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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
79
4,1 von 5 Sternen
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am 24. Juni 2005
Wir befinden uns in ehemaligen Grenzland zwischen Hessen und Thüringen, unter Insidern auch Hessisch -Sibirien genannt. Dort ticken die Uhren noch etwas anders. Dort lebt auch Emma, eine etwa dreißigjährige Bäuerin, die völlig auf sich allein gestellt einen alten Bauernhof nach ihren eigenen Regeln und Einsichten betreibt. Ihr Geld verdient sie hauptsächlich mit der Aufzucht und dem Verkauf von Schweinen; sie schlachtet selbst, nach einer ganz besonderen Methode und vertreibt die Wurst im Dorf.
Sie, die in ihrer schweren Kindheit nichts als Prügel und Männerbrutalität durch den Großvater kennengelernt hat, sehnt sich nach nichts mehr als nach einem richtigen, zärtlichen und leidenschaftlichen Mann.
Der kommt ihr eines Tages in Form von Max per Unfall hinter das Haus geschneit. Sie birgt das verletzte Opfer, und behält den unheilbar an Bauchspeichelkrebs erkrankten Max bei sich.
Sie erleben zusammen herrliche Stunden und Tage, obwohl sie beide wissen, daß ihre Tage gezählt sind. Doch beide, die in ihrem bisherigen Leben eigentlich immer nur verloren haben, genießen diese Zeit und lassen sich von drohendem Tod und bevorstehender Versteigerung des insolventen Bauernhofs nicht erschüttern.
„Emmas Glück" ist eigentlich ein sehr trauriges Buch und dennoch muß man beim Lesen viel schmunzeln und lachen. Claudia Schreiber, die selbst biographische Erfahrungen mit dem Landleben besitzt, gelingt es, diese einfachen Menschen mit so viel Liebe und Wärme zu schildern, daß man nie über die Figuren lacht, sondern angerührt und selbst beflügelt von ihrem Lebenswitz und ihrer Kämpfernatur das Buch am Ende zur Seite legt.
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am 5. September 2003
emma ist bäuerin auf einem hof im ehemaligen zonenrandgebiet *hessisch-sibirien*, lebt allein mit glücklichen schweine n und hühnern und träumt von einem mann. ihr einziger verehrer, der dorfpolizist, kommt als ehemann nicht in frage, der zum einen klein und dick und zum anderen sehr stark am rockzipfel seiner dominanten mutter hängt.
ihr leben ändert sich, als vor ihrem hof max mit einem sportwagen verünglückt. neben dem gutausehenden mann findet emma auch noch eine plastiktüte mit dollars, schwarzgeld, das max seinem freund geklaut hat. max ist nämlich schwer krank, hat nicht mehr lange zu leben und will seinem bis dahin soliden leben noch einmal einen letten kick geben.
der rest ist schnell erzählt: die beiden verlieben sich, der freund ändert sich vom bösen zum guten *g* und es gibt kein happy-end oder ist es doch ein happy-end????.
was an dem buch besticht, ist die wirklich liebevoll erzählte geschichte. es driftet nie ab ins kitschige, dafür schimmert oft der trockene humor der autorin durch. ein buch für einen verregneten sonntagnachmittag.
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am 10. Oktober 2005
Ich muss zugeben, ich bin sehr glücklich, dass ich mir gerade dieses Buch vor einer längeren Zugfahrt ganz spontan aus dem Regal der Buchhandlung geschnappt habe... das Cover war niedlich und der Klappentext klang "nett" ;)
Doch was mich erwartete, war eine kuriose (das triffts wohl am besten) Geschichte mit ganz eigenwilligen Charakteren (die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber zugleich sich auch so ähnlich) und einer schönen, aber auch traurigen Liebesgeschichte!
Was ich toll fand:Emma ist mal nicht dieses typisches Ally/ Carrie-Weibchen, sondern kernig, klug und stark aber auch liebend. Ein toller Charakter!
Es wird sehr viel und auch ehrlich und vorallem brutal das Landleben, Emmas Kindheit und auch das Schlachten geschildert, dass es einen manchmal ziemlich entsetzt und die Nackenhaare einem abstehen! Aber es ist auch toll zu beobachten, wie sich die Charaktere durch einander verändern und entwickeln.
Das Buch lies sich wirklich schnell lesen, wobei beim Lesen sich ein geschockter Gesichtsausdruck und ein schmunzelnder immer wieder abwechseln!
Sehr gelungen!
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am 17. Juni 2005
Emma verbrachte ihr ganzes Leben auf ihrer kleinen Schweinefarm und ist keineswegs unglücklich darüber. Tiere sind eben doch die besseren Menschen. Plötzlich wird das Idyll jedoch bedroht, das Geld geht aus, die Farm soll versteigert werden. Vorerst lässt sich Emma dadurch nicht abschrecken, schliesslich ist sie eine Kämpfernatur. Und dann...passiert ein Wunder. Ein Mann fällt in einem Sportwagen vom Himmel und landet auf ihrem Acker, einen Sack voll Geld auf dem Beifahrersitz. Sie beschliesst Geld und Mann zu behalten, schliesslich mangelt es an beidem.
Das ist der Anfang einer anrührenden Liebesgeschichte von zwei Menschen die kaum unterschiedlicher sein könnten. Noch heute gibt es im Freundeskreis diskussionen ob das Ende nun Happy war oder nicht. Vermutlich wird die ein oder andere Träne kullern und doch hat man tiefes Mitgefühl und Sympathie für die Hauptfiguren. Ein wirklich kleines, dünnes Buch, in dem jedoch eine Menge drinn steckt. Unbedingt lesen.
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am 26. Juli 2005
Ich würde sie gerne kennen lernen, diese Emma, die trotz ihres kleinen und eingeschränkten Lebensraumes mehr von der Welt und dem Leben begriffen hat als manch einer, der mehr von der Welt gesehen hat. Diese Geschichte geht sehr zu Herzen, komisch, skuril und anrührend zugleich und sie wirkt noch lange nach.
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am 27. Mai 2014
Den Schweinen geht es richtig gut auf Emmas Hof, sie laufen umher, wühlen im Stroh, suhlen in den Pfützen und grunzen vergnügt. Und wenn die Stunde gekommen ist, in der sich ihr Lebenszweck erfüllt, lockt Emma sie hinter den Stall, streichelt und liebkost sie. Dann liegen sie entspannt am Boden und scheinen glücklich zu sein. Erst dann holt Emma das scharfe Schlachtermesser hervor und zieht es in einem Zug durch die Kehle des Tiers. Noch im Sterben geht es den Schweinen gut auf Emmas Hof. Ihr selbst geht es dagegen gar nicht gut: Es fehlt am Geld und an menschlicher Zuneigung. Da kommt es schon sehr gelegen als ihr nachts ein Auto auf die Wiese katapultiert wird, in dem ein Mann und eine Tüte voller Dollars stecken.

Claudia Schreiber erzählt ein modernes Märchen, eine heutige Geschichte, die sich nicht am strengen Maßstab unserer Alltagserfahrungen messen lassen will. Trotzdem geht es darin um sehr reale Fragen der Gegenwart, die, auch wenn sie im Gewand einer sagenhaften Erzählung daherkommen, auf eine Beantwortung drängen. Wie wichtig ist uns das Dasein der Kreaturen, die wir als unsere "Nutztiere" bezeichnen? Sind in einer Gesellschaft des kalkulierten Profits überhaupt artgerechte Tierhaltung und schonende Fleischproduktion möglich? Darf man sinnloses Leiden, auch das eines Menschen, verkürzen? Claudia Schreiber gibt darauf ihre Antworten, ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit großem Einfühlungsvermögen.

Erzählt wird aber nicht zuletzt auch die romantische Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Personen. Wenn der saubere, zurückhaltende Max auf die schmuddelig-chaotische Emma trifft, prallen auch die Gegensätze von Stadt und Land aufeinander. Wollen zwei Menschen es gemeinsam versuchen, geht das nicht ohne Kompromisse ab. Die Kunst ist, sich anzunähern ohne einander zu verbiegen, sich zu verbinden ohne sich gegenseitig zu fesseln. Dafür braucht man gewöhnlich länger als ein halbes Leben, Zeit jedenfalls, die Max und Emma nicht zur Verfügung steht. Und so ist ihnen nur ein kurzes Glück beschieden. Aber sonst wäre es auch keine so märchenhafte Romanze...

P.S.: Dieses Buch ist auch deshalb ein besonderer Glücksfall, weil man sich letztlich nicht schämen muss, ein Fleischfresser zu sein. Bedenklich ist doch heute nur, das Fleisch massenhaft zur Hauptspeise geworden ist und wir uns nicht mehr bewusst machen. woher unser Schnitzel eigentlich kommt. Ein Schwein im Vorgarten ist natürlich keine Lösung, aber es würde uns sicher schon bescheidener machen, wenn der Sonntagsbraten einen Namen hätte.
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am 23. November 2006
Ich habe dieses buch regelrecht verschlungen, konnte es nicht mehr aus der Hand legen, hatte es in 4 Stunden durch. Ich kann es nur jedem weiter empfehlen. Es hat so viel Charakter und Charme. Ich habe so viele Tränen vergossen bei diesem Buch und das in erster Linie beim Lachen. Ich habe es sofort an alle meine bekannten weiterempfohlen.Nach langer Zeit noch mal ein Buch nach dem man nach mehr schreit
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am 27. Mai 2012
Glück und Unglück liegen bekanntlich nahe beisammen. So auch in Claudia Schreibers Roman. Hier wird eine Liebesgeschichte der besonderen Art erzählt, die mir als Leserin nicht nur ein verstehendes Grinsen, sondern auch so manchen lauten Lacher entlockte. Tiefes Vertrauen zwischen Mensch und Tier löst sich mit Misstrauen vor Menschen ab, das darin hindert, Sehnsüchte in Erfüllung gehen zu lassen. Emma arbeitet trotzdem voller Phantasie an ihrer Zufriedenheit. Nach und nach gelingt es ihr, dem todkranken Max, den ein Unfall auf ihren Hof gebracht hat, wieder Lebensfreude zu vermitteln.

Dieses Buch ist so voller Witz und Lebensweisheit, dass es sicher nicht das letzte ist, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Claudia Schreibers Beobachtungsgabe und ihr Humor sind einfach außergewöhnlich. Doch Vorsicht: wer nicht wissen will, wie Schweine geschlachtet werden, und wer nicht akzeptieren kann, dass der Tod zum Leben gehört, sollte lieber die Finger davon lassen.
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am 16. März 2003
Claudia Schreibers Roman EMMAS GLÜCK erzählt eine Geschichte, die in ihrer unprätentiösen Kraft und Bildgewalt auf dennoch sanfte Weise berührt und sich mit wundervoll feinfühlig eingesetztem Humor entfaltet. Eine klare Sprache mit Sogwirkung und eine liebenswerte Hauptfigur, die sich auf leisen Sohlen mit einem lauten Ruck befreit.
Einfach klasse!
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am 8. Juli 2013
..... auf jedem Fall eine liebevoll und witzig erzählte Geschichte, gleichermaßen für Spaßvögel, Romantiker und Schweineliebhaber. Hab es schon vor vielen Jahren gelesen und begeistere mich immer noch, so dass ich es jetzt an einen Schweineliebhaber verschenkt habe.
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