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am 2. März 2012
Der Autor macht ein grosses Fass auf und widmet sich in der umfangreichen Arbeit dem Thema Kuh in Kunst, Geschichte, Religion, Werbung...

Rund 130 leider recht kleine Abbildungen lockern den Text, es gibt eine anständige Bibliografie und einen ordentlichen Bildnachweis. Ich fühlte mich beim Lesen mehr informiert als unterhalten, was keine Kritik ist. ich möchte nur vorwarnen, falls jemand die Erwartungshaltung hat, es handele sich hier um ein humoristisches Werk- das ist es nicht.

Das Buch ist geeignet sich mit dem Thema Kuh einmal tiefer auseinanderzusetzen und sicherlich auch ein witziges Geschenk für einen Landwirt zum Beispiel. Eine allgemeine Kaufempfehlung mag ich nicht aussprechen, ich fand das Buch gut, aber nicht so wahnsinnig unterhaltsam.

Es gibt vom selben Autor ein weiteres Buch zu einem Aussenseiterthema, nämlich über Fäkalien. Auch das mag denjenigen, die sich für ungewöhnlche Themen begeistern können einen Blick wert sein.
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am 20. Oktober 2015
Kühe und Literatur über Kühe liegen zwar im Zeitgeist, aber dieser Zusammenfassung ist einfach dem Anspruch des Titels nicht gerecht. Kuhfreunde können auch ohne.
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am 25. Juni 2013
Es ist unwahrscheinlich was Herr Werner über die Kuh im Allgemeinen und Besonderen alles zusammengetragen hat. Für Geschichts- und Literaturinteressierte lesenswert.
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am 15. September 2013
Sehr gut und alles wie erwartet passt
was soll man über ein Buch sagen/ schreiben?
Sehr gut und alles wie erwartet passt
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Sehr gut und alles wie erwartet passt
was soll man über ein Buch sagen/ schreiben?
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am 15. Juni 2013
Florian Werner nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine Reise auf den Spuren der Domestikation der Kuh - nicht des Rindes, denn der Autor erklärt, dass die Kuh eine wesentlich wichtigere Rolle bei der menschlichen Sesshaftwerdung und der Entstehung von Hochkulturen gespielt habe als ihre männlichen Kollegen. Daneben betrachtet er u.a. die Kuh als Lebensspenderin und nährende Mutter in der Mythologie, zeigt die etymologische Entwicklung am Beispiel des englischen cattle und capital und zitiert zahlreiche Dichter und Denker, die sich literarisch mit der Kuh beschäftigt haben. Auch wie es durch die Jahrhunderte im westlichen Kulturraum, besonders mit der Verbreitung des Christentums, dazu kam, die Kuh als dumm, träge, mitunter sogar teuflisch einzustufen, erläutert der Autor ausführlich. Man lernt einiges über Herkunft und soziale Bedeutung der Kuh.

Ein paar Anekdoten dürfen in so einem Buch natürlich auch nicht fehlen. So bezieht Werner sich auf eine der vielen Cow Parades. Diese lebensgroßen, meist von B- und C-Künstler*innen bepinselten Kunststoffkühe konnte man schon in vielen Fußgängerzonen bewundern. Einmal wurde der durch seine surrealistischen Filme und Thriller bekannt gewordene Regisseur und Maler David Lynch gebeten, ebenfalls eine dieser Kühe zu gestalten. Was er einreichte, gefiel den Verantwortlichen jedoch überhaupt nicht und diese wohl ehrlichste Kunst-Kuh, der er den Kopf abgeschlagen und Gabeln und Messer in ihren Leib gerammt hatte, durfte sich nicht in einer der Einkaufsstraßen New Yorks zeigen. Werner zeigt Empathie für die Kuh, wenn er Detlev Bucks Kurzfilm "Schwarzbunt Märchen" analysiert, in dem eine Herde Milchkühe das erste Mal nach dem Winter wieder auf die Weide kommt und sichtlich Freude über die wiedergewonnene Freiheit empfindet. Am Ende steht aber doch der Elektrozaun, der ihrer "Freiheit" ein klares Ende setzt.

Allerdings ist das Verhältnis des Autors zu seiner Hauptfigur ausgesprochen gespalten. Auf der einen Seite scheint Werner durchaus etwas für sie übrig zu haben, doch er stellt nicht in Frage, dass und wie Kühe von Menschen ausgenutzt werden. Auch Zoophilie scheint er nicht weiter schlimm zu finden, solange der Kuh dabei keine Schmerzen zugefügt werden. Und Melkmaschinen - die arbeiten laut Werner doch sehr "kuhschonend"!

Einige Fehler hat sich der Autor auch geleistet: Aus dem "blutigen" Steak fließt kein Blut, sondern Myoglobin, ein Muskelfarbstoff. Werner behauptet außerdem, Milch sei gesund und schütze gegen Osteoporose, Bluthochdruck und Übergewicht und liefere Calcium für die Knochen. Zumindest letzteres ist diversen aktuellen Untersuchungen zufolge schlicht falsch, im Gegenteil: Der Genuss von Kuhmilch bewirkt das Austreten von Calcium aus den Knochen, um den ebenfalls reichlich in der Milch enthaltenen Phosphor zu neutralisieren. Was viele nicht wissen: Gesunde Knochen brauchen neben Calcium auch viel Bewegung und ausreichend Vitamin D. Und was die genannten Krankheiten betrifft: Das Gegenteil ist wahrscheinlicher, wenn auch kein monokausaler Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milchprodukten und z.B. Übergewicht besteht.

Geradezu zynisch klingt die Aussage Werners, die Kuh hätte "sich für das Leben" entschieden, indem sie sich vom Menschen versklaven ließ, denn: Nur indem sie sich vom Menschen domestizieren ließen, (...) konnten sie zur am weitesten verbreiteten und zahlenmäßig stärksten Großsäugerrasse der Welt aufsteigen. Sie gingen (...) um den Preis ihrer Freiheit eine Symbiose mit dem Menschen ein und waren so vor den Gefahren und Beschwerlichkeiten eines Lebens in freier Wildbahn geschützt." Was die einzelne Kuh davon hat, dass ihre Rasse nahezu auf der ganzen Welt zu finden ist und ebenso nahezu auf der ganzen Welt ausgebeutet wird, verrät Werner leider nicht.
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am 15. September 2016
Bereits der Titel macht skeptisch, "Leben, Werk und Wirkung", das klingt eher nach origineller Verballhornung als nach kritischer Auseinandersetzung. Und, ja, wie von verschiedenen Rezensenten im Netz bereits diskutiert, das ist weniger ein Buch über die Kuh, als vielmehr eines über den Menschen, und darüber, was der Mensch mit der Kuh alles so anstellt und wie ihn das verändert. Empfehlen kann man das Buch denjenigen, die Kühe süß finden und sich gerne im Gespräch mit originellen Kurzbeiträgen zu Wort melden und dabei gerne bemerken, wie sehr sie durch die Lektüre zum Nachdenken angeregt wurden. Dass dabei tatsächlich viel nachgedacht wird, daran habe ich so meine Zweifel. Alleine die Rezension in der FAZ vermisste ein "neues" oder zumindest "eigenes" Bild der Kuh und mahnte "mehr Mut" an. Dem kann man nur zustimmen. Also, falls man um seine Haltung einer Gesellschaft gegenüber ringt, die "leistungsschwache Kühe" sieben Jahre hintereinander schwängert und ihr die Kälbchen wegnimmt, bevor sie zum Schlachthof kommen, während mehr Milch liefernde Artgenossen, das gleiche Schicksal bereits nach 3-4 Jahren ereilt, während Bello und Kitty zu Hause gehätschelt werden, dann ist man hier falsch. Aber das ist eben das Buch eines Literaturwissenschaftlers und keines Wissenschaftlers. Da sagen mir die Essays von Montaigne (1588) in der Übersetzung von Hans Stilett doch deutlich mehr. Was hier alleine über Tiere gesagt wird, das regt zum Nachdenken an....
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am 15. November 2012
Ich habe Florian Werners Buch "Die Kuh" aus beruflichen Gründen gelesen - und war sehr positiv überrascht! Zuerst dachte ich mir - was kann man denn über die Kuh schreiben?
Die Autor hat wirklich erstaunlich vielfältige Fakten gesammelt und präsentiert diese überaus gekonnt. So fließen nicht nur Mythologie und Geschichte ein, sondern auch die Kuh in der Poesie und Literatur und in der Werbung. Daher begenen wir in diesem Buch sowohl der germanischen Urkuh Audhumbla wie als auch der lila Milka-Kuh, Zitaten von Friedrich Nietzsche über die Kuh und Ausschnitten aus dem Werk von Douglas Adams und einem Kunstwerk von David Lynch.
Das Ganze präsentiert Florian Werner in einer flotten, modernen Schreibweise, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Ich fühlte mich gut infomiert und gut unterhalten. Und halte seitdem spontane Vorträge über die Rolle der Kuh in der Geschichte der Menschheit :)
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am 17. März 2009
Darauf haben Fans der freundlichen Wiederkäuer schon lange gewartet: ein kompletter Abriß über die kuhlturhistorische Bedeutung des Rindes. Abgehandelt werden so unterschiedliche Bereiche wie Wirtschaft, Religion, die Kuh als Thema in Literatur, Film und Theater, die Kuh als Werbeträger (ja, auch die in lila- aber nicht nur!), auch traurige Themen wie BSE und Maul- und Klauenseuche ("Apokalypse cow") werden nicht ausgespart, und wer schon immer mal wissen wollte, ob Kühe das Zeug haben in den Himmel zu kommen (ja!) oder wieviele Rinderrassen es früher gab (um 1000) und warum wir uns Kuhfelle eigentlich immer schwarzweiß vorstellen, und und und, der wird bei der Lektüre dieses Buches voll auf seine Kosten kommen. Schade nur, daß die Bilder alle schwarzweiß sind, und insgesamt zu wenig Illustrationen drin sind. Aber ansonsten: nach tausenden Büchern über Pferde endlich mal was über die Kuh und für Rinderfans ein Muhß! 4 Sterne
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am 4. August 2009
Ich hätte vor der Lektüre des Buches nicht gedacht, wie viele verschiedene Bezüge sich von der in der Gesellschaft und im Alltagsleben recht mies behandelten Kuh (im Gegensatz zum hochstilisierten Pferd) zu wesentlichen kulturellen und wirtschaftlichen Ereignissen der vergangenen Jahrtausende herstellen lassen - bis hin zur Entwicklung des Kapitalismus. Der Autor versteht es, interessant, kurzweilig und kenntnisreich das Thema "Kuh" durchzudeklinieren. Dass da manchmal recht gewagte psychologische und philosophische Denk-Konstruktionen bei herauskommen (z.B. zur Deutung des Hamburger-Essens), stört nicht, im Gegenteil: Es regt zur Reflexion an und führt zu einigen geistigen Aha-Erlebnissen.
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am 25. Juli 2009
Die Kuh ist durch ihr zehntausendjähriges Zusammenleben mit dem Menschen als Nutztier kaum wegzudenken und dennoch schreibt Florian Werner in gepflegter Sprache, wie die Kuh unsere Vorstellung und Ausdrucksweisen mitgeprägt hat: In der Überlieferung werden Goldene Kälber geschlachtet, heilige Kühe aber nicht, über Milchbubis und Kuhschweizern, der Steuerzahler wird gemolken, einiges ist so unfassbar,dass es auf keine Kuhhaut geht. Wir müssen dem Rind mehr Respekt einräümen, als wir es bisher taten.
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