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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
89
4,1 von 5 Sternen
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am 28. September 2008
Smithy Ide ist 43 Jahre alt, trinkt und raucht viel, wiegt fast 130kg und montiert in einer G.I.Joe-Fabrik Arme und Beine an die Plastik-Actionfigur - also der totale Antiheld. Als seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen, findet er in ihrem Nachlass einen Brief, daß seine vor Jahrzehnten verschwundene Schwester Bethany tot in Kalifornien gefunden wurde. Smithy kramt sein altes Rennrad aus Jugendtagen aus der Garage und fährt von Rhode Island los, um den Leichnam seiner Schwester in Los Angeles abzuholen. Auf diesem Weg quer durch die USA verliert Smithy nicht nur Gewicht, sondern trifft auf die verschiedensten Leute mit ihren Lebensgeschichten. In Rückblicken wird dem Leser darüber hinaus erzählt, wie die Familie unter Bethanys Schizophrenie gelitten hat und wie es zu ihrem Verschwinden kam... Das Buch ist wie ein Roadmovie auf dem Rad - gefüllt mit unerwarteten Ereignissen, sehr schön beschriebenen Schauplätzen und einer gut dosierten Prise an Emotionen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Februar 2006
Mit viel Vergnügen habe ich in wenigen Tagen diesen tollen Roman gelesen. Er ist zugleich tragisch und komisch mit einem interessanten und symphatischen Protagonisten. Dieser Roman ist laut Verlag etwas für Leser von Nicholas Sparks. Meiner Meinung nach ist dies eine Beleidigung, da "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" um Längen besser und in keinster Weise kitschig ist. Spannend war für mich vor allem die Verwandlung des fetten, alkoholkranken, nikotinsüchtigen und einsamen Smithy in einen lebensbejahenden Mann im besten Alter, der auf der Reise mit seinem Fahrrad mehr erlebt und mehr Menschen kennen lernt, als in all den Jahren zuvor.
Angeblich wird dieses Buch verfilmt, hoffentlich geht dabei nichts von dem schönen zauber verloren.
Eine absolute Empfehlung!
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am 16. Dezember 2011
Zum Inhalt ist bereits genug durch meine Vorrezensenten gesagt.

Zum Leseeindruck:
Es gibt, so scheint es leider machmal, nur noch wenige Menschen (Autoren?), die einfach gute Erzähler sind; die locker, leicht - auch an mancher Stelle, die einen Kloß im Hals hinterläßt - und irgendwo zwischen lakonisch und urkomisch die Dinge beschreiben, wie sie sind. Ohne falsches Pathos, ohne krampfhaft komisch sein zu wollen, ohne strenge Linienführung. Wunderbar, daß Ron McLarty zu diesen begnadeten Geschichtenerzählern gehört.

Das Buch war ein Spontankauf - eigentlich nur erworben, weil ein Rad auf dem Umschlag zu sehen war (auch wenn das englische Sprichwort ja davor warnt, ein Buch nach seinem Umschlagbild zu beurteilen) und alle Radliteratur von mir erstmal als "Vorteil: lesbar" bewertet wird.

Daß sich hier ein Juwel findet, ein "Road Trip" der ganz eigenen und eigenwilligen, der durch und durch sympathischen Art, war nicht erwartet - und hat umso mehr beglückt.
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am 22. Januar 2012
... diesen Smithy Ide. Smithy ist 43 und fährt noch immer mit Pop und Mom in den Urlaub. Auf dem Weg zurück nach Hause verunglücken seine Eltern tödlich, dann erreicht Smithy auch noch die Nachricht, dass seine Schwester Bethany in L.A. gestorben ist. Smithy, der zu diesem Zeitpunkt ein enormes Übergewicht mit sich herumschleppt und vom Leben nicht mehr viel erwartet, beschließt daraufhin, mit seinem alten Jugendfahrrad von Rhode Island nach L.A. zu radeln, um zu seiner Schwester zu gelangen. Seine Reise dorthin wird eine Reise zu ihm selbst und wir erfahren, warum Smithy wurde, wie er ist. Smithy ist ein todguter, naiver aber nicht dummer Mann, der stehts an das Gute im Menschen glaubt und selbst dann noch freundlich bleibt, als er verprügelt und angeschossen wird. Mir gefällt der warmherzige Charakter des Protagonisten sehr gut und je weiter Smithy auf seiner Reise kommt, desto spannender fand ich das Buch.

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und es erhält in meinem Bücherregal einen Platz neben den besten Büchern der verg. Jahre!
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am 17. August 2012
"Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" ist für mich eines dieser raren Werke, welche nach dem Fertiglesen noch einige Zeit lang nachwirken.

Der Charakter von Smithy Ide wird im Verlauf der Geschichte mit all seinen Schwächen, Ängsten und Süchten dargestellt und erweckt beim Leser trotz Allem tiefe Sympathie. Smithy Ide ist knapp über vierzig, fettleibig, alkoholabhängig und beruflich sowie gesellschaftlich ein Niemand, als ihn in betrunkenem Zustand die Nachricht vom tragischen Unfalltod seiner Eltern erreicht.
Als wenig später auch seine abgängige und psychisch schwer kranke Schwester Bethany verstirbt, setzt er sich auf sein altes Fahrrad, um Bethany ein letztes Mal zu sehen und beginnt kurzentschlossen eine Reise, die für ihn letztendlich einer Katharsis gleichkommt.
"Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" ist eine Geschichte von der Liebe sowie von zerstörten Hoffnungen. Es ist die Geschichte der Liebe von Smithy Ide zu seiner Schwester Bethany, die an Schizophrenie leidet und an deren Erkrankung ihre Familie zusehends zerbricht.
Es ist auch die Geschichte über die Liebe von Smithy Ide zu Norma, der im Rollstuhl gefesselten "Sandkastenbekanntschaft", die ihn trotz seiner Feigheit stets geliebt hat und ihn durch die Höhen und Tiefen seiner Reise begleitet.

Die Personen, die Smithy auf seiner Reise trifft, sind derart unterschiedlich, wie die Gegenden, die er durchfährt. Er gelangt in Situationen, in denen er für Fremde einerseits zum Lebensretter oder aber auch zum Sterbebegleiter wird.
All diese Ereignisse durchläuft Smithy mit einer gewissen Naivität- um nicht zu sagen Tollpatschigkeit. Er liebt die Natur und die Menschen, dies macht ihn und dieses Werk zutiefst sympathisch.

Die volle Punktzahl gebührt diesem Werk auch für das tieftraurige, aber trotzdem hoffnungsvolle Ende. Ein Buch, welches unbedingt zu empfehlen ist!
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am 9. Februar 2009
Die letzten 200 bis 300 Seiten konnte ich das Buch kaum noch weglegen, was
für das Buch spricht, aber wir hatten keinen guten Start.
Als ich mit dem Buch anfing, hatte ich das Gefühl, hier werden drei wichtige
Kinofilme vom Anfang der 90er frech zu einem Buch verwurstet.
Die Hauptfigur Smithy erinnerte mich an Forrst aus dem Film Forrest Gump von 1994,
beide sind einfach gestrickte Einzelgänger, die irgendwann zu einer beschwerlichen
(Selbstfindungs-)Reise durch die USA aufbrechen.
Das Motiv mit der jüngeren psychisch gestörten Schwester, die sein Leben
verkompliziert, erinnerte mich sofort an den Film Gilbert Grape von 1993.
Wenn Smithy eines gut kann, dann Angeln. Obwohl das für die spätere Reise
kaum von Bedeutung ist, erfahren wir viel über das Angeln und in dem Zuge
auch über das Fliegenfischen, womit wir beim dritten Film wären, der Ode
an das Fliegenfischen von 1992: "In der Mitte entspringt ein Fluss".
Es gibt da noch eine wichtige Parallele zu einem der Filme, die aber zu viel
von der Geschichte verraten würde.
Hätte ich die 3 Filme nicht schon (aus dem Kino) gekannt,
wäre ich vielleicht nicht so stark über die Parallelen gestolpert und
hätte dem Buch noch einen Punkt mehr gegeben.
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am 4. Januar 2012
Habe dieses Buch in der Kindle-Version gelesen.
Ich hatte beim Stöbern die Leseprobe geladen und war begeistert: musste sofort zuschlagen und hab das Buch förmlich verschlungen.
Natürlich ist es keine Weltliteratur, aber es ist ein anrührender, kluger, witziger, herzerwärmender und optimistisch stimmender Roman mit einem Antihelden, den man einfach lieben muss.
In diesem wunderbaren Buch findet man erstaunlich viele Wahrheiten; kleine Sätze, die man sich am liebsten eingerahmt aufhängen möchte.
Ein Buch über einen "Durchschnittsmenschen" wie wir alle, der es schafft, sich zu ändern und sich und die Liebe zu finden.
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am 4. August 2012
Der Held Smithey Ide ist Anfang vierzig, trinkt und isst zuviel. Er ist mit seinem Job als Aushilfsverkäufer unzufrieden und gestaltet sein Leben, indem er trinken geht oder auf dem Sofa sitzt.
Dann sterben seine Eltern und auch seine verschwundene Schwester stirbt.
Noch im Rausch nach der Beerdigung seiner Eltern setzt er sich auf sein altes Fahrrad und fährt los, auf dem Weg zu seiner Schwester. Er ist an der Ostküste, sie ist in L.A. gestorben.

Das Buch wechselt in kurzen Abschnitten zwischen seiner heutigen Reise auf dem Fahrrad und Rückblenden in seine Kinder-, Jugend- und junge Erwachsenenzeit.
Über seine schöne Schwester, die Stimmen hört und in Posen festfriert und ausreisst, das Sorgen und Suchen nach ihr, über die Psychotherapeutin, die er anhimmelt, über seine jüngere Nachbarfreundin, die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und die er dann nicht mehr besucht, über seine Kriegserlebnisse in Vietnam und darüber wie er immer fetter wird.
Auf seiner Reise begegnet er einem Todkranken, der ihn anfährt, wird angeschossen, rettet einem Jungen im Schneesturm das Leben, sieht seine Schwester in Visionen, nimmt zu seiner Nachbarfreundin wieder Kontakt auf und kommt schließlich erschlankt in L.A. an.
Da Brownies zu teuer waren, isst er nur noch Bananen, wird immer sportlicher und schlanker, gefällt sogar einer Zwanzigjährigen, lehnt aber ab.

Er ist kein reflektierter Held, dafür einfühlsam und weiß in den Situationen das Richtige zu tun, manchmal auch nur zu schweigen und zuzuhören.

Ein lesenswertes Buch, das zeigt das ein kleiner Anstoß genügt, das bisherige Leben hinter sich zu lassen und neu anzufangen, sich dahin tragen zu lassen, aus der Routine herauszukommen.
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am 9. Dezember 2015
Das Buch hat mich positiv überrascht. Es ist ein Potpourri aus anspruchsvoller Erzählliteratur und herrlich widersprüchlich und gleichzeitig naiver Erzählsprache. Genau so wie Smithy Ide und seine besondere Geschichte. So belanglos Szenen und Gedanken auch wirken, so einzigartig vollzieht sch das persönliche Schicksal von Smithy Ide alias "Hook" durch diesen Roman.
Innerhalb von zwei Erzählebenen erfährt der Leser, wie einzigartig das Leben sich darstellt. Und wie gleichmütig man doch mit dieser umgeht.

Kein Buch wie ein typscher Page-turner, aber eins, dass nicht loslässt. Bis zum Ende. Vorausgesetzt man gibt nicht beim ersten Viertel auf. Man muss es durchlesen.

Für mich eine echte Entdeckung.
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am 29. Mai 2012
Das schlechteste an diesem Buch ist die unmögliche Übersetzung des Titels (im Original: The Memory of Running). Die hätte mich beinahe vom Kauf abgeschreckt. Die Geschichte selbst ist schön geschrieben und spannend zu lesen. Auf eine nochmalige Inhaltsangabe kann man als Rezensent Nr. 19 wohl verzichten. Es ist eine Reise durch die USA und die Mentalität der amerikanischen Mittelschicht, mit für mich etwas zuviel Baseball-Geschichten. Und was der Titel verdirbt, macht das schöne Cover wieder wett!
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