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am 5. Februar 2011
Mit "Im Wahn" beschloss ich, David Moody mal eine Chance zu geben. Mit knapp 316 Seiten halte ich einen ziemlich kurz geratenen Auftakt einer ganzen Trilogie in den Händen.

Worum gehts? Der Büroangestellte Danny McCoyne ist ein Familienvater der unteren Mittelschicht in London. Der Job reicht gerade, um seine Frau und die drei Kinder über Wasser zu halten, seine Vorgesetzten und wütende Kunden machen jeden Arbeitstag zur Nervenprobe. Darüber hinaus muss sich Danny mit den Sorgen und Problemen eines jungen Elternpaares rumschlagen, die ungehorsamen Kinder bringen Danny ein ums andere Mal an den Rande eines Ausbruchs. Diese wenig erfreuliche, aber immerhin solide Routine wird jäh gestört, als sich Fälle unerklärlicher Gewaltausbrüche häufen. Ganz normale Bürger scheinen aus heiterem Himmel den Verstand zu verlieren und gehen wie Berserker auf ihre Mitmenschen los. Egal ob Freund, Ehepartner oder eigenes Kind: Einmal zum "Hasser" (Engl. "Hater") geworden, ist niemand vor den Verwandelten sicher. Nach und nach werden immer mehr Menschen betroffen, und Danny muss sich und seine Familie vor dem Chaos beschützen. Doch was wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert? Was wenn der "Hass" ein Mitglied der Familie erfasst? Wie lange ist Dannys Familie noch vor ihm sicher? Oder er vor ihr?

Das Szenario ließt sich aufregend und ist geradezu geschaffen für wunderbare Exkurse in Paranoia und psychologische Nervenspielchen. Wie lebt man, wenn man niemanden Vertrauen kann, nicht einmal sich selbst? Was unterscheidet die "Hasser" eigentlich vom normalen Wahnsinn auf den Straßen einer Großstadt?

In der Tat ist Moodys Schreibstil beeindruckend. Durch die eher ungewöhnliche "Ich"-Perspektive gewährt Moody dem Leser eine direkte Verbindung mit dem Protagonisten (?) Danny. Und wirklich: Gerade auf den ersten Seiten erlebt man den ganzen Ärger, die alltäglichen Demütigungen und die Resignation von Danny gerade hautnah zu mit. Nicht all zu viele Bücher haben es geschafft, in mir tatsächlich solche Gefühle zu wecken.
Ich habe mich dabei ertappt, wirklich mit Danny zu hoffen und zu bangen, und das obwohl Moody mit nicht einmal 350 Seiten wahrlich nicht viel Zeit hat, eine detailierte Bindung aufzubauen.

Ich möchte nicht zu viel über die Handlung verraten, deswegen kann ich die nächsten positiven Aspekte des Buches nur schwer darlegen. So viel sei gesagt: Moody vollzieht eine ungewöhnliche Wendung, die tatsächlich ein Szenario etabliert, das nicht 0815-Apokalypse-Ware ist.
Moody hält die Geschwindigkeit hoch und es gibt kaum Seiten die "verschwendet" wirken. Man "schlüpft" gespannt durch das Werk, erst zum Ende hin geht der Story leider ein bißchen die Puste aus.

Erstaunlich (im positiven Sinne) finde ich auch, dass der Einsatz an Gewalt moderat geblieben ist. Natürlich kann ein Roman, in dem es um wahnsinnige Killer geht, nicht ohne blutige Szenarien von Statten gehen. Große "Gore-Orgien" bleiben aber erfreulicherweise aus.

Allerdings ist doch nicht alles Gold was glänzt: Bei aller realistischen Nähe zum Hauptcharakter wird das Buch in der zweiten Hälfte manchmal ein bißchen absurd. Man hat das Gefühl, Moody will philosophisch eine Moral rauskitzeln, aber irgendwie gibt das Buch das in der zweiten Hälfte nicht so recht her. Wo das Buch bisher (innerhalb des Szenarios) plausibel war, wirkt die Handlung zum Schluss etwas aus dem Ärmel geschüttelt.

Bedauerlicherweise liefert das Buch wenig Antworten, der Rahmen wird auch nicht sonderlich ausgestaltet, was wohl zum einem der kurzen Länge geschuldet ist und zum anderen dem Fakt, dass es sich um eine Trilogie handelt. Kritisieren könnte man hier auch, wozu Moody denn überhaupt so stückelt. Mit knapp 380 Seiten ist der Nachfolger "Todeshunger" (liegt schon auf meinem Schreibtisch) auch nicht sonderlich lang geraten und es drängt sich die Frage auf, wieso man die beiden Romane nicht in ein Buch gefasst hat. Als "stand alone"-Werk taugt "Im Wahn" nämlich nur sehr bedingt: Obwohl es sich durchaus spannend ließt, reißen das brutal offene Ende und die vielen verbleibenden Fragen ein ordentliches Loch in das Lesevergnügen, wenn man auf das Nachfolgewerk verzichten möchte.

Und so komme ich zum Fazit: "Im Wahn" macht durchaus Spaß und ist für Fans von Weltuntergangsszenarien auch empfehlenswert. Auch das nicht einmalige, aber doch recht ungewöhnliche Setting unterhält gut, obwohl man aus der psychologischen Komponente, zum Beispiel in punkto Gesellschaftskritik, noch einen Tick mehr hätte machen können. Nach den Berichten über die anderen Bücher (zB. "Herbst"-Reihe) des Autors hatte ich insbesondere darauf ein stück weit gehofft. Aber egal: "Im Wahn" ist auch so ein kurzweiliges und nicht zu profanes Buch, das aber wohl erst in der Trilogie sein ganzes Potential entfalten kann.
Ich würde 3.5 Punkte geben, runde aber notwendigerweise auf 4 auf, denn das Buch fühlt sich insgesamt doch eher "überdurchschnittlich" an.
Wer also was mit dem Setting anfangen kann, auf Endzeit steht und auch ein paar Euros für die Fortsetzungsromane in der Tasche hat, kann bedenkenlos zugreifen!
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am 4. April 2014
dieses Buch ist sehr spannend geschrieben. Was gibt es doch für Psychopaten auf der Welt. Ich kann es nur weiterempfehlen für jeden der durchgeknallte Storys mag. Bei diesem Buch fragt man sich echt ist das Realität oder einfach nur Wahnsinn?????
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TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2009
David Moody dürfte vielen Horror-Liebhabern seit seinem überragenden AUTUMN- bzw. HERBST-Zyklus ein Begriff sein. Mit IM Wahn (im Original: HATER) legt er den Beweis vor, dass er nicht nur verteufelt gut schreiben kann, wenn es um Zombies geht.

IM WAHN geht von folgender Prämisse aus: ohne erklärbaren Grund werden immer mehr Menschen gewalttätig und greifen ihre Mitmenschen auf das Brutalste an - der Amok wird mehr und mehr zum Alltags-Ereignis. Täter und Opfer kommen aus allen Teilen der Gesellschaft und haben bis zur Tat nicht die geringste Beziehung zu einander. Diese Akte vermeindlich sinnloser Gewalt nehmen von Tag zu Tag zu, und die Gesellschaft ist bereits nach wenigen Tagen am Rande des Zusammenbruchs... und keiner weis, wer als nächstes durchdreht.

Aus der Sicht des bei den städtischen Betrieben angestellten Danny beschreibt David Moody, wie die Gesellschaft auseinanderfällt und Paranoia und Angst permanent zunehmen - bis das Chaos vollständig ausbricht.

Die gesamte Stimmung von IM WAHN hat mitunter erschreckende Ähnlichkeiten mit dem "Krieg Gegen Den Terror" - Moody erwähnte auch in Interviews, dass die Bombenattentate 2005 von London Mitinspirationsquelle waren... nicht das dies ein Buch ist, was irgendetwas mit Terrorismus zu tun hätte, aber das Phänomen, das man keinem trauen kann und auch der friedlichste Nachbar sich möglicherweise ohne Warnung in einen brutalen Killer verwandeln kann schwingt in der Handlung mit - genauso wie Überlegungen ala "wer nicht für uns ist, der ist gegen uns!".

Meiner Ansicht nach hat Moody mit IM WAHN eine weitere brilliante Horror-Idee entwickelt - und wieder gelingt es ihm, seine schriftstellerischen Stärken hervorragend auszuspielen. Moody schreibt hart und schonungslos, und er versteht es, einen Horror-Roman mit durchaus tiefgründigen Aspekten zu füllen.
Das Innenleben seines Protagonisten beschreibt Moody nämlich mal wieder sehr plastisch und so packend, dass es definitiv unter die Haut geht. Gleichzeitig präsentiert er eine Story, die mehrere überraschende Wendungen nimmt und erstmal in Gang gekommen keine Pause mehr einlegt, wobei sämtliche Klischees konsequent vermieden werden. Die letzten paar Seiten von IM WAHN sind dabei ganz besonders gut geschrieben und in ihrer apokalyptischen Intensität direkt verstörend.

Insgesamt erneut eine brilliante, finstere und schonungslose Leistung von David Moody.
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am 9. Oktober 2010
Ich finde dieses Buch recht enttäuschend. Ich lese sehr viele Bücher, die in diese Richtung gehen und war von der beschriebenen Handlung echt begeistert. Und dann las ich es...
Der Protagonist war mir die gesamte Zeit total unsymphatisch - ebenso wie seine Familie.
Die Hälfte der 300 Seiten erfährt man nur wieviel TV alle glotzen, wie wenig Geld sie haben und wie ungesund sie essen. Einfach unglaublich uninteressant. Die Stellen wo Der Ich-Erzähler von seiner Angst schreibt sind wirklich ganz ansprechend - leider viel zu selten.
Ich habe das Buch in nur 2 Tagen durch gelesen, da es aber auch sowas von einfach und ohne jegliche Spannung geschrieben ist, dass man locker 3 Sätze aufeinmal lesen kann.
Was wollte der Autor mit diesem Buch???
Auf welcher Seite sollte man sein. Eigentlich ist doch die Intention, dass der Leser in die Rolle des Ich-Erzählers schlüpfen kann.
Absolut unmöglich - dieser danny ist so Negativ...
Es gibt keine Spannung, keinen Sinn, keinen roten Faden.
-------------------Achtung Spoiler-----------------------
Gut!!und deswegen ein Stern!! fand ich dass Danny auch zum Hasser wurde.
Eine Wende, die keineswegs üblich ist. Tolle Idee....aber eben nur eine gute Idee. Der Rest von der Flucht etc völlig daneben.
Fazit: Schlechtes Buch. Todeshunder werd ich nicht lesen, weil ich gar nicht wissen will was mit den Hassern geschieht.
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am 7. Juli 2010
Auf Grund der doch zahlreichen positiven Rezensionen habe ich mir Moodys "Im Wahn" gekauft und wurde leider herbe enttäuscht. Gut 2/3 des Buches stellen ausschließlich die Vorgänge während mehrerer Wochentage im Leben des Protagonisten dar, erzählt in der Ich-Form. Nur manchmal baute sich dabei bei mir ein Spannungsgefühl auf. Es wird über seinen Arbeitsplatz erzählt, wie er ihn eigentlich hasst und wie seine Familie teils auch daran zu Bruch zu gehen droht. Also übertrieben gesagt das typische Daily-Soap Szenario, welches eben immer wieder durch "Vorkommnisse" unterbrochen wird.

Eingeleitet werden die Kapitel meist mit Schilderungen von "brutalen" Übergriffen in der restlichen Gesellschaft. Wobei ich nicht viele Rezensionen hier nachvollziehen kann, die meinen es sei außerordentlich brutal, gewalttätig oder blutig beschrieben. Vielleicht bin ich ja wirklich härteres gewohnt, aber vom Hocker gerissen oder irgendwie beeindruckt haben mich keine der "Übergriffe", auch gegen Ende des Buches nicht.

Meiner Meinung nach gibt es viele Mängel:
- 300+ Seiten sind zwar schnell und flüssig zu lesen aber trotz der Kürze noch langweilig
- die Brutalität der Angriffe mag zwar herb sein, aber keinesfalls schockierend wenn man Horrorfan ist und schon einiges gelesen und gesehen hat, dadurch herrscht die meiste Zeit beim Lesen der Gedanke vor "ja ja, schon gut, ich weiß dass das eigentlich schockierend sein sollte... bitte nicht schon wieder die gleiche Schilderung zum x-ten Mal..."
- der Protagonist handelt und denkt meiner Meinung nach sehr naiv und fast schon kleinkindmäßig, was ich als sehr störend empfand
(-) der Autor schafft es nicht, dass einem die anderen Familienmitglieder ans Herz wachsen. Aber vielleicht müssen sie das auch nicht, kommt drauf an was im 2. Teil vorgesehen ist

Ich weiß nicht ob ich mir den 2. Teil "Todeshunger" kaufen werde - ich hoffe dass dieser dann aus der Sicht der "Anderen" geschrieben ist, was bestimmt auch mehr Potential hat eine beklemmende und ängstigende Atmosphäre zu schaffen (was dieser Teil beim besten Willen nicht schafft!), ansonsten werde ich mir das Geld sparen.
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am 17. Mai 2016
Das Buch beginnt rasant und hält dieses Tempo bis zum Schluss. Die 300 Seiten werden nie fad und man ist froh, dass noch zwei weitere Bücher folgen. Ich habe gerade mit dem 2. Teil begonnen und es geht gleich wieder voll los.
Vom Inhalt möchte ich nicht allzu viel spoilern, nur so viel: es geht ziemlich brutal zu, in einigen Szenen sogar schockierend. Das beste am Roman ist aber die Perspektive aus der erzählt wird - denn man erhält Einblicke in die Denkweise der "Hasser" und bekommt aus ihrer Sicht ihre Handlungen schlüssig und nachvollziehbar erklärt. Als zweiten Punkt möchte ich Moodys perfekte Schilderung einer Ehe bzw. Jungfamilie in Geldnöten hervorheben, die mit ihren 3 Kindern an die Grenze der Belastbarkeit kommt. Diese beiden Handlungsstränge ergänzen sich optimal und die Spannung verdichtet sich bis zum fulminanten Finale.
Der Roman ist im Präsens erzählt, was eine noch größere Unmittelbarkeit herstellt.
Moody hat es geschafft, einem Thema, das im ersten Moment als völlig ausgelutscht erscheint, etwas Neues herauszukitzeln und das war so erfrischend, dass ich den Roman in 3 Tagen durch hatte. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte nichts für empfindliche Mägen, das sei hier ausdrücklich festgehalten. Ansonsten ist das Buch voll und ganz empfehlenswert, wem die Inhaltsangabe eben zusagt.
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am 21. Dezember 2016
Simpler kann eine Geschichte nicht gestrickt sein. Formelhafter auch nicht. Wie ein hundertmal gesehenes C-Movie aus grauer Vorzeit.
Von der Umsetzung ganz zu schweigen. Prollsprache und Derbheit können so stilprägend und befriedigend sein - die Intonation dieses Ich-Erzählers ist jedoch lediglich stumpf und aufgesetzt.
Definitive Leseempfehlung für alle Unter-Zwölfjährigen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. September 2012
Mal wieder ein Roman, der mich wirklich sprachlos zurückließ und wo ich weiß, dass ich mir auf jeden Fall den Folgeband holen werde.

Zuallererst muss ich einfach sagen, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe, als ich den Klappentext gelesen habe und wurde daraufhin sehr positiv überrascht. Ich dachte einfach, es kommt jetzt wieder so ne kurze Einleitung vom Leben des Hauptprotagonisten, dann eben die Katastrophe und dann das Leben in einer apokalyptischen Welt, alla Zombies nur eben mit „Haters“.

Und was soll ich sagen, es war nicht annähernd so und dann schafft es David Moody auch noch, ein paar Wendungen einzubauen, die ich so einfach nicht erwartet habe und die ganze Geschichte nochmals stark umwirft.
Ich lege diesen Roman wirklich jedem ans Herz, der gerne apokalyptische Bücher liest und einfach mal etwas anderes wie Zombies haben will. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. ;)
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am 31. Oktober 2010
*Im Wahn* ist der erste Roman einer Trilogie, der zweite ist soeben unter dem Titel *Todeshunger* erschienen, die er neben der *Herbst-Serie* schreibt. Als erstes fiel mir der Titel auf, der mich etwas verwirrte und nachdem ich das Buch gelesen hatte, wusste ich auch warum, er passt nicht zum Inhalt. Im Original heisst es *Hater* ( Hasser) und das passt perfekt, denn so werden die Menschen im Buch genannt, die die brutalen Attacken auf die Mitmenschen verüben. Sie handeln nicht im Wahn, sondern sind sich ihrer Taten im vollen Umfang bewusst. Daher meine Frage, wie kommen die Verlage dann auf solche Titel?
Wer David Moody kennt, sich mit ihm beschäftigt hat, oder schon das ein- oder andere Werk von ihm gelesen hat, der weiß, dass er sich mit Vorliebe den apokalyptischen Szenarien widmet. David Moody ist der Meinung, dass viele Menschen nur von einem Tag in den anderen leben und denken, dass alles was sie haben und alles um sie herum unbegrenzt ist. Deshalb versucht er die extremen Emotionen zu finden und die Realität zu übertreiben. Was ist also das Besondere in *Im Wahn*? In erster Linie das extrem hohe Tempo, es liest sich wie an der Schnur gezogen in einem Stück herunter, ohne komplizierte Wörter und keine in die Länge gezogenen Sätze. Natürlich auch die extreme Brutalität und das abgedroschene Vorgehen der *Hasser*. Des Weiteren ist es bemerkenswert, wie es David Moody schafft, dass man seine Figuren auf Anhieb mag, obwohl er ihnen und den Schauplätzen nicht die geringste optische Ausstrahlung zuteil werden lässt. Ich denke, dass ein großer Teil die Dialoge innerhalb der Familie dazu beitragen, besonders die zwischen Danny und den Kindern, dass man die Protagonisten so sehr mag. Zum Anderen liegt es wohl auch daran, dass Danny mehr oder weniger eine *Lusche* ist, der einfach nur faul und bequem ist und ihn David Moody die Geschichte in der *Ich* Form erzählen lässt. Solch Typen muss man einfach mögen.

Danny McCoyne ist ein junger Mann, der mit seiner Familie ( Partnerin Liz und den Kindern, Edward, Ellis und Josh )in einer Mietskaserne lebt. Danny ist nicht der Fleißigste und hasst seinen Job, zu dem er jeden Tag mit dem Zug fährt. Eines Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, wohnt er einem brutalen Angriff bei, bei dem eine Frau auf offener Strasse von einem scheinbar fremden Mann mit dem Regenschirm geschlagen und anschließend mit der Spitze erstochen wird. Extrem schockiert und fassungslos tut er die Geschichte als unglaubliches und einmaliges Erlebnis ab. Als aber zwei Tage später auf einem Konzert, welches er mit Liz besucht, der Sänger Amok läuft und über die anderen Bandmitglieder herfällt, überkommt ihn langsam die Angst. Auch die Nachrichtensender im TV berichten von einer zunehmenden Welle der Gewalt, die jeden Tag schlimmer zu werden scheint. Was geht da vor und wie lange dauert es, bis die Welle der Gewalt auch an seiner Haustür ankommt...
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am 15. Februar 2018
Ich fand den Anfang schon ganz okay und auch irgendwie spannend. Aber das Gejammer und diese Kinder, diese elendigen Fratzen, das hat mich doch auf weiter Strecke sehr genervt.
Die Figuren sind auch irgendwie flach - um nicht zu sagen: total flach.
Eigentlich schade ...
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