serie und Liebhaber von Dystopien ein absolutes Muss!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Die Bestimmung
02. Tödliche Wahrheit
03. Letzte Entscheidung

Außerdem erschienen: Fours Geschichte (4 Kurzgeschichten aus Fours Perspektive)

Pro & Contra

+ Entwicklung der Beziehung von Tris und Four
+ Konfliktpotenzial der Handlung und der Figuren
+ Tris als starke Hauptfigur
+ Tobias (Fours) Entwicklung
+ Authentisches Setting
+ Düstere Atmosphäre
+ Fulminantes Ende, was alles über den Haufen wirft
+ Cliffhanger
+ Überraschungen und unerwartete Wendungen
+ Schreibstil der Autorin

Bewertung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung 4,5/5
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am 20. Januar 2015
Ich fand den 1.Teil klasse, wunderbar, packend, logisch, emotional... und den zweiten nicht.
Beim 2.Teil finde ich, dass es keinen "roten Faden" gibt. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin während des Schreibens selbst nicht wusste, worauf sie hinarbeitet; an sich ist die Ausgangssituation spannend, als Tris, Four und ihre Begleiter überlegen, wie es nun weitergeht, was mit den Fraktionen passiert, wie sich die Ferox und Ken verhalten... Leider ist das Buch etwas schwierig zu lesen, obwohl es durchaus gute und starke Szenen gibt, wie bereits beim Vorgänger. Allerdings wurde ich das Gefühl einfach nicht los, dass die Story eher wirr und zwanghaft herbeigezogen ist und man einige Dinge besser hätte durchdenken können, wenn die Autorin sich vielleicht mehr Zeit genommen hätte.

Fazit: Deutlich schwächer als Teil 1 und eigentlich nur noch lesenswert, um die Trilogie zu vervollständigen. Allerdings gibt es auch gute und packende Szenen.
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