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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
240
4,4 von 5 Sternen
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am 4. Januar 2009
Den Kritiken kann ich mich nur anschliessen ... Als Indienkenner, ist mir noch nie ein Buch untergekommen, dass die Menschen und das Leben besser umreißt, als dieses Buch. Es kratzt nicht wie sonst üblich, an der Oberfläche .... sondern geht tief in das alltägliche Leben rein.
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am 19. Februar 2012
Der Autor, ein ehemaliger Häftling, hat ein Land mit so beeindruckenden Worten beschrieben, dass einem das Gefühl vermittelt wird, all' die Gerüche zu atmen, die Gesichter der Menschen zu kennen. Der Weg des Autors ist eine Lebensgesichte die eigentlich ein Hollywood-Regiseur auf Leinwand hätte bringen können. Hier aber erlebt man ein Indien, wie es in keinem Reiseführer jemals vorkommen und wie kein normaler Tourist dieses Land je erleben wird. Die Schicksale, die Menschen, das Erlebte, die Qualen, die daraus gewonnen Erfahrungen - für mich ein Buch, welches ich nicht mehr beiseite legen konnte! Ein ehemaliger Verbrecher hat sein Leben in die Hand genommen und viel, viel Gutes getan, aber auch zu schrecklichem beigetragen. Ein Mann, der sich gewandelt hat und für mich ein faszinierender Mensch und daraus ein faszinierendes Buch wurde. Unbedingt lesen!
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am 26. Januar 2012
Habe Shantaram als Vorbereitung für meine Indien-Reise gelesen. Es ist packend, spannend und sehr informativ geschrieben. Neben dem "Culture Shock India"-Buch, das ich auch gelesen hab, gab mir Shantaram eine tiefere Einsicht in die Welt Indiens. Es war mir möglich, besser zu verstehen, warum Verhaltensweisen dort "anders" sind.
Immer wieder faszinierend ist (für mich), wie sehr man mit den Protagonisten lebt - dabei ist es ja nur ein Buch. Prabaker muss man einfach gern haben.
Nette Nebenwirkung: da Lin beschreibt wie er in einem indischen Dorf gelebt hat, hat sich nun für mich auch die Möglichkeit eröffnet, in einem indischen Dorf, bei einem Dorfarzt, der die Dorfbewohner umsonst behandelt, für eine Weile zu leben.
Gedanken haben also Wirkung:)
Ich kann Shantaram wärmstens empfehlen.
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am 12. Januar 2014
Wenn ich gewusst hätte, was sich im Café Leopolds tut, dann hätte ich genauer hingeschaut, als ich vor zwei Jahren dort war. Diese wahre Geschichte ist das Spannendste, was ich je gelesen habe: Ein Mix aus Abenteuer und Krimi, Liebe, Brutalität, hingebungsvoller Hilfsbereitschaft und wirklicher Freundschaft in der unglaublichsten Stadt Indiens - Mumbai.
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am 3. September 2009
Dieses Buch ist ein Unikum, eine Botschaft aus der Vergangenheit: es spielt in den 1980er Jahren in Bombay, der Stil dieses Buches erinnert aber eher an Robert Louis Stevenson, Joseph Conrad - oder Karl May. Es ist eine echte Saga, ein Entwicklungsroman, eine "coming-of-age-stiory" und passt nicht zu dem heutigen Szenario an Bestsellern von John Grisham und Konsorten.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, wird belohnt: mit einer unglaublichen Geschichte, die sicher auch auf eigenen Erlebnissen beruht, aber eben doch etliche gut erfundene Erzählungen enthält, die sicher nicht so stattgefunden haben, aber eben gut zu lesen sind. Nie vergessen wird man das Anfangskapitel, wie der Ausbrecher in Bombay landet, die Geschichte mit dem Bären, die Zeit im Gefängnis, den Trip nach Afghanistan, die liebevoll charakterisierten Haupt- und Nebenfifuren, das Lokalkolorit.

Sicher: Es ist KEIN Roman "über Indien", wie etliche kritisch bemerken, es ist vielmehr die "Expat-Saga" schlechthin, und bietet daher erstmals einen tiefen Einblick in eine Szene, die es nicht nur in Indien gibt: die Halbwelt der Gestrandeten. Leider wird der Autor von Shantaram wohl nicht so schnell ein gleichwertiges Buch schreiben, aber gerade deshalb sollte man Shantaram lesen !!

Wer dieses Buch liest, sollte aber vielleicht auch "Midnight Children" von Salman Rushdie, "A Suitable Boy" von Vikram Seth, und "The White Tiger" von Aravind Adiga lesen, um das Bild des heutigen Indien zu komplettieren. Dann wird der Leser erst recht merken, wie gut Roberts ist und wie treffend er schildert, auch wenn dieses Bombay von 1980 bis 1990 nicht mehr existiert...
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am 25. März 2014
Nach etwa der Hälfte habe ich die Lektüre dieses Buches endgültig abgebrochen, als erneut eine der schnulzigen, kitschigen Liebesszenen auf Schundheftniveau vorkam: "Der Klang ihrer Stimme und der Anblick ihres Gesichts raubten mir den Atem, und mein Herz begann wild zu pochen." Aber bereits vorher hatte ich das Buch immer wieder weggelegt, wenn die Gutmenschattitüde bei der Schilderung des Slum- oder Dorflebens und den philosophischen Gesprächen unerträglich wurde. Der Autor begegnet ständig ausgesprochen edlen Menschen, romantisert deren bedauernswertes Leben. Im Dorf "... sangen die Leute fast jeden Tag ... hörte ich nie ein böses Wort, sah nie eine im Zorn erhobene Hand." Der Slum "... diese Siedlung, die mir vor nicht allzu langer Zeiz noch so entsetzlich und trostlos vorgekommen war, erschien mir plötzlich vital und kraftvoll, eine Miniaturstadt unbegrenzter Hoffnungen und Möglichkeiten. Die Menschen, an denen ich vorüberging, waren robust und sprühten vor Energie." Widerfährt der Ich-Erzähler dann doch Schlimmes, etwa im Gefängnis, ist er nicht nachtragend. "... aber in diesem Moment war mir vollkommen klar, dass ich ihnen verzeihen musste." Seitenlange pseudophilosophische Diskussionen "Warum Menschen leiden? Warum schlechte Menschen so wenig leiden? Und warum gute Menschen so furchtbar leiden müssen?" wechseln mit langatmigen Erklärungen "Das Universum, das wir kennen ... begann mit einer Ausdehnung, die so gewaltig und abrupt war..." Eingestreut werden kursiv gedruckte Lebensweisheiten, deren Relevanz etwa auf folgendem Niveau liegt: "Die Stimme ... macht die halbe Liebe aus." Das alles ergänzt in einem floskelhaften Stil voller Plattitüden den eigentlichen schicksalhaften und von Zufällen geprägten Handlungsstrang: "Zwei Hände packten meinen Ellbogen und rissen mich just in dem Moment zurück, als ein breiter Doppeldeckerbus vorbeidonnerte ... Als ich mich umdrehte ... stand ich vor der schönsten Frau, die ich je gesehen hatte... (Karla, in die sich der Erzähler in diesem Moment verliebt)"
Schade ist nur, für so eine Lektüre gutes Geld auszugeben, denn sie wird jetzt in die Papiertonne wandern, ohne zu Ende gelesen zu werden.
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am 23. Januar 2013
Fantastischer Parforceritt durch die Höhen und Tiefen eines auf die schiefe Bahn geratenen Australiers. Eigentlich ein anständiger Kerl, aber eben auch ein Gangster durch und durch. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert, für alle, die sich mit der Denkweise und und dem Seelenzustand der indischen Gesellschaft auseinander setzen wollen. Trotz der Dicke des Buchs leicht zu lesen.
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am 10. September 2013
Nach seiner Flucht aus einem australischen Gefängnis landet Lin in Mumbai, wo er ein neues Leben anfängt. Er findet Freunde, die selbst aus diversen Gründen ihre Heimatländer verlassen mussten, lebt einige Zeit in einem Slum, wo er eine Klinik aufbaut, gerät aber immer mehr in die Machenschaften der örtlichen Maffia, was in bis nach Afghanistan in den Krieg führt.

Das Buch ist mit seinen fast 1000 Seiten nicht gerade schnell gelesen und so hat es mich auch lange begleitet. Besonders interessant war für mich persönlich, dass ich einen Teil des Buches gelesen habe, als ich gerade selbst in Indien war. Aus diesem Grund fand ich auch den Anfang sehr spannend, als der Protagonist Indien erst kennenlernt, die Eigenarten der Inder und deren Kultur aus der Sicht eines Außenstehenden beschreibt. Später lernt er Hindi und die lokale Sprache Marathi, wodurch er von den Einheimischen immer mehr als einer von ihnen akzeptiert wird. Man lernt Indien durch das Buch also nicht nur aus Sicht eines Ausländers kennen, sondern auch aus der Perspektive eines Beinahe-Einheimischen.

"Shantaram" ist schonungslos ehrlich. Wer sich Indien als bunte, nach Gewürzen duftende Glitzerwelt vorstellt, wird vermutlich enttäuscht werden. Lin lebt nicht gerade in gehobenen Verhältnissen, in seiner Zeit im Slum hat er nur eine einfache Hütte, kaum Möbel und andere Besitztümer, wie die meisten Inder auch. Viele Figuren kämpfen um das tägliche Überleben, können sich kaum das nötigste leisten. Bei vielen Szenen darf man nicht zimperlich sein, es wird gefoltert, gekämpft und geprügelt, wo auch immer sich eine Gelegenheit bietet. So detailliert hätte ich das manchmal lieber nicht gelesen.

Sprachlich fand ich das Buch sehr angenehm, auch wenn es sich nicht schnell weglesen lässt. Es gibt viele Diskussionen über Moral und philosophische Fragen, auf die man sich einlassen muss. Man bekommt also nicht nur eine oberflächliche Geschichte zu lesen, sondern auch den ein oder anderen Denkanstoß geliefert.

Insgesamt fehlte mir ein bisschen der rote Faden. Das Buch begleitet Lin über viele Jahre hinweg, manche Ereignisse werden erzählt, andere wiederum ausgelassen. Am Ende ist seine Geschichte aber keineswegs zu Ende, obwohl einige Fäden zusammenlaufen und man zu manchen Geschehnissen die Hintergründe erfährt. Es werden viele verschiedene Geschichten erzählt, viele Personen spielen eine Rolle, so dass man leicht mal den Überblick verlieren kann, gerade wenn man das Buch über einen längeren Zeitraum liest.

Ich bin kein Fan dicker Bücher und denke mir nach dem Lesen oft, dass man vieles hätte kürzen können. Hier gehörte jede kleine Nebenhandlung und jede "unwichtige" Szene einfach so sehr zum Gesamtbild, dass ich froh bin, dass Gregory David Roberts sich nicht kürzer gefasst hat.
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am 28. August 2011
Ein wirklich tolles Buch, das unter die Haut geht. Spannung und Einfühlungsvermögen, Realistisch und pantastisch, dieser Tatsachenroman bietet mehr also man erwartet.Menschen die ein aufregendes Leben führten sind selten auch gute Schriftsteller, hier kann man sich vom Gegenteil überzeugen lassen. Nicht nur über Indien lernt man sehr viel Neues. Ein echter bestseller!
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am 3. April 2009
Das Buch zieht einen von der ersten Seite in seinen Bann. Der Autor versteht es sein Leben in eindrucksvollen Worten zu schildern. Der Gefängnisausbruch in Neuseeland und die 10 Jahre, die er ab Mitte der 80er Jahre in Bombay verlebte. Ob als "Tourist", Slumbewohner, Mediziner oder Krimineller, er bleibt sich irgendwie immer treu. Die authentischen Beschreibungen Indiens weckten eigene Erinnerungen an meine Zeit in diesem Land. Das Buch bietet immer wieder neue unerwartete Wendungen und bleibt über 900 Seiten spannend. Roberts besitzt eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe und versteht es seine eigenen Gefühle und sein Handeln zu reflektieren. Es ist dabei unerheblich wo die Autobiografie aufhört und es vielleicht in Fiktion übergeht. Eine Kernaussage dieses brillanten Romans lautet: Egal in welcher Situation man sich befindet, man hat immer eine Wahl sich zu entscheiden. Hass bringt einen auf keinen Fall weiter.
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