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Zuhause: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 12. März 2014
Ich bin mir nicht ganz sicher, was uns der Autor mit diesem Buch sagen wollte. Eine typische Reykjavíker Geschichte? Hoffentlich nicht! Das Buch hat unglaubliche Längen, das einigermaßen Spannende beschränkt sich auf ein paar Seiten. Kristof Magnussons "Gebrauchsanleitung für Island" hat mir sehr gut gefallen, deswegen habe ich mir auch dieses Buch zugelegt. Aber es läßt mich ratlos zurück. Zwei Punkte nur deswegen, weil es viel Lokalkolorit hat, und wer Reykjavík kennt, weiß immer genau, wo man sich gerade befindet. Das hat mir gefallen. Das war's aber auch.
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am 17. Februar 2018
"Das war ich nicht" und "Arztroman" haben mir gut gefallen, deshalb habe ich mir jetzt auch den Erstlingsroman von Magnusson zugelegt. Mit dem konnte ich aber leider nichts anfangen. Mir kommt es so vor, als ob er sich nicht entscheiden konnte, was er eigentlich schreiben wollte, einen Beziehungsroman, einen Krimi oder ein Portrait von Island. Wobei letzteres für meinen Geschmack sehr unangenehm rüberkommt, nicht nur wegen der permanenten Dunkelheit, sondern auch weil es eine Insel wie ein Dorf zu sein scheint, wo jeder jeden kennt und alle irgendwie verwandt sind. Auf alle Fälle ist dieser Roman eine eigenartige Mischung, die Handlung mäandert vor sich hin und der Leser weiss ebenso wenig wie der Autor, wo es eigentlich hingehen soll.
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am 30. August 2005
Kristof Magnusson erzählt in seinem Erstlingsroman "Zuhause" die Geschichte von Lárus Lúðvígsson, der zu Weihnachten in seine Heimat Island zurückkehrt, um dort mit seiner langjährigen Freundin Matilda und ihrem Partner Svend Weihnachten zu feiern. Doch was zunächst nach einem freudigen Wiedersehen aussieht, entpuppt sich als ein Lügenkonstrukt, das beide um sich herum aufgebaut haben. Matilda eröffnet Lárus nach und nach, dass sie sich von Svend getrennt hat, weil er ihr zu perfekt erschien und dass sie nicht mehr in ihrer schönen Wohnung wohnt, sondern in eine WG gezogen ist. Außerdem möchte sie nun Suppenköchin werden, obwohl sie doch gar nicht kochen kann. Lárus ist geschockt. Wie konnte Matilda ihm dies alles so lange verheimlichen? Doch auch er hat eine Leiche im Keller begraben, denn sein Freund Milan wird nicht wie erwartet nach Island nachkommen, denn er hat sich von Lárus getrennt.
So müssen Lárus und Matilda nach und nach erkennen, dass sich in ihrer beider Leben viel verändert hat, außerdem müssen sie lernen, mit diesen Änderungen klarzukommen und ihren eigenen Weg zu finden. Lárus beginnt, Briefe an ein Institut für Liebeskranke in Zürich zu schreiben, in denen er seine Erinnerungen aufarbeitet und zum ersten Mal seine eigenen Fehler reflektiert, Matilda dagegen stürzt sich in eine Beziehung zu einem fragwürdigen DJ. Doch da ist auch noch Dagur, dessen Wohnung abgebrannt ist und der erhebliche Probleme mit seiner Familie hat. Als Dagur sich in Lárus verliebt, naht die Katastrophe...
Kristof Magnusson erzählt mit unglaublich viel Wortwitz eine Geschichte, die einfach nur Spaß macht. Besonders am Anfang gibt es kaum eine Seite, auf der er seine Leser nicht zum Lachen bringt mit seinem feinen Humor und den abstrusen Episoden, die er zu erzählen hat. Dabei zeichnet er Figuren, wie wir sie auch im wahren Leben treffen könnten, nämlich eine Gruppe von Leuten um die 30, die auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind und dabei so manche Krise zu überwinden haben.
Wenn Lárus seinen schweren Weg der Selbsterkenntnis geht und so manchen Unfall überstehen muss, wird die Sprache ernster und melancholischer, Magnusson passt seine Wortwahl hier gekonnt den Ereignissen im Buch an, ohne aber deinen Sinn für Humor zu verlieren.
Sprachlich hebt sich Kristof Magnusson sehr positiv von der Masse ab, er zeigt, dass er mit Worten spielen und liebevoll formulieren kann. Obwohl der Roman inhaltlich etwas schwächer geraten ist (denn wen interessiert am Ende schon Dagurs Familiengeschichte?), überzeugt er dennoch auf ganzer Linie und macht Lust auf mehr. Ich hoffe inständig, dass Magnusson uns baldmöglichst eine Fortsetzung präsentiert!
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Juni 2006
...ist der (Haupt-)Schauplatz des 1. Romans von Kristof Magnusson. "Held" (eigentlich "Anti-Held") ist Larus, der zum Weihnachtsfest aus Hamburg, wohin sein Vater samt Kindern nach dem Tod der Ehefrau ausgewandert war, angereist kommt. Allerdings verläuft der Aufenthalt in der alten Heimat anders, als der Held ihn sich vorgestellt hat: laut isländischem Melderegister ist er beits tot; auf seinen Freund Milan hofft er vergebens; dazu gibt es noch einige Ungereimtheiten in der eigenen Familiengeschichte. Die Ereignisse beginnen sich - nicht ohne kräftiges Zutun unseres Helden - zu überschlagen...

Kristof Magnusson ist mit diesem Roman ein sensationelles Debüt gelungen. Das Werk fesselt in mehrfacher Hinsicht: einerseits als der Roam einer Familie, die so einige "Leichen im Keller hat"; andererseits als als der Roman eines Suchenden (Larus), der (noch) nicht weiß, wo sein Platz in der Gesellschaft ist. Dass der Roman, der auch sprachlich überzeugt, daneben noch spannend wie ein Krimi ist, muss extra erwähnt werden.

Alles in allem: Ein toller Debütroman, der - wie man so schön sagt - "zu den schönsten Hoffnungen berechtigt". Dass der Schriftsteller für dieses Debüt den "Rauriser Literaturpreis 2006" erhielt, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt!
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am 17. Juni 2006
Eigentlich haben alle erwartet, dass Matilda und Larus einmal ein Paar werden würden. In der Grundschule waren sie unzertrennlich. Dann zog Larus Familie nach dem Tod der Mutter nach Hamburg und obendrein stellte sich heraus, dass Larus schwul war. Aber wenn sie auch kein Paar werden konnten, so konnte er immerhin Matilda neue Lieben vermitteln. Auf die dritte ist er besonders stolz. Svend, ein Schwede und diesmal scheint es zu klappen. Es ist Dezember und Larus fliegt aus Deutschland nach Island, dort werden sie zu viert Weihnachten feiern. Matilda und Svend, Larus und Milan.

Doch es kommt anders. Denn Matilda hat mit Svend Schluss gemacht, mit Milan gibt es etwas, dass Larus Matilda nicht erzählt und obendrein stellt sich heraus, dass Larus im Einwohnermeldeamt als tot gilt. Dann kommt noch der alte Klassenfreund und –feind Dagur hinzu, der Sprössling der reichsten Familie Islands. Der hasst seine Eltern und lebt mit dem Helden einer alten isländischen Saga zusammen. Bald zerstiebt die angestrebte idyllische Weihnachtsfeier im eisigen Sturm.

Magnuson schreibt Theaterstücke und vor allem seinen Dialogen merkt man das an. Witzig und treffend sind sie, überraschen den Leser stets aufs neue. Auch sonst ist das Buch eine Entdeckung. Island von einer ganz anderen Seite, die Clubbing-Szene Reykjaviks wie auch die alten Sagas bekommen plötzlich ein Gesicht, das der Leser so nicht erwartet hätte. Wer glaubt, alle Absolventen des Leipziger Literaturinstituts würden gleich schreiben, gekonnt, aber inhaltslos, dem beweist Magnusson das Gegenteil.

Ein Roman um Island, das Erwachsenwerden und Geheimnisse, die man erst entdeckt, wenn man dreißig geworden ist. Lesenswert.

(C) Hans Peter Roentgen
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am 20. Juli 2008
das Buch mit Begeisterung verschlungen, wusste ich bei Ankunft in Reykjavik, wo ich meinen Kaffee am besten trinke, war über den Stau der Autos auf der Haupteinkaufsstraße nicht erstaunt, kaufte als erstes Lakritz mit Schokolade, und habe mich immer wieder gefragt, welches Haus es wohl gewesen sein könnte, dass in Flammen aufgegangen ist.
Die ausführlichen Informationen zu Wasservögeln und den Vögeln in der Stadt haben mich erheitert und erst in Island selbst habe ich begriffen, dass diese Insel Lebensraum vor allem für "schräge" Vögel ist.

Erst als ich durch Reykjavik lief, habe ich verstanden!!!

Sehr empfehlenswert..... gerne mehr Kristof Magnusson!
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am 1. August 2013
Kurzum der Roman ist der perfekte Lesestoff. Kristof Magnuson kann schreiben, dass einem die Spuke wegbleibt. Er findet Metaphern, die so brilliant sind, dass man minutenlang über sie nachdenken kann. Es gelingt ihm geniale Charaktere zu erschaffen, die einen faszinieren bis zur letzten Seite. Kurzum er kann schreiben!!! Und es ist absolut berechtigt dass dieses Buch mit einem PReis versehen wurde. Schade dass man von ihm im Getöse der Literaturflut nicht mehr mitbekommt.
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VINE-PRODUKTTESTERTOP 1000 REZENSENTam 13. September 2005
Ein wahrlich bemerkenswertes Debüt !!:
Auf Weihnachten in Reykjavik hat sich Lárus Lúdvigsson dieses Jahr so richtig gefreut. Matilda und Svend, er und Milan.
Er hat ja nichts gegen Weihnachten. Das Problem ist, daß Weihnachten oft etwas gegen ihn hat. Anscheinend auch in diesem Jahr. Matilda eröffnet ihm gleich nach seiner Ankunft, daß sie sich von Svend getrennt hat, und Milan ist auch nicht mitgekommen. Überhaupt ist alles anders, als Lárus es sich in Hamburg ausgemalt hat.
Es fängt schon damit an, daß Lárus laut isländischem Melderegister tot ist und deswegen keine Videos ausleihen kann. Dann tritt ein eifersüchtiger DJ die Tür ein. Er flüchtet sich zu Matilda und landet in einer Wohngemeinschaft mit einem scheinbar versoffenen Biochemiker und einer slowakischen Vulkanologin.
Aber endgültig gerät er ins Schleudern, als Dagur sich in ihn verliebt und kurz darauf mit seinem Land Rover in eine Raststätte rast. Selbstmord?
Lárus hat damit nichts zu tun, aber er kommt einem Geheimnis auf die Spur und verwickelt sich in eine Familiengeschichte, die ihn mit seiner isländischen Herkunft auf eine Weise konfrontiert, die er sich nie hätte träumen lassen.
~~~~~~~~~~
Fazit: Mit großer Leichtigkeit und in einem unverwechselbaren Ton erzählt der Autor Kristof Magnusson in seinem Erstling eine wilde Geschichte aus dem Großstadtleben am Polarkreis.
Island einmal ganz anders: Ohne Geysire und die oft beschworene Elfen-Folklore. Fast eine Familiensaga - Nein: Eine Familiensaga!
Spannend wie ein Krimi bester Güte und - ganz nebenbei - das äußerst sensible Portrait einer Generation, die ihr 'Zuhause' erst noch finden muß.
Beeindruckend & Empfehlenswert - meint - Reinhard Busse
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am 12. Oktober 2005
Eigentlich hat Larus nichts gegen Weihnachten. Der in Island geborene Vogelfilmer, der seit 20 Jahren in Hamburg lebt, kommt am Freitag vor dem ersten Advent in Reykjavik an und ist voller Vorfreude, eigentlich ist ja auch alles in Ordnung. Er will mit seinen besten Freunden in Island den Heiligen Abend feiern. Das Problem ist nur, dass Weihnachten oft etwas gegen Larus hat. Schon kurz nach seiner Ankunft gesteht seine beste Freundin Matilda, dass sie sich von ihrem Freund getrennt hat. Dann geht auch seine eigene Beziehung in die Brüche. Larus versucht, seinen Liebeskummer dadurch zu bekämpfen, dass er die Erinnerungen an seinen Freund Milan an die Gesellschaft für Liebeskranke in Zürich schickt, doch seine Umwelt will ihn nicht in Ruhe lassen: Er erfährt, dass er beim isländischen Einwohnermeldeamt als tot eingetragen ist!
Das hält er erst für einen harmlosen Computerfehler, was es natürlich nicht ist, aber ich will nicht zu viel verraten... Von diesem Ausgangspunkt entwickelt sich eine äußerst spannende Geschichte, in deren Verlauf Larus immer mehr Leute trifft, die mehr über seine eigene Vergangenheit wissen als er selber. Dadurch ist er nicht nur gezwungen, sich mit seiner von Liebeskummer, Verdrängung und Alkohol geprägten Gegenwart auseinanderzusetzen, sondern auch mit seiner Herkunft.
Das Buch ist so spannend, dass ich es in zwei Tagen durchgelesen habe und dabei so komisch, dass ich nicht nur oft geschmunzelt, sondern einige Male richtig laut gelacht habe. Dabei ist "Zuhause" bei Weitem nicht nur ein komisches Buch. Je mehr Larus auf Geheimnisse aus seiner eigenen Vergangenheit trifft, um so dringender stellt sich auch die Frage, wie seine Gegenwart und Zukunft aussehen soll. Wie will man leben, wenn man gerade Dreißig wird? WG oder alleine? Wie sehr gibt man sich einem melancholischen großstädtischen Single-Leben hin und wie sehr lässt man sich auf andere Menschen ein, um nicht vollkommen neurotisch zu werden? Wo findet man seinen Platz zwischen einem ichbezogenen unabhängigen Leben und den Idealen der traditionellen Familie?
Es ist wirklich unglaublich, zu lesen, wie es Kristof Magnusson gelingt, das Lebensgefühl der um die 30-jährigen einzufangen und trotzdem nicht nur einen Generationenroman zu schreiben, sondern einen Roman, der alle Leute interessieren kann, die sich für die unterhaltsame Suche eines Menschen nach der eigenen Vergangenheit und seinem Platz in der Gegenwart interessieren.
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am 13. Mai 2010
Eine eigentlich ziemlich seichte und manchmal auch sehr übertriebene Story, aber der Erzählstil und auch die tollen Figuren machen einiges wieder wett. Auf jeden Fall für längere Zugfahrten, Strand oder ähnliches geeignet, da man sich nicht wirklich konzentrieren muss, aber auch nicht dabei einschläft.
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