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am 30. März 2013
Gigantisch was Mo Hayder hier vollbracht hat. Ich habe schon viel geleden, aber ein derart spannendes und in seiner Art einmaliges Buch ist mit noch nicht untergekommen. Alle die Mo kennen, sind von ihren Krimis Spitzenleistungen gewöhnt.
Aber dieses Buch ist ganz einfach ein Knüller.
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am 14. August 2014
Eine Warnung vorweg : wer im Moment so gar nichts mit Kriegsgeschehen oder Kriegserinnerungen am Hut hat... sollte ein bisschen warten. Denn diese Story hat sich gewaschen. Es gibt aber diesen modernen Erzählstrang um bizarre Personen, die es nach Tokio verschlagen hat, allesamt sympathisch, wenn auch schwierig ( das wahre Leben holt uns ein) und den möchte ich nicht missen. Die Autorin bringt uns den Lebensstil der Japaner etwas näher, ohne dass wir ihn verstehen oder toll finden müssen. Das beste für mich, gleich nach der eigentlichen Story : das Haus und der "geheime Garten", besser gesagt der vergessene Garten. Die Autorin beschreibt ihn so, dass man sich fragt, welche Geschichten er uns erzählen könnte... Unfassbar gut !
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am 26. Oktober 2013
die bücher von mo hayder sind aus meiner sicht alle empfehlenswert. ebenso dieses buch. habe es als geschenk bestellt und es kam sehr gut an.
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am 14. Dezember 2014
Es ist leider schon eine zeitlang her, als ich das Buch gelesen habe. Es geht um eine Europäerin als Gesha, um japanische Mafia, Liebe und Korruption. Es war ein spannendes Buch und ich empfehle Mo Hyder.
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am 25. April 2014
Ein atmosphärisch sehr dichtes Buch mit einer originellen Story die einen in Atem hält bis zur letzten Seite. UNBEDINGT LESEN !!!
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am 2. November 2014
Qualität des Buches und des Versands sehr gut. Das Buch an sich ist auch erstklassig und nicht umsonst ausgezeichnet worden. Dies war der Durchbruch für Mo Hyder
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TOP 1000 REZENSENTam 10. April 2014
Hat Mo Hayder in ihren ersten beiden Büchern (DER VOGELMANN, DIE BEHANDLUNG) Psychopaten die "Hauptrolle" spielen lassen, so ist diesmal ein Kriegsverbrechen, das leider stattfand, die Basis für diesen Roman. Ein nicht einfaches Thema, denn noch heute bestimmt das „Massaker von Nanking 1937“ das politische Verhältnis zwischen China und Japan. In 2005 gab es einmal mehr chinesische Proteste gegen das japanische Verhalten. Während China von mehr als 300000 Toten spricht, behauptet Japan, dass es nur eine handvoll Tote gab und in den japanischen Schulbüchern, in denen lange Zeit nichts über dieses Kriegsverbrechen geschrieben wurde, wird es mittlerweile erwähnt, jedoch nur als „Zwischenfall“.

Mo Hayder erzählt zwei Geschichten parallel. Die von Shi Chongming im Jahre 1937 und die von Grey im Jahre 1990, die nach Japan kommt, um sich von Chongming einen Film über das Massaker zeigen zu lassen.
Genau dieses parallele Erzählen ist anfangs etwas verwirrend und lange Zeit war mir nicht klar, worauf Mo Hayder hinaus will. Letztlich führt sie beide Stränge dennoch zusammen und es wird klar, dass sie eine einzelne, erfundene Tat, in Nanking 1937 als Grundlage für diese Geschichte nimmt und die wahren, immer noch nicht vollständig aufgeklärten, Geschehnisse so umgeht.

Typisch für Mo Hayder, dass die Erzählung an einigen Stellen nicht Magen schonend ist und auch Albträume verursachen kann. So gibt es am Ende eine Szene mit einem Baby, die mir noch tagelang nicht aus dem Kopf ging.

Einmal mehr zeigt Mo Hayder, wozu Menschen fähig sind, sich und anderen Schmerzen zuzufügen. Trotz einzelner Merkwürdigkeiten ist es eine gute erzählt und empfehlenswerte Geschichte.
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am 30. Juli 2005
Mo Hayders Biografie in Buchangaben und auf ihrer Homepage ließ schon beinahe ahnen, dass sie eines Tages über Japan schreiben wird - das Land, in dem sie (den Angaben zufolge) eine Art Selbstfindung durchlebt hat. Nun ist dieses Buch, auf das ich sehr neugierig war, erschienen.
Gleich im Vorab: „Tokio" ist an sich kein Buch für die schnelle Unterhaltung - an einigen Stellen musste ich mit dem Lesen pausieren, um das Erfahrene zu „verdauen". Aufgrund seiner schockierenden Thematik wird mich der Roman noch eine Weile verfolgen, und es sei betont: Ich bin an sich kein „Sensibelchen".
Der Inhalt in drei Sätzen:
Die englische Studentin Grey ist besessen davon, an ein Stück Film zu gelangen, das die Gräueltaten japanischer Soldaten im chinesischen Nanking 1937 zeigt. Der Besitzer des Films verlangt von Grey als Gegenleistung die Beschaffung eines geheimnisvollen Elixiers, das sich in den Händen eines Yakuza-Bosses befindet. So gerät Grey in einen Strudel aus Perversionen und Gewalt und entdeckt dabei immer mehr ihre eigene dunkle Vergangenheit.
Die Prämisse könnte lauten: „Es macht keinen Sinn, vor der Vergangenheit zu fliehen, sie holt dich immer wieder ein." Und das gilt für die meisten Figuren des Romans.
„Tokio" ist nicht nur im Hinblick auf die Leitthematik (Kriegsverbrechen durch japanische Soldaten) eine Vergangenheitsbewältigung: Auch Mo Hayder hat, wie ihre Protagonistin „Grey", in einem Nachtclub als Hostess gearbeitet. Dies trägt sehr zur Authentizität des Romans bei.
Nach „Der Vogelmann" und „Die Behandlung" hat die Autorin nun ihr bisheriges Genre verlassen. Ein großer Anteil von "Tokio" beruht immerhin auf tatsächlichen Geschehnissen, deren Grausamkeit die fiktiven Fälle des Inspectors Jack Caffery ein wenig verblassen lassen. Und im Gegensatz zu einigen meiner Vorrezensenten finde ich, dass ihr auch dieser Roman hinsichtlich Spannung und Tiefgang gelungen ist. Das Buch liest sich flüssig und das ist auch notwendig, schließlich will man ja wissen, was denn da auf diesem ominösen Stück Film tatsächlich zu sehen ist.
Abgesehen davon, sooo weit ist Frau Hayder auch nicht von ihrem Weg abgekommen. Auch diese Geschichte ist eine Konfrontation mit den Abgründen und Perversionen der menschlichen Seele - in diesem Fall zusätzlich gemischt mit einer für uns Europäer fremdartigen Kultur. So bin ich als Leser schnell in diese fremde Welt hineingerissen worden und war, wie die Hauptfigur (die diesmal in Ich-Form erzählt), zunächst ein wenig orientierungslos, dann neugierig und schließlich angewidert von dem, was es da ans Tageslicht kam.
Letzteres veranlasst mich jedoch zu einem Punktabzug, da ich denke, Mo Hayder hat diesmal den Bogen ein wenig überspannt. Wir alle kennen freilich den menschlich-morbiden Voyeurismus z. B. bei einem schlimmen Autounfall, und natürlich sind die Ereignisse von Nanking (und des zweiten Weltkriegs im Gesamten) eine schier endlose Aneinanderreihung von Grausamkeiten, aber an einigen Stellen hatte ich schon fast den Eindruck, die Autorin würde der makabren Faszination erliegen, sich in den ekelhaften Details zu ergehen. Damit meine ich nicht nur Mo Hayders Tendenz, in jedem ihrer Bücher Kinder leiden oder gar töten zu lassen (in einer Szene erreicht sie diesmal ihren vorläufigen "Höhepunkt", so finde ich). Manche Formulierungen, auch wenn es sich dabei um Aussagen der Romanfigur handelt, scheinen mir in dieser Vermutung Recht zu geben.
Sicher, man könnte jetzt sagen, die Autorin berichtet über jene Ereignisse, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Aber seien wir doch mal ehrlich: wenn wir die zerfetzten Eingeweide eines Menschen in schneeverhangenen Bäumen hängen sehen, finden wir das dann tatsächlich „hübsch"?
Ich finde, hier wäre weniger mehr gewesen, vor allem, weil Mo Hayders Erzählkunst es auch ohne diese Details erreichen würde, meine Phantasie anzuregen und mir eine Gänsehaut zu verpassen. Die dadurch gewonnenen Seiten hätten ein paar wichtigen Nebenfiguren helfen können, mehr Tiefe zu erlangen.
Grundsätzlich stelle ich mir bei Romanen wie „Tokio" die Frage, wo die Darstellung von Grausamkeiten in BÜCHERN enden sollte. Würde es sich um einen Film handeln, würde man ihn, überspitzt gesagt, in Deutschland auf eine 10-minütige FSK 16-Version zusammenkürzen müssen. Sobald es jedoch ein Autor versteht, seinen Horror in eine gute Sprache zu kleiden, scheint es keine Grenzen zu geben.
Mein Fazit:
Ein sehr spannender und durchwegs lesenswerter Roman über die Grausamkeiten des Krieges, zu einem Thema, das bei uns im Westen bisher kaum zur Kenntnis genommen wurde. Bedauerlicherweise hinterlässt die Darstellung einiger Szenen den Eindruck von Effekthascherei. Gerade deshalb sollte man als Leser weder psychisch instabil sein, noch einen allzu empfindlichen Magen haben (und das ist wahrlich kein Scherz).
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am 10. Mai 2013
Als ich dieses Buch bei einer lieben Facebook - Userin entdeckt und mir zugelegt habe, hätte ich nicht.. ich hätte nicht das erwartet, was mich letztendlich erwartet hat.
Den ganzen Tag über habe ich über das Buch nachgedacht, habe selbst auf der Arbeit einige Passagen des Buches nicht wirklich aus den Gedanken gekriegt.

Ein unaussprechliches Geheimnis treibt die englische Studentin Grey nach Tokio: Hier hofft sie, den Schlüssel zu einer Tragödie zu finden, die sie seit Jahren verfolgt. Ein Filmausschnitt, der Gräueltaten japanischer Soldaten im chinesischen Nanking 1937 zeigt, soll die Lösung des Rätsels enthalten. Ihr erster Ansprechparter, der Mann, wegen dem sie extra nach Tokio geflogen ist - chinesische Wissenschaftler Shi Chongming - denkt jedoch nicht darin, ihr in irgendeiner Form zu helfen. Zu tief sitzen die Erinnerungen daran, zu tief sitzt der Schmerz, warum also sollte er ausgerechnet einer "Gaijin" wie Grey helfen, des Rätsels Lösung zu finden?

Um überhaupt ein bisschen Geld zu verdienen, damit sie ihr Leben bewältigen kann, heuert sie in einem kleinen Nachtclub an, welcher von Mama Strawberry geleitet wird, einer Frau, welche sehr an Marylin Monroe erinnert.
Bei ihren Abenden im Club trifft sie auch zum ersten Mal auf ihn: Junzo Fuyuki. Er ist einer der mächtigsten Männer in Tokios Unterwelt. Sein Leben und seine geheimnisse volle Aura fazsinieren die junge Frau von Anfang an und noch ahnt sie nicht, dass ihrer aller Leben - das des Wissenschaftlers Shi Chonming, Junzo Fuyuki und ihr eigenes mehr miteinander verbunden sind, als sie sich das je hätte erträumen lassen.

Anfangs hat mich das Buch aber, wenn ich ehrlich gestehen muss, gar nicht in den Bann gezogen. Erst so ca. ab Seite 100 hat es mich etwas mehr in seinen Bann gezogen, sodass ich selbst auf dem Weg nach Hause gestern zum Buch gegriffen haben.. und das ohne irgendwo gegenzulaufen.
Grey ist ein - mehr oder weniger typisches junges Mädchen - unscheinbar, in ihrem früheren Leben eine Aussenseiterin, welche nicht sonderlich viel mit anderen am Hut hatte, zumal diese sie schon früh und auch recht oft als lediglich verrückt abgestempelt haben.. ebenso, wie eben alle anderen auch.

Erst ziemlich zum Ende hin, nachdem sie endlich den Film gesehen hat, nach welchem sie die ganze Zeit sucht, welchem quasi sie ihrem eben widmet, bekommt sie etwas zu sehen, was sie so nicht erwartet hat.
Innerhalb des Buches findet man einige der Tagebuchaufzeichnungen von Shi Chongmin, welche im Jahrer 1937 von ihm selbst verfasst wurden und welche das Geheimnis lüften, was ihn mit Junzo Fuyuki verbindet.

Der Schreibstil war echt angenehm zu lesen und man konnte sich in Grey, aber auch in Chongmin sehr gut hineinversetzen. Auch die "Krankenschwester" Junko Fuyuki's hat einen.. sagen wir bleibenden Eindruck hinterlassen, mit ihrer ganzen Art, mit ihrem Verhalten und vorallem mit ihrer Brutalität.
Natürlich sieht das jeder anders, aber von mir bekommt dieses Buch 4 von 5 Gänseblümchen.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. September 2013
Hat Mo Hayder in ihren ersten beiden Büchern (DER VOGELMANN, DIE BEHANDLUNG) Psychopaten die "Hauptrolle" spielen lassen, so ist diesmal ein Kriegsverbrechen, das leider stattfand, die Basis für diesen Roman. Ein nicht einfaches Thema, denn noch heute bestimmt das „Massaker von Nanking 1937“ das politische Verhältnis zwischen China und Japan. In 2005 gab es einmal mehr chinesische Proteste gegen das japanische Verhalten. Während China von mehr als 300000 Toten spricht, behauptet Japan, dass es nur eine handvoll Tote gab und in den japanischen Schulbüchern, in denen lange Zeit nichts über dieses Kriegsverbrechen geschrieben wurde, wird es mittlerweile erwähnt, jedoch nur als „Zwischenfall“.

Mo Hayder erzählt zwei Geschichten parallel. Die von Shi Chongming im Jahre 1937 und die von Grey im Jahre 1990, die nach Japan kommt, um sich von Chongming einen Film über das Massaker zeigen zu lassen.
Genau dieses parallele Erzählen ist anfangs etwas verwirrend und lange Zeit war mir nicht klar, worauf Mo Hayder hinaus will. Letztlich führt sie beide Stränge dennoch zusammen und es wird klar, dass sie eine einzelne, erfundene Tat, in Nanking 1937 als Grundlage für diese Geschichte nimmt und die wahren, immer noch nicht vollständig aufgeklärten, Geschehnisse so umgeht.

Typisch für Mo Hayder, dass die Erzählung an einigen Stellen nicht Magen schonend ist und auch Albträume verursachen kann. So gibt es am Ende eine Szene mit einem Baby, die mir noch tagelang nicht aus dem Kopf ging.

Einmal mehr zeigt Mo Hayder, wozu Menschen fähig sind, sich und anderen Schmerzen zuzufügen. Trotz einzelner Merkwürdigkeiten ist es eine gute erzählt und empfehlenswerte Geschichte.
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