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am 5. September 2007
Während ich von bisherigen Werken Crichtons (Timeline, Prey) ziemlich begeistert war, hat mich Next sehr enttäuscht. Die Ereignisse im Buch sind für sind alleine gesehen zwar durchaus unterhaltend und geben einen guten Einblick in Ereignisse, die in der Gen- und Biotechnik vermutlich bereits Gang und Gäbe sind, aber der Zusammenhang der einzelnen Stränge erschließt sich trotz des gleichen Rahmens nie so recht und auch das Ende, das man eigentlich gar keines nennen kann, ist mehr als enttäuschend. Crichtons Werk ist somit vielleicht eher als Sachbuch denn als Roman zu sehen. Wenn man sich also letzteres nicht erwartet und eher einen Abriss über Gentechnik, kann man durchaus Gefallen am Buch finden. Ansonsten wird man das Buch eher mit einem etwas leeren Gefühl beenden.
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am 29. Januar 2007
...aber trotzdem unterhaltsam und zum Nachdenken anregend - so bringe ich das neue Werk von Michael Crichton im Genforschungsmilieu auf einen Nenner.

Crichton ist ja dafür bekannt, brisante Themen einerseits unterhaltsam, andererseits mit viel fundiertem wissenschaftlichen Hintergrund zu verarbeiten. Dies war schon bei seinem Frühwerk "Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All" so, zieht sich über die Jurassic-Park-Reihe (auch hier ging es ja wie in Next schon um Gentechnologie) und Werke wie "Nippon Connection" (Japan als wirtschaftliche Weltmacht und in der westlichen Welt unbekannte Kultur), "Enthüllung" (Mobbing und Emanzipation), "Prey" (Nanotechnologie) bis hin zu seinem letzten Roman "Welt in Angst", in dem es um das Thema globale Erderwärmung und Umweltterrorismus geht. Die Vermischuung von Facts und Fiction ist eindeutig Crichtons Stärke.

In "Next" hebt Michael Crichton warnend den Finger in Bezug auf den Umgang mit Genforschung und spielt sehr phantasievoll mit den rechtlichen und persönlichen Folgen von Genpatenten. Er zeigt für mich sehr eindringlich auf, wie sensibel und kritisch das gesamte Thema Genforschung zu behandeln ist, aber auch, dass es nicht richtig ist, Genforschung einfach zu verteufeln. Das ist eindeutig ein Pluspunkt von "Next".

Die Story, die Crichton allerdings spinnt, ist an vielen Ecken und Enden einfach übertrieben konstruiert. Durch dass er eine Vielzahl von Handlungssträngen entwirft und verfolgt, diese dann aber zum Ende hin allesamt quasi "auf Teufel komm raus" zusammenführt, bekommt der Roman etwas Gezwungenes und als Leser schüttelt man einfach nur noch den Kopf ob der Anzahl an Zufällen. Das ist schade, denn bisherzeichneten sich die meisten Romane Crichtons durch eine wohltuende Klarheit und Einfachheit aus (sieht man mal von seinem meiner Meinung nach schlechtesten Werk "Welt in Angst" einmal ab). Ich bin irgendwann durcheinander gekommen mit den Namen und den handelnden Personen und das hat mein Lesevergnügen schon beeinträchtigt.

Ein weiteres Manko für mich beim Lesen war, dass das Buch zwischen Thriller, Wissenschaftsroman, Krimi und Komödie schwankt. Crichton hat versucht, mehrere Genres gleichzeitig zu bedienen. In jedem einzelnen mag er gut sein, der krude Mix jedoch hat mich eher gestört.

Gleichwohl hat "Next" zum Beispiel gerade in seinen komischen Seiten einige geniale Highlights zu bieten. Absoluter Knaller ist der transgene Papagei Gérard, der nicht nur hochintelligent und perfekter Stimmen- und Geräuschimitator ist, sondern einfach eine liebenswerte Nervensäge und der mit seinen Spüchen und seinem Verhalten immer wieder zum Lachen herausfordert. Gérard ist sicherlich der menschlichste Charakter in Crichtons Roman ;o)

Michel Crichtons "Next" ist aber summa summarum ein durchaus lesenswerter Roman, eine gute Unterhaltung - wenn man großzügig über die etwas zu verschachtelte Handlung und die zu konstruierten Zufälle hinwegsieht. Nach dem Flop von "Welt in Angst" gehts wieder aufwärts und ich hoffe, dass sein nächstes Werk wieder 4 oder gar 5 Sterne verdient.
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Unter keinen Umständen darf man Michael Crichton vorwerfen, thematische Langeweile zu verbreiten: ob süffisante, sprechende Graupapageien mit menschlichen Zügen, ob sprechende Schimpansen und Orang-Utangs, ob Anti-Alterungs-Sprays und lila-leuchtende Schildkröten, ob Meeresfische mit bp-Werbung auf den Kiemen oder Gentherapie gegen Demenz, Krebs und Alzheimer, ob Thesen hinsichtlich des Aussterbens der Neandertaler oder hinsichtlich des Aussterbens blonder Menschen in nahferner Zukunft... Crichton schmeisst hier ein seltsames Sammelsurium verschiedenster Sci-Fi-Themen und -thesen in den Topf und rührt kräftig. Klingt das etwa zu chaotisch ..?

Aber keine Sorge, das ist doch noch längst nicht alles. Denn Crichton würzt die eher scheinbar unwichtige Story des Klappentexts mit Kidnapping und Kopfgeldjägern, Industrie-Spionage, Gerichtsdramen und Kindesentführung, Schusswaffengebrauch und Bestechung, dubiosen Anwälten und Gerichtsentscheidungen, Medien-Hysterie und Pädophilie, Verfolungsjagden und Spielsucht, Drogenmissbrauch und Scheidungskrieg.

Glauben Sie mir, auch das ist noch längst nicht alles - als Zuckerguss strickt und webt Crichton mehr als dies in mehr als 10 verschiedene Handlungsstränge, die ein verwirrendes Szenario erzeugen, das zu Beginn beeindruckende Tempo des Thrillers lässt schnell nach und es bleibt eine verunsicherende Verwirrung über. Vielleicht propagiert Crichton nicht zuletzt deswegen im Nachwort zusammengefasst seine Forderungen an Politik, Medien und Wissenschaft hinsichtlich aktueller Genetik-Themen - denn aus dem Thriller selbst wird man nicht wirklich schlau.

Schleichende Spannung, chaotische Themenwahl, ungenau skizzierte Protagonisten, kein großes Finale, keine herausragenden Höhepunkte und darüberhinaus eine absehbare Entwicklung einzelner Miniatur-Geschichten. Und doch ist der Wälzer so leicht und so locker geschrieben, dass man ihn durchaus als unterhaltsam bezeichnen darf. Crichton-Fans werden ihn alleine darum kaufen, weil 'Crichton' draufsteht - wer hochwertiger und spannungsgeladene Thriller sucht, wird hier jedoch nicht fündig, auch wenn man hier von einem Bestseller-Autor spricht. Kurzum: ein enttäuschendes Chaos.
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am 13. Mai 2007
In 95 Abschnitten, einige ein bis zwei Seiten lang, werden in diesem Roman praktisch alle Vorurteile gegen die Gentechnik bedient. Sprechende und wie Menschen handelnde Schimpansen, sprechende Vögel, phosphoreszierende Schildkröten und was man sich so alles vorstellen könnte. Das ganze dann noch vermischt mit den Unsäglichkeiten US-amerikanischer Rechtsauffassung und vereint mit der Omnipotenz von BioTech-Unternehmen. Das einzig spannende an dem Roman ist die Frage: wann beginnt ein interessanter Handlungsfaden? Man hat zeitweise das Gefühl immer wieder ein neues Buch mit neuen Personen begonnen zu haben und am Ende stellt man fest: die Geschichte ist einfach aus. Weil das so einfach nicht geht, gibts vom Autor in einem Nachwort noch einen Nachschlag: wie haben die Recherchen zu diesem Buch meine grundsätzlichen Bedenken zu Gentechnik gefestigt und welch unabdingbarer Handlungsrahmen hat festgelegt zu werden, damit die in dem Buch angedeuteten Fehlentwicklungen nicht Wirklichkeit werden. Ich denke, das Buch hilft nicht einmal denen, die schon immer gewußt haben, daß Gentechnik des Teufels ist.

Dr. Friedrich Wörndle
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am 11. Februar 2011
Ich kann die teilweise schlechten Kritiken nicht nachvollziehen. Ich fand das Buch spannend und das Thema regt zum Nachdenken an. Und das war auch sicher das Ziel des Buches mit seinen vielen Handlungssträngen, in denen aufgezeigt werden soll, wo die Gefahren der Gentechnik liegen. Fragen blieben bei mir keine offen, da alle wichtigen Handlungsstränge einen Abschluss hatten. Die eingestreuten Zeitungsartikel zum Thema fand ich sehr informativ und haben die Story nicht im geringsten beeinträchtigt. Für mich war es ein sehr guter Kauf und ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
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am 19. Juni 2012
.. oder besser, nervend, fand ich diese Hörbuchversion von Michael Crichton's Roman "Next", weil die Handlung selbst für für mich als Molekularbiologe und in der Gentechnik tätige Person kaum verständlich war. Das liegt zum einen sicherlich an der äußerst komplexen Handlung, die sich aus mehreren, scheinbar voneinander unabhängigen Handlungssträngen zusammensetzt, zum anderen an der Verwendung von Fachbegriffen, die für den Laien total unverständlich bleiben dürften.
Sicherlich ist es Michael Crichton hier hoch anzurechnen, dass er versucht, ein komplexes, aber aktuellen Thema, nämlich das der Gentechnik in der Medizin, dem geneigten Leser näherzubringen, aber leider vergreift er sich im Mittel. Etwas weniger Komplexität, etwas klarere Sprache, und schon wäre der Verständlichkeit ein großer Dienst getan. Dazu kommt, dass die Handlung auch für die heutige Zeit doch etwas weit hergeholt ist: transgene Affen oder Vögel sind mit unseren heutigen Mitteln kaum machbar.
Auf der anderen Seite ist es der Verdienst Crichtons, dem Leser die Möglichkeiten und Gefahren der modernen, gentechnischen Methoden und die sich daraus ergebenden Probleme hinsichtlich ethischer Fragen (Eigentum an Zelllinien, Versicherungszahlungen etc) näher zu bringen.
Insgesamt wäre mir dies durchaus 3 Punkte wert gewesen.
Da ich aber die Hörbuchversion bewerte, muss ich leider noch 1 Punkt abziehen. Was hier geboten wird, ist meiner Meinung nach eine Zumutung. Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass für eine CD-Ausgabe gekürzt sein muss, aber dann bitte nicht mit dem Vorschlaghammer und total unüberlegt!
In der Hörbuchversion fällt es sehr schwer, der Handlung zu folgen. Sinnlose Kürzungen, Übergänge zwischen den Kapiteln ohne Pause und dazu noch abrupt, weiterhin das Genuschel von Hannes Jaennicke (er kann es besser, siehe Gold-Pirate Latitudes), das war einfach zu viel. Verbunden mit mit den oben genannten Punkten bleiben dann noch 2 Sterne.
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am 10. Oktober 2008
Michael Crichton versucht in seinem Buch sehr viele Aspekte der Gentechnologie und -forschung zu beleuchten, verzettelt sich dabei aber total und bringt so nur einen äußerst mäßigen Roman mit viel zu vielen Handlungssträngen zustande.
Da gibt es den im Klappentext erwähnten Frank Burnet, dessen Gene so wertvoll sind, dass eine Biotechfirma darauf ein Patent besitzt. Und nun glaubt die Firma, dass sie gleich das Recht auf den ganzen Menschen und seine Nachkommen hat.
Dann sind da der Mensch-Schimpanse Mischling Dave und der Mensch- Papagei Mischling Gerard, die entstanden sind, als menschliche Gene in Föten einer anderen Art eingebracht wurden. Dass diese Lebewesen nun zu einem Problem werden für sich selbst und für die, die eine Beziehung zu ihnen haben, versteht sich fast von selbst.
Und dann ist da Adam, ein Mensch, dessen unreifes Verhalten durch die völlig verfrühte Anwendung einer Gentherapie geheilt wird. Leider gibt es Nebenwirkungen!

Und weil das alles noch nicht alle Probleme der Gentechnologie abdeckt, gibt es noch den Diebstahl von Leichenteilen, um das Knochenmark für die Forschung zu bekommen, das Kidnapping eines Kindes, weil es von einer Biotech Firma begehrte Gene besitzt, das Sterben von Leuten beim Einsatz unausgereifter medizinischer Verfahren, die Problematik von Gentests in Scheidungsprozessen und, und, und...

Die Fülle von Ideenmaterial führte dazu, dass ich in der ersten Hälfte des Buches ständig zurückblättern musste, weil ich nicht mehr wusste, mit welchem Problem die erwähnte Person es zu tun hatte und zu welcher Firma oder Gruppe sie gehörte. Als ich die Personen dann "kannte", fand ich es sehr schade, dass ich immer so schnell wieder zu jemand anderem "schalten" musste, statt dass mal ein Handlungsstrang richtig weitergeführt wurde. Irgendwie wurde keine richtige Geschichte daraus und es entstand keine Beziehung zu den Charakteren. Schade, was hätte man aus der Geschichte von Dave, dem Menschenaffen oder Affenmenschen machen können! Oder aus der Geschichte der Familie Burnet!
Wäre Crichton doch mehr auf die Menschen und ihre Gefühle eingegangen, wie es doch bei "Juressic Park" gut geklappt hat, was hätte das für ein Buch werden können!
So ist es leider ein Flickenteppich von Ideen geblieben.
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am 31. Oktober 2009
Ein interessantres Thema, auch sehr gut gelesen, aber die vielen Handlungsstränge sind schwer durchschaubar, so dass beim gelegentlichen Hören der Faden verloren geht. Die genetische Forschung wird genremäßig dämonisiert, sprechende Menschenaffen und mathematisch versierte Graupapageien, menschliche Chimären sorgen für Gruseleffekte, die verknüpft sind mit üblichen Thrillerelementen, wie Sexgeschichten und politische Verwicklungen. Glücklicherweise haben die Gene auf unser Verhalten nicht so einen Einfluss, wie das Buch suggeriert. Da genügt schon, dass man zufällig an einem Spray schnuppert und man ist von seiner Suchterkrankung genesen. Dass in den USA moralische Fragen aber nun oft und vermehrt biologistisch behandelt werden, so dass Helden und Bösewichter sich hauptsächlich genetisch unterscheiden, will ich gerne glauben. CRICHTON thematisiert die Patentierung von Genmaterial kritisch, was ihm hoch anzurechnen ist. Weniger Handlung wäre in diesem Falle aber mehr gewesen.
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am 26. Oktober 2009
Michael Crichton war ein begnadeter Autor, der komplexe Sachverhalte unterhaltsam und spannend verpacken konnte. Seine großen Thriller "Enthüllung", "Prey (Beute)" oder "Andromeda" sind jedem uneingeschränkt ans Herz gelegt.
Leider liegt der Fall bei "Next" anders. Obwohl der Stoff des Romans umfangreich recherchiert ist und ein weites Spektrum des brisanten Themas "Gene" eröffnet wird, fehlt dem Buch der Kernteil eines jeden guten Romans: Der rote Faden.
Crichtons beste Romane zeichnen sich durch wenige Handlungsorte und ihren filmartigen Charakter aus. "Next" verheddert sich in viel zu vielen einzelnen Handlungssträngen. Unzählige Namen tauchen auf und die Hoffnung zu erfahren, wie all diese Figuren zusammen hängen, wird enttäuscht. Die Anordnung ist eher fragmentartig. Vielleicht ist das Thema zu komplex, zu umstritten, um es in einen Thriller nach Crichton-Manier einzubetten.
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am 9. September 2008
Eigentlich wollte ich ja gar keine Michael Crichton-Bücher mehr lesen. Immer das gleiche Schema, immer die gleichen Motive (der Böse stirbt an seiner "eigenen Medizin"), und zwischendurch halbwissenschaftliche Ergüsse und leidlich versteckter Hurra-Patriotismus. Aber im Urlaub gab es im Buchladen so eine geringe Auswahl, und da dachte ich, nun gut, einen hat er noch, der Michael Crichton.

Das hätte ich mal lieber lassen sollen. Zwar muss man positiv anmerken, dass das Buch eben nicht dem Michael C-Baukasten entstammt. Kein strahlendes Heldenpaar, kein durchgedrehter Über-Bösewicht, keine fiese Bedrohung der Menschheit durch wissenschaftliche Hybris (naja, fast keine). Aber nach Ende des Buches wünscht man sich fast, es wäre doch wieder so gewesen. Denn was der Autor statt dessen abliefert, ist eine lose, ungeordnete, chaotische Folge von gut 90 (!) Kapiteln, die allesamt ca. 3-4 Seiten lang sind und jeden roten Faden vermissen lassen. Kaum wird ein Handlungsstrang aufgenommen, kommt schon der nächste, einige Figuren tauchen nur einmal auf und dann nie wieder, die meisten Handlungsstränge werden überhaupt nicht zu Ende geführt. In Kapitel 61 werden noch neue Figuren eingeführt, die aber nichts zur Sache tun, und irgendeinen Rahmen hat das Ganze auch nicht. Zwischendurch werden unmotiviert Wissenschaftler eingeführt, die "Vorträge" halten, um zu belegen, wie viele Aufsätze der Meister gelesen und dann vielleicht doch nicht so richtig verstanden hat. Die Story bringt sowas nicht voran.

Und seine peinlichste Angewohnheit konnte M. Crichton wieder mal nicht lassen: der Böse (oder einer davon) stirbt am Schluss. Hatten wir ja lange nicht (Wissenschaftler wird von Sauriern/Kannibalen/Nanopartikeln/Gorillawesen gefressen ... hier wird er halt aus Versehen erschossen). Gähn.

Fazit: selten so ein langweiliges Buch gelesen. Komplett unbefriedigend.
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