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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
670
4,4 von 5 Sternen
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am 30. Januar 2016
Ich bin jetzt auf Seite 156 und ich kann mich einfach nicht entscheiden, was ich von diesem Buch halten soll und ob ich es besser wieder auf der Hand legen soll oder ob ich weiter lesen soll. da ich mir leider alle drei Bücher geholt habe (aufgrund einer Empfehlung und der so zahlreichen positiven Kritiken hier) werde ich wohl erst nochmal weiter lesen, allerdings muss ich meine Gedanken zu diesem Buch einfach schon jetzt los werden.

Die Idee hinter der Geschichte find ich eigentlich sehr gut und interessant - die Umsetzung ist nur nicht sehr glorreich.

Viele sagen, dieses Buch sei so gut wie Tribute von Panem. Ich frage mich nur, ob die irgendwie eine andere, schlechtere Version von Tribute von Panem gelesen haben

Katniss ist eine Kämpferin, sie kann mit Pfeil und Bogen umgehen, ist kein schwaches kleines Mädchen. Ihr traut man einen Sieg bei den Hungernspielen zu, weil sie taff ist.

Tris dagegen.... Ist klein und schwach. und das wird STÄNDIG wiederholt, am laufenden Band! ja, ich bin nicht blöd. Ich habe es schon beim erstem Mal begriffen, dass sie die kleinste, schmalste und schwächste dort ist. Frag ich mich nur, was sie da zu suchen hat und wie aus ihr eine erfolgreiche Kämpferin werden kann, wenn sie doch so klein und schwach ist. Das ist einfach nur lächerlich. Natürlich kann sie noch keine Kämpferin sein, aber musste die Autorin sie denn wirklich als so übertrieben schwach darstellen? Sorry, aber das nimmt dem Buch einfach jede Glaubwürdigkeit. Finde ich ganz schlimm.

Außerdem verstehe ich auch nicht so ganz den Sinn der ferox in einer Stadt, die angeblich Frieden will. Angeblich sind die Ferox furchtlos. Das zeichnet sie aus. Aber was hat der ständige Drang nach Gewalt bitte mit Furchtlosigkeit zu tun und wie kann in einer Stadt, die Frieden und Sicherheit will, solch eine Gruppe existieren?

Wenn sie wie bei der Ugly-Pretty-Special Reihe im verborgen leben würde, würde ich das ja noch verstehen, wenn es eine Gruppe, wäre, die von dem Staat gegründet wurde, um die Stadt im verborgenen zu schützen, aber das ist sie nicht. Sie ist eine öffentliche Gruppe.

Da geht mir auch so ein bisschen der Sinn hinter verloren. Aber für den Lauf der Story ist die Gruppe natürlich nützlich.
Wozu also auf Sinn achten?

Nun werde ich mich weiter der Lektüre widmen und hoffen, dass mich dieses Buch doch noch irgendwie überzeugen kann, allerdings möchte ich eine Warnung an alle aussprechen, die sich unsicher sind, ob sie sich dieses Buch holen wollen - tut es nicht! ich war auch unsicher und hätte mich besser nicht verleiten lassen sollen! Euer Bauchgefühl ist richtig. Dieses Buch muss man nicht lesen. absolut keine Plichtlektüre. Holt andere Bücher, bessere. Investiert euer Geld richtig!

Edit:
Ich habe nun weiter gelesen und mich zu Seite 373 vor gekämpft. Und ja es ist ein Kampf. die Geschichte kommt einfach nicht in Gang. es passiert nicht wirklich etwas aufregendes. Alles ist so träge und langatmig... Ich hab viele Kommentare gelesen, in denen viele begeistert sind, dass es zum Ende immer mehr an Spannung zu nimmt.
Ich frage mich nur wo? Auf den letzten zehn Seiten?
Dieses Buch ist wirklich.. Peinlich. Abgesehen von ein paar Momenten wo ich doch mal ein aufregendes kribbeln verspüre, weil jetzt doch mal was passiert, ist es nur gähnende, nichts sagende Langeweile. Es ist unnötig, ein Buch so in die Länge zu ziehen. Das hätte auch einfach kürzer verfasst werfen können. Da muss ich glatt von drei Sternen noch einen abziehen.

2ter Edit:
Und damit auch der Verlust des zweiten Sterns. Jetzt ist es nur noch einer. Natürlich möchte ich auch diese erneute Bewertung begründen. Während für andere das Buch zum Ende hin besser wurde, wurde es für mich schlechter. Wobei ich ihm am Anfang auch nur drei Sterne gegeben hatte, da ich unsicher war und noch nicht vornweg greifen wollte ... Also eigt war es für mich schon immer schlecht und nur einen Stern wert.
Eigt hatte ich keine besonders große Abneigung gegenüber Tris. Es ging mir nur immer auf die Nerven, wie oft erwähnt wird, wie klein und schwach sie doch ist, aber das ist ja nicht ihr Charakter, sondern nur der grauenhafte Schreibstil der Autorin, die einen regelrechten Zwang unterliegt, diese Körpereigenschaft am laufenden Band zu wiederholen, als ob all ihre Leser zu dämlich sind, zu begreifen, dass Tris klein ist. Ist auch sehr bedeutend für die Geschichte, dass sie klein ist. Ja, die Tatsache, dass Tris klein ist, hat diesem Buch eine ganz andere Wendung gegeben. Ich verstehe vollkommen, dass in jedem zweiten Satz (okay, dass ist jetzt übertrieben), erwähnt werden muss, dass sie klein ist. Wenn sie nicht ständig erwähnt hätte, dass Tris klein ist, hätte dieses ganze Buch auch für mich absolut keinen Sinn gemacht.
Oke - Sarkasmus aus.
Weiter im Text.
Vorher hat mich nur der Schreibstil der Autorin mit ihren ständigen Wiederholungen genervt und Tris war mir herzlichst egal.
Dann war sie allerdings der Meinung, einen ihrer besten Freunden, der unter fremder Kontrolle steht, zu erschießen. Das macht sie natürlich super sympathisch. Vor allem weil sie danach in derselben Situation noch auf ihren heißen Lover trifft und den natürlich nicht töten kann. Von dem würde sie sich lieber erschießen lassen. Klar, das würde ich auch so machen.
NICHT!
Man hätte den Freund natürlich nicht ins Bein oder in den Arm schießen können. Man hätte ihn nicht handlungsunfähig machen können. Nein, sie tötet ihn. Großartige Leistung. So widerlich, dass man seinen besten Freund umbringt, muss man natürlich auch erstmal sein.

Tris ist eine sehr unsympathische Person, der Schreibstil der Autorin ist einfach nur nervig und die Story zieht sich viel zu sehr.

Das Buch hätte eigt gar keinen Stern verdient!!

Ich bin nur froh, dass ich die ersten beiden Bücher gebraucht gekauft habe und nicht zu viel Geld für diesen Schund ausgegeben habe. Und demnächst höre ich auf mein Bauchgefühl und werde auf keinen Empfehlungen mehr hören.

PS: Habe ich schon erwähnt, dass Tris sehr klein ist??
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am 11. März 2015
Auf die Gefahr hin, dass vielen, die dieses Buch sehr mögen, diese Rezession nicht gefallen wird, und somit auf „nicht hilfreich“ klicken werden, möchte ich es dennoch kurz bewerten.

Bedenkt man das junge Alter der Autorin, so ist dieses Buch durchaus bemerkenswert. Unter dem Strich, lässt man also diesen Aspekt außer Acht, ist es schlicht und einfach ein schlechtes Buch.
Ich bin nun auf Seite 157 und werde wohl aufhören es zu lesen.
Zur Begründung:
Auch wenn ich denke, dass die Geschichte an sich noch eine „unerwartete“ Wendung nehmen wird bleibt die Erzählung langweilig.
Die Charaktere sind von erschreckender Einfachheit. Es gibt nur Gut oder Böse.

Die Heldin der Geschichte war mir auf den ersten Seiten sehr sympathisch, doch leider nimmt dies mit jeder Seite ab.
Die Dialoge sind grausam!
Aus dem Kopf zitiert hier der bislang längste Dialog:

„Die Regel besagt: Der Kampf ist vorbei wenn einer nicht mehr weiterkämpfen kann!“
„Oder wenn er aufgibt.“
„Das sind die alten Regeln!“
„Es zeugt auch von Mut wenn man einen Kampf aufgibt.“
„Aufzugeben ist niemals mutig!“.
Tja, womit dies geklärt wäre und der Kampf beginnt, und wer hatte nun Recht? Der, der am lautesten schreit. Kann einem gefallen, muss es aber nicht.

Wie gesagt ist dies einer der längsten Dialoge. Normalerweise lauten diese in etwa wie folgt:
„Und, tut's noch weh?“
„Geht schon.“
„Du schaffst das!“
„hmmm…“

Außerdem wird man müde zum vierten Mal zu lesen, dass die Protagonistin verstohlen auf „Seine Armmuskeln linst“. Und ich bin erst auf Seite 157 von denen die ersten beiden leider die besten blieben.

Zuvor habe ich die „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe (Game of Thrones) gelesen und nach diesem Epos hat es sicherlich kein Buch leicht, aber selbst unter Berücksichtigung dessen, bleibt das Buch schlecht.

Ganz zu schweigen von den Dingen bei denen man sich schlicht fragt „was soll der Quatsch?!“
Mut zu beweisen, was im Buch eine wesentliche Rolle spielt, mag ja schön und gut sein, nur liegen Welten zwischen mutig sein und dämlich.

Die positiven Bewertungen sind mir ein Rätsel, beweisen aber einmal mehr, dass Geschmäcker verschieden sind.
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TOP 100 REZENSENTam 6. März 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Im Chicago der Zukunft müssen sich alle 16-jährigen für eine der fünf Fraktionen entscheiden, in die sich die Bewohnen nach dem großen Krieg aufgeteilt haben. Diese Fraktionen sind: die Selbstlosen (die Altruan), die Freimütigen (die Candor), die Wissenden (die Ken), die Friedfertigen (de Amite) und die Furchtlosen (die Ferox). Jede Fraktion ist völlig verschieden von den anderen und zwischen ihnen herrscht klare Trennung.

Vom Thema mag es an die Panem-Story (Hungerspiele) erinnern, hat aber überhaupt nichts mit ihr gemein.
Ich mag zwar die All-Age-Literatur und lese auch immer mal wieder gerne ein Buch dieser Art, doch wird der Markt in letzter Zeit von so vielen dieser Bücher überschwemmt, dass es schwierig ist, die wirklich lesenswerten heraus zu filtern.

Die Bestimmung hat es verstanden mich von der ersten Seite ab zu fesseln und manchen Abend wurde es später als gewollt, weil man doch unbedingt wissen wollte wie es denn nur weiter geht.

Die Hauptperson ist die 16-jährige Beatrice, die in der Fraktion der Selbstlosen aufwächst, aber zu ihrem Leidwesen immer wieder spürt, dass deren absolute Selbstlosigkeit nicht ihrem wirklichen Wesen entspricht. Ihr Eignungstest kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis - sie ist eine Unbestimmte. Das muss sie selbst vor ihrer Familie geheim halten, denn Unbestimmte scheinen von der Führung als etwas Gefährliches angesehen zu werden. Einen Tag später muss sie ihre Entscheidung vor allen laut verkünden und dort wird ihr weiteres Leben verbringen. Schweren Herzens und von Zweifeln geplagt entscheidet sie sich gegen ihre Fraktion und für die Ferox - die Furchtlosen,die Mutigen, die Kämpfer.
Ihr Stand dort als ehemalige Altruan ist mehr als schwer, doch findet sie Freunde und auch ihr Ausbilder Four übt auf sie eine ihr bis dato unbekannte Anziehung aus.
Die Aufnahmetests sind hart und der Konkurrenzkampf zwischen den 20 Anwärtern - von denen nur die 10 besten übernommen werden - ist hart. Man lernt alle Mitanwärter sehr gut kennen, ihre Charaktere sind sehr detailliert und facettenreich beschrieben. Schnell merkt man, dass auch in dieser doch nach eindeutigen Charaktereigenschaften gefilterten Welt mitnichten die Menschen nur gut oder böse, nur Freund oder Feind, nur mutig oder ängstlich sind.
Ein Geschehen jagt das nächste und nicht nur Beatrice sondern auch der Leser kommt aus dem Sog der Geschehnisse nicht mehr heraus. Bis die Geschichte eine überraschende Wendung nimmt und einen die letzten Ereignisse in diesem Buch mitreißen, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann.

Die Bestimmung ist der erste Band einer Trilogie. Es ist in sich abgeschlossen und man könnte es so stehen lassen, doch haben mich die Personen und Ereignisse so in ihren Bann gezogen, dass ich ganz bestimmt, wenn der zweite Band erscheint - wissen will wie es den Protagonisten weiter ergeht.

Fazit: ein packendes Buch für alle, die schon von den Panem-Büchern gefesselt waren und nicht nur für die Töchter, sondern auch für ihre Mütter ein absolut spannendes Lesevergnügen.
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am 4. April 2016
Veronica Roth zeigt in ihrem dreibändigen Science-fiction, wie Menschen durch eine Wissenschaftsdiktatur geschädigt werden: Sie verlieren ihr Zentrum, verraten einander, werden realitätsfremd, verlernen, das Leben wertzuschätzen, lügen fast gewohnheitsmäßig (falls sie nicht zu den taktlosen Candor gehören, deren Wahrheitssucht der Rechtfertigung von Verletzungen dient - man braucht nicht immer überall alles sagen!). Entsprechend gibt es in dem Roman keine wirkliche Lösung und auch kein Happy-End. Was gegen Ende des dritten Bands als "Paradies" bezeichnet wird, ist relativ zu verstehen: Die Einwohnter von Chicago sind nun die einzigen, die "nicht an Gendefekte glauben und danach handeln" (S. 485).

Das können wir einfacher haben, wenn wir uns klarmachen, daß der Mensch mehr ist als das, was anatomisch festgestellt werden kann. Wer ihn zu einer Art Reagenzglas reduziert, in dem man mit Hilfe von allerlei Seren (Medikamenten, Impfstoffen) erwünschte (und unerwünschte) Reaktionen herbeiführt, hat etwas nicht verstanden.

Wörtlich übersetzt lauten die Titel der drei Bände "Abweichend", "Aufrührerisch" und "Treu".
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am 9. Juni 2012
Nach diversen Lobeshymnen und nahezu hysterisch-positiven Rezensionen beschloss auch ich, die englische Ausgabe von "Die Bestimmung" ("Divergent") von Veronica Roth zu lesen. Das Ergebnis: Aufgrund hoher Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, knabberte ich wochenlang an diesem einen Buch und war am Ende richtig enttäuscht.

Zum einen war mir die Hauptperson Beatice bis zum Ende des Buches irgendwie unsympathisch. Ich wusste einfach nicht, was ich von ihr halten soll. Möglicherweise lag es daran, dass Beatrice selbst nicht wusste, was sie wollte!? Ihre ständigen "Ups and Downs" beim Nachdenken über die fünf Fraktionen und ob sie nun die richtige Entscheidung getroffen hat, fand ich nervig.

Weiterhin konnte ich mir die Welt von Beatrice, wie Veronica Roth sie beschreibt, überhaupt nicht vorstellen, konnte mir kein Bild davon machen. Erst dachte ich, das läge evt. daran, dass ich nicht zu 100% alles verstand, weil ich das Buch auf Englisch las. Aber einige Rezensionen von Lesern, die die deutsche Variante gelesen haben, bestätigen mich in meinem Problem: Es war schwer sich in die Welt von "Divergent" einzuleben und einzufühlen, ich musste mir zu viel selbst denken oder zusammenreimen.

Außerdem fand ich auch das große Thema des Buches langweilig: Dass sich Beatrice für die Fraktion Ferox entscheidet und wie sie dort die Aufnahmerituale meistert. Daher war "Divergent" sehr actionreich und beinahe ständig ging es ums Kämpfen/sich bewähren/sich mit anderen messen/besser zu sein als die anderen usw. Das hat mich persönlich nicht angesprochen und ich hatte mir einen anderen Inhalt von dem Buch erhofft und irgendwo auch eine andere Moral von der Geschicht'. Mir ist unklar, was Veronica Roth mit "Divergent" ihren Lesern mitteilen möchte.

Auch das Einweben von winzigen Informationsbröckchen, die bereits die weitere Handlung erahnen lassen, fand ich einfach nur anstrengend. Die ganze Zeit lechzte ich nach mehr ' mehr darüber, was nun eigentlich der "rote Faden" dieser Trilogie sein sollte, das große Thema. Doch diese Informationen kamen spärlich und nur nach und nach und am Ende war ich noch immer nicht wirklich schlauer.

Mein Tipp an alle, die das Buch noch lesen wollen: Geht nicht mit zu hohen Erwartungen ran. Dann könnt ihr das Buch vielleicht mehr genießen als ich es konnte. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde, aber wahrscheinlich nicht. Im Grunde interessiert es mich nicht, wie es mit Beatrice und Four weitergeht. Echt schade.

PS: Mir ist klar, dass ich jetzt viele "nicht hilfreich"-Klicks von Fans dieses Buches hier bekommen werde. Aber trotzdem muss ich meine Meinung zu "Divergent" einfach loswerden. Ich kann nur hoffen, dass ihr mir meine negative Meinung zu diesem Buch zugesteht, wie auch ich euch eure positive Meinung dazu lasse. Denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
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am 10. Juni 2015
Kurze Sätze. Wenig Gefühl. Wenig Spaß. Viel Gewalt.
Ich habe es gelesen. Ich fand es nicht gut.

Wer sich jetzt denkt: Was wird das für eine Rezension...? Der ist nahe an meinem Gedanken: Was war das denn für ein Buch?
Den Schreibstil als minimalistisch zu bezeichnen ist noch ein wohl gemeinter Euphemismus. Handlung hat das Buch, das kann man nicht leugnen und diese Handlung ist rasant und schnell - leider auch schnell erzählt und vor allem lediglich auf die Handlung fixiert!
Da kommen Worte wie Hagelkörner und von Gefühl oder Hypotaxe keine Spur. Nicht ein Hauch! Ebenso wie den Hauptsätzen schöne Nebensätze fehlen, fehlte den Figuren Tiefe. Sie alle handeln, als hätten sie keine Gefühle - vielleicht spart die Autorin Gefühle aber auch mit Absicht aus?
An der Handlung kann ich nichts aussetzen; sie ist durchdacht, schlüssig, spannend. Der Schreibstil aber zerstört selbst die beste Handlung. Bei anderen Büchern begegnete mir das Phänomen, dass man, was die Handlung betrifft, über vollkommene Belanglosigkeiten schreiben kann und es dennoch schön und angenehm zu lesen ist - ich nenne mal nicht den Namen Gabaldon, aber würde ich ihn nennen, wüssten manche vielleicht, wovon ich spreche.

Für jemanden, der Tiefgang bei seiner Lektüre scheut, ist dieses Buch hervorragend geeignet. Für Leute, die gerne auch mal einen Nebensatz lesen oder Figuren mit nachvollziehbaren Gefühlen und Handlungen und wenigstens einem Hauch eines Innenlebens mögen - die sollten lieber ein anderes Buch zur Hand nehmen.
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am 14. Oktober 2014
Ich liebe Dystopien und bin immer wieder auf der Suche nach neuem Lesestoff. Mir war "Die Bestimmung" immer bekannt, allerdings habe ich mich nicht drüber getraut es zu lesen, da ich Angst hatte, dass es so ein langweiliger Teenie-Roman werden könnte. Weit gefehlt...

Nachdem ich mir den Film angesehen hatte, wollte ich natürlich mit dem Buch vergleichen und ich muss ehrlich sagen, dass mir beides sehr gut gefällt. Film und Buch! Natürlich ist das Buch viel ausführlicher, man bekommt einen viel besseren Einblick in Tris' Gefühlswelt und man versteht, wieso sie so handelt wie sie handelt. All das fehlt natürlich im Film ein wenig, aber es handelt sich hier immerhin um zwei verschiedene Medien.
Was mir zum Beispiel sehr gut gefallen hat, waren die vielen detaillierten Informationen über die Fraktionen. Man lernt sie wirklich sehr gut kennen. Was mir allerdings weniger gefallen hat (gegenüber dem Film), war das Ende im Buch. Der ganze Roman war so wunderbar ausführlich und detailreich und das Ende war auf einmal ziemlich abrupt. Das ging mir dann doch ein wenig zu rasant.

Fazit: Ein klare Leseempfehlung von mir für Dystopie-Fans, die mit Young Adult Romanen kein Problem haben!
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am 18. Februar 2014
Ich kann die Lobhudeleien auf diese Buchreihe in keinster Weise verstehen. Ist der deutsche Leser mittlerweile so abgestumpft, dass er ohne jedes Hinterfragen einfach das konsumiert, was die Amerikaner ihm vorsetzen?

Achtung, Spoilers ahead:
Die Welt von Veronica Roth ist dystopisch, aber plump und unglaubwürdig aufgebaut. Chicago mag eine große Stadt sein, aber dass nie irgendjemand fragt, was hinter dem Zaun liegt, ob es noch andere Menschen, andere Städte gibt, erscheint mir ziemlich abwegig. Dazu die Einteilung in Fraktionen, die es offenbar nicht erst seit gestern gibt (ein Problem der meisten Dystopien - niemand erklärt, wie sich der Zustand über Jahrzehnte gehalten hat) und die jeder logischen Grundlage menschlichen Verhaltens entbehrt. Niemand ist nur mutig, nur wissbegierig, nur selbstlos, nur freundlich. In den Fraktionen scheint eine eigene Persönlichkeit nicht erwünscht zu sein, stattdessen presst man die jugendlichen Initianten in die Form, die die Fraktion vorgibt. So sind bei den Ferox natürlich alle gepierct und schwarz gekleidet (was für ein Klischee), weil das ja so böse ist, und bei den Altruan denkt niemand auch nur jemals an sich selbst. Allerdings wächst man als Kind in einer Fraktion auf und wird von ihr geprägt - soll sich dann aber mit 16 entscheiden, wo man für immer bleiben will, ohne ausreichende Informationen über die Fraktionen zu haben, die außer der eigenen noch zur Wahl stehen. Tris weiß zu Beginn nur, dass die Ferox aus Zügen springen und schwarz tragen, und das ist die Grundlage für die Entscheidung, ihre Eltern und ihre Umgebung zu verlassen? Kaum denkbar, dass sich ein junger Mensch auf die Weise verhält.

Das nächste Problem - die Hauptfigur. Tris ist nicht nur unsympathisch (das kann man der Autorin nicht vorwerfen, wenn es ihre Intention war), sondern auch unsagbar dämlich. Sagt ihr Four noch während der Simulationen, dass es gefährlich sei, zu zeigen, wie sie die virtuelle Welt manipulieren kann, und vernichtet sogar die Unterlagen darüber, hat Tris doch am Ende in ihrer Angstlandschaft nichts besseres zu tun als jede einzelne Sequenz zu manipulieren, während die gesamte Führungsriege der Ferox zusieht. Bravo. Das ist entweder Dummheit der Hauptfigur, oder die Autorin hat nicht aufgepasst.
Dazu kommt, dass Tris dem Klischee der US-Young-Adult-Dystopie-Heldin voll und ganz entspricht. Sie ist "viel zu klein", sie ist nicht hübsch (auch wenn Four das natürgemäß anders sieht), sie ist schwach, unsicher und mit Gefühlen grundsätzlich überfordert. Ist das das Bild, was man von heutigen Jugendlichen zeichnen will? Ich für meinen Teil kenne Leute zwischen 15 und 20, die ganz und gar nicht so sind. Ich weiß nicht, was dagegen spricht, mal eine weibliche Hauptfigur zu zeigen, die selbstbewusst und stark ist, auch mit Unsicherheiten in ihrem Innern. Aber ich denke, das ist auch ein typisches US-Bild von Teenagern, das auf die hiesigen Jugendlichen nicht zutrifft. Four ist da schon angenehmer, auch wenn er blass bleibt. Warum die beiden sich ineinander verlieben, bleibt jedenfalls unklar, wie so oft.

Apropos US-Klischees - was mich auch noch gestört hat, ist die unnötige Gewalt und Grausamkeit. Wehe, es hat ein Jugendlicher Sex oder Vorstufen davon (über Küssen und Händchenhalten und, oha, die Jacke ausziehen, kommt man nicht hinaus), aber wie Leute reihenweise auf der Straße exekutiert werden, das ist vollkommen okay. Zu Beginn der Initiation lernt man Schießen und Messerwerfen, dann muss man sich mit anderen prügeln, bis einer bewusstlos wird. Tris werden innerhalb von einem oder zwei Kapiteln beide Elternteile genommen, die sich praktischerweise auch noch für sie opfern. Sinnlos und unnötig, dazu ein billiges Mittel. Dass eine heutige 16-Jährige nach solchen Geschehnissen eher eine Langzeit-Therapie braucht als eine Revolution anzuzetteln, vergessen wir an der Stelle einfach. Von Subtilität hat die Autorin jedenfalls noch nie etwas gehört, sie zieht munter den Holzhammer, wann immer es geht. Dass sie "Creative Writing" studiert hat, überrascht jedenfalls nicht, ihr Werk ist die Aneinanderreihung von dem, was in den vergangenen Jahren in dem Genre funktioniert hat, jedoch ohne jedes Herz und ohne nachvollziehbare Handlungen der Charaktere und Story-Entscheidungen.

Fazit: Ich hatte nicht viel erwartet und wurde dennoch enttäuscht. Eine unglaubwürdige Welt, unsympathische oder blass bleibende Hauptfiguren, schwache Story. Ich wünsche mir einen deutschen Autor, der eine Dystopie entwirft, die ich glauben kann - und einen Verleger, der ihm eine Chance gibt.
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am 4. Mai 2015
Eigentlich habe ich mir den Band nur als Lückenfüller gekauft - hatte gerade nichts anderes zum Lesen.

Inhalt: Es geht um die 16jährige Beatrice, die mit ihren Eltern und ihrem Bruder ein einfaches Leben führt. Ihre Eltern gehören zur Fraktion der Altruan an, daher führt Beatrice ein einfaches und selbstloses Leben - obwohl sie selbst nicht so wählen würde. Die Geschichte spielt wohl in einer Zukunft, in der die Bewohner der Stadt in 5 Fraktionen eingeteilt sind, damit sie friedlich zusammen leben können.

Durch einen Test soll Beatrice sich für eine dieser Fraktion entscheiden - leider ist ihr Testergebnis unbestimmt... Damit fangen die Fragen für sie an...

Ansonsten: Das Buch ist in einem einfachen Stil gehalten, was es gut verständlich macht. Mir gefällt dieser Schreibstil nicht immer, aber es gibt Schlimmeres. Ich fühlte mich unweigerlich an die Tribute von Panem erinnert und an die Lovestory aus Twilight. Überraschungen in dem Buch gab es wenig, denn wer ein bisschen Grips hat, der konnte sich schon einiges denken. War ja klar, dass Four und Tris zusammenfinden ;-)
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am 27. Mai 2014
Ich hatte erst den Film geguckt und dann das Buch gelesen.

Ich muss sagen, das ist die erste Buchverfilmung, wo ich den Film besser fand. Einiges war einfach besser kompakter und logischer.
Aber nun zum Buch.

Man wird zur Zeit mit Dystopien ja nur so überschüttet, aber das mit den Fraktionen hat schon was.
Anders als andere Rezensenten kann ich Tris sehr gut verstehen, immerhin kämpft sie um ihr Leben und um ihre Zukunft. Das darf man nicht vergessen und jeder sollte sich vor Augen halten, was er tun würde, wenn die Alternative ein leben lang Obdachlos zu sein.

Womit ich einige Schiwerigkeiten hatte (und was im Buch besser gelöst war) war die Technik.
Ich mein trotz Krieg spielt es 100 Jahre in der Zukunft. Sie haben Seren und Gentechnik, warum sollten sie da noch auf Kreidetafeln schreiben? Ich fand die digitale Anzeige wie im Film besser. Immerhin gab es diese Tafeln ja auch schon vor dem Krieg.
Damit hat die Autorin durchweg einige schwierigkeiten. Ich hatte das Gefühl, das sie manchmal zu altmodisch denkt.

Four fand ich auch sehr gelungen. Seine wechselnden Gemütszustände fand ich gut und authentisch.
Obwohl ich wieder sagen muss, das er im Film durch den Schauspieler viel älter wirkt als 18, aber auch grade deswegej authentischer. Die Autorin hätte ihn ruhig 20 oder 22 sein lassen können. 18 war dann doch etwas niedrig.
Und was die anderen immer mit dem Alter hatten... Immerhin sind sie nur 2 Jahre auseinander, fand das irgendwie lächerlich.

Ansonsten schöner Auftakt einer interessanten neuen Reihe.
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