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am 2. Mai 2004
In diesem Buch bekommt es Scarpetta mit mehreren Pärchenmorden zu tun. Der Fall schlägt immer höhere Wellen, als die Tochter einer berühmten Drogenbeauftragten verschwindet. In dem Fall scheint das FBI seine eigenden Ziele zu verfolgen. So bleiben Marino und Scarpetta über vieles im Unklaren und stellen ihre eigenden Ermittlungen an.
Die Beziehung zwischen den Figuren Scarpetta und Marino wird weiter vertieft. Was mir sehr gut gefallen hat. Auch was die Spannung angeht wird man sehr gut bedient. Der Autorin gelingt es diesmal sehr gut die Spannung aufrecht zu erhalten.
Ebenfalls zu nennen, ist das Ende dieses Buches. Dies ist das vierte Buch, dass ich aus der Scarpetta Reihe gelesen habe. Das Ende war vom Aufbau her immer sehr ähnlich. In diesem Buch hat sich die Autorin aber mal für etwas anderes entschieden, was ich sehr gut finde.
Insgesamt gesehen ist auch dieses Buch über die gesamte Strecke sehr gut zu lesen. Für meine Begriffe wieder gute Unterhaltung.
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am 2. Januar 2005
das Buch ist bereits bei Knaur mit dem Titel "Herzbube"(1997!) veröffentlicht worden und bei weitem nicht neu, obwohl es einem so scheinen mag, wenn man liest, dass die Taschenbuchausgabe von "Das fünfte Paar" im Dez. 2004 erschienen ist. Ich habe mich maßlos geärgert, als ich nach den ersten Seiten gemerkt habe, dass mir das Buch bekannt vorkommt. Bei knapp Seite 100 war dann klar, dass ich das Buch bereits besitze.
Ich liebe Patricia Cornwell, aber das ist einfach unverschämt!!!
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am 10. April 2014
'''o0o WORUM GEHT ES IM BUCH? o0o'''
Für Dr. Kay Scarpetta soll es ein ruhiges, entspanntes Wochenende werden. Doch es kommt anders als geplant. Sie wird zu einem verlassenen Auto gerufen, welches augenscheinlich einem jungen Paar gehört. Wie es scheint hat der Serienmörder, der bereits vier solcher Paare ermordet hat sein nächstes Opferpaar gefunden. Immer wieder verschwinden nämlich junge Liebespaare und zurück bleibt nur ein leeres Auto. Ihre Leichen werden erst Wochen oder Monate später gefunden. Kompliziert wird diese Fund allerdings durch die Tatsache, dass der weibliche Part, Deborah, die Tochter der Anti-Drogen-Leiterin und Staatsanwältin Pat Harvey ist. Und damit nicht genug, denn irgendwer versucht diesen Fall zu manipulieren. Während die anderen Leichen zu verwest waren für Indizien oder gar die Todesursache, wurde diesmal sogar die Leiche bewegt, Hinweise entfernt oder gefälscht. Zudem verschweigt das FBI viele Dinge und schweigt wo es kann. Es scheint, dass ein Mitarbeiter in die Fälle verwickelt ist, aber noch kann Kay nicht genau sagen, in wie weit. Um Pat jedoch nicht zu enttäuschen und der trauernden Mutter zu helfen, ermittelt sie auf eigene Faust, und entdeckt dabei eine Spur, die zu einem Mann führt, der sie anspricht und nach dem Weg fragt, obwohl er eigentlich in der Gegend tagtäglich ist, weiß sie, dass da mehr hinter steckt. Als die Beweise immer deutlicher werden, weiht sie Pat in ihren Verdacht ein und löst somit einen blutigen und gefährlichen Showdown aus.

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
„Das fünfte Paar“ ist ein weiterer Roman aus der Feder von Patricia Cornwell und zählt zu den früheren Werken. Das Werk ist schon früher unter einem anderen Titel „Herzbube“ erschienen und viele Fans fühlten sich auf gut Deutsch verarscht, weil nicht ersichtlich ist, dass es sich um ein und das selbe Buch handelt.

Ich hatte jedenfalls die Hoffnung, dass ein Werk, welches zufälligerweise wirklich ein interessantes Thema beinhaltet, mich dann doch noch von der Autorin überzeugen kann. Zumal ich es eben noch nicht kannte und „Herzbube“ eigentlich gute Kritiken bekommen hat. Es beginnt auch sehr vielversprechend.

ZITAT
»Gott sei Dank! Mann, wie ich diese Anrufbeantworter hasse! Ich habe schlechte Neuigkeiten: Man hat wieder mal ein verlassenes Auto gefunden. In New Kent County – auf einem Rastplatz an der Sixty-Four. In westlicher Fahrtrichtung.«
»Heißt das, dass wieder ein Pärchen verschwunden ist?« Ade, Faulheit.
»Fred Cheney, weiß, neunzehn. Deborah Harvey, weiß, neunzehn. Zum letzten Mal gesehen gestern Abend gegen acht, als sie vom Haus der Harveys in Richmond nach Spindrift aufbrachen.«

Das Zitat zeigt deutlich, dass es rasant losgeht und die Autorin wieder auf altbekannte Figuren setzt. Als Leserin von späteren Werken, wusste ich sofort, wie sich die Figuren entwickeln und das gefällt mir ausgesprochen gut. Generell setzt die Autorin auf ein Thema, dass mich zur Zeit sehr berührt, denn als werdende Mutter, fühlt man bei solchen Fällen alles viel intensiver. Von Anfang an versucht man herauszulesen, wer alles verändert hat, und wer die Morde begangen hat. Somit erfüllt das Buch eigentlich alle Voraussetzungen für einen guten Roman.

Doch leider sind Voraussetzungen nicht alles. Spätestens wenn deutlich wird, wie sich alle Abteilungen behindern, dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo das Buch nur noch langatmig vor sich hin plätschert. Vermutungen über Vermutungen, die dann durch Zufälle mal belegt oder widerlegt werden. Ohne diese Zufälle wäre es wie im echten Leben, die Ermittler würden auf der Stelle treten.

Dadurch, dass ich mit späteren Werken angefangen habe, weil diese eben für eine Lese-Challenge Aufgabe waren, wusste ich viele Entwicklungen und die Protagonisten waren mir vertrauter als hätte ich es in der richtigen Reihenfolge gelesen, aber irgendwie gefielen sie mir trotzdem nicht wirklich. Sachen und Entwicklungen wurden runder, aber mehr eben auch nicht. Man merkt sogar im Vergleich zu späteren Werken, dass die Autorin noch nicht so weit entwickelt war, wie später, und dementsprechend leider oft nicht so schön beschreibt.

Zum Schluss wird es sogar wieder typisch. Gibt es einen Roman, wo Kay nicht in Gefahr gerät? Ich habe bis jetzt noch keinen erlebt, und irgendwie kann nicht mal so eine Idee noch Spannung bei mir hervorrufen. Diesmal habe ich sogar laut aufgestöhnt, weil ich diesen Spannungsanstieg inzwischen einfach nur schwach finde.. Gibt es keine besseren Ideen, um am Ende oder im Verlauf etwas Spannung aufkommen zu lassen. Zusätzlich sind die langen Ermittlungen und Situationen, wo eben die Behörden sich Steine in den Weg legen zu massig.

Alles in allem ist es eine gute Idee, aber wenn man mit dem Autor bzw. in diesem Fall der Autorin nicht warm wird, dann nützt das einfach nichts. Ich habe mich zum Schluss nur noch gelangweilt.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Februar 2006
Dr. Kay Scarpetta ist einem Serienmörder auf der Spur, der es auf junge Liebespaare abgesehen hat. In den letzten zwei Jahren wurden vier junge Pärchen in abgelegenen Wäldern tot aufgefunden. Als ein fünftes Paar ermordet in einem Waldstück entdeckt wird und sich die Tote als Tochter einer prominenten Staatsanwältin erweist, werden Scarpettas Nachforschungen von höchster Stelle behindert...
Alles in allem ist der dritte Teil der Scarpetta Serie ganz nett zu lesen. Was jedoch meiner Meinung nach etwas langweilte, waren die Zusammenhänge zwischen FBI, CIA und sonst wem, die die ganze Sache vertuschen wollten. Bis zum Ende war mir nicht ganz klar, wieso überhaupt.
Auch bleibt dadurch die Spannung bisschen auf der Strecke. Hier wird mehr diskutiert als wirklich ermittelt.
Ebenso fehlte mir am Ende der typische Aha-Effekt, als der Mörder entlarvt wurde. Eher wurde langsam drauf hingewiesen, wer es hätte sein können.
Für ein paar verregnete Abende zu Hause durchaus ganz nett - allerdings mit den ersten beiden Teilen nicht vergleichbar.
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HALL OF FAMEam 2. April 2005
Ich befürchte, mich hat ein Scarpetta-Rausch ereilt. Dieses Buch vorgestern ausgelesen und der nächste Fall ist auch schon fast beendet! :-)
Nach dem ersten doch eher schwächeren Band überzeugt mich die Autorin mit ihrer Serie um die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta immer mehr. Der Fall ist von der ersten Seite an interessant und sehr verzwickt. Man trifft auf alte Bekannte, wie die Journalistin Abby Turnbull, die sich während des ganzen Romans seltsam benimmt und eine Schlüsselposition einnimmt. Kays Privatleben gerät in diesem Buch ein wenig in den Hintergrund. Es gibt ein paar wenige Szenen mit Mark, aber die beiden werden sich mit ihrer Beziehung nicht einig. Auch Kays Nichte Lucy spielt in diesem Roman keine Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt tatsächlich auf dem Fall, der nach jeder Seite mysteriöser wird. Hängt der neue Pärchenmord überhaupt mit den anderen zusammen oder ist er politisch motiviert? Ich wußte wirklich bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht, wie alles zusammenhängt.
Besonders gut gefallen haben mir auch wieder die Wortwechsel zwischen Marino und Kay. Man erfährt auch zum ersten Mal etwas mehr über Marinos Privatleben und ich hatte das Gefühl das Kay und Marino sich immer näher kommen. Nicht in Bezug auf eine Liebschaft, sondern was ihr Vertrauen im Job und ihre Freundschaft angeht.
Insgesamt empfinde ich Cornwells Schreibstil als überaus angenehm. Man merkt gar nicht, wie schnell die Seiten an einem vorbei fliegen und ich mag den Humor, den sie besonders Marino und auch Kay in den Mund legt. Überhaupt ist ihre Schreibe sehr dialog lastig, was mit den genauen Beschreibungen der Morde und der pathologischen Vorgänge, die realistischen Züge der Romane noch betont. Man hat das Gefühl von wirklichen Fällen und auch wirklichen Menschen zu lesen. Vielleicht finde ich Kay deswegen so sympathisch. Noch immer kann ich nicht nachvollziehen, dass einige Cornwells Hauptfigur kalt und gefühllos finden. Sicherlich ist sie eine ehrgeizige, beherrschte Person. Aber mir scheint, dass alles ist eher Selbstschutz, da sie sehr einsam ist und sich zudem in einer Männerdomäne behaupten muss. Wenn es um Menschen geht, die ihr etwas bedeuten, zeigt sie sehr wohl Gefühle.
Für mich eine wirklich spannende und empfehlenswerte Serie!
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HALL OF FAMEam 11. März 2005
Ich befürchte, mich hat ein Scarpetta-Rausch ereilt. Dieses Buch vorgestern ausgelesen und der nächste Fall ist auch schon fast beendet! :-)
Nach dem ersten doch eher schwächeren Band überzeugt mich die Autorin mit ihrer Serie um die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta immer mehr. Der Fall ist von der ersten Seite an interessant und sehr verzwickt. Man trifft auf alte Bekannte, wie die Journalistin Abby Turnbull, die sich während des ganzen Romans seltsam benimmt und eine Schlüsselposition einnimmt. Kays Privatleben gerät in diesem Buch ein wenig in den Hintergrund. Es gibt ein paar wenige Szenen mit Mark, aber die beiden werden sich mit ihrer Beziehung nicht einig. Auch Kays Nichte Lucy spielt in diesem Roman keine Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt tatsächlich auf dem Fall, der nach jeder Seite mysteriöser wird. Hängt der neue Pärchenmord überhaupt mit den anderen zusammen oder ist er politisch motiviert? Ich wußte wirklich bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht, wie alles zusammenhängt.
Besonders gut gefallen haben mir auch wieder die Wortwechsel zwischen Marino und Kay. Man erfährt auch zum ersten Mal etwas mehr über Marinos Privatleben und ich hatte das Gefühl das Kay und Marino sich immer näher kommen. Nicht in Bezug auf eine Liebschaft, sondern was ihr Vertrauen im Job und ihre Freundschaft angeht.
Insgesamt empfinde ich Cornwells Schreibstil als überaus angenehm. Man merkt gar nicht, wie schnell die Seiten an einem vorbei fliegen und ich mag den Humor, den sie besonders Marino und auch Kay in den Mund legt. Überhaupt ist ihre Schreibe sehr dialog lastig, was mit den genauen Beschreibungen der Morde und der pathologischen Vorgänge, die realistischen Züge der Romane noch betont. Man hat das Gefühl von wirklichen Fällen und auch wirklichen Menschen zu lesen. Vielleicht finde ich Kay deswegen so sympathisch. Noch immer kann ich nicht nachvollziehen, dass einige Cornwells Hauptfigur kalt und gefühllos finden. Sicherlich ist sie eine ehrgeizige, beherrschte Person. Aber mir scheint, dass alles ist eher Selbstschutz, da sie sehr einsam ist und sich zudem in einer Männerdomäne behaupten muss. Wenn es um Menschen geht, die ihr etwas bedeuten, zeigt sie sehr wohl Gefühle.
Für mich eine wirklich spannende und empfehlenswerte Serie!
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HALL OF FAMEam 18. Februar 2009
Doppelt enttäuscht kommt man sich bei Patricia Cornwells drittem Roman mit Kay Scarpetta vor. Zum einen ist "Das fünfte Paar" (Goldmann 45807 - "All That Remains, 1992) bereits 1992 unter dem Titel "Herzbube" bei Droemer-Knaur als gebundene Ausgabe und 1994 bei den Knaur-Taschenbüchern erschienen, was (potentielle) Käufer verleitet, etwas zu erneut zu kaufen, was sie vielleicht schon einmal gekauft haben. In diesem Buch kommt Kay Scarpetta, die oberste Gerichtsmedizinerin Virginias, einem Serienmörder, der vier junge Liebespaare ermordet hatte, auf die Spur, indem sie in Kooperation mit der jungen Journalistin Abby Turnbull darauf kommt, daß er auch für einen länger zurückliegenden Mord an einem "fünften Paar" verantwortlich ist. Und diese Story ist der Grund für die zweite Enttäuschung: der Plot ist einfach gestrickt; der Roman ist nicht so geschrieben, daß man ihn als spannend bezeichnen könnte; dazu kommt noch eine hohe Unplausibilität der Handlung. Alles in allem kein Ruhmesblatt für Patricia Cornwell.
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am 26. Oktober 2004
Ein Scarpetta Fall der frühen Jahre. Ist man Kay Scarpetta noch nicht verfallen, sollte man mit "die Tote ohne Name" anfangen und sich langsam vor und zurück arbeiten, um sich an die brilliante Gerichtsmedizinerin und ihr Team zu gewöhnen.Trotzdem ist "Herzbube" bzw "Das fünfte Paar" ein hervorragend geschriebenes Buch das Lust auf mehr macht. Mitfiebern auf der Suche nach dem Pärchenmörder ist garantiert und man wird schnell Fan von Kay, Benton, Marino und Lucy.
Als eingefleischter Scarpett -Fan kann ich alle Bücher dieser Reihe emfehlen, die teilweise eine recht überraschende Wendung nehmen, vorallem in den letzten in Deutschland erschienen Büchern. Freut man sich auf einen gemütlichen Lesenachmittag ist ein Buch aus der Scarpetta-Reihe auf jeden Fall eine gelungene Wahl.
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am 28. Juli 2007
"Das fünfte Paar" ist der dritte von mittlerweile 14 Romanen um die Gerichtsmedizinern Kay Scarpetta sowie ihre sehr begabte, aber schwierige, Nichte Lucie und Marino, den Ermittler der Polizei.

Auch wenn die Romane in sich abgeschlossen sind, bauen sie zeitlich aufeinander auf. Wer es nicht mag, über den Tod eines Freundes von Kay Scarpetta vor dem Kennenlernen zu lesen, der sollte die Romane in der Reihenfolge ihres Erscheinens lesen oder hören:

Ein Fall für Kay Scarpetta (1990)
Ein Mord für Kay Scarpetta (1990)
Das fünfte Paar (1992)
Vergebliche Entwarnung (1993)
Body Farm (1994)
Die Tote ohne Namen (1995)
Trübe Wasser sind kalt (1996)
Der Keim des Verderbens (1997)
Brandherd (1998)
Blinder Passagier (1999)
Das letzte Revier (2000)
Die Dämonen ruhen nicht (2003)
Staub (2004)
Defekt (2005)

Alle Romane sind gekennzeichnet durch eine eher ruhige Erzählweise und detailreiche Beschreibungen. Doch ruhig bedeutet nicht harmlos: So sind in der Regel besonders grausame Morde Gegenstand der Romane. Alle Perversitäten, die man sich vorstellen oder nicht vorstellen kann, kommen im Laufe der Serie vor und werden - wenn auch sachlich wie in den Fernsehnachrichten - haarklein beschrieben. Für meinen Geschmack ist das absolut überflüssig.

Trotz gleicher Grundstruktur sind die einzelnen Hörbücher unterschiedlich spannend. "Das fünfte Paar" oder "Brandherd" gehören zu den guten. Die Spannung bleibt relativ gleichmäßig erhalten, die Ermittlungen (so ein bißchen wie bei Sherlock Holmes) sind nachvollziehbar, die Anzahl der handelnden Personen überschaubar.

Der Roman wird von Franziska Pigulla gelesen (bekannt als Synchronsprecherin von Demi Moore, Sharon Stone u.a.), der man nachsagt, dass sie sogar Telefonbücher spannend vorlesen kann. Sie verleiht den einzelnen Personen im Roman durch ihre Sprechweise ein eigenes Profil und man erkennt sofort an ihrer jeweiligen Stimmlage, welche Romanfigur spricht.

Fazit: 5 Sterne für die Sprecherin, 4 Sterne für den Roman.
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am 10. April 2003
Achtung! Wer bereits "Herzbube" von Patricia Cornwell besitzt, sollte dieses Buch NICHT kaufen - es ist dasselbe Buch.
Es ist sehr schade, daß Verlage immer öfter auf diese unsagbare Masche zurückgreifen. Altes Buch, neuer Titel: Der gutgläubige Kunde kauft erstmal spontan begeistert ("Jippie!! Was neues von meiner Lieblingsautorin!") für teures Geld und ist hinterher gar nicht so begeistert, wenn er feststellen muß, einem bösen Irrtum zu Opfer gefallen zu sein.
Neeee, meine lieben Damen und Herren vom Hoffmann-und Campe-Verlag, so macht man sich gewiß keine Freunde!
11 Kommentar| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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