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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
74
3,9 von 5 Sternen
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am 2. Juni 2008
Bis dato konnte ich noch von mir behaupten, jeden Pratchett gelesen zu haben, und meist nicht nur in der grandiosen Übersetzung von Andreas Brandhorst, sondern auch im Original - häufig war das Leseerlebnis durch die starke Übersetzung beim Lesen in der zweiten Sprachversion erstaunlich frisch und neu.

Dieses Buch aber konnte ich bisher noch nicht einmal beenden, so schwach ist die Übertragung ins Deutsche. Der Text ist holprig, unästethisch, konfus, und Wortwitz kann man gänzlich abschreiben. Selbst vor unnötigen und unpassenden Entgleisungen in die Fäkalsprache wird nicht zurückgeschreckt. Hier hat man allem Anschein nach einen Übersetzer bemüht, der (ganz gleich, wie der Originalband im Englischen im Vergleich zu früheren Werken abschneiden mag) dem Material und der Aufgabe einfach nicht gewachsen ist, der dem Flair und ganz eigenem Stil der bisherigen Bände einfach nicht gerecht zu werden versteht.

Mit den letzten Büchern von Pratchett hat das Lesevergnügen bei mir zwar nach und nach bereits schleichend abgenommen, die Originalität der frühen Bände ist einfach nicht mehr im selben Maße vorhanden, aber diese deutsche Übersetzung empfinde ich dennoch als besonders unerfreuliche Zumutung, die gute Aussichten hat, mir Pratchett endgültig zu verleiden. Vorher werde ich allerdings der Version im Original noch eine Chance geben.

Fazit für die deutschen Bücher lautet für mich auf jeden Fall: Ohne Brandhorst als Übersetzer werde ich in Zukunft auf die lokalisierte Fassung verzichten.
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am 10. Oktober 2007
Feucht von Lipwig, der ehemalige Galgenvogel, der im vorigen Scheibenwelt-Roman "Ab die Post" zum Postminister wurde, langweilt sich. Um nicht aus der Übung zu kommen, bricht er nachts in sein eigenes Postamt ein, was auch dem Patrizier, Lord Vetinari, natürlich nicht entgeht. Deshalb findet sich von Lipwig wenig später in einer neuen Rolle wieder: Er soll die marode Königliche Bank leiten, quasi, eigentlich aber als stellvertretender Direktor, denn tatsächlicher Erbe der soeben verstorbenen Besitzerin ist Herr Quengler, ein pausenlos sabbernder Mischlingshund, der wiederum dem Postminister vererbt wurde.

Adora Belle Liebherz, die kettenrauchende Freundin von Lipwigs, ist zeitgleich auf der Suche nach verschollenen Golems. Ihre überraschende Entdeckung wird beim Ausgang der Geschichte eine wesentliche Rolle spielen.

Irgendwann im ersten Drittel des Buches kam mir einiges zunehmend seltsam vor, bis ich zurückblätterte, um die Ursache zu finden: Andreas Brandhorst übersetzt die Scheibenwelt-Romane nicht mehr. Das erklärte, warum Vetinari unverhältnismäßig oft "Tyrann" genannt wurde, und warum einige Namen nicht in altbekannter, liebevoller Weise übersetzt worden waren, sondern nach dem englischen Original klangen (John Hicks). Aber das blieb nicht das einzige Manko des Buches. Die Story ist vorhersehbar und nur selten wirklich lustig oder gar spannend. "Schöne Scheine" liest sich wie ein langer Epilog zu "Ab die Post", ist für Pratchetts Verhältnisse unoriginell und, leider, humoristisch oft an der Grenze zur Brachialität. Einer der schwächeren Scheibenwelt-Romane.
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am 19. Juli 2008
Zum Glück hatte ich zuvor die englische Version des Buches gelesen, denn sonst wäre ich ein wenig enttäuscht gewesen. In der Übersetzung geht diesmal sehr viel von dem Charme und Wortwitz der Geschichte verloren.

Natürlich kann man den Ursprungstext nicht immer wortwörtlich übertragen, aber etwas mehr Liebe zum Detail und vor allem zur Scheibenwelt wäre schon angebracht (in den früheren Übersetzungen war es auch möglich)...

Eine andere Sache, die mich stört, ist die furchtbare Gestaltung des Buchumschlags!
Warum kann man nicht wie zuvor die wunderbaren Bilder der englischen Ausgabe von Doubleday" übernehmen, die allein schon zum lesen animieren...?
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Jahrelang wurden die Scheibenweltromane von Andreas Brandhorst übersetzt, der einen guten Job machte und vieles von Pratchetts Wortwitz ins Deutsche rettete. Doch mit dem neuesten Werk aus Pratchetts Feder müssen die deutschen Fans eine unangenehme Überraschung erleben.
Brandhorst übersetzt nicht mehr, stattdessen wird ihnen ein anderer Übersetzter zugemutet, der sich offenbar nicht so genau und eingehend mit der Scheibenwelt beschäftigt hat.
Nun ja, dass er Lord Vetinari öfters als Tyrann tituliert, könnte man ihm eventuell noch durchgehen lassen, aber leider bleibt es nicht dabei. Natürlich kann man sich darüber streiten, weshalb ein neuer Band über die Wirtschaft von Ankh-Morpok nötig wäre, aber das ist eben Pratchett.
Dennoch ist es meiner Meinung nach unnötig einen erfahrenen Übersetzer abzuziehen ( vor allem, wenn er noch den Vorgängerband "Ab die Post" übersetzte) und einen unerfahrenen Neuling an die Scheibenweltromane zu lassen.
Deshalb kann ich nur raten, wenn man dieses Buch trotzdem erwerben möchte, auf die Taschenbuchausgabe zu warten oder das englische Orginal zu lesen!
Die Reihe braucht keinen neuen Übersetzer - Andreas Brandhorst sollte sie weiterhin übersetzen, dann werden solche Fehler auch nicht mehr vorkommen.
Falls ihr ihn dennoch lesen wollt, solltet ihr ihn euch erst mal aus der Bücherei ausleihen.
Viel Vergnügen beim Lesen! ;-)
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am 19. Februar 2008
Dies ist der erste Roman Pratchetts, der keine 4-5 Punkte verdient. Auch bei anderen Werken gab es solche Kommentare, die ich nie unterschreiben konnte.
Dieses Mal liest man allerdings eine wirklich schlecht aufgebaute Geschichte.

Die Dialoge und die Sprache zeigen Pratchetts noch vorhandenen Humor aber es mangelt an Liebe und Sorgfalt für die Handlung und die Personen. Die Geschichten gewinnen sonst mit den Einblicken in die Gedankenwelt der Hauptfiguren. Kleine aber feine Besonderheiten sind normalerweise der Reiz der Charaktere. Nicht diesmal - Feucht von Lippwig war in "Ab die Post" eine tolle vielschichtige Figur und ein typischer Antiheld. Jetzt ist er langweilig. Die Figuren sind dünn und bleiben zweidimensional.
Die Handlung wirkt konfus. Und vor allem das Ende kommt schnell und nicht nachvollziehbar.

Pratchett hatte meiner Meinung nach die Lust an der Geschichte verloren aber sie dennoch als unfertiges Flickwerk veröffentlicht.
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am 17. Mai 2008
Für Neulinge auf der Scheibenwelt sicherlich ein nettes Buch, für alte Terry-Pratchett Fans wie mich eine herbe Enttäuschung - ein paar gute Ideen und witzige Einfälle wie ehedem, aber insgesamt merkwürdig leblos und streckenweise langatmig. Mangelt es diesmal an der Übersetzung (wieso überhaupt ein deutsches Terry-Pratchett-Buch ohne Andreas Brandhorst ?)
oder wars ein Ghost-Writer ? Das nächste Terry-Pratchett Buch werde ich mir auf jeden Fall nicht unbesehen kaufen !
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TOP 1000 REZENSENTam 10. September 2008
Terry Pratchett schreibt wohl mindestens 1 Buch pro Jahr und da muss sich fast zwangsläufig etwas Routine einschleichen. Schlecht ist wenn das Buch durch und durch nur aus Routine besteht.
Nachdem Pratchett vor x Jahren seinen Rückzug aus der Scheibenwelt verkündigt hat, kamen viele Bücher mit neuen "Szenarien" und Hauptcharakteren heraus - u.a. eben auch Ab die Post. Das las sich ganz erfrischend und war ein echter Pageturner. Schöne Scheine ist der Nachfolger und man hat den Eindruck der gute Pratchett wusste nicht so ganz wohin die Geschichte gehen soll. Entsprechend passiert in weiten Teilen des Buches nichts interessantes, Pratchett hangelt sich von Witz zu Witz, wober er überwiegend (wenn auch nicht nur) auf Altbewährtes zurückgreift: Die Charaktere und Witze kennt man und nur mal eine neue lustige Formulierung für "Die Würstchen sind eklig" zu lesen unterhält auf Dauer nicht.
Komplettsammler kaufen sich das Buch sowieso, alle anderen können gut auf die Schönen Scheine verzichten.
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am 26. Oktober 2007
Siehe da: Eine weitere Folge aus dem Leben Feucht von Lipwigs...das Konzept ist nicht neu, denn wer Pratchett kennt, weiß, dass er einen großen Teil seiner Werke in Serien aufgelegt hat - schließlich gibt es die Wachen-Romane, die Hexen-Bücher, die Rincewind-Serie und, und, und...in seinem neuen Werk liegt der Fall genauso.

Schön an der Story ist natürlich vor allem, dass sie von Terry Pratchett stammt. Wer seinen (mittlerweile etwas ruhigeren) Stil zu schreiben mag, der wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Es stellt sich wieder nach den ersten beiden Dritteln das Gefühl ein, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können, weil der Spannungsaufbau einfach klasse ist. Auch dürfen wir (leider mittlerweile viel zu selten) wieder klassischen Pratchett-Slapsick erleben...eine Gerichtsszene zum Ende des Buches wird zum echten Vergnügen.

Ich hatte allerdings bereits beim Lesen des Vorgängers "Ab die Post" (Wer hat eigentlich diesen blöden Titel erfunden...?!?) daran gezweifelt, dass sich die doch etwas farblose Figur Feuchts noch ausbauen ließe - Lipwig ist m. E. einfach ein wenig zu glatt. Und so kam's denn auch: Die Geschichte plätschert ein wenig...eine neue Figur taucht auf, man liest weiter, erwartet etwas...und das war's denn auch schon wieder. Die verschiedenen Handlungsstränge werden zum Ende hin ziemlich "holterdipolter" zusammengeführt, es gibt die Auflösung für jede Figur und das Buch ist aus, bevor es richtig beginnen konnte. Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass Pratchett versucht, einen neuen Bereich mit neuen Personen in die Scheibenwelt einzuführen, sich aber für die falschen Charaktere entschieden hat, bzw. die richtigen nicht voll auszureizen vermag. Ich hätte die süffisante, zynische Adora Belle Liebherz gern etwas häufiger in Aktion erlebt - oder zumindest häufiger in Interaktion zu Feucht. Auch Sam Mumm hätte - wenn er denn schon auftaucht - ein wenig, nun, Sam-iger sein dürfen. Und so setzt sich's fort.

Alles in Allem: Terry, vielen Dank für das Werk, aber mach' mal ein wenig Urlaub, blick' dich bei den Menschen um (das kannst du wie kein Anderer!) und komm wieder mit einem neuen Roman, der mich wieder so umhaut wie seinerzeit "Die volle Wahrheit" oder "Heiße Hüpfer"!
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am 8. Januar 2015
Man hat schon schimmere Werke von Pratchett angeboten bekommen- und auch diese gelesen.
"Schöne Scheine" hat zwar mit einigen Übersetzungs-Problemen zu kämpfen, beinhaltet aber eben auch immer wieder das Aufblitzen von feinstem Pratchett-Humor. Mir persönlich sagen die Romane mit dem Schwerpunkt auf "TOD" und die Wache mehr zu, aber Feucht von Lipwig begleite ich auch ganz gerne durch Ankh Morpork- diesmal also als Initiator des neuen Bankwesens.
Ein mittelmäßiger Pratchett.
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am 5. Mai 2009
Ich muss den anderen Pratchettfans, die dieses Buch schlecht bewertet haben widersprechen: Meiner Meinung nach war es der beste Pratchett und eines der besten Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe. (Es war zwar mein erster, aber nicht mein einziger Pratchett. Ich wage es nicht zu sagen, dass ich alle gelesen habe, aber auf etwas über zehn komm ich)
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass mich die Übersetzung gestört hat und der deutsche Titel scheint mir nicht pratchettuntypisch. Natürlich klingt er eigenartig und nicht besonders dramatisch, aber das ist doch das, was die Titel der Scheibenweltromane ausmacht (im Vgl.: 'Alles Sense!', 'Hohle Köpfe' oder 'Rollende Steine').
Was mir an diesem Roman (wie auch an allen anderen Pretchetts) gefällt sind die intressanten Bezüge zur Realität, die einen einerseits zum Schmunzeln bringen, aber auch zum Denken anregen.
Ings. hat mir dieser Roman sehr gut gefallen: Unglaublich kreativ, witzig, tiefgründig und trotz Scheibenwelt nicht zu flach (der musste sein, sry).
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