Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive



TOP 500 REZENSENTam 3. September 2010
Ich las das Buch auf Empfehlung meines Professors, der es in seiner Vorlesung empfahl. Es verdeutliche die Möglichkeiten und Grenzen der sozialen Arbeit besser als manche Fachliteratur. Dies kann ich nur sehr bestätigen. Denn das Buch handelt von schwierigen Familienverhältnissen, die sich in einem schwierigen Milieu abspielen. Im Verlauf der Handlung ruft das eine Sozialarbeiterin auf den Plan und zeigt sehr gut deren Sicht auf.

Das Buch fand ich sehr interessant, ich konnte nicht anders, als es in einem Rutsch zu lesen. Dabei muss ich erwähnen, dass ich mich sehr für die Auswirkungen schwieriger Familienverhältnisse und psychologische Feinheiten interessiere. Diese spielen im Buch eine besonders große Rolle. Wem natürlich mehr extreme Sachen wie ausbebuddelte Leichen und Verstümmelungen liegen, der wird vom Buch gelangweilt sein (Da kann ich eher die Bücher von Cody Mcfadyen empfehlen). Zunächst dachte ich, dass durch die Vorwegnahme des Endes am Anfang des Buchs keine wirkliche Sapnnung aufkommen würde. Das ist aber keinesfalls der Fall. Vielmehr fühlte ich mich auf den letzten 100 Seiten des Buchs wie in einem der Saw-Filme: Es gibt einige Überraschungsmomente...

Es gibt jedoch einen Punkt, der mich am Ende des Buchs sehr irritiert zurück ließ. Während des Buchs dachte ich, die Autorin müsse sehr viel Ahnung von Traumatisierungen bzw. deren Auswirkungen haben. Diese spielen im Buch eine zentrale Rolle und werden authentisch dargestellt, auch wenn die Worte "Trauma" oder "posttraumatische Belastungsstörung" im gesamten Buch nie explizit genannt werden. Etwa kann der kleine Bruder Toby sehr leicht dissoziieren und hat auch sonst einige typische Defizite. Schwester Vanessa zeigt in ihrem sexuellen Verhalten für Traumatisierte typische Verhaltensweisen. Wie man es auch oft in Familien erlebt, in denen traumatische Geschehnisse stattfanden, werden Gespräche darüber hartnäckig gemieden (Was es auch der Sozialarbeiterin nicht leicht machen soll).

Um so mehr hat es mich dann gestört, als am Ende des Buchs nur von einer anderen Geisteskrankheit gesprochen wird. Hier will ich aber nichts vorwegnehmen. Den gerade die Überraschungsmomente sind für mich das, was den Reiz des Buchs neben dem psychologischem Feingefühl von Elizabeth George ausmacht. Das die Autorin einen Abschluss in Psychologie hat und ihr Wissen in eine unterhaltsame Handlung einzuweben vermag, beweist sie mit dem vorliegenden Buch.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. August 2011
Schrecklich, wie sich die Handlung kontinuierlich auf ihren elenden Höhepunkt zu entwickelt. Super, die Darstellung der handelnden Personen und ihrer immer eingeschraenkten Sicht der Dinge, kenntnisreich die Beschreibung der sozialen Hilfemechanismen im heutigen England.
Bin schon ganz gespannt auf die "andere Version" der Geschichte, in der der Mord aus der Sicht der Polizei und uebrigen Welt aufgeklaert wird.

War eine tolle Urlaubslektuere - 670 Seiten in 6 Tagen. Unbedingt empfehlenswert !
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Februar 2011
Dieses Buch ist schwere Kost und man denkt noch lange darüber nach. Ich finde es unglaublich, wie die Autorin diese Geschichte aus Sicht bzw. aus der Lebenssituation dieser Menschen schreiben kann. Man wünscht sich ein Happy End, aber wie auch in der Realität gibt es das oftmals nicht.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. Februar 2016
Das Buch ist fast neuwertig, wie Beschrieben und war ohne Beschädigung, da es dementsprechend verpackt war. Es fehlte mir noch in meiner George-Sammlung
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. November 2013
sehr spannend aufgebaut, psychologisch tiefgründig und herzergreifend geschrieben; man leidet geradezu mit dem 12-jährigen Helden und seinen Seelenkämpfen um den Schutz seines kleinen behinderten Bruders. Äußerst empfehlenswerte Lektüre!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Februar 2012
Dieses Buch ist topgepflegt! Ich freue mich schon sehr, es zu lesen!!!!
Als eingefleischter Elisabeth George Fan schätze ich ihre Romane sehr!!!!
DAnke !!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Juni 2010
Ich hatte mir vorgenommen, keine Rezensionen mehr zu schreiben. Zu knapp die Zeit... Ich mache hier eine Ausnahme. Der Grund ist, dass Elisabeth George mit diesem Lynley, der kein Lynley ist, ein kongeniales Meisterwerk geschafften hat. Es ist der beste Roman der Lynley-Krimis, den George je geschrieben hat. Es ist erstaunlich, wie eine Autorin soviel psychologisches Fingerspitzengefühl entwickeln kann, dabei ihr Mitgefühl in jeder ihrer Zeilen sprechen läßt, und dennoch die Spannung in jeder Sekunde aufrecht erhält, ohne sich in belanglosen Charakterisierungen zu verlieren. E. George ist für mich ohne Zweifel die Königin des Kriminalromans.Ich bin voll des Lobes, des Respektes und der Faszination gegenüber der Kunst von Frau George. Auch im Vergleich mit allen anderen Genres ist dieses Buch eines der besten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe. Über ihre Schreibkunst hinaus, erkenne ich hier die hohe Intelligenz, rational wie emotional der Autorin, wie ich es selten in einem Werk gefunden habe.
Einzige Schwachstelle, meines Erachtens nach, in diesem Roman: die Beziehung zwischen Majdah und Ness. Wie die, auch stets mitfühlende Majdah, dem armen Mädchen Ness gegenübertritt, sie als faul dastehen läst, und ihr zwei Jobs und einen Kredit aufbürdet bzw. diese Bürde darstellt, als handele es sich bei Ness um ein stabiles Mädchen aus einer intakten Familie, der ausschließlich das Geld für Ness Ausbildung fehle, das erschließt sich mir nicht als logischer Handlungsstrang. Überdies ist die Stelle, an der sich Ness weitere berufliche Entwicklung entscheidet, ein entscheidender Knotenpunkt in der gesamten weiteren Entwicklung des Romanes. Und er ist damit die Erklärung für das unglückselige Ende. Also dementsprechend folgerichtig. Für mich mangelt es der Figur Majdah an dieser Stelle an genau dem Mitgefühl, dass den kompletten Roman ansonsten durchweg begleitet.
Ich verbeuge mich vor der Autorin.
Ein weiterer Tip am Rande: wer den Film "Good will hunting" mag, der wird auch diesen Roman mögen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. Oktober 2011
Lieferung sehr gut, Buch so wie beschrieben in gutem Zustand
bin sehr zufrieden mit diesem Lieferanten
kann man nur empfehlen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Januar 2010
Durch Zufall habe ich EG für mich entdeckt, seitdem habe ich alle Bücher gakauft und gelesen.
Das einzige Manko bei diesem Roman, das es kein Lynley Roman ist, aber im Zusammenhang mit der Tragödie um seine Frau steht. Trotzdem spannend, sozial und eigentlich in der Entwicklung eher traurig. Es liest sich schnell und flüssig.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Mai 2014
Passt. Gut zu lesen, leichte Kost und unterhaltsam. So, wie ich es mir zum Entspannen wünsche. Wie immer: Geschmacksache. Preis, Inhalt, Lieferung und Zustand ok.
4 Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden