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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
82
3,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. Juni 2017
Nach den bisherigen Büchern von Daniel Glattauer hat mich dieses leider enttäuscht. Der Klappentext verhieß Spannung pur. Aber es plätscherte dann so dahin, weshalb ich immer wieder ein Nickerchen einlegen musste. Ich wartete dann auf eine geniale und attraktive Lösung des Falles, die es aber leider auch nicht gab. Viele Figuren wurden nur angerissen, dann fallen gelassen und letztlich ihr Tun auch nicht erklärt. Etwa, warum Alex freiwillig aus dem Leben schied und warum Beatrice, die anfangs nur so am Rande erwähnt wird, dann am Ende eine entscheidende Rolle spielt.
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am 2. August 2008
Jan Haigerer ist ein richtig netter Kerl. Aber unter der Fassade des hilfsbereiten und freundlichen Journalisten schlummert der Abgrund der Krise; die Beziehung zu seiner großen Liebe ist gescheitert, der Beruf erfüllt ihn nicht mehr und der Alltag ist bloß noch eine sinnentleerte Zumutung.

Da kommt das unfassbare; Jan Haigerer erschiesst eines Nachts einen wildfremden Menschen. Ohne erkennbares Motiv. Ohne Streit, ohne jeden Grund. Und keiner glaubt ihm seine Tat. Erst als die Indizienlast erdrückend ist, wird er verhaftet.

Aber auch in dem sich anschliessenden Prozess wird er nicht als Mörder anerkannt. Immer wieder erscheinen Zeugen, die ihn entlasten: Jan kann kein Mörder sein, weil in ihm keiner den Mörder sehen will. Da helfen auch Jans immer neue Selbstanschuldigungen nicht; immer wieder treten Zeugen auf, die ihn aufs Neue entlasten. Nicht nur sein Leben scheint Jan entglitten zu sein - auch seine große Tat, sein Mord soll ihm genommen werden.

Peter Jordan liest diese lakonische Selbstanklage mit großer Ruhe und Könnerschaft. Jeder der auftretenden Figuren versteht er, einen eigenen Charakter zu verleihen.

Daniel Glattauer hat einen brillanten, pointierten, kafkaesken Roman vorgelegt, der raffiniert die Themen Schuld und Sühne, Eigen- und Fremdbild und Liebe und Erfüllung reflektiert, und dabei quasi en passant auch den Einfluss der Medien auf die Justiz hinterfragt.

Und der dazu mit einem wirklich überraschenden Ende aufwartet.

Sehr empfehlenswert.
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am 31. Mai 2008
Der Plot ist einzigartig, spannend und skuril. Der Ausdruck gewohnt gut, vielmehr sehr gut. Die latente Ironie ist herrlich, ich lache regelmäßig laut auf, wie herrlich unterschwellig bis offenkundig der Ich-Erzähler, pardon Mörder, sich über gesellschaftliche Belange und seine eigene Situation lustig macht. So wird gekonnt ein Spannungsfaden aufgebaut, der letztlich aber weniger hergibt, als man sich im Lauf des Lesens und in Kenntnis von Glattauer erwarten möchte. Die Affäre und das Ende mit der Untersuchungsrichterin ist mir dann doch ein wenig zu weit hergeholt; das Mordmotiv ist nur leicht originell und so verbleibt ein doch leicht enttäuschender Höhepunkt, ein mäßig überraschendes Ende. Weil es sich dennoch spritzig liest und sich immer noch von so vielen anderen Werken positiv abhebt: 3 Sterne, Prädikat: lesenswert.
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am 10. November 2012
Ich mag die Bücher von Daniel Glattauer sehr! Allerdings habe ich mich mit diesem Roman sehr schwer getan. Am Anfang habe ich gar nichts verstanden. Es hat sich für mich gezogen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Jan Haigerer unter Drogen- oder Medikamenten einflusss steht.Denn genau so habe ich mich beim lesen gefühlt. Ich war mir nie sicher ob er nicht verrückt ist, oder das alles nur träumt. Der Schluss war total nervig und so schwach in meinen Augen. Eigentlich war die ganze Geschichte zu utopisch für mich. Es war nicht meins. Die Sprache von Daniel Glattauer ist wie üblich hervorragend, allerdings habe ich den Sinn der Geschichte nicht verstanden. Es ist wahrscheinlich ein gutes Buch, nur für mich leider nicht.
Da aber mir die Sprache aber sehr gut gefallen hat, gebe ich auch eine bessere Bewertung ab.Darum: Roman
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am 15. Juni 2008
Was für ein Buch!

"Darum" habe ich in zwei Phasen gelesen: 60 Seiten vor dem Schlafengehen, 240 nach dem Aufstehen. Plötzlich war es Nachmittag, und ich am Ende angelangt. Schade. Ein solcher Geniestreich und so schnell vorbei - eines dieser Bücher, das man nur mit Widerwillen zuklappt, wenn man die letzte Seite erreicht hat. Am liebsten nochmal an den Anfang und alles von vorne beginnen!

Besonders beeindruckend ist, dass es Daniel Glattauer so meisterhaft gelingt, seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem zu halten, obgleich er vom monotonen Selbstmonolog nicht einen Moment lang abweicht. Die Emotionen, die sich in diesem Werk stauen und in gebündelten Absätzen mit einem Knall entladen, rauben einem förmlich den Atem. Die Geschichte zieht einen in sich hinein, man verschmilzt mit dem Protagonisten, fiebert stets mit ihm und wartet doch ebenso begierig auf die Auflösung wie jeder Polizist, jeder Anwalt, jeder Geschworene und jeder Journalist, der den Prozess verfolgt.

Das Ende ist nicht unvorhersehbar. In den letzen 50 Seiten habe ich geahnt, worauf die Geschichte hinausläuft, und ich habe Recht behalten. Doch ich WOLLTE schlichtweg nicht, dass sie so endet. Mein Mitleid mit diesem armen, geplagten Mann, der nie und nimmer ein Mörder sein konnte, war nicht minder gering als das der Figuren in Glattauers Buch. Man möchte Jan förmlich anschreien: "Nun gib doch zu, dass du nicht Schuld warst, dass du kein Mörder bist, dass alles gelogen war, lass dir doch helfen, quäl dich doch nicht!" Die Auflösung ist ein Paradebeispiel der berühmt-berüchtigten Ironie des Schicksals.

Etwas unbefriedigt und ganz und gar deprimiert bleibt man als Leser schließlich zurück. Legt das Buch zur Seite. Lehnt sich zurück. Schließt die Augen. Und denkt sich: Warum?

Die Antwort liegt vor einem: Darum!
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am 13. Mai 2014
Von diesem Buch bin ich wirklich enttäuscht.Es fängt schon etwas langweilig an und steigert sich dann in die Langeweile rein.Ich habe dieses Buche nicht bis zum Ende gelesen,weil ich es so langweilig fand.
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am 2. Februar 2012
Da ich von Daniel Glattauer bereits 'Gut gegen Nordwind' gelesen hatte und mir hier auch das Thema zugesagt hat, habe ich auch 'Darum' gelesen. Doch trotz dem schon bekannt guten Schreibstil Glattauers konnte mich dieses Werk nicht überzeugen. Obwohl ziemlich kurz, wirkt die Geschichte doch etwas gestreckt. Zudem fand ich sie etwas abwegig und unglaubwürdig, was desto schlimmer wurde, je näher ich dem Ende kam. Zwar bringt einen die Frage nach dem Warum dazu, weiterzulesen, aber bis zum Ende fällt die Spannung einfach viel zu sehr ab. Die Auflösung fand ich zum Schluss dann noch unglaubwürdiger und konstruierter als den Rest des Buches.
Der durchaus humorvoll-ironische Schreibstil ist auch nötig, um nicht völlig die Lust am Lesen zu verlieren, aber völlig retten kann auch sie die etwas verdrehte Story nicht mehr. Schade, denn die Idee ist wirklich gut, aber empfehlen könnte ich das Buch guten Gewissens nicht.
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am 10. Mai 2009
es ist schon interessant, wie hr glattauer einen mörder "nett" machen kann. ein mörder, der alle überzeugen muss, dass er einer ist, um dann endlich in untersuchungshaft zu kommen. er möchte ungedingt eine strenge, angemessene strafe. warum? DARUM!!! während seines prozesses strengt sich der mörder fürchterlich an, um die geschworenen, seine freunde, arbeitkollegen, seinen anwalt etc von seiner schuld zu überzeugen (diese wollen sie aber nicht sehen - er ist doch so ein netter mensch!). endlich scheint es ihm zu gelningen - nur hat JEMAND etwas dagegen und so kommt es zu einem unerwarteten (ist es wirklich so unerwartet?) urteilsspruch. hr glattauer hat unheimlich gute beschreibungen und redewendungen. es ist einfach ein vergnügen. eigentlich hätten es 5 sterne werden sollen, aber das ende war doch etwas zu "exotisch" - daher nur 4 sterne. aber: unbedingt lesenswert
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am 15. Dezember 2015
Das Buch war nach Angaben des Verkäufers im guten Zustand. Leider war dieses nicht der Fall. Es war sehr abgegriffen.
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am 24. Februar 2012
Mir hat der Roman und die Idee sehr gut gefallen. Ich fand auch dass er sich sehr gut liest und durchaus spannend ist, weil man immer wissen möchte, was als nächstes mit Haigerer passiert.
Das Ende fand ich sehr enttäuschend und das hat für mich den ganzen Roman "zerstört". Wie viele andere schon geschrieben haben häufen sich zum Ende hin die unrealistischsten Konstruktionen und das Tatmotiv war schon zu Anfang des letzten Drittels kein Geheimnis mehr.
Schade - mit einem orginelleren und realistischerem Schluss hätte es 5 Punkte gegeben :-)
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