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Kundenrezensionen

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am 16. Juli 2003
Ich habe das Buch mit in Urlaub genommen, da das der beste Moment für über 1100 Seiten ist. Am Anfang war ich noch skeptisch, da man sich an den Schreibstil und -ton erst ein wenig gewöhnen muss. Dann aber entwickelt sich eine prima Geschichte mit mehreren Handlungssträngen, die alle fesseln und einen nicht mehr von der Liege herunterlassen. Man lernt sogar noch eine Menge über Verschlüsselung und deren Bedeutung im 2. Weltkrieg, kann an manchen Stellen ziemlich gut lachen und wird vor allem immer gut und spannend unterhalten.
Keine leichte Kost, aber perfekter Urlaubsstoff. Die Animateure in der Anlage waren verzweifelt, da Sie mich nicht mehr vom lesen loskriegen konnten.
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am 21. September 2013
Neil Stephensons "Cryptonomicon" geht mit fast zwölhundert Seiten an die Grenzen der Fassbarkeit. Einmal, weil das Buch tatsächlich schwer zu halten ist. Andererseits, weil die geschilderten Szenen und Verstrickungen aus dem Zweiten Weltkrieg Abenteuer pur sind und Einblick in eine Welt gewähren, die sonst verborgen bleibt: die Welt der Ver- und vor allem der Entschlüsselung.

In zwei parallel zueinander erzählten Geschichten berichtet Stephenson von mehreren Kriegen, die Teile des Zweiten Weltkriegs waren. Der Krieg im Pazifik, der mit dem Angriff auf Pearl Harbor begann und dem Abwurf der Atombomben auf Japan endete, wird speziell mit Blick auf die Philippinen erzählt. Japaner gegen Amerikaner. Japaner gegen Zivilbevölkerung. Alle gegen die Grausamkeit des Dschungels. Der Krieg der U-Bootfahrer wird erzählt genauso wie der Krieg des Generals Douglas MacArthur. Am wichtigsten aber ist die Geschichte, die dem Roman das Gerüst bietet: Der Krieg der Verschlüsselungsexperten.

Die Geheimdienstleute der Alliierten rund um den, offensichtlich unter dem Asperger-Syndrom leidenden, Waterhouse konstruieren während ihres Krieges gegen die Achsenmächte die ersten Computer. Diese dienen keinem anderen Ziel als die Funksprüche der Feinde zu entschlüsseln. Erst sehr viel später gründen und verkaufen die Nachfahren von Waterhouse im Silicon Valley Soft- und Hardware Firmen wie andere Leute gebrauchte Kinderklamotten.

Die Verbindung zwischen den beiden Geschichten in den vierziger und neunziger Jahren ist das Gold, das die Japaner im Pazifik versteckten, bevor ihr Reich und ihre Herrschaftsansprüche atomisiert wurden.

Die mit Abstand besten Momente des Romans sind die Schilderungen der Erlebnisse des Soldaten Shaftoe. Er ist das Paradebeispiel des amerikanischen Marines. Wie in der Hymne der Marines war er von Guadalcanal bis Afrika und den weiteren Schlachten im Pazifik und der Nordsee an allem beteiligt, was ein Soldat nur sehen konnte. Besonders ein traumatisches Erlebnis vor einer Höhle auf Guadalcanal lässt Shaftoe, der ansonsten jedoch unendlich stoisch und leidensfähig ist, nie wieder los. Mit ihm zeichnnet Stephenson den Prototyp des Marine-Helden ohne dabei die Grenzen zu blindem Pathos und Lobhudelei auch nur zu streifen. Das glückt ihm, weil die lustigsten Episoden des Buches allesamt Shaftoe und dessen trockenem Heldentum zuzuschreiben sind. Ihm ähneln höchstens die Passagen zu Goto Dengo, einer Art japanischem Pendant zu ihm.

In vielen Verstrickungen und mit einem gerade noch so erträglichem Maß an Mathematik und Verschlüsselungstechnik erstehen die Probleme der Kryptographen hier wieder auf. Im Zusammenhang mit den aktuellen Enthüllungen zu den Spionageprogrammen der USA liest sich das Buch wie eine Einleitung. Natürlich will die NSA alles lesen können. Selbstverständlich stellt jedo Form der Codierung, die neu ist, eine Herausforderung dar: einerseits für Theoretiker und Entschlüsseler und andererseits für besorgte Politiker und Militärs.

Wenn an diesem kurzweiligen Roman irgendetwas abfällt, dann die Geschichte, die in den neunuziger Jahren spielt. Vielleicht hätte der Schinken so 400 Seiten schmaler werden können. Trotzdem, "Cryptonomicon" ist ein wunderbarer Roman für alle, die sich für eine neue Sicht auf den Zweiten Weltkrieg, die Frühgeschichte der Computer, die Philippinen und die Start-ups im Silicon Valley interessiert. Mit dem Protagonisten Waterhouse scheint Stephenson außerdem eine Vorlage für Sheldon Cooper aus der Fernsehserie Big Bang Theory geliefert zu haben.
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am 19. November 2006
Nun lese ich diesen Roman schon zum zweiten Mal. Und zu meiner eigenen Überraschung ist es fast genauso spannend wie beim ersten Mal. Vielleicht weil man beim zweiten Mal einfach auch mal die Muße hat, sich der einzelnen Details anzunehmen.

Man muss kein PC-Freak oder Mathematiker sein, um verdammt viel Spaß an diesem Roman zu haben, sondern einfach nur mit Geduld über die ersten zwanzig Seiten kommen, um dann mit regelrechten Feuerwerken überrascht zu werden.

Was mich völlig fasziniert, ist seine Kunst, scheinbar spielerisch immer und immer wieder einen Bogen zwischen Zeit "Zweiter Weltkrieg" und "Neunziger Jahr" zu schlagen. An welcher Stelle sich beide Zeitepochen treffen, wird hier bestimmt nicht verraten.

Also ich kann es nur empfehlen.
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am 13. Juli 2010
Entweder man wird dieses Buch lieben - oder man wird es auf halber Strecke dem Altpapierkreislauf zuführen.
Wer sich für die Anfänge des Informationszeitalters interessiert, über Mathematikerwitze lachen kann (so wird z.B. mal eben eine mathematische Funktion erstellt um die intellektuelle LEistungsfähigkeit eines Protagonisten abhängig von dessen Ejakulationsfrequenz zu beschreiben) und auch ohne forsch fortschreitende Handlung Zeit für und Freude an unzähligen, häufig humorig aufbereiteten Details findet, der wird dieses Buch lieben. Ein heiterer und (auch wenn mans zuerst nicht glauben mag) kurzweiliger Spaziergang durch die Grundlagen der Kryptographie und Informationstheorie. Folgende Kritikpunkte lassen sich ausmachen:

- Das Buch ist zu kurz (Man gewöhnt sich doch sehr an all die skurrilen Nerds)
- Der Schluss ist etwas lieblos (Oder vielleicht soll da mal ein Teil II anschließen?)

Glücklicherweise war meine Geduld ausreichend um mich in den Plot reinzuarbeiten. Wer diese Geduld und die genannten Kriterien mitbringt ist auf absehbare Zeit gut unterhalten. Für Anhänger linearer und spannungsgeladener Handlungsstränge gilt: Finger weg. Dann lieber zu "Enigma" greifen.
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am 16. August 2002
Mich hat weniger die Handlung - wiewohl kunstvoll verschlungen dargeboten - fasziniert als viel mehr die distanziert ironische, skurille Betrachtungsweise der jeweiligen Protagonisten. Ein Hochgenuss, den ich jede Seite genossen habe. Die Absurdität einzelner Situationen, Handlungen und Haltungen wird brilliant herausgearbeitet. Lediglich auf den letzten 200 Seiten drängt der "action" Strang diese humorige Seite leider in den Hintergrund. Dennoch ein Meisterwerk !
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am 13. Februar 2004
Neil Stephenson schafft es in seiner recht eingewilligen Art den Leser an die Wurzeln moderner Kryptographie heranzuführen ohne zu langweilen. Der Spannungsbogen den er aufbaut ist komplex und führt über mehrere Zeit und Charakterlinien zu einem intersanten Ende. Ich habe das Buch mit Genuß gelesen, finde jedoch das mathematisch unbedarfte Geister eventuell damit Ihre Probleme haben
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am 26. Juli 2013
Das Buch hatte ich beim Stöbern im Kindle entdeckt, Titel machte mich neugierig, die Zusammenfassung noch mehr...
Ich wurde wirklich überrascht, und habe einige angenehme Lesestunden damit verbracht.
Das Buch ist sehr intelligent, und spannend geschrieben, die Balance zw. Charakter, Handlung und Tiefe sind beeindruckend.

Klare Empfehlung und viel Spass damit!
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am 11. August 2006
Cryotonomicon ist ein Buch, in das man sich erst einlesen muss. Die Hauptgeschichte wird eigentlich nicht erzählt, sondern aus vielen einzelnen Handlungssträngen, die lange wenig miteinander zu tun haben, zusammengesetzt. Da ein Hauptthema Kryptograhie ist, ist das eigentlich nur passend.

Es handelt sich zwar um unsere Welt im 2. Weltkrieg und etwa 1996, aber es gibt eine Reihe von Details, z.B. auch die "historischen" Personen im Buch, deren Stephenson sich etwas schamlos bedient, die einen eher an ein paralleles Universum denken lassen.

Dementsprechend ist es keinesfalls ein historischer Roman. Alles ist sehr realitätsnah, aber Figuren und Geschehnisse sind oft überhöht oder "weitergesponnen". Es geht hier definitiv nicht um genaue Darstellung von Kriegsreignissen oder die 1996 aktuelle Computertechnologie. Es geht eher um Ideen, eine Flut von Ideen, die mich immer noch einige Zeit nach dem Lesen beschäftigt haben.

Das Buch lädt, mich zumindest, immer zum weiterdenken ein.

Weil es wegen der vielen Handlungsstränge etwas anstrengend ist und man nicht wirklich erfährt, ob man sich die Hauptgeschichte richtig zusammengereimt hat, nur 4 Sterne.
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Viele Worte will ich hier gar nicht verlieren: Dieses Buch ist einfach nur genial.
Stephenson ist ein Meister der langsamen Worte, er erzählt eine minimale Handlung mit einer solchen Detailverliebtheit, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Stephenson gelingt hier die Gratwanderung zwischen messerscharfem, sehr süffisantem Beschreiben und dem selbstverliebten Ton des allwissenden Erzählers. Gespickt mit allerlei Abhandlungen über Kryptografie, Einblicken in die teils wirren Gedankengänge und Weltfremdheit mathematischer Genies, morphiumsüchtiger Marines oder genialer Computerhacker stellt dieses Buch ein erzähltechnisches Meisterwerk dar.
Absolut zu empfehlen übrigens die Lektüre des englischen Originals!
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am 26. August 2003
Das Buch ist auf eine seltsame Art spannend, denn es gibt zu keinem Zeitpunkt einen wirklichen Cliffhanger oder (abgesehen von ein paar Kapiteln die im 2. WK handeln) keine "richtige Action". Aber trotzdem möchte man immer weiter lesen und ist gespannt in welche seltsame nächste Situation die Figur als nächstes kommt. Der schreibstil ist teilweise wundervoll sarkastisch und witzig. Man merkt schnell dass Stephenson sich gerne etwas länger (2-3 Seiten) über ein Thema auslässt für das auch ein paar Sätze genügen könnten. Aber er gestaltet es interessant und ein paar mathematische Abhandlungen (z.B. über die funktionsweise der Enigma) sind gut erklärt und sogar für Laien verständlich. Zum Schluss bleibt nur zu sagen: Das Buch macht spaß und ist gerade für die Leute die sich etwas für Kryptologie interessieren noch interessanter.
Ein Stern abzug, weil das Buch in der Taschenbuchausgabe gerne auseinander fällt (bei mir z.b. die letzten 100 Seiten)
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