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am 19. Juli 2002
Das vorliegende Buch ist kein Roman, hat keine Handlung, keine Helden im herkömmlichen Sinne - und erzählt dennoch eine Geschichte.
Der englische Autor zieht unter den neugierigen Blicken der Nachbarn in den kleinen Ort Montecchio im Veneto. Durch seine Offenheit Menschen gegenüber (und natürlich entsprechende Sprachkenntnisse) findet er schnell Kontakt. Er beobachtet, reflektiert, lässt teilhaben an seinem neuen Leben und erteilt nebenbei Unterricht in italienischer Lebensart - dieser für Nordeuropäer so faszinierenden Mischung aus Hektik und Gelassenheit, dem Durcheinander und mediterranen Charme, den in Konventionen verhafteten Menschen und ihrer Aufgeschlossenheit, ihren Macken und Fähigkeiten. Zum Schluss weiss der Leser (alles) über korrektes Cappuchinotrinken und den Sinn von Tavernen, den Beamtenstand, fliegende Händler, Schwarzarbeiter und Ladenbesitzer, den formellen Akt des alljährlichen Friedhofbesuchs, des sonntäglichen Spaziergangs (... diese Aufzählung ließe sich unendlich fortführen).
Durch rhetorische Fragen spricht Parks seine Leserschaft direkt an, bezieht sie ein und lässt sich durch die Jahreszeiten seiner persönlichen "Lindenstraße" begleiten - das Ganze immer vorgetragen mit einem Schmunzeln und einem Schuss liebevoller Ironie. Und man merkt: der Verfasser mag nicht nur Menschen, sondern auch Worte, Sprache. Er schweift ab und verliert sich manchmal in fast akribischen Beschreibungen; er lässt italienische Sprachbrocken einfließen (keine Angst: im Anhang befindet sich ein Glossar), und er verwendet, wenn es ihm notwendig erscheint, akrobatische Verschachtelungen. Sätze zum Ausruhen sind rar. Trotzdem, oder gerade deshalb: die Lektüre zieht in ihren Bann und lässt keine Langeweile aufkommen.
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am 30. August 2005
"Ein Haus im Veneto" ist der Auftakt einer dreiteiligen Sammlung biographischer Erlebnisse des englischen Autors über sein Leben in Italien. Witzig, skurril, und immer mit einem zwinkernden Auge des Engländers beschreibt er die Vorgänge des wahren Lebens in einem kleinen italienischen Ort nahe der Stadt Verona. Ob es die eigensinnigen Hausbewohner, die lästigen Hunde und Gelsen, oder einfach das italienische Flair ist - man verliebt sich sofort in die Umgebung und kann "la bella vita" verstehen und beinahe fühlen. Ideale Lektüre für Italienliebhaber, die den trockenen britischen Humor lieben. Zum Schmunzeln sind auch die Seitenhiebe auf das italienische System, die Gesetze und das Formularwesen - wieso dieser Staat unktioniert, kann auch der Autor nicht entschlüsseln.
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am 14. Februar 2003
Ein Haus in Veneto ist nur EIN Haus, aber es sagt unglaublich viel über diese Gegend aus. Ein Muß für Jeden, der sich überlegt nach Italien zu ziehen und speziell in diese Gegend.
Es hätte etwas spritziger sein können, aber man hat das Gefühl, der Schriftsteller hat Alles so 1:1 erlebt und möchte diese detailiert beschriebenen Personen schonen, ohne die Aussagekraft zu verlieren.
Meine Freundin lebt seit einem halben Jahr in Veneto, fand das Buch sehr amüsant und hilfreich und wird es jetzt drei mal verschenken an Freunde, die gerne etwas Deutsches lesen wollen.
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am 28. August 2002
Als ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, dachte ich, jippi, das ist so was wie Peter Mayle in der Provence, nur halt in Italien. Aber leider wurde ich enttäuscht. Während ich bei den Peter Mayle Stories gebrüllt habe vor lachen, musste ich hier nur ab und an schmunzeln. Schade.
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