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Kundenrezensionen

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am 2. Oktober 2004
Gäbe es doch mehr Autoren wie diese! Nahezu jedem Satz merkt man die Lust des Schreibers an. Hier dichtet, spinnt und konstruiert einer aus Passion. Noch ein jedes Buch von Boris Akunin weckte die Begierde nach mehr. Und es ist doch unglaublich, welche Plots er sich ausdenkt. Kein Roman gleicht einem anderen. Ständig werden wir mit Überraschungen konfrontiert. Kannten wir bisher schon das bunte Getümmel aus Rechtgläubigen, Altgläubigen, zweifelnden, ungläubigen und nihilistischen Russen im Verein mit Tscherkessen, anderen Kaukasiern, Türken, Japanern, Engländern und Amerikanern, so wird der Reigen diesmal erweitert durch Palästinenser, andere Araber, "Findelkinder", Zionisten, Sodomiten usf.... Eine jede Gruppe bekommt ihr Fett weg und wird doch geliebt. Können wir denn anders, als all die, die ihr Glück auf die verschiedenste Art und Weise suchen, auch zu lieben? Humanistische Aufklärung, Sehnsucht nach Vielfalt, nach einem Ende von gesellschaftlicher Gewalt - und das macht auch noch Spass zu lesen! Hier zeigt sich, dass Autoren in gesellschaftlichen Spannungen lebend noch immer die genialeren Werke schaffen als die in gesättigter Umgebung. Die spielerischen Allegorien auf's heutige Russland incl. Zaren-gleicher Machthaber, Geheimpolizei, Terror und undurchsichtigen Verschwörungen sind offensichtlich. Akunin for President - und alles wird gut. Nee, lieber nicht - ich will noch viel mehr lesen von ihm!!
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am 29. Dezember 2004
Das vorliegende Buch ist das dritte und vermutlich letzte um die detektivisch begabte russische Nonne Pelagia, die im 19. Jahrhundert erfolgreich Verbrechen aufklärt.
Diesmal wird auf einem Schiff ein Sektenführer ermordet. Daß die ganze Sache nicht so einfach ist, merkt Pelagia spätestens, als ein Killer auf sie angesetzt wird. Die gejagte Jägerin begibt sich auf eine Reise, die sie bis nach Jerusalem (und weiter?) führt.
Noch weniger als in den Vorgängerbänden läßt sich das Buch aber auf eine reine Kriminalstory reduzieren. tatsächlich ist der Schluß für einen Kriminalroman SEHR ungewöhnlich.
Am stärksten finde ich die ungemein atmosphärische Darstellung der handelnden Personen.
Fazit: Sicher nichts für Freunde eines Thrillers mit hohem Tempo. Wer sich aber auf die dichte Atmosphäre dieses Buches und seinen ganz eigene Rhythmus einlassen kann, wird fasziniert sein.
P.S.: Es empfiehlt sich, die Bände um Pelagia in der richtigen Reihenfolge zu lesen!
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am 13. Mai 2011
Auf einem Schiff, das verschiedenste Auswanderer- und Pilgergruppen ins Heilige Land bringen soll, wird ein merkwürdiger Mensch ermordet: ein Wanderprediger, der durchs Land zieht und die Menschen zum Judentum bekehren will. Auf dem Schiff befinden sich zahlreiche Gruppen an Pilgern und Auswanderern, jüdische und christliche, die miteinander nur in einem Punkt einig sind: in ihrer Verachtung gegenüber dem Wanderprediger. Trotzdem lässt sich der Mörder nicht finden, und die Beute ist ebenfalls verschwunden.

Pelagia und Mitrofani befinden sich auf dem Schiff, das Rätsel lässt sie nicht los. Pelagia begleitet den Untersuchungsführer Dolinin in ein abgelegenes Bauerndorf, woher der Ermordete stammen soll und steht vor dem nächsten Rätsel. Gleichzeitig häufen sich die Mordanschläge auf Pelagia, die deswegen am Ende aus Sicherheitsgründen eine Pilgerfahrt ins Heilige Land unternimmt - aber auch hier verfolgt sie ein Mörder.

Wer steckt hinter dem Ganzen? Wer war der Wanderprediger? Die Schleier über diese Rätsel lüften sich nur mühevoll, bis der Bezirksstaatsanwalt Matwej Bertschitschewski nach einer Irrfahrt zu einem mörderischen Grafen und einem das nächste Pogrom vorbereitenden Geheimbund in St. Petersburg Licht in das Dunkel bringt. Derweil ist Pelagia unterwegs ins Heilige Land, dem Wanderprediger auf den Fersen...

Am Ende ist die Auflösung so unerwartet wie es in dieser Trilogie so üblich ist. Im Gegensatz zu manch einem Vorrezensenten finde ich das überhaupt nicht billig.
Vielmehr glaube ich, daß besagte Rezensenten die Pointe übersehen haben: Eine große Dosis Dostojewksi kann ich dem Leser versprechen, und diese Dosis so zu verpacken, ist einfach nur gut!

Zwar hat das Buch einige Längen (zwischen Seite 100 und 200 bin ich fast verzweifelt, dann habe ich den Mund vor Staunen nicht mehr zubekommen...) und teilt mit den anderen Bänden der Trilogie das Schicksal, sperrig und dem Durchschnittsleser schwer zugänglich zu sein, ich meine aber, die Mühe lohnt sich. Absolut.
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am 13. März 2014
Für "WIE es geschrieben ist" hätte ich 5 Sterne gegeben, Akunin ist ein guter Schriftsteller. Aber der Inhalt, genauer gesagt, der Schluss... schade um Pelagia und Pelagia-Suite, so ein Roman sollte selbständig sein, aber das ist natürlich eine Geschmackssache.
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am 1. August 2007
Ich will hier nicht allzuviel verraten, aber die (soweit ich gesehen habe) bisher einzig negative Rezension gibt Vieles wieder, was ich mir selbst bei der Lektüre gedacht habe. Und zwar nachdem ich das Buch hier bestellt und mich dabei über eben diese Rezension sogar etwas geärgert habe - was da kritisiert wird kann doch schließlich bei einem "Akunin" nicht sein, oder?

Ich habe bisher fast jedes Buch von Akunin gelesen, das auf Deutsch erschienen ist, und immer hat mir sein Schreibstil Vergnügen bereitet. Ebenso großes Vergnügen hat es mir bereitet, die Lösung hinter dem Rätsel zu erraten - irgendwo hat immer ein schlechter oder verblendeter Mensch seine Finger im Spiel und immer ist etwas anders als es erscheint.

Dieses Buch hier ist anders. Und meiner Meinung nach ist die Lösung zu... es tut mir leid, aber das einzige Wort, das mir dazu einfällt ist "billig".

Möglicherweise tue ich dem Buch und damit auch Herrn Akunin unrecht. Möglicherweise habe ich mir aufgrund der anderen Bücher einfach etwas anderes erwartet und war zu voreingenommen. Möglicherweise würde ich das Buch als hoch originell ansehen, wäre es von einem anderen Autor.

Aber ich war im Endeffekt eher enttäuscht. Die gewitzte und für eine Nonne allzu weltliche und offene Pelagia hätte sich einen anderen Abschluss verdient.

P.S.: Das war übrigens auch das erste Buch von Akunin, das ich zwischendurch problemlos weglegen konnte, ohne dem Ende entgegenzufiebern.
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am 19. April 2005
Ich bin ein großer Fandorin -Fan und habe auch mit viel Vergnügen die anderen Pelagia-Romane gelesen. Dieses ist jedoch haarsträubend und durchsetzt von einer Pseudo-Mystik, die schwer zu ertragen ist. Die Handlungsstränge und Plots sind, gerade wenn man die anderen Bücher kennt, vorhersehbar. Die Religosität, die hier untergeschoben wird, ist völlig ohne jede Distanz und mit einem sektirerischen Eifer vorgetragen. Das Ende ist beleidigend. Fandorin in Zukunft gerne, aber Pelagia nie mehr.
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