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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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4,0 von 5 Sternen

VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2008
Was kann eine junge Frau dazu bringen, ihr Stellengesuch an ein völlig überfülltes, schwarze Brett zu heften, um sich als Nanny engagieren zu lassen? Zwei typische Nannyanwärter gibt es: Einmal ist da die Ausländerin, ohne Berufsausbildung, oder die Studentin, die unter permanenter Geldknappheit leidet. Beide Typen können es sich nicht leisten große Ansprüche zu stellen und sind meist Single. Natürlich sollte man als Nanny auch ein Händchen für die lieben Kleinen haben, also viel Geduld und gute Nerven. Dann begegnet die Bewerberin schon bald dem Proto-Typ der treusorgenden, aber überlasteten Mutter. Diese verfügt über ein dezentes Auftreten, trägt Designerkleidung und mustert die angehende Hilfskraft mit zweifelndem Blick.
Wahrscheinlich hätte die Leserin in Gedanken schon nach dem typischen Vorstellungsgespräch (von dem Kind ist zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nichts zu sehen) Reißaus genommen. Aber die Heldin dieses Romans trägt nicht nur ihren Namen als Berufsbezeichnung; sie widmet sich auch mit Herz und Verstand ihrer Aufgabe. So erringt sie das Vertrauen des vierjährigen Knirpses der Familie X und auch sonst trägt sie ihre Kämpfe mit großer Gelassenheit aus. Zwischen "Spielterminen", "pädagogischem Essen", "Elterngesprächen" und Kindergeschrei findet sie noch Zeit für ihr Studium, ihre Familie und sogar für die Liebe aus dem fünften Stock des Arbeitgeberhauses. Dort wartet ihr "Harvard-Prinz", welchen sie nach Feierabend so gern mal küssen will - wenn er ihr im Fahrstuhl begegnet.

Emma McLaughlin und Nicola Kraus haben als Insiderinnen nicht nur eine treffende Gesellschaftssatire geschrieben. Der Roman versteht sich auch als Plädoyer für all die Kinder, die anstatt auf eine teure Vorschule zu gehen, extra gesundes Essen vorgesetzt zu bekommen und mit ihrer Nanny zu ihren "Spielterminen" zu hasten, viel lieber die so kostbare Zeit ihrer Eltern hätten. Doch diese Eltern sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, behandeln ihre Untergebenen wie Fußabstreifer und finden ihre eigenen Sprösslinge unglaublich anstrengend. Nichtsdestoweniger bleibt - hoffentlich nicht nur der Nanny - die Hoffnung, dass die Erziehungsberechtigten begreifen wie wundervoll ihre eigenen Kinder sind. Und dass die Zeit mit ihnen kostbar und einmalig ist.
Die Adaption von Nanny Diaries mit Scarlett Johannsson in der Hauptrolle läuft seit Mitte August in deutschen Kinos.
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am 5. April 2014
Ich bin enttäuscht von diesem Buch. Oder ich habe mir einfach was anderes von dieser Geschichte erhofft.

Ob die Autorinnen versucht haben, mit einer Portion Humor zu schreiben, ich weiß es nicht. Gelungen ist es ihnen auf alle Fälle nicht.

Man lernt Nanny und Familie X kennen. Sympathisch sind aber nur Nanny und Grayer. Manchmal hätte ich Mrs. X am liebsten geschüttelt. Wegen mir hätte der Harvard-Prinz eine größere Rolle spielen können. Ich weiß noch nicht einmal welchen Namen er hat. Entweder habe ich den Namen überlesen oder er wurde nie genannt und ich glaube letzteres ist hier der Fall.
Grayer war ein Lichtblick. Er war einfach goldig. Und Nanny? Ich mochte sie irgendwie. Warum sie es solange bei Familie X ausgehalten hat? Ich kann dies nur mit Grayer begründen.

Durch den Anfang habe ich mich durchgequält. Ich war schon dabei zu überlegen, ob ich nicht einfach abbreche. Aber nachdem ich mir das Buch gekauft habe, habe ich es zu Ende gelesen. Überzeugt hat es mich keineswegs.
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am 20. Juni 2010
Habe dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen und war ehrlich gesagt wenig erpicht darauf, es zu lesen. Hat man nicht schon genug Geschichten über gequälte Babysitter und die Marotten der High Society gehört? Warum sich die Mühe machen, ein Buch darüber zu lesen, dass wahrscheinlich nicht sonderlich originell ist?
Ich widmete mich den "Nanny Diaries" also mit geringen Erwartungen - und wurde positiv überrascht! Das Buch ist zwar nicht gerade pädagogisch wertvoll und die Autorinnen sprühen auch nicht gerade vor Kreativität; das Buch überzeugt vielmehr durch seinen Charme und lässt den Leser mit der Heldin des Romans von ihrem Märchenprinzen träumen... Witzig fand ich die Idee, dass die reiche New Yorker Familie schlicht "X" heißt und die Hauptfigur "Nanny", der Name also Programm ist. Großes Plus für mich als New York Fan: Die Erwähnung vieler Geschäfte und Restaurants des Big Apple für Großverdiener und Otto-Normal-Verbraucher.
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