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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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am 6. November 2007
Bei dem Roman 'Grafeneck' handelt es sich meiner Meinung nach nicht um ein 'brillantes Debut' vielmehr einen nicht sehr gelungenen literarischen Versuch zum Thema 'Schuld und Sühne'.

Euthanasie und Judendeportation sind die großen Themen dieses schmalen Buches, die Handlung in wenigen Sätzen erzählt. Doch dieses scheinbare Missverhältnis muss in einer Erzählung (um eine solche handelt es sich eigentlich, schon gar nicht ist es ein Krimi) keineswegs störend sein, sofern denn die Rahmenbedingungen stimmig sind. Und eben hier setzt meine Kritik an:
Rainer Gross schafft ein von Lokalkolorit stark geprägtes Ambiente.
So beschreibt er nicht nur Orte und Gegenden sehr genau und nennt sie bei ihrem direkten Namen, er bedient sich bei seinen Figuren z.T. auch tatsächlich existierender Personen, die zwar unter anderem Namen agieren, aber zweifelsfrei von jedem kundigen anhand bestimmter Fakten sofort erkannt werden. So weit so ' nicht ' gut, denn Gross verfälscht diese Personen gleichzeitig, indem er ihnen Worte in den Mund legt, die diese eben so nie gesprochen haben. Das irritiert und ärgert, denn das darf auch und vor allem dichterische Freiheit sich nicht anmaßen.
(S.a. der Roman 'Esra' von Maxim Biller.)
Überhaupt stören diese langen Passagen, die in direkter Rede gehalten sind, ungemein: denn genau so sprechen die Leute 'da oben' nicht. Man muss nicht in den Älbler Dialekt verfallen, um seinen Protagonisten einheimische Glaubwürdigkeit zu verleihen, aber man muss ihre Mentalität, ihre Art sich auszudrücken wiedergeben können. Bei Gross erscheint eben diese Ausdrucksweise nur als 'tumb', was Einfältigkeit assoziiert. Damit wird Gross nicht nur den Leuten nicht gerecht, sondern
er verfehlt auf diese Weise auch das Thema der vollen Schuldfähigkeit.
Dass Gross es unterließ, sein 'Lokalkolorit' faktisch besser zu belegen, ist keine lässliche Sünde. Es legt den Verdacht nahe, dass er es nicht für nötig hielt (seine Informationen über das heutige Grafeneck sind mangelhaft, die Firma Gminder hörte nicht schon vor Kriegsende auf, sondern sehr viel später u.a.m.) und das diskreditiert auch teilweise sein Buch.
In stilistischer Hinsicht störten mich auch die recht elegischen Passagen sprich Gedankengänge, die Gross gegen Ende seinem Kommissar Grevening (der plötzlich vom Saulus zum Paulus wird) und seinem Protagonisten Mauser in den Mund bzw. Sinn legt: das ist schon ein rechter weltanschaulicher Einheitsbrei.

Fazit: es gibt inzwischen eine Reihe brillanter Krimis mit Lokalkolorit, Gross' "Grafeneck" gehört meiner Meinung nach nicht dazu.
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am 18. März 2012
Ich lese eigentlich sehr gerne und habe auch schon sehr viel gelesen, auch schlechte Bücher. Doch dieses Buch sprengte alle negativen Vorstellungen die ich gegenüber Schullektüren je hatte. Dieses Buch ist sowas von langweilig, sinnlos, schlecht geschrieben (mir fallen noch viele andere Adjektive zu diesem Buch ein...). Jedenfalls bin ich das Opfer des Baden-Württembergischen Kultusministeriums, die sich vermutlich bei der Wahl der Prüfungslektüre für das Jahr 2012 nichts gedacht hat. Ich frage mich bei jedem Wort in diesem Buch, wie man dieser "Lektüre" überhaupt Preise verleihen konnte. Im Buch geht es teilweise um ein "Nazi-Gräul", doch das einzige Gräul ist dieses Buch lesen zu müssen!

Jetzt mal ehrlich, was ist das für ein Buch:

Ich habe eine Leiche gefunden, BESTIMMT HAT SIE WAS MIT MEINEM VATER ZU TUN?

Alles wird vorweggenommen und jegliche Spannung fehlt. Man kann noch nicht mal miträtseln wer der Mörder ist/war.

FAZIT: Wer ein schreckliches Buch lesen will und unbedingt von sich behaupten kann, dass schlechteste Buch Deutschlands gelesen zu haben, VIEL SPASS...
Ich wünsche niemandem dieses Buch je lesen zu müssen, denn es zerstört jegliche Lust aufs lesen und man quält sich nur so von Seite zu Seite.

Schade das man keien Minus"sterne" geben kann...
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am 25. März 2012
Anscheinend genügt es schon, wenn ein Autor die Gräuel der Nazizeit in einer (Familien-) Geschichte verarbeitet, um in den Augen mancher 'Kritiker' preiswürdig zu sein. Wenn dabei allerdings historische Tatsachen bewusst verdreht werden und zudem die Handlung von realitätsfremden Zügen geprägt ist, wirkt die in den Mittelpunkt gestellte Frage nach Schuld und Gerechtigkeit gelinde gesagt befremdlich.
Aus diesem langweiligen und auch sprachlich faden Eintopf (im Schwäbischen gibt`s, Gott sei Dank, wesentlich Besseres) etwas Lobenswertes herauszufischen, ist hier die eigentliche Kunst.
Eine Motivation, weiter über die angesprochene Thematik nachzudenken, vermittelt diese Lektüre jedenfalls nicht.
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am 20. November 2010
"Irgendeinen Nazi- Greuel aufzudecken, nach fünfzig Jahren, das ergibt keinen Sinn" (S. 167)

Aufgedeckt wird die Tat dennoch, jedoch zieht sich die Handlung in die Länge, elementare Entwicklungen fehlen, echte Spannung bleibt aus. Erst die letzten Seiten heben sich auch sprachlich von vorangegangener Schilderung ab.

Dieses Krimidebüt ist Pflichtlektüre für die Realschülerinnen und -schüler nächstes Schuljahr. Wie hier die Erarbeitung in Hinblick auf die Schreibaufgaben motivierend gelingen soll, ist fraglich. Unser Auftrag besteht darin, Leselust zu fördern und nicht zu unterbinden. Dies geschicht meines Erachtens jedoch durch die Auseinandersetzung mit dieser eindimensionalen Lektüre!
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2012
Es ist schon mehr als erstaunlich, wofür hierzulande Preise vergeben werden und bedauernswert sind Schüler, die sich mit diesem "Werk" im Rahmen der Abschlussprüfung für Realschulen in Baden-Württemberg auseinandersetzen müssen.

Die krampfhaft zusammengebastelte Geschichte schleppt sich zäh dahin und man ist erleichtert, wenn das (kaum überraschende) Ende erreicht ist. Bedenklich, wie die historische Wahrheit verbogen wird, damit eine Handlung zustande kommt, die dann trotzdem in entscheidenden Passagen jegliche Logik vermissen lässt. Hier passt, streng genommen, fast nichts richtig gut zusammen und auch sprachlich wird in jeder Hinsicht bescheidene Kost geboten.

Kurz gesagt: "Grafeneck" ist eine Lektüre zum Abgewöhnen.
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am 24. Februar 2012
Das Buch ist sowas von langweilig geschrieben, dass ich mich von der ersten bis zur letzten Seite durchquälen musste. Außerdem ist es historisch alles andere als korrekt.
Es ist mir völlig unbegreiflich, warum so ein Buch als Pflichtlektüre für die Realschulabschlussprüfung ausgewählt wurde. Damit kann man Schüler nur demotivieren anstatt das Leseinteresse zu fördern, wie es eigentlich sein sollte.

Fazit: Wenn Sie nicht gerade dabei sind Ihren Realschulabschluss vorzubereiten, FINGER WEG!!!
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am 10. März 2012
das schlechteste buch das ich jemals gelesen habe, blöd das man mindestens 1 stern geben muss, eigenlich sollte man dafür das man das buch liest geld bekommen-.-
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