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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
31
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. November 2013
Nein, bitte vergleicht dieses Buch nicht mit der Dr. Siri-Reihe! Es ist ein vollkommen anderes Universum, eine ganz andere Protagonistin, ja sogar die Sprache scheint von einem anderen Autor zu stammen. Aber wenn man Colin Cotterill kennt, dann weiß man, dass er sein Handwerk versteht und kann sich mühelos auf diese thailändische Kriminalstory einlassen, die mit wunderbar lebendigen, lustigen und einzigartigen Bildern beschrieben wird und in der es von ebenso einzigartigen Figuren nur so wimmelt. Manche mögen das als aufgesetzt und künstlich empfinden, dass in allen Figuren eine Art Extrem zum Vorschein kommt (was bei Dr. Siri und seinen Freunden aber ganz genauso ist). Ich finde es wunderbar neuartig und erfrischend und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
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am 23. September 2013
Über den Inhalt schreibe ich nichts,hat mir ganz gut gefallen, Ähnlichkeiten zu Dr Siri. Allerdings ziehe ich die Geschichten-Krimis von Dr Siri vor.
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am 31. März 2015
ein witziger Roman mit einer kriminalistisch angehauchten Geschichte. Der Autor beschreibt mit sehr viel asiatischem Flair und manchmal glaubt man tatsächlich mit Jimm Juree am Strand zu sitzen.
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am 25. Juli 2013
Die Kriminalreporterin Jimm Juree zieht ungewollt mit ihrer ziemlich schrägen Sippe aus der Großstadt in die thailändische Provinz, in der es ziemlich verschlafen ist. Plötzlich wird aber in der Nachbarschaft ein alter VW-Bus mit zwei Skeletten auf den vorderen Sitzen ausgegraben. Dann geschieht auch noch ein Mord in einem Tempel, der höchst merkwürdig anmutet.
Jimm versucht mit Hilfe ihrer schrulligen Verwandschaft, ihrem Großvater (einem ehemaligen Polizisten) und Ihrer Schwester, Licht in das Dunkel zu bringen. Behilflich ist auch ein anders gepolter Polizist. Zusammen bilden sie ein schräges Ermittlungsteam, das nicht immer auf legalem Weg die Fälle aufzuklären versucht.

Ein etwas anderer Colin Cotterill (wenn man nur Dr. Siri kennt), der aber auf seine Art klasse ist. Lokalkolorit und viele Informationen über das Leben in Thailand (Vergangenheit und Gegenwart), machen dieses Buch zu einem lesenswerten Krimi. Originelle Charaktere, eine lockere und humorvolle Schreibweise und eine liebenswerte Hauptdarstellerin bringen gute Laune und Lust auf mehr.

Seeeehr zu empfehlen!!!!
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... ganz klar - die Leserin oder der Leser!

Gerade eben kommt ein neuer Dr. Siri-Krimi auf den Markt: Grabgesang für Dr. Siri: Band 7 - Roman, in dem unser guter Doktor es mit einem echten kambodschanischen Serien-Killer zu tun bekommt. Tragisch - berührend - wahr!

Aber die grosse Neuigkeit, die ich als alter Fan von Mr Cotterill und Dr Siri jetzt auch auf Deutsch entdeckt habe: Unser bekannter und so erfolgreicher Schreiber laotischer Krimis ist nun doch in die "Honigfalle" getappt - die des ländlichen, südlichen thailändischen Golfes...

Aber wie es jeder gute Krimi- oder Thriller-Autor kann (oder können sollte), ist er natürlich fähig, uns in ein völlig neues Universum zu entführen - die komplexe Welt der Juree-Familie in der thailändischen Gegenwart

Jimm Juree, ein bischen über dreissig und nun Ex-Reporterin für Kriminalfälle in Chiang Mai, der "Rose des Nordens", hoffte dort auf eine ernsthafte Karriere. Nun ist sie durch die "höhere Macht" ihrer leicht-von-der-normalen-Schiene abgekommenden Mair (Mutter) aus der Bahn geworfen worden.
Zusammen mit ihrem ernsthaft Bodybuilding betreibendem Bruder Arny mit "leichten" Problemen dem weiblichen Geschlecht gegenüber, ihrem Opa dem Ex-Polizisten, der meistens geistig abwesend ist, aber dennoch voller versteckter Ressourcen ist, wird sie von Chiang Mai ins ländliche süd-thailaendische Küstengebiet "gezwungen" - in ein Fleckchen Erde namens Pak Nam, um waaaas zu tun????

Mair hat in eine "zauberhafte, ruhige Ferienanlage" am Golf von Thailand investiert, und sie wird es mit den vereinten Kräften der Juree Familie betreiben!
Nun, EIN Mitglied der Familie macht sich von Anfang an rar und bleibt im Norden - Sissi, der frühere ältere Bruder Somkiet - nun nach der "Grossen Operation" mehr ein "Tantchen". Eine Ex Miss Thai, Miss Asia, Frisco Welt-Transgender etc., aber nun in einer Art Midleif-Krise, weil ... aber lest und lernt!

Nun mixt in DIESEN schon genug gemixten Mix die Entdeckung zweier Skelette in einem VW-Minibus, plus eine kurz darauf folgende Mordermittlung, einen ganz offen gayen Polizisten (obwohl dieses Phenomen ja in der Thai-Polizei offiziell NICHT existiert... :). Und um die Sache noch interessanter zu machen, tauchen noch weitere Morde auf, allerdings in weiter entfernten Teilen unseres Erdballes.
Und so habt Ihr eine Handlung, die Euch echt fesseln wird.
Dazu kommen die Dialoge, die echt witzig, jugendlich, gay-isch, sogar wie in den Siebziger Jahren (wenn die Handlung es erfordert... :) angelegt sind. Doch meist folgt die Schreibweise dem jeweiligen Verbrechen (He,he... :)

OK, ich muss zugeben, dass die Zitate von Mr Bush jr (in Thai manchmal bewusst liebevoll Dubbli genannt) über jedem Kapitel es mir echt schwieriger machten weiterzulesen (manchmal herzhaft gelacht, oder überhaupt-Nix-kapiert oder ...), aber wenn dann der ähhmm Sinn voll durchbricht, trifft es einen doch ziemlich und eigentlich möchte man/frau nur noch leise weinen ... Jedoch sollte ein ex-POTUS doch ganz sicher über solchen Dingen stehen? ;)
Ich habe mich köstlich über dieses Letztgeborene (auf Deutsch... :) von Colin Cotterill amüsiert, weil es wirklich voller Witz auf der einen Seite, aber dennoch durchaus spannend ist.
Vor allem finden sich all die Entwicklungen, die das neue Jahrtausend oder auch eventuell nur dessen erstes Jahrzehnt so mit sich gebracht hat...
Versucht es, ich habe es nicht bereut!
Mein Ehrenwort als echter Dr. Siri-Fan!
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am 27. Dezember 2015
Bei diesem Krimi stimmt einfach alles und ich hoffe, ich kann meine Begeisterung adäquat ausdrücken. :)

Fangen wir bei den Charakteren an, die fast allesamt etwas schrullig und durchgeknallt sind, aber auf eine sehr liebenswerte Art und Weise. Jimm, die Hauptperson, ist ledig und behauptet, sie wäre lesbisch, um mögliche Verehrer abzuwehren. Das ist nur eine ihrer kleinen Schwindeleien, mit denen sie versucht, sich das Leben ein bisschen einfacher zu machen.
Wirklich leicht hat sie es nämlich nicht mit ihrer skurrilen Familie: ihre Mutter leidet unter beginnender Demenz, ihr Opa ist ein wortkarger Ex-Polizist, ihr Bruder eine 32-jährige fitnessfanatische Jungfrau und ihre kleine Schwester Sissi war ursprünglich auch einmal ein Bruder.
Colin Cotterill beschreibt aber nicht nur seine Hauptfiguren mit sehr viel Liebe zum Detail, sondern lässt auch Nebendarsteller niemals blass aussehen.
Mit der gleichen Akribie erschafft er lebendige, authentische Schauplätze, die Lust auf Urlaub am Meer machen.

Selten habe ich beim Lesen eines Krimis so gelacht. Der Autor schreibt mit viel Wortwitz und legt Jimm, seiner Ich-Erzählerin, ständig ironisch-freche Sprüche in den Mund.
“Sofern es nicht wieder einen Stromausfall gegeben hatte – mittlerweile täglich, eine konzentrierte Erziehungsmaßnahme der Thailändischen Elektrizitätswerke, um uns zu zeigen, wie das Leben in der Steinzeit war -, hätte mein Notebook voll aufgeladen sein sollen.” … “Wir saßen auf der Veranda mit meinem Notebook auf dem Rohrtisch und uns auf Rohrstühlen, die quietschten und knarrten wie Sadomaso-Mäuse.” (S. 217)

Neben extrem viel Humor steckt aber auch eine Riesenportion Herzlichkeit in diesem Krimi. Über allem liegt eine friedlich-beruhigende Grundstimmung, die Jimm zunächst gar nicht so richtig gefällt. Doch je länger sie das einfache Leben in der Provinz lebt, desto mehr lernt sie es zu schätzen.
Colin Cotterill hat als Hundefan auch dieser Spezies eine nicht unerhebliche Rolle in diesem Krimi zugeschrieben. Das freut mich natürlich besonders, vor allem, weil Hunde in Thailand grundsätzlich nicht unbedingt ein schönes Leben haben.
Ganz nebenbei lernt man auch einiges über Land und Leute Thailands, was ich sehr interessant fand. Der Autor hat die Gegend, in der die Handlung angesiedelt ist, zu seiner Wahlheimat erkoren.

Neben Humor und Herz fehlt natürlich auch eine gewisse Spannung nicht, schließlich sind gleich zwei undurchsichtige Fälle zu lösen. Bis auf einen Mord geht es eher unblutig zu, weshalb auch Nicht-Krimi-Leser gerne zu diesem tollen Buch greifen dürfen. Einmal angefangen, will man die fesselnde Geschichte auch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Diese Buchreihe gehört schon jetzt zu meinen absoluten Favoriten. Jimm und ihre Familie habe ich gleich fest in mein Leserherz geschlossen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der schon im Regal bereitsteht.

Fazit:
Ein genialer Auftakt zu einer wundervollen Krimireihe mit sehr viel Herz, Humor und Spannung! Unbedingt lesen!
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Wer bereits die in Laos spielende Krimiserie um den dort agierenden, betagten Leichenbeschauer, Dr. Siri in sein Herz geschlossen hat, wird den Umzug ins gegenwärtige Thailand gut verkraften - denn Cotterill bleibt seinem gewohnten Schreibstil treu - Witz und Spannung quellen auch hier zwischen den Seiten hervor.

Bei Dr. Siri sorgen Erscheinungen aus der Geisterwelt, nörgelnde Vorgesetzte, bemühte Kollegen, Ärger mit dem in Laos vorherrschenden System und langjährige Freunde für das Rahmenprogramm - die Kriminalreporterin Jim Juree hat im ersten Band den Umzug aus der Großstadt in die rückständige Provinz des südlichen Thailands, nebst drohendem Karriereknick zu verkraften.

Die Idee, der Zivilisation den Rücken zu kehren, ist längst nicht auf dem Mist der weiblichen Hauptfigur gewachsen - die Mutter hatte den spontanen Einfall, das rentable Lebensmittelgeschäft / Wohnhaus in der Stadt gegen eine zu bewirtschaftende Ferienanlage an der Küste zu tauschen - "Gekauft wie gesehen" - dumm nur, dass die Kaufentscheidung alleine anhand schmeichelhafter Fotos gefällt wurde...

Die am Rande zur Demenz stehende Mutter (Mair), der muskelbepackte und äußerst sensible Bruder ("Arny"), sowie der pensionierte Großvater ("Opa Jah" /Ex-Polizist) bewohnen die Ferienanlage - in der Stadt zurückgelassen hat man Jimms Schwester "Sissi", welche früher der zweite Bruder war - aber das ist eine andere Geschichte ;-)

Obwohl es vor Ort keine Zeitung vom Kaliber des ehemaligen Arbeitgebers gibt, hat sich Jimm in den Kopf gesetzt, ihre journalistische Leidenschaft auch in der Provinz auszuleben - jedoch unter erschwerten Bedingungen, so fehlt es an der bislang gewohnten Technik - aber wozu hat man eine Schwester in der Zivilisation sitzen, welche ihre Brötchen mit Internetkriminalität verdient und die Recherche unterstützt?

Die Ermittlungsmethoden der lokalen Polizeibehörde sorgen für manchen Lacher - da wird die Nationalität einer unbekannten Leiche schon mal am eingenähten Etikett des Herstellers im Anzug festgemacht - "Armani" stammt natürlich aus Italien, woher denn sonst? Jimm braucht Informationen für die zu schreibenden Artikel - gute Kontakte zur Polizei sind dabei sicherlich nicht von Nachteil - ein weiteres Feld öffnet sich für den Leser - wie mag man vorgehen, wenn man von der vor Ort geleisteten Polizeiarbeit nicht gerade überzeugt ist - der Behörde jedoch nicht vor den Kopf stoßen mag - Jimm findet ihren Weg...

Fazit:
Jimm Juree ist keine weibliche Kopie des Dr. Siri - die Figur ist weder besser noch schlechter - erfrischend inszenierte Kriminalfälle mit einer gewaltigen Portion Humor - Cotterill bleibt seiner Linie treu - ich habe eine neue Serie gefunden, bei der zu hoffen bleibt, dass regelmäßig Nachschub kommt und der Frau ein langes Leben vorherbestimmt ist.
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am 14. August 2015
Ich habe die drei Jimm-Juree-Thailand-Krimis während einer langweiligen Thailandrundreise gelesen, auf denen uns nur Tempel, Billigmärkte und folkloristisch gewandtete Bergstämme präsentiert wurden und ich letztlich wenig von Land und Leuten erfuhr.
Mit den Krimis konnte ich mir Leben in Thailand besser vorstellen. Familienverbundenheit, Schlendrian, Aberglauben, Korreption, ein bunter Haufen köstlich-grotesker Figuren, dazwischen die emanzipierte und scharfsinnige Protagonistin, die mit Hilfe ihres transsexuellen Geschwisters und deren/dessen genialen Computerkentnissen digital alle Hürden des alten Thailands umschifft, die Bösen entlarvt und Gerechtigkeit herstellt. Der Stil ist locker und amüsant, die Spannung wird durch zwei Handlungsstränge angeheizt, die Handlung vollzieht sich flott und heiter.
Ich kann die Krimis vor allem Thailand-Urlaubern empfehlen, die sich geistreich unterhalten wollen und dafür von einem "Westler" (der Autor ist Australier) mit umfangreicher Thailanderfahrung durch seine Krimigeschichte führen lassen.
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am 18. April 2016
Herrlich erfrischender und leichter Urlaubskrimi, der wesentlich zum Genuss und zur Erheiterung meines 1. Thailandaufenthaltes beigetragen hat. Meine Erwartungen, einen regionalen Krimi zu finden und mich dadurch etwas besser in Land und Leute hineinzuversetzen, wurden jedenfalls erfüllt und besonders begeistert hat mich der Umstand, dass ich die darin beschriebenen, landestypischen Begebenheiten und Klischees, tatsächlich mehrmals genau so vorgefunden habe.

Fazit, sehr ausführliche aber treffende und amüsante Beschreibungen, die nach einigen wenigen Seiten schon erahnen lassen, dass der Spannungsfaktor der Handlung aufgrund dessen etwas zu kurz kommt. Kein Nervenkitzel in Sicht, aber bei 30 Grad im Schatten ist es auch sehr angenehm, das Buch ohne Bedenken mal aus der Hand zu legen, das Ambiente der Landschaft auf sich wirken zu lassen und sich darauf zu freuen, die schrulligen Charaktere auch am nächsten Strandtag wieder zu treffen! Idyllischer Krimi für Genießer aber bestimmt kein Gänsehaut Schocker für Hartgesottene.
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am 5. August 2013
Wie immer gelingt es ihm, ein spannendes und gleichzeitig witziges Buch zu schreiben.
Ist zwar ein Kontrastprogramm zu seiner Dr. Siri - Serie, aber nichtsdestotrotz lesenswert.
Weiter so Colin !
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