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am 5. Juni 2006
Das Buch von Tom Egeland braucht den Vergleich mit Dan Browns Sakrileg nicht zu scheuen. Es ist zwar nicht ganz so actiongeladen, aber mindestens genauso spannend.

Bei Ausgrabungen in einem norwegischen Kloster wird ein goldener Schrein gefunden, den der verantwortliche Archäologe verschwinden lassen will. Der Kontrolleur der Ausgrabung Björn Beltö bringt den Schrein in seinen Besitz, um ihn zu schützen und mehr über ihn zu erfahren. Er stößt bei seinen Recherchen auf einen geheimen Orden, der den Schrein seit Jahrhunderten beschützt. Der Schrein soll, Überlieferungen zufolge, das Evangelium Jesu enthalten. Also eine Art Ur-Evangelium.

Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, daß dieses Buch vor Dan Browns Sakrileg geschrieben und veröffentlicht wurde. Dies beschreibt der Autor sehr eindrucksvoll in einem Nachwort. Er geht darin sowohl auf Dan Brown, als auch auf die verschiedenen beschriebenen Theorien über Jesus ein. Unter anderem sagt er auch, daß sein Buch niemals über die Grenzen von Norwegen hinaus bekannt geworden wäre, wenn es Dan Brown nicht gegeben hätte.

Als Fazit läßt sich sagen, daß man einen spannenden Archäologie-Thriller mit Krimi-Elementen bekommt, bei dem man das Nachwort unbedingt lesen sollte.
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am 26. März 2007
Bevor ich Frevel gelesen habe, habe ich gedacht, dass es Sakrileg sehr ähnlich wäre. Es stimmt schon, dass es viele Ähnlichkeiten hat (ein Albino...der aber gut ist, ein Geheimnis um das Leben Jesu, und ein paar andere Ähnlichkeiten), aber es ist auch ganz anders. Es hat keine Morde und keine richtige Verbrechen. Es ist kein richtiger Thriller (wie Sakrileg) aber denkt nicht, dass es langweilig ist! Ganz im Gegenteil. Tom Egeland schafft es mit unseren Gedanken (und den des Protagonistens) zu spielen und neue Geheimnisse hinter jeder Ecke zu entdecken. Auf jeden Fall empfehlungswert!
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am 9. November 2011
Ich hatte nicht gewusst, dass "Frevel" als norwegischer "Da Vinci Code" gehandelt wird, als ich mir dieses Buch kaufte. Ich mochte "Das Luzifer Evangelium" und wollte mehr von Tom Egeland lesen. Außerdem ist mir der störrische Björn Beltö ans Herz gewachsen ;o) Zwar ist die Grundidee tatsächlich der von "DVC" ähnlich, aber da "Frevel" früher herauskam, muss sich Egeland wenigstens nicht des Plagiats bezichtigen lassen, wenn er schon nicht so vorteilhafte Rezis bekommt. Ich fand "DVC" seinerzeit auch super und spannend, aber jetzt im Vergleich gefällt mir "Frevel" schon allein deshalb besser, weil es gemächlicher daherschlendert und der Geschichte und den Charakteren (z.T. sehr skurril) eine Chance gibt, sich zu entwickeln, und es nicht pausenlos zu grässlichen Morden kommt, die natürlich en détail beschrieben werden (hat Egeland dann bei Luzifer umso ausgiebiger nachgeholt).
Kaum einer Romanfigur der angloamerikanischen Thriller- und Krimiliteratur sind solch absurde Gedankengänge gestattet, von denen man einfach nicht weiß, wo sie herkommen und was sie bitte in dieser Geschichte verloren haben (Beispiel kotzender Hund). Aber ganz ehrlich: wer denkt denn schon allzeit wirklich zielgerichtet?
Mir hat vor allem gefallen, dass hier große mystische Traditionen einer befehlsgewohnten Geheimgruppe durch einen sturen und eigentlich unwichtigen kleinen norwegischen Albino empfindlich gestört werden und sorgsam gehütete Hintergründe und Geheimnisse, die nur Auserwählten vorbehalten sind, gelüftet werden müssen, damit dieser sture Kerl endlich diesen verdammten Schrein herausgibt. David gegen Goliath - sehr schön!
Ich für meinen Teil werde Tom Egeland und seinen Albino sorgsam im Blick behalten.
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am 23. August 2008
Der zweite Roman Egelands, mit dem er den internationalen Durchbruch schaffte, wird oft, aber zu Unrecht, mit Dan Browns "Sakrileg" verglichen. Frevel steht in der europäischen Geschichtstradition, hat einen tieferen Bezug zu den aufgeworfenen Fragen des Christentums und verzichtet auf die Phantastik Browns.
Bjørn Beltø, der nicht übermäßig sympatische Ich-Erzähler, gerät als Aufpasser bei einer Ausgrabung in einem norwegischen Johanniter-Kloster bei Værne in Konflikt mit einem mächtigen Geheimbund. Ein goldener Schrein ist der Gegenstand der Auseinandersetzungen. Beltø versteckt ihn und möchte herausfinden, was er enthält und was ihn so bedeutend macht. Seine Hartnäckigkeit siegt, und am Ende wird er in das Geheimnis eingeweiht, das sich vor allem um eine Urschrift des Neuen Testaments und um Christus als historische Person dreht.
Aber ist das alles so gewesen? Der Albino Beltø hat psychische Probleme, die aus seinem Anderssein, aber auch aus dem ungeklärten Tod seines Vaters resultieren. Er war auch schon in einer Klinik in psychiatrischer Behandlung, und es ist nicht sicher, ob er sich nicht noch immer dort befindet und alles nur Wahnvorstellungen waren: "Hätte ich nicht die langsam verheilenden Wunden und diesen brennenden Juckreiz, würde ich denken, der Sommer wäre eine einzige, zusammenhängende Wahnvorstellung gewesen und ich befände mich in meinem Zimmer in der Klinik."
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Februar 2006
"Der norwegische Da Vinci Code" so die Zeitung Aftenpost. Diese Rückseite machte mich schon neugierig. Dann kammen der interessant klingende Klappentext " ...alter goldener Schrein ... unterschlagen ... über London bis nach Israel ... dunkle Machenschaften des Geheimordens ..."
Dazu noch knappe 500 Seiten und ein Nachwort in dem der Autor erklärt warum er kein Plagiat von Dan Brown geschrieben hat, sondern ein eigenständiges Buch. Klingt doch alles ausgesprochen vielversprechend.
Dann kommt aber das große Problem. Man fängt an zu lesen und man trifft eigentlich nur unsympathische Leute und ihre vorhersehbaren Probleme.
Der Ich-Erzähler ist ein kleines Licht in der norwegischen Altertumsverwaltung, ein wehleidiger Albino der "leicht Gedanken lesen" kann, dessen "rote Augen etwas hypnotisches haben" ,der aus purem Zufall einer in seinen Augen großen Verschwörung die relativ bald in Richtung Templer geht auf die Spur kommt. Selbstverständlich geht es auch um den ansheinend doch mysteriösen Tod seines Vaters, der die Verschwörere gekannt haben muss, ja evtl sogar einer von ihnen gewesen sein könnte. Das soll wirklich ein Ersatz für Langdon sein? Selbst wenn er nicht immer wieder von seiner Zet in der Irrenanstalt erzählen würde, wäre er es nicht.
Die Bösen sind unoriginel und keineswegs irgendwie überraschend und was unser "Held" dabei dachte, als er mit elf Jahren seinen ELtern beim Sex zusah interessiert mich ebenso wenig wie der gesamte Charakter.
Dieses Buch hat nichts, was es auszeichnet. Es hat keine Spannung, da alle Charaktere gleichermassen unsympathisch sind, es hat kein Tempo, und kenen Charme, ich bin einfach nur enttäuscht von.
bevor Ihr dieses Buch kauft, lest Eure Dan Brown Romane nochmal und Eure Mc Bains, da habt Ihr mehr Überraschungen und mehr wissenschaftliche Tüftelei und Spass.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. März 2007
Nur durch Zufall kam ich an dieses Buch. Ich war in einer kleinen Buchhandlung und die nette Dame dort empfahl es mir. Ich nahm es mit und habe es nicht bereut.

Die Schreibweise von Tom Egeland macht Lust auf mehr. Obwohl es ein sehr spannendes Buch ist, habe ich an vielen Stellen lachen müssen. Es ist amüsant geschrieben, ohne die Spannung zu nehmen, oder etwas ins Lächerliche zu ziehen.

Zeitweise möchte man zwar die Hauptfigur in eine andere Richtung drängen, oder ihn zwingen, anders zu reagieren, aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr gelunges Buch. Sehr spannend. Ich habe bis zum Schluß mitgefiebert. Selbst als das Geheimniss gelüftet war, habe ich noch mitgefiebert, weil ich wissen wollte, wie es noch weiter geht.

Es ist vielleicht nicht das anspruchvollste Buch, aber trotzdem empfehlenswert.

Ich denke, dies wird nicht das letzte Buch von dem mir vorher leider unbekannten Tom Egeland sein, welches ich lese.
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am 4. Mai 2006
Der Hinweis auf den "norwegischen Da-Vinci-Code" auf der Rückseite des Buches machte mich neugierig.

Wer Dan Brown gelesen hat, dem geht es vielleicht genau so. Doch die Figuren, die da auf ca. 500 Seiten "durch den Roman taumeln" sind an Langweiligkeit kaum zu überbieten. Ein von Verschwörungstheorien gehetzter kleiner Archäologe, der sich verbissen weigert, den ausgebuddelten Schrein herauszugeben, wenn ihm nicht die "göttliche Wahrheit" (von den vermeintlichen Bösewichtern) präsentiert wird, die er sowieso nicht glauben kann, weil atheistisch angehaucht, ist kein Garant für spannende Lektüre. Genauso farblos, wie er als Albino dargestellt wird, dümpelt er durch den Roman.

Nach den ersten 50 Seiten wollte ich das Buch eigentlich weglegen. Nur die Hoffnung auf Besserung hat mich veranlasst, weiterzulesen. Leider vergeblich.
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am 28. Februar 2010
Das wichtigste zuerst: wirre Story (die übliche Verschwörung :) ), trockenlustiger Schreibstil, wenig Spannung, kaum Abenteuer

Der langweilige und unscheinbare Archäologe Björn wird ungewollter Zeuge einer Verschwörung. Björn wird als Doktor der Ärchäologie von der norwegischen Regierung bei einer Ausgrabung dazu angeheuert die norwegischen kulturellen Interessen (Fundstücke) zu überwachen. So fühlt er sich dafür verantwortlich, dass der geborgene Schrein nicht von den Beteiligten vertuscht und außer Landes gebracht wird. Er gerät dadurch in etwas hinein, was ihn auf Schritt und Tritt verfolgt und von nun an sein Leben bestimmt. Er ist gleichzeitig auf der Suche nach Informationen über die "Sache" und Gejagter, da er den Schrein versteckt hält. "Sie", die Verschwörerbande führt ihn dabei an der Nase herum, bis er seine eigene Geschichte in Frage stellen muss...

Das klingt ja ganz spannend, aber ich kann bestätigen, dass keine der dargestellten Figuren Sympathien beim Leser erweckt. Sogar als Archäologe versagt der liebe Björn. Er ist nicht nur häßlich, sondern weiß weniger als der gemeine Leser von Gott und der Welt (und ich weiß wovon ich Rede, da ich Geschichte so schnell es geht abgewählt habe!). Auch mit den anderen Figuren wird man nicht so richtig warm. Auf Action und Abenteuer verzichtet das Buch komplett. Darum schafft der Autor es weder Tempo in seine Erzählung zu bekommen noch Spannung aufzubauen. Wenn er durch halb Europa und den nahen Osten jettet, dann nicht um Ausgrabungen durchzuführen oder Bösewichter aufzumischen, sondern Türklinken zu putzen und Käffchen zu trinken! Sein größtes "Abenteuer" ist wahrscheinlich eine Fahrradfahrt durch die Wüste, die für ihn im Straßengraben mit Sonnenstich endet.

Der Schreibstil ist ganz okay, an mancher Stelle sogar unerwartet lustig, insgesamt aber auch langwierig langweilig. Einschübe von Flashbacks verhindern, dass die Augen zufallen, wenn sie auch manchmal unangekündigt und sehr plötzlich kommen. Einzig die Diskussion um die "Quelle" bzw. den religiösen Background fand ich erfrischend und fesselnd. Leider muss man sich bis dahin zu 2/3 bereits durchgekämpft haben.

Ich habe mir wirklich die Frage gestellt, wie eine solche Niete es soweit (bis zum Doktor!) gebracht haben konnte. Aber als Sohn und Stiefsohn eines Professors, ist das wohl in realistische Reichweite gerückt.

Meine Empfehlung: Wenn ihr einen spannenden, abenteuerreichen Thriller wollt, Finger weg! Ist eher was für schwache Nerven.
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am 9. Dezember 2006
Das Cover wirbt mit dem Hinweis: "Ein perfekter Krimi". Das Zeug hätte der Roman gehabt, doch verliert er sich für meinen Geschmack zu sehr in theologischen Abhandlungen, Spekulationen und Disputen über die Figur des Jesus.

Für einen perfekten Krimi bleibt daher zu wenig Spannung, der Tenor des Buches ist die Stille. Ruhig plätschernd wird die Story des Kontrolleurs Bjorn Belto erzählt, der bei Ausgrabungen als Wächter der entdeckten Heiligtümer abgestellt wird. Als der sagenumwobene "Schrein der Heiligen Geheimnisse" entdeckt wird, beginnt ein gefährliches Versteckspiel mit vielen Rätseln. Der archäologische Thriller ist gut, die Story durchdacht, aber er raubt Euch/Ihnen nicht den Schlaf.

Wo sind nun die Gemeinamkeiten mit Sakrileg? Beide Bücher stellen Fragen zu neutestamentlichen Vorstellungen, beide Bücher deuten an, dass Teile der Lehre Jesu nachträglich von der Kirche verändert wurden, Geheimorden und Bruderschaften, ein Albino und nicht zuletzt auch Verschwörungstheorien sind beiden Büchern gemein.

Doch wo Sakrileg spannend bleibt, von Tempo und Action von Seite zu Seite getragen wird, liest sich Frevel streckenweise eher wie

eine theologische Abhandlung und entbehrt an diesen Stellen - meiner Meinung nach - jedweder Spannung; ich habe diese Seiten am Ende überblättert und konnte nach x-Seiten mit der eigentlichen Geschichte fortfahren.

Frevel ist aber kein Abklatsch von Sakrileg, sondern ein eigenständiges und wirklich gut lesbares Werk. Wer ein ruhiges interessantes Buch sucht, liegt hier genau richtig.
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am 25. April 2006
Ich habe das Buch "Frevel" von Tom Egeland soeben ausgelesen und finde es durchaus spannend und auch homorvoll geschrieben. Unser "Held" gibt teilweise durchaus auch Anlass zur Heiterkeit, da er unter anderem zu Sarkasmus neigt - echt witzig.
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