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am 3. März 2004
..., dass dieses Buch zuerst erschienen ist! Schön, dass der Goldmann-Verlag sich an eine Neuauflage gemacht hat.
Als ich das Buch vor 6 Jahren das erste Mal las, hatte ich gerade zwei der ersten Eifel-Krimis verschlungen und wollte mehr. Leider vergaß ich, den Klappentext zu lesen und war zuerst recht enttäuscht, dass Baumeister in der Weltgeschichte herumgondelt anstatt zwischen Eifeldörfern - auf der Deutschlandkarte ist das doch etwas mühsam nachzuvollziehen... :-)
Doch bald hat mich die spannende Story um die Barschel-Affäre in ihren Bann gezogen. Baumeister als (fast) Einzelkämpfer gefällt mir allerdings nicht so gut wie mit Wahlfamilie in seinem schönen Eifler Haus.
Verglichen mit den neuesten Eifel-Krimis wirkt die Figur des Siggi Baumeister noch nicht ganz so plastisch, und wenn man nicht weiß, dass dieses Buch älter ist als diese Serie, kann dies wohl eine Enttäuschung darstellen. Als Vorläufer allerdings ist es sehr gut und erweitert Siggis kleine, nicht ganz so heile Welt ein wenig.
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am 2. Januar 2002
Ich war etwas ueberrascht, einen Baumeisterkrimi im Goldmannverlag zu finden, bestellte ihn aber sogleich voller Freude, da ich seit dem letzten Eifel-Krimi unter Entzugserscheinungen litt.
Wie der Titel schon sagt, spielt diese Geschichte nicht in der Eifel (bis auf den Anfang und das Ende), so dass der fuer mich entscheidene Flair leider fehlte.
Obwohl man auch bei den andren Baumeister-Krimis sofort in die eigentliche Geschichte einsteigt, fuehlte ich mich bei diesem Krimi etwas hineingestossen. Siggi Baumeister leidet unter einer privaten und beruflichen Krise, und stuerzt sich in einen Fall, der schon 5 Jahre zurueckliegt. Die ganze Geschichte fand ich etwas verworrend, ich glaubte staendig , den Anfang verpasst zu haben. Auch tauchten schnell viele Namen auf, bei denen es mir schwerfiel , sie Personen zuzuordnen.Ich hatte das Gefuehl, nicht nur Siggi leidet unter einer Krise sondern auch der Autor.
Siggi bleibt natuerlich nach wie vor ein sympathischer Typ, der seinen Gewohnheiten treu bleibt, aber andre bekannte "Gesichter" liessen leider vergeblich auf sich warten (wie z.B. Rodenstock).
Als echter Siggi- Fan kann man das Buch der Vollstaenigkeit halber zwar gut lesen (es ist uebrigens zeitlich irgendwo zwischen dem 2. und 3. Teil einzuornden), aber es ist auch nicht schlimm, drauf zu verzichten und sich stattdessen auf den naechsten Eifel-Krimi zu freuen.
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am 9. Juni 2004
Spannend wie immer, wenn Siggi Baumeister recherchiert - aber irgendwie einen Tick brutaler, die Betulichkeit der Eifel fehlt.
Aber hochinteressant, wie Berndorf ein Geschehen der Zeitgeschichte aufrollt - und dabei wahrscheinlich näher an der Wahrheit ist als alle Spekulationen und offiziellen Statements.
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am 18. April 2002
Wer sich in den letzten Jahren mit Politik beschäftigt hat - fragt sich natürlich wie konnte Berndorf (oder wie hieß er noch gleich) in diesem Umfeld recherchieren ohne wirklich unter die Räder zu kommen. Wie konnte dieses Buch veröffentlich werden, wo doch nur der Name Barschel gegen Waterman ausgetauscht wurde. Wenn man von der korrupten Politik nicht eh schon genug hatte - spätestens nach Lesen dieses Buches.
Sehr empfehlenswert.
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TOP 50 REZENSENTam 1. Januar 2013
Ich bin schon lange Fan der Eifelkrimis von Jaques Berndorf alias Michael Preute. Außerdem oute ich mich als Eifeler, der als Kind im selben Dorf wohnte und dem Autor ab und zu die Erdbeeren im Garten geklaut hat. Da dies schon über 20 Jahre her ist, sollte das hoffentlich längst verjährt sein und mir nicht mehr zur Last gelegt werden können.

Somit kenne ich auch alle Orte die er beschreibt und natürlich auch Siggi Baumeisters Wohnhaus. Die Namen der Menschen in Baumeisters Wohnort Berndorf sind nicht fiktiv. Die gibt es alle wirklich und einige davon sind mir auch bekannt.

Es stimmt, dieser Band ist kein typischer Eifelkrimi, da nur kurze Passagen in der Eifel spielen. Baumeister ermittelt in einem Fall in der Hauptsache in Genf, wo ein CDU Politiker auf genau dieselbe Weise ums Leben kommt, wie 1987 der umstrittene Politiker Uwe Barschel. Die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. War es Selbstmord oder Mord? Mich faszinierte dieser Fall schon als Heranwachsender, als ich in den Medien davon erfuhr. Baumeister nimmt den Faden genau dort auf, wo die Ermittlungen aufhörten. Es geht um Spekulationen darüber, ob sich vielleicht noch ein oder zwei weiterer Personen im Hotelzimmer des Verstorbenen aufhielten, Waffenhändler, Rechtsradikale, Geheimdienste etc. Erst im vergangenen Jahr wurde berichtet, dass verwertbare DNA Spuren mindestens einer weiteren Person an Barschels Kleidung gefunden wurde. So liegt vielleicht sogar ein Fünkchen Wahrheit an dieser Geschichte.

Berndorf hat natürlich genau recherchiert und alle bisherigen Fakten in seinen Krimi eingebaut. Teilweise spielt die Geschichte auch in und um Oberammergau und Garmisch Partenkirchen. Ich war mehrere Male dort im Urlaub und ich konnte daher all seinen Beschreibungen der Örtlichkeiten folgen.

Ich habe den Krimi in knapp 4 Stunden regelrecht verschlungen. Anfangs plätschert die Geschichte noch ein wenig dahin, aber spätestens im zweiten Drittel nimmt sie richtig Fahrt auf und es wird ein schöner Spannungsbogen aufgebaut, der dann letztendlich doch in der Eifel sein Ende findet.

Wer die Eifelkrimis mag, wird auch diese Geschichte mögen, selbst wenn sie nicht in der Eifel spielt. Besonders der historische Hintergrund und die Tatsache, dass niemand wirklich weiß, wie sich Barschels Tod in Wirklichkeit ereignet hat, macht diese Geschichte so spannend.

Am Ende blieb lediglich die moralische Frage offen, ob es wirklich vertretbar ist, einen ungeklärten Mord auf Kosten von so vielen Menschenleben aufzuklären.
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am 21. Dezember 2014
Ich bin Berndorf- Fan und das hatte ich noch nicht im Regal. Aber eigentlich ist das ja auch trotzdem kein Berndorf- Krimi, sondern eher seine Interprätation der "Barschel- Affäre", eigentlich eine Verschwörungstheorie als Krimi aufgezogen. Trotzdem sehr gut gemacht. Man lese dazu auch sein jetzt wohl wieder aktuelles Buch über den "Ring".
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am 16. April 2002
Nicht langatmig, halt Baumeister, die Verknüpfung mit wahren Begebenheiten ist sehr interessant und glaubhaft. Es macht einfach Spaß Romane von J. Berndorf zu lesen und dieser gehört dazu.
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am 15. Januar 2002
Eine gute Idee, die auf wahren Begebenheiten basiert aber ziemlich lieblos zusammengeschrieben wurde. Ein Journalist recherchiert Jahre nach dem Tod eines Ministerpräsidenten in einem Hotel in Genf ob es sich bei dem Tod nicht um Mord gehandelt hat. Bekannt? Ja! Barschel heißt hier Waterman, was aber auch schon das einzig originelle an dem Roman von J.Berndorff ist. Die Geschichte von der erfolgreichen Recherche dieses Durchschnittsjournalisten ist vollkommen unglaubwürdig. Der Protagonist hat praktisch überhaupt keine Schwierigkeiten den Fall "aufzuklären" (er wird lediglich in unregelmäßigen Abständen verprügelt, was ihn aber nicht sonderlich stört). Neben der sehr konstruiert wirkenden Story stören auch noch sehr holzschnittartig gezeichnete Charaktere (die braven Leute aus der Eifel, die bösen Geheimdienstler, die gar nicht so üble "Nutte", man kennt sie alle!) sowie die teilweise unglaublich ärgerlichen Dialoge. Eigentlich schade!
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am 26. Februar 2015
Der Krimi ist lesbar und unterhaltsam, auch wenn er im Ganzen ein wenig konstruiert wirkt (vielleicht deswegen auch manchmal vorhersehbar). Ob es sinnvoll ist, die Aufklärung des Todes eines Politikers in dieser Art zu gestalten, kann bestritten werden.

Was der Autor hier abliefert, kann als Sommerlektüre herhalten, wenn nichts Besseres zur Auswahl steht. Berndorf kann schreiben, zweifellos. Aber es sollte sich seine Themen sorgfältiger aussuchen.
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am 14. Januar 2008
Bei einem Siggi-Baumeister-Krimi erwartete ich den typischen Flair der Eifelkrimis, das bewährte Team und zumindest eine ähnliche Erzählweise.

Das ist bei "Eine Reise nach Genf" anders.

Wie der Titel schon vermuten lässt, spielt der Krimi überwiegend nicht in der Eifel. Durch den Ortswechsel verliert das Buch aber viel mehr. Nämlich auch Flair und Atmosphäre.

"Eine Reise nach Genf" kann man gut lesen, der "Held" könnte aber auch anders heissen und es würde nicht auffallen. Wer Eifelkrimi-Fan ist, sollte lieber bei den Eifelkrimis bleiben und nicht dem Helden folgen.
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