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am 26. März 2016
Worum es geht, und wie es abgehandelt wird, wurde ja bereits hinlänglich beschrieben. Alleine, dass ich über das Buch schreibe, zeigt, dass es mich nicht "kalt"(hahaha) gelassen hat. Insgesamt eine tolle Idee und auch sehr umfassend und global ausgeführt, mit bestimmt sehr intensiven Recherchen. Für mich gibt es aber einige negative Punkte, die mich an dem Buch irrsinnig gestört haben. Da wäre die schlechte Übersetzung mit Ausdrucks- haarsträubenden Rechtschreib- und Grammatik-Fehlern, dann der dämliche, belehrende US-Ami-Duktus, dann die stereotypen Bilder anderer Länder und Kulturen. Insgesamt ist der literarische Stil unter aller Sau und echtes Pulp Fiction. Trotzdem lässt das Buch einem nicht los und ich habe es in drei Tagen auslesen müssen. Auch wird man sehr intensiv in das Thema hineingezogen und gerät in eigene Phantasiekonstruktionen, was den eigentlichen "Drive" des Buches ausmacht. Es lebt nicht von raffinierten psycho-horror-Szenen, sondern es baut ein gigantisches Kopfkino der eigenen Geschichten auf: Wie würde ich mit den meinen wohl überleben, wie komme ich an welchen sicheren (?) Ort, etc...
Ich habe mir daraufhin auch den Survival guide von Brooks gekauft, der ist aber noch schlechter geschrieben und da kippt der trash , weil schlechte Form plus schlechter Inhalt mit weniger Witz ist einfach fad und macht eigentlich keinen Spaß mehr, finde ich.
Operation Zombie ist jedoch ein gutes, fesselndes Buch für den Zombiefan dem nicht vor schlechtem Stil graust, wobei Zombiefan und schlechter Stil ja quasi eine harmonische Verbindung bilden.
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am 11. November 2016
Besagtes Buch besteht aus einer langen Reihe von (fiktiven) Zeugenaussagen aus der ganzen Welt. Hier erfährt man wie die verschiedensten Orte und Personen der Welt auf die Invasion der Zombies reagierten, ihnen zum ersten Mal begegneten usw. Chronologisch geordnet ergeben die ganzen Erlebnisse sogar eine Geschichte: vom Patienten 0 über die schleichende Bedrohung zur Invasion, der Überlebenskamof und schließlich der Gegnschlag.
Das hier ist kein Horror-Roman sondern eher ein Sachbuch, er könnte aber welche Inspirieren da er die verschiedensten Szenarien bietet. Manche der Zeugen berichten wie sie in alten Burgen verbarrikadiert überlebten, andere den Totalen Krieg in China oder Russland gegen die lebenden Toten, es kommen Berühmtheiten wie die Queen vor und man geht auf die Nutzlosigkeit von Hightech-Waffen gegen Horden von Menschenfressern ein. kein Land und keine Kultur wird ausgelassen, jedes Kapitel gibt eine neue Idee. Einige Personen trifft man auch wieder, sie erzählen ihre Erlebnisse von der ersten Begegnung bis zum Sieg.
Fazit: Für Fans der Zombie-Apokalypse ein Muss und geeignet für Interessenten wie jedes Land für sich auf eine weltweite Bedrohung reagiert, es ist aber kein Horror-Roman.
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am 7. Oktober 2013
Der Roman wird von David Nathan (u.a. Synchro-Stimme von Johnny Depp & Christian Bale) und seinem Vater Michael Pan (u.a. Synchro-Stimme von Brent Spiner alias Lt. Cmdr. Data) gelesen. Während Pan den Interviewer gibt spricht Nathan die jeweiligen Berichterstatter. Und man merkt Nathan den Spaß daran auch an, wenn er die Figuren unterschiedlich vertont. Der Roman selber besteht aus mehreren Berichten, die den Krieg gegen die Zombies schildern, was u.a. den Outbreak, die Bekämpfung und auch den "Sieg" beinhaltet. Aber auch vieles mehr kommt zur Sprache. Das alles ist so unglaublich gut geschrieben bzw. gelesen, dass es auch dem Hörer Spaß macht. Und darum fasse ich es einfach mal so auf, dass die Verfilmung mit der Vorlage kaum noch was zu tun hat. Vielmehr glaube ich ja, dass man einfach 'nen großen, vermarktbaren Namen genommen hat, um inhaltlich sein eigenes Süppchen zu kochen - ähnlich wie bei den "Resident Evil"-Filmen. Dennoch bin ich auf die Verfilmung gespannt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. September 2013
Worum es geht:
Der renommierte Zombieexperte Max Brooks hat in jahrelanger Arbeit die erste Dokumentation zum Thema Zombies erstellt.
Er befragt Überlebende, die von ihren Erfahrungen, von ihrer Schuld und ihrem Ruhm berichten. Soldaten und Zivilisten, Politiker, Machthaber und Ärzte berichten vom Ausbruch, die Zeit davor und danach.
Brooks umfassende Forschung navigierten ihn rund um den Globus, überall sprach er mit Überlebenden und präsentiert ihre Erlebnisse ungekürzt als packenden und authentischen Kriegsberichte.

Nun, wie oben erwähnt gestaltet sich das Buch als eine Art Interviw Dokumentation. Max Brooks erfindet sich quasi selbst als Kriegsreporter, der nach dem "Ersten Zombiekrieg" Überlebende auf der ganzen Welt befragt. Verschiedene Länder kommen zu Wort und der Autor versucht, die Eigenheiten der einzelnen Nationalitäten und Kulturen mit einzubringen, was ihm allerdings zeitweilig nur mäßig gelingt... (Der schwertschwingende Chinese, der pragmatische Deutsche...).

Das Buch ist recht kurzweilig geschrieben und wirkliche Langeweile kam eigentlich nie auf. Leider hat der Autor, meiner Meinung nach, einen ganz eklatanten Fehler begangen: Er unterteilt das Buch in Zeiten und nicht nach den Personen.
Es kam extrem häufig vor, dass eine Person zum wiederholten Male zu Wort kam und mir es nicht einmal aufgefallen ist, oder nur sehr spät. Gutes Beispiel hierfür ist der Soldat, der in der ersten und der letzten Schlacht dabei war. Zwischendurch hab ich dann mal gedacht: "Das hast du doch schon einmal gehört?" und dann habe ich zurück geblättert und dachte: "Ach, das war ja der und der!".
Brooks beginnt mit dem Ausbruch, dem Krieg und endet mit der Zeit danach. Dabei beschönigt er nichts, er nimmt Abstand von furchtlosen, metzelnden Horden, die sich durch die Zombies köpfen, sondern versucht vielmehr, auch Otto N. zu Wort kommen zu lassen, wie ein junges Mädchen, das in den Ausläufern des Krieges irgendwann Menschenfleisch isst, oder die simple Frage, wieso manche A..löcher überleben und andere sterben...

Alles in Allem ist das Buch wirklich kurzweilig geschrieben und nicht schlecht geschrieben. Und natürlich ist die "Dokumentation" mal was ganz anderes. Wieso es aber direkt verfilmt werden muss, verstehe ich jetzt nicht so ganz, aber was weiß ich schon?! :-)

Fazit: Ein gutes und unterhaltsames Zombiebuch, auch wenn hier das Rad nicht wirklich neu erfunden wurde und alles irgendwie schonmal da gewesen ist.
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am 16. September 2013
Im Buch "Operation Zombie" - den dämlichen Untertitel verkneife ich mir mal - werden zahlreiche Interviews aneinandergefügt, in denen die beinahe Zombie-Apokalypse rekapituliert wird.

Eigentlich eine geniale Idee: Man liefert dem Leser Fragmenete einer großen Geschichte, die er selbst zusammensetzen muss. Aufgemacht als Reportage und damit es seriöser wirkt, noch ein paar Fußnoten eingestreut.

Leider hat dieser Roman für mich nicht wirklich überzeugt. Es war zwar unterhaltsam, die unterschiedlichen Einzelschicksale als Interview zu lesen, aber die einzelnen Charaktere blieben trotzdem farblos. Alle hatten den gleichen "Sprachstil", so dass man als Leser den Eindruck hatte, es würde immer nur ein und dieselbe Person reden. Ich musste tatsächlich nach längeren Pausen immer wieder zum Anfang des jeweiligen Interviews zurück blättern, weil ich anhand des Gesagten nicht in der Lage war, die sprechende Person zu identifizieren - oder mich auch nur annähernd selbst mit ihr zu identifizieren. Dadurch wirkt der Roman irgendwie steril und reißt nicht mit. Zu keiner Zeit habe ich mich mit den Schicksalen der Menschen verbunden gefühlt. Schade.

Von den Fußnoten war ich zudem zunehmend genervt. Sie boten keinerlei Bereicherung für die Geschichte (wie z. B. in den Scheibenwelt-Romanen)und wirkten tatsächlich absolut aufgesetzt ("Das ist ne Reportage, das muss authentisch wirken, ich brauche Fußnoten!!!"). Statt dem Werk mehr Tiefe zu geben, behindern sie den Lesefluss.

Durch den Rückblick-Charakter bleibt dann leider auch die Spannung etwas auf der Strecke. Da reist ein Reporter quer durch die Welt und führt Interviews, die Apokalypse wurde also offensichtlich abgewendet. Und die Einzelgeschichten bieten leider auch nicht genug Tiefe oder Varianz, dass man neugierig drauf wird, deren Geschichte zu erfahren. Die Charakterauswahl ist zudem sehr militärlastig. In ihren Aussagen -wie auch in ihrem Sprachstil- sind die Personen auch kaum unterscheidbar.

Das klingt jetzt nach einem furchtbaren Verriss, aber so schlecht war das Buch dann doch nicht. Ich wurde ganz nett unterhalten. Nur von dem in eingen Rezensionen versprochenen "Meilenstein in der Zombieliteratur" ist das Buch meiner Meinung nach weit entfernt.
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am 19. Juli 2013
Das Zombiegenre neu erfunden - das und nichts anderes hat Max Brooks mit diesem Werk.
Bücher in diesem Genre gibt es wie Sand am Meer. Leider die wenigsten davon sind eine Erwähnung wert, die meisten verlieren sich recht schnell in der Mittelmäßigkeit.
Ganz anders "Operation Zombie" von Max Brooks. Hier wurden die 08/15 Pfade der Zombie-Literatur verlassen und so ein Buch geschaffen, das seinesgleichen sucht. Kein wirklicher Roman - und wer ausschließlich einen solchen sucht, wird auch nicht glücklich werden - vielmehr die liebevoll detaillierte Aufarbeitung des "World War Zombie", nämlich des Kampfes der Menschen gegen die Untoten.
Dabei wird - ganz unüblich - das Ergebnis vorab aufgegriffen. Die Menschheit hat überlebt, einen "Helden", auf den sich das Buch fixiert, gibt es nicht. Stattdessen haben wir den Autor eines Buches (Buch im Buch, geniale Idee!), der die Geschichte vieler einzelner Personen, rund um den Globus, zu Papier bringt. Man landet also in jedem Interview in einem anderen Land, erlebt die unterschiedlichsten Episoden dieses Krieges aus vielen Perspektiven. Langweilig wird das nicht, da sich jede Geschichte grundlegend von anderen unterscheidet und die Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten.
Das alles bewegt sich in einem Rahmen, den man getrost als "realitätsnah" bezeichenen kann.

Das Buch liest sich flüssig, ist ansprechend geschrieben und sehr kurzweilig. Das führt dazu, dass geneigte Leser schon nach wenigen Tagen mit der Lektüre fertig sein dürften.

Ein sehr gutes Buch, das sich deutlich vom Rest des inzwischen überlaufenen und qualitativ nicht immer hochwertigen Marktes abhebt.
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am 23. Mai 2014
Jeder der Reportagen im Stile der BBC mag, Was wäre wenn, wird dieses Buch lieben. Es ist nicht wirklich ein Horror, kein Splatter, kein Gemetzel, keine Schema F Protagonisten ohne Verstand in Dauerpanik. Es werden Augenzeugen gehört die vom Anfang der Seuche, bis zum Gewinn des Krieges ein derart realistisches Bild der Geschehnisse und der Auswirkungen, auf Menschen, Natur, Wirtschaft, Politik und Militär zeichnen, dass es eine morbide Faszination ausübt. Man bekommt eine Gänsehaut, denn genau so ist es vorstellbar. Der Autor eliminiert nämlich alle Dinge, die für gewöhnlich ein Zombie-Film unrealistisch machen.

Das Buch erinnert mich an ein Erlebnis. Ich kannte den Film "Crimson Tide" nicht, wechselte den Kanal und landete bei einer englischen Nachrichtensendung die von Bord des Flugzeugträgers "Forge" über den Ausbrauch eines Bürgerkrieges in Russland berichtet. Einige Sekunden lang war ich gleichermaßen geschockt und fasziniert.

Mein Fazit: intelligent, hervorragend recherchiert, beeindruckend realistisch, schonungslos ehrlich bezüglich der menschlichen Natur. Einfach nur Klasse und was Hollywood daraus gemacht hat einfach nur uneinverständlich und eine Schande.
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am 14. Mai 2014
Ich bin mir sicher, das dieser Roman schon bald in einer Reihe mit den Klassikern Dracula und Frankenstein stehen wird. Auf geniale Weise erzählt Max Brooks die Geschichte über eine weltweite Zombie-Pandemie. Ein fiktiver UN-Beamter bereist 10 Jahre nach dem Zombie-Weltkrieg alle Erdteile und befragt verschiedene Menschen über ihre Erlebnisse während der Krise. Es sind erschütternde Geschichten, die er zu hören bekommt.
Die Idee, eine Horrorstory in Form von Zeugenaussagen und Erlebnisberichte zu erzählen, ist genial. Der ganze Roman ist voll mit Sozial-und Gesellschaftskritik und zeigt die Machtlosigkeit der Menschen bei einer weltweiten Katastrophe. Der Roman ist tausendmal besser als der Film.
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am 5. August 2013
Ich hab von diesem neuen Kinofilm mit Brad Pitt gelesen. World War Z, basierend auf dem Buch von Max Brooks. Daher habe ich mir erstmal das Buch gekauft um mich hineinzulesen und dann den Film zu sehen.

Was ganz klar auffällt: Bis auf die Rahmenhandlung (Zombies erobern die Welt und der Kampf gegen die Zombies) hat das Buch offensichtlich nicht so viel mit dem Film zu tun wie erwartet.

Ein Reporter reist um die Welt und interviewed überlebende von dem Krieg gegen die Zombies und hört sich deren Geschichten an. Auch wenn es schwer ist in einem Zombieszenario von Realismus zu sprechen, versucht der Autor die dargestellten Geschichten so realistisch wie möglich rüber zu bringen. Das gelingt ihm auch sehr gut, leider fehlt mir der Schwung in diesem Buch. Man wird nicht mitgerissen, kann sich mit niemandem identifizieren und liest eigentlich nur einen Bericht nach dem anderen. Die haben alle grob etwas miteinander zu tun (Kampf gegen Zombies), das wars dann aber auch schon.

Für große Zombiefans sicherlich ein tolles Buch, mir fehlte jedoch der Schwung der das mitreißende Lesefieber entfacht.
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am 13. August 2013
World War Z war für mich als Hörbuch-Hörer anfangs sehr ungewöhnlich, da das Buch von zwei Sprechern vorgelesen wird und ich schon fast gedacht habe, das es sich gar nicht um ein Hörbuch handelt, sondern um ein Hörspiel. Weiterhin war der Stil völlig anders, da es sich um einzelne Interviews handelt, die von den beiden Sprechern vorgetragen werden. Ein Sprecher immer als Interviewer und der andere Sprecher als derjenige, der interviewt wird.

Aber meine Meinung hat sich schnell geändert. Man gewöhnt sich sehr schnell an diese Form der Erzählung und wird regelrecht mit in das erzählte hineingezogen. Es wirkt sehr realistisch, was aber vor allem auch an den beiden Sprechern Michael Pan (z.B. Stimme von Brent Spiner / Lt. Cmdr. Data aus Star Trek TNG) und David Nathan (z.B. Stimme von Christian Bale) liegt. Sie verleihen der Erzählung aus meiner Sicht viel Realismus, da sie mit ihren Stimmen jeder Person einen eigenen Stil und somit auch Charakter verleihen. Die Erzählung in Form von Interviews, die im Nachgang das Geschehene darstellen, sorgt zudem dazu, das man meint, es wäre alles tatsächlich passiert und gibt einem ein teilweise beklemmendes Gefühl.

Wer sich in einer Zombie-Umgebung wohl fühlt, oder mal hören möchte, wie der Kampf zwischen Zombies und der Menschheit verlaufen ist und welche Auswirkungen es in den verschiedensten Teilen der Welt gegeben hat, der sollte sich das Buch anhören. Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert und ich werde es mir sicher ein paar mal öfters anhören.
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