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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
306
4,3 von 5 Sternen
Eine kurze Geschichte von fast allem
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Dezember 2017
Wenn man Schülern, auch denen der höheren Klassen, etwas wirklich Schlimmes antun möchte, würde die Aufgabe lauten: verfasse eine Inhaltsangabe dieses Buches. Das Problem wäre nicht etwa der Umfang. Gut 600 eng bedruckte Seiten haben viele Werke der Literatur. Es ist mehr der Inhalt. Bryson stellt Fragen, viele Fragen. Wie groß ist das Universum? Was wiegt unsere Erde? Wie viele Atome enthält ein Mensch? Was sind Bakterien? Wie sind sie entstanden und warum? Wie entstand die Erde, der Kosmos, der Mensch? Warum gab es Eiszeiten? Allein die Fragen aufzulisten, wäre kaum in einem solchen Blog-Eintrag möglich.

Nun ist Bryson natürlich weder naiv noch blöd. Es geht um etwas ganz Anderes, nämlich um die Geschichte der Wissenschaften. Viele dieser Fragen haben sich bereits altgriechische Philosophen gestellt. Erste, natürlich falsche Antworten, kamen ab dem 15. Jahrhundert, da war dann nach Aussage führender Wissenschaftler absolut sicher, das die Erde nicht älter als 76 Millionen Jahre alt sei. Manche Fragen wurden erst im 21. Jahrhundert beantwortet, vermutlich auch falsch. Wir können Sonden zum Mars schicken, auf dem Mond landen. Aber ganz triviale Fragen, die ein Kind stellen könnte, sind noch immer nicht beantwortet. Warum wurden aus Affen Menschen? Zudem ist es eigentlich unmöglich, dass wir Menschen hier auf diesem Planeten entstehen konnten. Alle statistischen Betrachtungen über die Erdgeschichte schließen uns praktisch aus. Er deckt Widersprüche auf, belegt sie zusammen mit Fachleuten. Mit der Erderwärmung wird es in Nordeuropa wärmer? Falsch, es wird kälter. Die Begründung dafür ist absolut logisch, wenn man sie liest.

Bryson leistet eine Rückschau über die Geschichte der Wissenschaft, der Chemie, der Geologie, der Physik. Das ist der Kern des Buches. Er betrachtet auch die Personen, die diese Wissenschaften begründet oder geprägt haben. Ihre Macken, ihre Eigenheiten, ihre Persönlichkeiten, ihre Streits, ihr Versagen, ihre Niederlagen. Das ist die weiche Seite des Buches. Die harte ist eine andere, eine faktische. Es geht nicht um Wahrheit, sondern am Ende um die Frage, was wir wirklich unumstößlich wissen. Oder glauben zu wissen. Er erzählt von den Irrtümern der Wissenschaftler, über ihre Überheblichkeit, über ihre Schwächen, aber auch über ihre Stärken. Die Geschichte, die er erzählt, ist faszinierend für jeden Leser, der nur eine Spur von Interesse für Wissenschaft besitzt. Es ist angefüllt mit Aha-Erlebnissen, mit Fakten, die man nicht geglaubt hätte. Nun ist Bryson kein Wissenschaftler, sondern Schriftsteller. Die Konsequenz daraus ist, dass das Quellenverzeichnis des Buches knapp 50 Seiten umfasst. Er hat mit Dutzenden Wissenschaftlern persönlich seine Themen diskutiert.

Ein derart mit Fakten und Daten vollgestopftes Buch zu schreiben und den Leser bei der Stange zu halten, ist ein kleines Meisterwerk. Bryson weiß jedoch auch, wie man das genau macht, nämlich aus einem ganz fein abgestimmten Mix aus Naturwissenschaften, Geschichten erzählen und einer Prise Voyeurismus. Letzteres in dem Sinne, dass er zeigt, dass die großen Namen der Wissenschaften auch so ihre persönlichen Abgründe hatten, ihre Schwächen. In diesem Sinne ist dieses Buch, wie schon andere von ihm, nicht nur ein Genuss zu lesen, sondern auch ein großartiges Lehrbuch für Schreiber. Die aber 600 Seiten durchstehen müssen. Mir ist es leicht gefallen. Ein tolles Buch für Möchtegern-Wissenschaftler und Journalisten.
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am 23. November 2017
Woher wissen wir wie der Kern unserer Erde aufgebaut ist oder wie schwer sie ist wenn das tiefste je gegrabene "Loch" nicht mal 0.5% des Erdradius beträgt.

Schon mal gefragt wie man Masse Größe und Bestandteile von entfernten Planeten bestimmen können die soweit weg sind das wie nichteinmal mehr wissen ob sie noch existieren oder schon vor Millionen von Jahren explodiert sind.

Ein AtomKern besteht aus Neutronen und Protonen aber auch diese bestehen aus weiteren Teilen die wiederum aus anderen bestehen. So klein das man ein Buch mit Nachkommastellen füllen müsste um die größe ohne mathematische Abkürzungen aufzuschreiben.

Woher wissen wir das und warum habe ich mich das selber noch die gefragt. All diese alltäglichen und doch unglaublichen Fragen beantwortet der Autor mit einer leichtigkeit und einfachheit das es auch für Menschen ohne jegliche Bildung in diesen Fachbereichen sofort verstehen.

Ein ideeller Reisebegleiter und schmöker Buch
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am 13. Mai 2017
Was man alles gelernt und vergessen hat. Bzw. noch gar nicht wusste. Bill Bryson nimmt von allem ein wenig, reichert es mit Fakten an und erzählt auf angenehme Art und weise. Er wäre bestimmt ein guter Lehrer geworden.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mir auch noch das Hörbuch besorgt. Ich höre es immer wieder!
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am 7. August 2017
Für mich persönlich ist dieses Buch absolut genial. Einige Kapitel musste ich wegen der Komplexität mehrmals lesen und ein einziges habe ich quasi nur überflogen, weil das Niveau so hoch ist.
Der Autor ist klasse - er beschreibt die kompliziertesten Dinge mit einem in meinen Augen sehr angenehmen Humor.
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am 26. November 2016
Super gut geschriebenes interessantes Buch mit viele lustigen Anmerkungen. Der Stil des Autors gefällt mir sehr gut, denn durch sie werden manch komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam erklärt.
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am 1. Juli 2014
Es gibt ja nun sehr viele Sachbücher, die interessant wären, würden sie denn nicht so verdammt kompliziert geschrieben werden. Genau DAS trifft auf dieses Buch NICHT zu. Der Autor schafft es wirklich alles was einem ansonsten so kompliziert vorkommen würde, leicht und sehr verständlich einzutrichtern.
Ein sehr spannendes und lehrreiches Buch über die Entstehung der Menschen und der Welt !!
Besser kannst du es nicht beschreiben und vor allem nicht so deutlich und prägnant!
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am 12. April 2013
Dies ist ein prima Geschenk für alle, die ein grundsätzliches Interesse an Naturwissenschaften haben, besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Aber auch für versierte Physik-Interessierte findet sich Neues.
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am 10. Februar 2013
Der Anfang war für mich zu wissenschaftlich, in der zweiten Hälfte geht es um die Entwicklung des Menschen, sehr interessant.
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am 20. April 2011
Ich lese persönlich mehr Fachbücher und habe das Buch geschenkt bekommen. Der Autor geht hier auf Themen der Geschichte dieser Welt und Zeitalter, über die Atomphysik, Universum, etc ein. Es wird alles of leichte weise Erklärt und man muss keinen Doktortitel haben, um diese zu verstehen. Es wird das Vorgehen der Wissenschaftler beleuchtet auf welche zum Teil abwägige Ideeen sie gekommen sind um an ihre Vorschungsergebnisse zu kommen und die Anerkennung zu bekommen.
Da ich nicht viel Zeit habe, war es optimal für mich, da die Kapitel zusammenhangslos sind und man ruhig mal länger eine Lesepause machen kann und ohne großes Vorwissen über das bisherige erzählte wieder einsteigen kann. Für mich eine klare Kaufempfehlung.
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am 27. Juni 2017
Kurz ist die Geschichte mit ihren 605 Seiten Text nun wirklich nicht. Aber unglaublich spannend. Man staunt, über das gewaltige Wissen des Autors Bill Bryson, angesichts der zwei Seiten Dank an Informanten und die 47 Seiten Quellenbelege wird klar, welche enormer Fleiß in diesem Buch steckt. Wir Bewohner dieses Krümels Erde im Weltall wissen über uns selbst wenig Bescheid, genauere Kenntnis haben wir erst seit der ungefähr 6 000 Jahren seit Erfindung der Schrift. Erstaunlich, was dann Forscher alles aussagen anhand einer Schädeldecke, die man um über 100 000 Jahre zurückdatiert oder über Fußspuren, die auf merkwürdige Weise über Jahrtausende erhalten geblieben sind.
Unser nächster Stern ist nur 4,3 Lichtjahre von uns entfernt, die Lichtgeschwindigkeit beträgt 300 000 km in der Sekunde. Wir Menschen haben bisher als höchste Geschwindigkeit mit der Sonde Voyager 57 000 km/h erreicht. Wer Lust hat, kann ausrechnen, wie lang die Reise bis zu diesem Nachbarn dauern würde. Und da gibt es nach Auffassung der Wissenschaftler über eine Billion Galaxien, also ist auch unsere Heimatgalaxie Milchstraße' auch nur ein Krümel im All.
Und unsere Erde gibt es grade mal seit schlappenl 4,6 Milliarden Jahren. Erstaunlich, was sie alles erlebt hat. Unser treuer Begleiter, der Mond, ist aus der Erdmasse herausgeschleudert worden durch einen anderen Himmelskörper, der wohl so groß wie der Mars war. Eigentlich müssten wir dem Mond jeden Tag dankbar sein, denn ohne ihn gäbe es kein Leben auf der Erde. Wir verdanken ihm ja nicht nur Ebbe und Flut, er bremst unsere Drehgeschwindigkeit, so dass wir uns gerade einmal in 24 Stunden um die eigene Achse drehen. Aber gerade diese 24 Stunden mit dem beständigen Wandel von Tag und Nacht regulieren das Klima und ermöglichen Leben auf der Erde.
Die Ekliptik, die Schräglage der Erde zur Sonne beträgt 23,5°, genau diese Schräglage sorgt für die Sonneneinstrahlng, die das Leben erst möglich macht. Alles, was existiert, zieht sich bei Kälte zusammen und wird immer dichter. Mit einer Ausnahme: Wasser hat seine größte Dichte bei plus vier Grad. Wäre es anders, würde alle Gewässer vereisen, und damit wäre es aus mit dem Leben. So aber aschwimmt das weniger dichte Eis oben und verhindert das einfrieren des darunter liegenden Wassers.
Immer wieder wurde die Erde von riesigen Gesteinsbrocken getroffen, Die dadurch entstehenden Rauchschwaden haben über Jahre den Himmel verdunkelt. So eine Katastrophe führte u.a. zum Tod der Sauriere. Es gab und wird auch in Zukunft Katastrophen auf unserer Erde geben Die uns genauer bekannten Ereignisse in den letzten 6 000 Jahren verliefen unspektakulär, ein paar Erdbeben mit Tausenden Toten, Vulkanausbrüche, die über weite Landstriche jegliches Leben auslöschten,, kurz gesagt, eigentlich harmlos verlaufene Jahre. Möglich, dass irgend ein Riesenmeteor schon auf dem Weg zu uns ist. Sekunden vor dem Aufprall würden wir ihn erkennen, viel zu kurz die Zeitspanne, um die Menschheit zu warnen. Und letztlich sinnlos: ein greller Blitz, das war's dann mit der Erde. Riesige Restbrocken rasen dann weiter durch das All. Ängstliche Gemüter sollten die Finger von dem Buch lassen.
Der Autor berichtet nur über die heutigen Erkenntnisse. Alles klingt wunderbar, bestimmt durch Zufälle. Da beginnt dann für den nachdenkenden Leser die Frage: Wirklich alles Zufall, der zu unserer bewohnbaren Erde führt, Zufall, der Leben entstehen ließ, sich weiterentwickelte bis so prächtige Exemplare entstanden, wie wir uns gern sehen. Oder gibt es doch eine ordnende, steuernde, auch uns schützende Kraft.?
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