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am 3. Oktober 2016
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Geschichte einige Ungereimtheiten und Übertreibungen enthält. Mir gefallen auch die Stellen mit dem ungewöhnliche Stil des Aneinanderreihens von immer wieder umgestellten Worten, der in einigen der negativen Kritiken bemängelt wird. Für mich symbolisiert dieser Stil eine andere Art der Sprache, wie wir sie ja auch aus orientalischen Märchen kennen.

Insgesamt hat mich das Buch beeindruckt. Alleine die Vorstellung, wie sich Shirin Gol fühlen würde, wenn sie einen Tag in einer beliebigen deutschen Wohnung leben dürfte, bringt einem unsere privilegierte Situation in Erinnerung. Viele der geschilderten Geschichten lassen einen auch erahnen, was in den Köpfen der zu uns gekommenen Flüchtlinge vorgeht.
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am 6. Januar 2018
Tragisches was die Religion alles bewirken kann. Das Buch ist wirklich gut geschrieben, wenngleich der Inhalt stellenweise echt schockierend ist.
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am 2. Juni 2017
Aufwühlend, erschütternd. Dieses Buch macht fassungslos und traurig und es macht zugleich Hoffnung, trotz allem. Das Buch wühlt auf, macht wütend und verzweifelt.
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am 28. Februar 2014
Excellentes Buch. Sehr empfehlenswert, vor allem für die Liebhaber der Orientalischen Schriftsteller. Siba Shakib beschreibt sehr schön, hat eine leichte und spannende Erzählweise.
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am 9. September 2016
Ob Ost oder West, alle haben nur Trümmer und Trauer hinterlassen. Warum muss den Völkern Kultur und Politik aufgedrängt werden, die da gar nicht hingehören und von den Einwohnern gar nicht gewünscht werden. Vergleicht sich mit der Missionarisierung der Ureinwohner von Amazonien, die wollen und brauchen das nicht, haben weder uns noch sonst jemanden die vergangenen tausend Jahre gebraucht. Die Religion spielt immer und überall mit, jeder meint er wäre der Bessere, dann die Ökonomischen Interessen, nur immer die Superreichen haben überall die Hand im Spiel. Lasst die Völker, egal wo, endlich in Ruhe, denn sonst haben wir sie bald alle hier in Europa, wo sie denn schon gar nicht hingehören.
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am 8. November 2014
Das Leben der Protagonistin hat mich sehr berührt. Beim Lesen fühlt man sich in eine völlig andere, fremde und erschreckende Welt versetzt.

Allein schon, um einmal die Lebensweise und die furchtbaren Erlebnisse der Protagonistin kennenzulernen, lohnt es sich, dieses Buch zu lesen.

Die einzige Kritik, die ich habe, ist, dass die Schreibweise doch sehr 'einfach gestrickt' wirkt. Dabei versteckt sich hinter Shirin eine sehr intelligente Frau, die ein Leben meistert, das die meisten Menschen verzweifeln lassen würde.

Fazit: Lesen und dabei den Horizont erweitern!

Ich hoffe, dass diese Rezension hilfreich für Sie war!
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am 21. September 2016
Die Lebensgeschichte der Shirin-Gol ist spannend und beeindruckend. Wenn auch die Autorin offensichtlich viel unüberlegt dazu erfunden haben muss, denn manche Dinge passen nicht zusammen.
Mich stört, dass die Geschichte an sich nicht geschlossen ist, z.B. wird Shirin-Gols Mutter, die eine zentrale Rolle gespielt hat, plötzlich ohne Erklärung nicht mehr erwähnt. Der Leser fragt sich: ist sie noch bei Shirin-Gol und wird nur nicht erwähnt oder ist sie nicht mehr da? Auch wäre es schön, wenn an Stellen, an denen bspw. ein "Halbkind/Halbfrau" heiratet, zumindest ein ungefähres Alter zu erfahren. Da jegliche Zeitabgaben fehlen, hat man spätestens in der Mitte des Romans das Gefühl dafür verloren, ob Shirin-Gol eher 20 oder 60 Jahre alt ist.
Sprachlich ist das Buch einfältig. Die Autorin hat Lieblingswörter, die sie immer und immer wieder benutzt (z.B. "soundsoviel", "tausendundein") jegliche Variation fehlt. Auch werden Sätze immer wieder wiederholt und die Wörter umgestellt. So kann man auch die Seiten füllen. Was die Autorin wahrscheinlich für ein tolles rhetorisches Mittel hält ist einfach nur lästig und wirkt dumm. Schade, hätte jemand anders die Lebensgeschichte veröffentlich, wäre es wahrscheinlich ein wirklich gutes Buch geworden.
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am 10. Oktober 2016
Tut mir ja leid, aber inhaltlich ist es sehr unglaubwürdig und sprachlich sehr - nun ja - schlecht geschrieben.
Immer wieder die gleichen rhetorischen Mittel, und dann noch solche, die wirklich die einfachsten der einfachen sind, wodurch es irgendwie albern wirkt.
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am 20. August 2012
„Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen“ ist zweifelsohne ein packendes und lehrreiches Buch, sozusagen ein Kaleidoskop der jüngeren afghanischen Geschichte aus Sicht einer Frau. Die Lebensgeschichte der Shirin-Gol spiegelt ein Stück Zeitgeschichte wieder in einem archaischen Land, das schon immer Spielball seiner Nachbarstaaten und anderer internationaler Mächte und Staaten war und ist und im Inneren zerrissen sich immer wieder neuen weltpolitischen Konstellationen stellen muss. Dieses Buch zeigt anhand dieser Lebensgeschichte auch im hohen Maße, welche unterschiedlichen Gesellschaftssysteme ein Menschenleben miterleben kann, gerade das einer Frau: geboren in einem Königreich, gelebt in einem kommunistischen System, der sowjetischen Invasion, der anschließenden Kriegswirren und den Taleban. Dies ist, aus heutiger Sicht, noch lange nicht die letzte Etappe in der Geschichte Afghanistans, mit der sich vor allem die dortigen Menschen abfinden müssen.
Insofern „lehrt“ dieses Buch, auch wenn es geschichtliche „Fehler“ gibt und auch die geographischen Angaben nicht immer korrekt bzw. realistisch sind. Es zeigt, wie stark Familien- und Menschenschicksale damit verbunden sind und waren. Insbesondere aus dem Blickwinkel einer Frau versteht man viel mehr darüber, wie „flexibel“ und stark ein Mensch sein muss in diesem fernen Land. So ist es in der Tat so, dass man vieles aus diesem Blickwinkel lernt über Kriege und Wirren in einem Land, über das man in den westlichen Welten lediglich aus dem Fernsehen und der Presse informiert wird, das uns archaisch und mittelalterlich erscheint. Und es zeigt auch, dass es Menschen gibt, die sehr wohl „verstehen“, was um sie herum geschieht, die sich nicht damit abfinden wollen, aber abfinden müssen und dadurch einen Mut und Lebenswillen entwickeln, die letzten Endes nur ein Ziel hat: das blanke Überleben. Insofern ist dieses Buch eine faszinierende Geschichte und ein guter Einblick in eine menschliche Perspektive dessen, was man Weltpolitik nennt.
Shirin-Gols Geschichte ist somit einerseits repräsentativ für die vieler Afghanen, die ihr Leben damit verbringen, vor immer neuen Feinden und Allianzen auf die Flucht zu gehen, sich neuen Systemen scheinbar anzupassen, mitzuschwimmen oder einfach abzuhauen. Zu Fuß „bereist“ sie ständig auf der Flucht das ganze Land und auch Pakistan und den Iran. Zwischen den Fronten verliert sie Kinder, eine Tochter heiratet sozusagen auf dem Weg und begegnet Shirin-Gol Jahre später in Faizalbad wieder, ein Sohn beschließt, trotz seines jungen Alters in Isfahan zu bleiben und sie selbst, als sie aus dem Iran in ihr Vaterdorf zurückkehrt, macht sich von dort wieder auf den Weg in neue Fremden. Diese menschliche Verlusterfahrung ist es nämlich, die den weltpolitisch interessierten Zuschauer oftmals fremd bleibt, er hört oder liest von Kriegen in Afghanistan und dennoch ist er sich oftmals der menschlichen Tragödien, die damit einhergehen, nicht bewusst. Insofern, bei aller „Unrealistischkeit“, sensibilisiert diese Geschichte für die menschliche Perspektive eines Einzelnen.
Gleichzeitig schildert der Roman verschiedene Afghanistans: das Afghanistan unter den Kommunisten, in dem Shirin-Gol als Kind selbstverständlich auf die „Russenschule“ geht, dann das Afghanistan der Taleban, wo sie sich durchs Land schlägt und ständig lügt, nicht lesen zu können. Sie schildert das Leben in Kabul als es eine der schönsten Städte Asiens war und auch das Leben in Städten, die nach dem Krieg einzige Wüsten waren, in denen Menschen im und aus dem Müll leben oder von Minen zerfetzt werden. Dieser Gegensatz prägt das Buch sehr stark, so wie man die von außen als rachesüchtig geltenden Afghanen auch als normale, liebende, sich streitende, lebende, einen Alltag-habende Menschen kennenlernt, die auch Gespräche und Gedanken zulassen, die man einer solch strikt islamischen Gesellschaft im Westen gar nicht zutraut. Summa summarum: auch Afghanen sind Menschen, die Freude und Trauer, Wohlstand und Armut, gute und schlechte Zeiten kennen- ob nun in Friedens- oder Kriegszeiten. Dies ist vielleicht das Wichtigste, was dieser Roman vermittelt, dass unsere Vorstellung, Afghanistan sei durchweg ein „fanatisches“ Land nicht stimmt und es zu jeder, auch der härtesten Zeit Menschen gab und gibt, die ihren Widerstand leben- so wie Shirin-Gol, auch wenn sie dies fast unrealistisch exzessiv auslebt.
Leider aber scheint das Buch in großen Zügen reine Phantasie zu sein und unterscheidet sich deshalb nicht von vielen anderen Büchern, die ebenfalls sehr viel „Beigabe“ durch die Autoren erfahren haben. Zwar gibt die Autorin vor, Shirin-Gol getroffen und ihre Geschichte aufgeschrieben zu haben, aber die Detailfülle und die ganzen Geschichten können unmöglich bei einer Zusammenkunft in einem Flüchtlingslager entstanden sein, sondern müssen zwangsläufig überwiegend aus der Feder der deutsch-iranischen Autorin kommen- die aufgrund ihrer Herkunft jedoch vielleicht auch ein besseres bzw. anderes Verständnis für die afghanische Kultur haben dürfte. Dennoch ist dieses Buch dadurch nicht wirklich authentisch und man darf und muss sich fragen, ob die „wirkliche“ Shirin-Gol, deren eigentlicher Name anders lautete, tatsächlich eine solch außergewöhnlich starke Frau war bzw. ist oder ob das Meiste dann nicht doch dem „Wishful thinking“ einer Autorin entspringt, die selbst einer Gesellschaft entstammt, in der die Rechte der Frauen unterdrückt werden. Inwiefern also ist Shirin-Gol eine authentische Person und inwiefern ist sie ein Phantasiewesen mit nahezu übernatürlichen Kräften, die dem Leser vielleicht vermittelt, dass es durchaus afghanische „Powerfrauen“ gibt, die aber mitnichten so viel Glück im Unglück haben wie Shirin-Gol? Anders ausgedrückt: ist Shirin-Gol afghanische Realität oder eine Heldin in einer Prosa, die immer wieder neue Abenteuer besteht? Und schließlich: wie viel Wunschdenken der Autorin selbst, die auch aus einem kriegsgeschüttelten, stark islamisierten Land kommt, steckt in Shirin-Gol? Anscheinend- leider-letzteres, zumal es auch etliche sachliche Fehler im Buch gibt, was Ortslagen und historische Hintergründe anbelangt.
Dadurch wird dieses Buch literarisch gesehen zwar zu einem Bestseller, zumal zum Erscheinungszeitpunkt das Thema Afghanistan in deutschen Medien omnipräsent war, bedient dennoch einen Zeitgeschmack, der im Zuge des Sturzes der Taliban gerade auf das Thema Frauen in Afghanistan und Frauen in islamischen Gesellschaften abzielt. Es ist nicht zu bezweifeln, dass die Rolle der Frau in Afghanistan beklagenswert ist und dass die Welt wissen sollte, was in diesem Land gerade Frauen über Jahrzehnte und Jahrhunderte angetan wurde, aber dennoch zweifle ich, ob eine Fiktion mit einer Kreierung einer „Superheldin“ wirklich dazu beiträgt, ein realistisches Bild der afghanischen Frau abzugeben, die dem kritischen Leser eher wie eine Heldin daherkommt, die viele Abenteuer überlebt und in Null Komma Nichts von einem Ort in den anderen zu schweben scheint, dem unkritischen Leser hingegen wie eine afghanische Feministin, die Zeichen setzt und ihre archaische Welt bekämpft- eine absolute Ausnahmeerscheinung also, die „zufällig“ einer deutsch-iranischen Autorin in einem Flüchtlingslager begegnet. Viele Leser sind begeistert von diesem Buch, zu recht, aber es besteht die Gefahr, dieses Werk nicht als Fiktion, sondern Wahrheit aufzunehmen. Viele Dinge stimmen und es wird auch durchaus ein vielseitiges Bild der afghanischen Welt gezeichnet, von der man, siehe oben, einiges lernen kann, aber es bleibt eine Fiktion, die vermutlich die starken Eigenschaften und Wünsche vieler Menschen in einer Person vereint.
Aber dennoch darf man nicht vergessen, dass es eine Art modernes Märchen ist, welches durchaus auch anrührt, aber eben doch einer Frau in Afghanistan von heute viel mehr Glück und Zufall beschert als es in der traurigen Realität der Fall ist. Man mag das berechtigte Gefühl haben, als Nicht-Kenner des Landes, ein wenig mehr erfahren zu haben und einmal mehr daran zu denken, wie sich die Geschehnisse dort auf den Einzelnen auswirken. Insofern tut dieses Buch sein Gutes. Aber es schafft eine Heldin, die es so in der Realität nicht gibt-, denn die ist wesentlich härter, so dass das Buch eigentlich den Frauen in Afghanistan eher schadet als nützt, denn die leben unter ganz anderen Bedingungen als Shirin-Gol, die selbst ihren Mann noch erzieht.
Fazit: lesenswert und unterhaltsam, solange man den fiktionalen Charakter des Buches nicht vergisst.
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am 8. Juli 2015
Habe bereits einige Bücher über das Leben in Afghanistan gelesen, aber dieses ist für mich mit Abstand das Beste. Das Leben einer Frau in dieser durch ständige Kriege gezeichneten Zeit ist absolut anschaulich und unverblümt dargestellt. Beeindruckt hat mich auch die wundervolle Schreibweise, die Wortspielereien, die - in hervorragender Übersetzung - formulierten Sätze. Dieses Werk hat mich bereichert! Vielen Dank an Siba Shakib
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