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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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3,8 von 5 Sternen
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am 20. Januar 2014
Lottie ist Anfang dreißig und hat gerade wieder eine gescheiterte Beziehung hinter sich, als sie sich an ihre Jugendliebe Ben erinnert. Vor 15 Jahren haben die beiden vereinbart zu heiraten, wenn sie mit 30 Jahren noch keinen anderen Partner gefunden haben. Da Ben tatsächlich ebenfalls Single ist, wird dieser Plan nun innerhalb kürzester Zeit in die Tat umgesetzt. Gleich darauf reisen die beiden in die Flitterwochen auf die griechische Insel, auf der sie sich damals kennengelernt haben. Doch Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan sind mit der überstürzten Heirat nicht einverstanden und folgen den beiden...

Die Idee für Sophie Kinsellas neuen Roman klang für mich vielversprechend und nach Kein Kuss unter dieser Nummer,Kennen wir uns nicht? und Göttin in Gummistiefeln hatte ich mich auf ein echtes Lesevergnüngen gefreut. Das "Vorwort" mit der Überschrift "Arthur" verwirrte mich zwar gleich zu Beginn etwas, doch ich war mir sicher, dass es sich im Laufe des Buches noch bestens in die Story einfügen würde. Leider stellte sich schon im ersten Kapitel weitere Ernüchterung ein: Lottie wirkte in ihrer überdrehten, teilweise prahlerischen und sogar verlogenen Art reichlich kindisch und unsympathisch auf mich. Als ich zum zweiten Kapitel kam, musste ich die ersten Zeilen mehrfach lesen und dann endlich die Überschrift "Fliss" entdecken, um festzustellen dass das Buch gar nicht ausschließlich Lottie sondern auch ihre Schwester als Protagonistin vorsieht und aus zwei Perspektiven - nämlich einmal aus Lotties und einmal aus Fliss' - geschrieben ist. Da beide Hauptpersonen in der Ich-Form geschrieben sind, sollte man bei jedem Kapitel unbedingt auf die Überschrift achten, um dem Inhalt fließend folgen zu können.

Nachdem mir Lottie aus Fliss' Perspektive nur noch unsympathischer wurde, hoffte ich, wenigstens mit Fliss eine liebenswerte Heldin gefunden zu haben, für die sich das Lesen lohnt. Doch ich wurde erneut enttäuscht: Diese Figur erschien mir zwar "erwachsener", doch konnte ich mich auch mit ihr nicht gut identifizieren - zu viel Emotion und teilweise Hysterie. Auf die Details gehe ich nicht weiter ein, um Spoiler zu vermeiden. Um es kurz zu machen: Die männlichen Figuren wirkten genauso wenig authentisch und als Charaktere zu wankelmütig auf mich wie das Schwesternpaar, die Teile der Geschichte, die die Leser vermutlich zum Lachen bringen sollen, waren teilweise mehr als peinlich und das Ende nicht ausgereift genug. Lotties und Bens Verhalten wurde im Verlauf des Buches zunehmend unerträglicher (der Titel könnte auch lauten: "Lottie und Ben wollen poppen"...), so dass ich mich oft für sie "fremdgeschämt" habe. Das anfangs genannte "Vorwort" kommt später noch einmal als kurzes Kapitel im Buch vor und soll der Geschichte wohl (erfolglos) durch eine in der Vergangenheit liegende Nebenhandlung mehr Tiefgang verleihen.

Ich war zwar auch kein Freund der "Schnäppchenjägerin"-Reihe, habe danach aber immerhin noch weitere Romane von Sophie Kinsella gekauft, die mir sehr gut gefallen haben. Hätte ich dieses hier als erstes gelesen, wäre es sicher mein letzter Kinsella-Kauf geblieben. Ähnlich enttäuscht wurde ich bisher nur bei ihren kürzlich neu aufgelegten "Frühwerken" - ursprünglich veröffentlicht unter dem Pseudonym "Madeleine Wickham" (z. B. Reizende Gäste). Mir kam beim Lesen mehrmals der Gedanke, ob hier wieder eines ihrer alten Bücher mit einem modernen Umschlag aufgepeppt und als Neuerscheinung herausgebracht worden ist, doch es handelt sich tatsächlich um ein aktuelles Werk.

Es stellt sich die Frage, ob Sophie Kinsella ein Formtief hat, bei diesem Buch unter Termindruck stand oder ob sie in ihre alte Schreibweise zurückfällt. Bevor ich das nächste Buch von ihr kaufe, werde ich jedenfalls intensiv "querlesen", bevor ich mich zu einem Kauf entscheide.
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am 21. Juni 2014
Nachdem ich "Sag's nicht weiter, Liebling" und "Kein Kuss unter dieser Nummer" (der deutsche Verlag gehört für diese Titel eindeutig erschlagen) gelesen hatte und ganz gut fand, besorgte ich mir für den Kindle "Das Hochzeitsversprechen". Ich dachte mir, es wäre die ideale Lektüre für einen Sonntagnachmittag im Garten, also begann ich zu lesen - und wurde enttäuscht.

Achtung, kann kleine Spoiler enthalten:

Die Geschichte an sich ist eigentlich eine nette Idee. Zwei Menschen, die sich als Teenager das Versprechen gegeben haben, zu heiraten, wenn sie mit 30 noch nicht den Bund fürs Leben eingegangen sind, treffen einander wieder und entscheiden, das Ganze durchzuziehen. Verhindern will das die große Schwester der Braut, selbst gerade mitten in der Scheidung und daher desillusioniert bis dorthinaus. Man hätte sicherlich etwas Gutes aus dieser Story machen können, aus den Verwicklungen und Konflikten, die sie bietet. Das hat Sophie Kinsella aber leider nicht.
Lottie und Ben, das Protagonistenpaar, ist (wie meine Vorrezensenten bereits anmerkten), unreif bis unsympathisch. Nachdem sie heimlich und schnell irgendwo geheiratet haben, verschwinden sie auf die Insel ihrer Jugend, mit nur einer einzigen Mission: Sex zu haben. Auf die Idee, dass man das auch ohne Trauschein tun könnte, sind sie nicht gekommen, aber die Erinnerungen haben ihnen eben das Hirn vernebelt. Das kann ich noch verzeihen.
Die Aktionen des Hotels, animiert durch Fliss, die Schwester von Lottie, allerdings nicht - die Angestellten des "Ambra" auf Ikonos wurden nämlich instruiert, den ehelichen Koitus zu verhinden. Also gibt es Einzelbetten, omnipräsente Butler und Abfüllaktionen an der Hotelbar, am Ende so übersteigert, dass er nicht komisch, sondern peinlich wird (was die permanente Rolligkeit der beiden Hauptfiguren ja eh schon ist). Die Reisegeschichte von Fliss, Lotties Verschmähtem Richard und dem Geschäftspartner von Ben, Lorcan, vermag auch nicht zu überzeugen, da Fliss' Gedankenwelt allein davon beherrscht wird, Ben und Lottie an Dingen™ zu hindern, weil man die Ehe dann noch annullieren kann. Dass eine Scheidung nach zwei Wochen Ehe nicht so dramatisch ist wie nach einigen Jahren, fällt ihr allerdings nicht ein, sie hat nur Angst, dass am Ende auch noch ein unglückliches Kind gezeugt wird. Immerhin diese Sorge ist begründet.
Alles in allem ist die Story und ihre Umsetzung hanebüchen, auch die Kulisse der griechischen Insel, ohnehin nicht sehr bildhaft beschrieben, reißt es wieder heraus. Vor allem liegt das aber an unglaubwürdigen bis flachen Charakteren. Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt:

Die größte Schwäche, nicht nur in diesem, sondern auch in allen anderen Büchern von Kinsella, die ich gelesen habe, sind ihre Männerfiguren. Während die Frauen immer noch Charme und Witz mitbringen (auch wenn es ein wenig nervtötend ist, dass sie beinahe immer erfolglos sind oder in typischen "niederen" Frauenberufen arbeiten), sind die Männer, ob nun Luke, Jack, Sam oder hier Ben und Lorcan, kaum mehr als zweidimensionale Pappfiguren. Natürlich sind sie immer gutaussehend (und immer dunkelhaarig), natürlich sind sie immer reich und/oder erfolgreiche Geschäftsmänner, die ja eigentlich keine Zeit für nichts haben und schon gar nicht für die Liebe. Das ist ein Fehler, den auch andere Frauenromane machen. Was bei Kinsella aber besonders auffällt, ist, dass von den Männern rein gar nichts an Emotionalität ankommt. Sie sind immer verschlossen, ein wenig düster, einsam und isoliert. Ich frage mich - muss das sein? Spricht das irgendeinen weiblichen Instinkt an, oder unterstellt es uns Frauen am Ende, dass wir eigentlich nur jemanden wollen, der eine dicke Brieftasche hat, sich uns aber weder anvertrauen noch öffnen will? Eine traurige Vorstellung. Etwas Neues wäre mal, wenn in einem solchen Roman die Protagonistin die erfolgreiche Vorstandschefin wäre und der Mann Florist, Physiotherapeut oder Sekretär. Vielleicht würde das deutlich machen, dass die Jobs in der Chefetage a) nicht so großartig sind, wie es einem immer vorgemacht wird, und b) das alte Männer-müssen-erfolgreich-sein-und-Frauen-hübsch-aussehen-Klischee endlich vorbei ist. In diesem Sinne, 2 Sterne für die Idee und die Tatsache, dass ich es dann doch zuende gelesen habe - vielleicht auch nur, um diese Rezension zu schreiben.
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am 10. August 2014
Autorin:
Die britische Autorin Sophie Kinsella, geb. am 12.12.1969 in London, schrieb ihre ersten Werke bereits im Alter von 24 J. unter ihrem realen Namen Madeleine Wickham. Sie arbeitete zunächst als Wirtschaftsjournalistin und schrieb in dieser Zeit unter dem Pseudonym “Sophie Kinsella” ihren ersten großen Beststeller “Die Schnäppchenjägerin” (Original: “Shopaholic”) aus der bald 7 Fortsetzungen umfassenden Buch-Reihe um die romantische, liebenswerte und chronisch verschuldete Chaotin Becky Bloomwood (verheiratete Brandon), wovon der 1. und 2. Teil sogar in einem Film sehr erfolgreich auf die internationalen Kino-Leinwände gebracht wurde, mit der Schauspielerin Isla Fisher in der Hauptrolle. Teil 7 der Roman-Reihe erscheint im Januar 2015 in deutscher Sprache. Viele weitere romantische Frauen-Komödien summieren sich mittlerweile dazu und Leserinnen in der ganzen Welt können es kaum bis zur nächsten Neuerscheinung der beliebten Autorin erwarten. Auch ihre Schwester, Gemma Townley, hat einige beliebte Frauen-Romane veröffentlicht. Sophie Kinsella lebt mit Mann und vier Kindern in London.

Handlung:
Lottie, 32, Personalreferentin eines pharmazeutischen Unternehmens, erwartet beim Date zum Lunch in einem Londoner Edelrestaurant mit ihrem langjährigen Freund Richard den langersehnten Heiratsantrag, was sich als ganz großes Missverständnis herausstellt, bei dem Lottie nach dem Date ohne Verlobungsring, ohne den Mann fürs Leben, aber dafür mit großer Enttäuschung und viel Kummer da steht. Wie immer, wenn Lottie Liebeskummer hat, trifft sie mal wieder eine weitreichende Entscheidung: Sie heiratet kurzentschlossen ihre Jugendliebe Ben, den sie mit 18 auf der griechischen Insel Ikonos kennengelernt hat. Mit ihm hatte sie den Pakt geschlossen, dass sie heiraten würden, wenn beide mit 30 noch nicht verheiratet wären und somit hat er sich genau zum “ungünstigsten” Zeitpunkt wieder bei ihr gemeldet. Nachdem Lottie’s Schwester Fliss, die selbst gerade in einem sehr unglücklichen Scheidungskrieg steckt, schon die Hochzeit nicht verhindern konnte, so versucht sie mit aller Macht und einigen Verbündeten die Hochzeitsnacht von Lottie und Ben in deren Flitterwochen auf Ikonos zu sabotieren, damit Lottie noch die Möglichkeit hat, ihre Ehe wegen Nichtvollzug annullieren zu lassen und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Aber ist das überhaupt noch möglich …?!

Fazit:
Zuerst mal ein großes Lob an den Goldmann-Verlag: Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier absolut: Taschenbuch im Paperback (für alle, die sich jetzt fragen, was das ist: doppelter Umschlag beim Taschenbuch) mit knapp über 500 Seiten für 9,99€ ist wirklich gut! Normalerweise werden solche Paperback-Ausgaben meist für 14,95€ verkauft.
Das Cover des Buches ist sehr hübsch, tolle Farbauswahl und gibt die Themen des Buches: Hochzeit, Romantik, Griechenland schon auf dem Cover sehr gut wieder.
Das Buch ist unterteilt in viele mal kleinere, mal größere Kapitel, in denen verschiedene Personen zu Wort kommen, meist jedoch Lottie oder ihre Schwester Fliss.
Vom Schriftbild und der Aufteilung her ist das Buch sehr angenehm zu lesen.
Handlungsort ist die fiktive griechische Insel Ikonos – ich denke mir jetzt einfach mal, dass hier Mykonos Pate gestanden hat, wahrscheinlich nicht nur namentlich ;-)
Der Plot und der Schreibstil sind wieder typisch Sophie Kinsella, so schreibt eben nur sie – auch wenn die Basis-Idee oft ihrer Bücher oft ähnlich ist :-) …
Ich habe im Vorfeld ziemlich viele Rezensionen zu diesem Buch gelesen, was mich natürlich sehr skeptisch gestimmt hat, weil etwa 40% der Rezensionen auf unterschiedlichsten Portalen nicht gerade toll ausgefallen sind. Schon mehrfach hatte ich das Buch aus meinem reichhaltigen Bücherregal gegriffen und mit mir gehadert und mich dann doch wieder für ein anderes Buch entschieden. Aber irgendwann war ich neulich der Meinung, dass das eigentlich das ideale Sommerbuch ist und habe es sozusagen “in Angriff genommen” und auch nicht bereut. Da ich keinen Strandurlaub gemacht habe, habe ich es auf dem Balkon oder in der Mittagspause im Straßencafé oder einer Parkbank gelesen.
Ich bin sozusagen beim Lesen erstmal vom Schlechtesten ausgegangen, aber je mehr ich in die Geschichte eingetaucht bin, umso besser hat sie mir gefallen. Auch, wenn die Geschichte sicherlich vorhersehbar war und es auch nicht das allergrößte Knaller-Buch von Sophie Kinsella ist – hier hat es im Vergleich zu anderen Kinsella-Büchern doch ein bisschen an dem üblichen Humor und Klamauk gehapert, so hat die Story neben Romantik, Fernweh und Sehnsucht mit der Nebengeschichte um die Schwestern Lottie und Fliss auch einiges an Tiefgang und eine Moral.
Den Mädels, die in ihren Rezensionen geschrieben haben, dass das Buch schlecht war, weil es zu vorhersehbar war: Das ist doch eigentlich genau der Grund, warum wir Frauen oft gerne ChickLit lesen – eben weil vorhersehbar ist, dass am Ende alles gut wird – im Gegensatz zum realen Leben …! Daher kann man solche Geschichten auch ganz entspannt inhalieren und genießen. Ansonsten müsste man halt Dramen lesen oder eben anspruchsvollere Literatur, aber ich selbst will mich beim Lesen auch irgendwie entspannen.
Das Buch fällt sicherlich in die Kategorie seichte Unterhaltung und ist auch nicht unbedingt ein Must-Read (für eingefleischte Kinsella-Fans auf jeden Fall schon), aber ich habe es – wider Erwarten – doch ganz gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Da habe ich wirklich schon deutlich schlechtere Bücher gelesen. Für eine 3-Sterne-Rezi hat mir das Buch viel zu gut gefallen, daher gibt es von mir eine 4-Sterne-Leseempfehlung für diese ideale Sommer- oder Urlaubslektüre. ****
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INHALT:
Als Personalreferentin Lottie von ihrem Freund Richard wieder nicht den lang ersehnten Heiratsantrag erhält, hat sie gründlich die Nase voll und trennt sich von Richard. Kurze Zeit später tritt der charmante Ben wieder in ihr Leben und erinnert sie an ein altes Versprechen. Denn Ben und Lottie haben sich 15 Jahre zuvor auf der griechischen Insel Ikonos kennengelernt, unvergessliche Wochen miteinander verbracht und geschworen, sich gegenseitig mit 30 Jahren zu heiraten, wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt noch ledig sind. Da Lottie dazu neigt, nach Trennungen sehr impulsiv zu sein, gibt sie kurzerhand Ben das Ja-Wort. Die Beiden, die sich seit 15 Jahren nicht mehr gesehen haben, heiraten heimlich und haben natürlich vor, ihre Flitterwochen auf Ikonos zu verbringen - dort wo alles begann. Doch Lotties ältere Schwester kann nicht zulassen, dass sich Lottie ins Unglück stürzt und setzt alles daran, um die Flitterwochen zu sabotieren. Hilfe bekommt sie dabei von Bens bestem Freund und Mitarbeiter Lorcan, der von dieser Heirat ebenfalls nicht begeistert ist und versucht, Ben vor Schaden zu bewahren...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Da ich die Bücher von Sophie Kinsella gern mag, musste ich ihren neuesten Roman natürlich auch lesen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplätze: Die Reise führt von London auf die griechische Insel Ikonos.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog beginnt die Story 20 Tage vorher und endet ca. 3 Wochen später.

Hauptperson(en): Charlotte "Lottie" Graveny, 33, spontan, temperamentvoll, arbeitet als Personalreferentin in einem Pharmaunternehmen und fasst nach ihrer Enttäuschung mit Richard, den Entschluss, Ben Parr zu heiraten. Das will ihre ältere Schwester Felicity "Fliss" Graveny mit allen Mitteln verhindern. Fliss lebt in Scheidung, versucht ihrem Sohn, dem 7-jährigen Noah, eine gute Mutter zu sein und ihre Arbeit als Chefredakteurin des Reisemagazins "Pincher Travel Review" hervorragend zu erledigen, was nicht immer leicht ist. Während Lottie manchmal ein wenig oberflächlich und überdreht wirkt, ist Fliss oftmals verbissen, was ihre Scheidung und ihren Noch-Ehemann anbelangt. Dennoch sind die unterschiedlichen Schwestern sympathische Persönlichkeiten mit Macken, Ecken und Kanten.

Nebenfiguren: Lotties Ex-Freund Richard, ihre Assistentin Kayla, Fliss Sohn Noah (der gern die Wahrheit verdreht), ihr Noch-Gatte Daniel, Bens Freund Lorcan und Nico, der VIP-Concierge des Amba-Hotels sind interessante Charaktere, die sich ansprechend in die Handlung einfügen.

Romanidee: Nette Grundidee, die gut umgesetzt wurde.

Erzählperspektive(n): Die turbulenten Geschehnisse werden abwechselnd von den Schwestern Lottie und Fliss in der Ich-Form geschildert, die uns Einblick in ihre Gefühle und Gedanken gewähren.

Handlung: Kurzweilige Geschichte mit kleinen Längen, verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen. Auch wenn man den Ausgang der Story bald ahnt, so ist der Weg dorthin mit Irrwegen, Intrigen und Überraschungen gepflastert und garantiert so ein paar unterhaltsame Lesestunden.

Schreibstil & Co: Die locker-leichte Schreibweise von Sophie Kinsella und amüsante Dialoge runden den Roman ab.

FAZIT:
In ihrem neusten Roman schickt Sophie Kinsella wegen eines Hochzeitsversprechens ein frischgebackenes Ehepaar nach Griechenland. Abgesehen von ein paar kleinen Mankos hat mich "Das Hochzeitsversprechen" dank des abwechslungsreichen Plots, der liebenswerten Hauptpersonen sowie des flüssigen Schreibstils wunderbar unterhalten, weshalb ich 4 STERNE vergebe.
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am 2. Februar 2014
Meine Meinung:
Als Lottie sich mit ihrem Freund Richard in einem Restaurant trifft, erwartet sie voller Spannung seinen Heiratsantrag. Statt einer Verlobung trennen sich die Beiden. Frustriert versucht Lottie sich ihren Schmerz von der Seele zu reden. Dann taucht nach vielen Jahren Ben auf und Lottie verliebt sich neu in ihn. Er sieht immer noch gut aus und sie haben viele Erinnerungen an Griechenland, wo sie sich einst kennenlernten. Ben erinnert sie an ein Versprechen und Lottie stürzt sich Hals über Kopf in dieses Abenteuer. Sie nimmt ihm aber ein Versprechen ab – Sex gibt es erst in der Hochzeitsnacht. Nicht nur ihre Schwester, sondern auch Bens Freund ist über die unerwarteten Heiratsabsichten schockiert. Lotties Schwester Fliss setzt alles daran, das die Ehe annulliert werden kann, d. h. – sie dürfen die Ehe nicht vollziehen. Fliss möchte ihrer Schwester leidvolle Erfahrungen ersparen. Als dann noch Lotties Exfreund Richard auftaucht, scheint das Chaos perfekt zu sein.

Am Anfang zieht sich die Geschichte etwas langatmig dahin, spätestens als die Hochzeit bevorsteht, wird das Buch lesenswert. Ich konnte nicht aufhören mit lesen, denn ich wollte unbedingt wissen, welche Turbulenzen sich die Autorin hat einfallen lassen. Und das sind nicht wenige, wenn man bedenkt, dass sich die Liebenden auf einer Hochzeitreise befinden. Etwas weit hergeholt, aber lustig. Die Erzählweise wird von beiden Schwestern fortgeführt. Manchmal jedoch denkt man, dass hier nicht über Erwachsene gesprochen wird, sondern über Teenager, denn so verhalten sie sich. Romantik fehlt hier vollkommen, aber das Chaos ist vollkommen. Wie schon in ihren anderen Büchern sind die Protagonisten nicht perfekt, sondern wankelmütig und chaotisch.

Es sind zwei Geschichten vorhanden. Einmal die Geschichte von Lotti und dem Heiratsversprechen und dann die Geschichte von Lotties Schwester Fliss, die gerade eine Scheidung hinter sich bringt. Beide Geschichten fliesen ineinander und machen das Buch lebendig und lesenswert. Das Buch eignet sich zum Abschalten vom Alltag, denn dafür ist es auch gedacht.
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am 28. Februar 2014
Inhalt

Lottie will heiraten. Lottie will Richard, ihren aktuellen Freund heiraten. Sie glaubt, dass die Chancen gut stehen, dass ihr dieser Traum erfüllt wird und rechnet jeden Augenblick mit einem Antrag von Richard. Doch leider wird sie bitter enttäuscht. Richard wollte nur den nächsten Urlaub planen und ihr keinen Antrag machen.

Genau in dieser SItuation taucht Lotties alte Urlaubsliebe Ben wieder auf. SIe spürt sofort wieder das alte Feuer auflodern und als Ben ihr noch beim ersten Wiedersehen einen Heiratsantrag macht, scheint sich doch alles zum Guten zu wenden. Für Lottie gibt es nur eine Bedingung: Kein Sex vor der Hochzeitsnacht! Ben ist einverstanden und drängt auf eine baldige Vermählung.

Als Lotties Schwester Fliss von diesem Plan erfährt, setzt sie alles daran die Hochzeit zu verhindern. SIe ist felsenfest davon überzeugt, dass Lottie in ihr Unglück rennt und will sie davor bewahren. Als die beiden schließlich doch heiraten, gibt es für Fliss nur noch eine Option: sie muss die Hochzeitsnacht verhindern, denn solange die Ehe nicht vollzogen wurde, kann man sie ohne großes Prozedere annulieren lassen.

Meinung

"Wedding Night" ist wieder ein Meisterstück von Sophie Kinsella. Neben "Sag's nicht weiter Liebling" mein eindeutiger Favorit unter ihren Werken. Kinsella schafft es den Leser vorzüglich zu unterhalten und immer wieder zum Lachen zu bringen. Doch dabei ist die Geschichte keineswegs albern. Man kann sich gut in die Figuren hineinversetzen und versteht, dass Fliss ihre Schwester vor einer unglücklichen Ehe und einer langwierigen, nervenaufreibenden Scheidung bewahren möchte. Auf der anderen Seite ist aber auch Lotties Vorgehen nachvollziehbar. Sie wurde von Richard bitter enttäuscht und Ben kann ihr bieten, was sie in diesem Moment so schwer vermisst. Er sieht gut aus, er hat dich gleichen Erinnerungen an eine wichtige Zeit in Lotties Leben und er will sie heiraten. Als er sich dann auch noch bereit erklärt mit dem Sex zu warten, ist doch eigentlich klar, dass er es ernst mit ihr meint.

Das Cover finde ich total süß. Es passt super zur Story und es gefällt mir auch wesentlich besser, als das deutsche Cover. Vom Format her gefällt mir das deutsche, etwas kleine Taschenbuch mehr. Es liegt schöner in der Hand und lässt sich besser umblättern, doch wahrscheinlich ist das reine Gewohnheitssache.

Fazit

Alle Däumchen hoch!!
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am 19. Januar 2014
Meine Begeisterung für Sophie Kinsella hat mit "Göttin in Gummistiefeln" angefangen und wuchs mit "Kein Kuss unter dieser Nummer" immer weiter. Dieser ganz besondere Humor und dieser knallige, bonbonrosa Kitsch in genau der richtigen Dosierung mit einer spannenden Story als Ausgleich waren für mich die perfekten Wohlfühlbücher. Doch dann kam "Das Hochzeitsversprechen". Eigentlich gefiel mir der Grundgedanke auf Anhieb richtig gut: Ein Mädchen, Lottie, und ein Junge, Ben, treffen sich das erste Mal auf einer einsamen, märchenhaften griechischen Insel und verlieben sich ineinander. Sie verabreden, dass die beiden heiraten, sollten sie an ihrem 30. Geburtstag noch Single sein. So weit bin ich zwar lange noch nicht, aber das hat mich sehr an typische, total süße Sandkastenversprechen wie: "Wenn wir groß sind, dann heiraten wir!" erinnert. Dementsprechend habe ich mich auf das Buch gefreut, ich wollte wissen, ob so eine Liebe wirklich eine Zukunft haben kann. Leider konnte ich das bei diesem Buch nicht herausfinden! Die Hauptgeschichte handelte nicht von dem mehr oder weniger glücklichen, frisch vermählten Paar, sondern von den völlig unglaublichen (nicht im positiven Sinne) Versuchen von Lotties Schwester, die Ehe, bzw. die Vollziehung dieser, zu verhindern. Bis auf eine Szene, in der Lotties Neffe sie fragt, ob sie denn die Wurst ins Brötchen gesteckt habe, habe ich kaum gelacht und auch die Romantik habe ich lange zwischen den schwarzen Buchstaben gesucht.
Natürlich war mir vorher klar, dass ich keinerlei Tiefgang erwarten konnte, allerdings war ich von Kinsellas neuestem Buch schwer enttäuscht und kann es leider auch nicht weiterempfehlen. Lest lieber "Sag's nicht weiter Liebling" oder "Kennen wir uns nicht".

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Wie eine Seifenblase zerplatzte die Hoffnung, dass Richard Lottie einen Heiratsantrag machen würde. Dabei fing der Abend so schön an, die Info, er hätte etwas wichtiges mit ihr zu bereden und die ausgewählte Location, konnten nur auf das eine schließen. So dachte Lottie.
Alles kam anders. Der Abend endete in einem Fiasko, denn es folgte kein Heiratsantrag, dafür die Trennung, die aber von Lottie eingeleitet wurde.
Sie war am Boden zerstört. Leider neigte Lottie auch dazu, extrem zu reagieren, wenn eine Beziehung zu Ende ging. So auch in diesem Fall.
Sie traf kurz darauf Ben, den sie vor Jahren auf Ikonos kennenlernte. Damals hatten sie ausgemacht, dass sie sich heiraten würden, wenn sie mit 30 Jahren noch nicht in den Stand der Ehe eingetreten wären. Und genau das machen sie, sie heiraten, von jetzt auf gleich. Aber Lottie wollte mit dem Sex bis zur Hochzeit warten.
Gleich nach der Hochzeit machten sie sich auf den Weg nach Ikonos, wo damals alles begann, dort wollten sie ihre Flitterwochen verbringen.
Fliss, Lotties ältere Schwester, die sich gerade in einer Schlammschlacht zur Scheidung befand, wollte dieses ihrer Schwester ersparen und versuchte nun alles daran zu setzen, um die Ehe ihrer Schwester anullieren zu lassen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Ehe zwischen Lottie und Ben noch nicht vollzogen ist. Da sind Einfälle und Ideen gefragt, aber wird sie das schaffen? ...

Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt. Fliss ist Lottie kurz auf den Fersen und versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu verhindern, dass Lottie und Ben Sex haben.
Dem Ideenreichtum sind da aber auch wirklich keine Grenzen gesetzt, sehr zur Unterhaltung des Lesers. Nicht nur auf dem Weg ins Flitterwochenparadies wird dieses verhindert, sondern ganz besonders dort vor Ort. Fliss hat Beziehungen und die lässt sie spielen und bringt nicht nur das Personal dort vor Ort in Gewissenskonflikte.
Lottie kann diese Zufälle so gar nicht glauben, die ihnen passieren, so viel Pech und Pannen kann es doch gar nicht geben, denkt sie. Es ist ja fast so, als sollte sie mit Ben nicht glücklich werden.

Bücher von Sophie Kinsella sind immer reine Unterhaltung pur, so auch dieses Buch. Verwirrungen der Liebe und der Umstände sind vorprogrammiert.
Lottie, die eigentlich nur mit ihrem Ben glücklich sein möchte und Richard aus ihrem Herzen verbannt hatte, möchte es endlich wissen.
Obwohl ich Lottie mochte, ist sie mir ein klein wenig auf die Nerven gegangen mit ihrem Gejammer und ihren Ansichten. Sie kam mir stellenweise ein wenig wie eine pupertierende Jugendliche vor, die ihren Willen durchsetzen will, spontan und unüberlegt. Dafür ist sie mit 30 aber wirklich schon zu alt. Das ist mir ein wenig zuviel gewesen.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lottie und der von Fliss geschrieben, so dass man als Leser die Möglichkeit hat, die Übersicht zu behalten und die Zusammenhänge zu verstehen.
Mit dem Buch wird man gut unterhalten und man ist immer mehr oder weniger gemeinsam mit den Protagonisten auf dem Sprung.

Das Buch kommt nicht ganz an die anderen Bücher der Autorin heran. Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge, bis es endlich in die Gänge kam, aber dann nach gewohnter Kinsella-Manie. Witzig, spritzig, unterhaltsam, ein Buch, bei dem man wunderbar abschalten und die Seele baumeln lassen kann.
Ideal für den Strandurlaub oder einfach mal so nebenbei zum Lesen.
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am 18. Dezember 2014
Ich habe alle Kinsella-Bücher gelesen und kaufe mir auch jedes neues dazu.
Das hier war allerdings etwas langweilig. Teilweise lustig, aber die anderen Bücher haben mich immer richtig gut unterhalten. Naja, bald gibt es ein neues Buch der Shopaholig-Reihe, das macht hoffentlich wieder alles wett.
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am 7. Februar 2014
Ich hatte mich so auf die Veröffentlichung in deutsch gefreut, genau richtig zu meinem Urlaub.. An sich bin ich ein riesen Fan von Kinsella da mir die Bücher bisher sehr gut gefallen haben, aber dieses zieht sich wie ein alter, Kaugummi der irgendwie kein Ende findet. Langweilig geschrieben, auch die Geschichte (die ich von der Idee gut fand) ist so schlecht umgesetzt... und auch wenn man sich durch jedes Kapitel "weiterkämpft" in der Hoffnung das es besser wird - nein, da kommt nichts tolles mehr. Wer in Urlaub fährt u. dieses Buch dabei hat sollte sich noch eine Alternative mitnehmen sonst muss er es wie ich aus Langeweile doch noch auslesen.
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