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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
25
Tohuwabohu: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern


TOP 1000 REZENSENTam 14. September 2013
1973 wurde dieses Buch das erste Mal herausgebracht, als noch niemand daran glauben konnte, dass die Apartheid in Südafrika jemals ein Ende finden würde. Tom Sharpe, der viele Jahre seines Lebens in Südafrika verbracht hatte, bevor man ihm nahelegte, das Land schleunigst zu verlassen, bescgreibt den allgemeinen Wahnsinn des Systems und was es aus seinen Bewohnern macht in zwar amüanter aber auch überaus erschrecke nder Art und Weise. Brutalitäten, die einem beim Lesen oder Hören absurd überzeichnet erscheinen mögen, waren eine Realität diese Regimes und die Denkweisen, die einem aufgeklärten Hörer absurd erscheinen mögen, finden sich auch heute noch in den Köpfen und auf den Zungen einiger absolut Unbelehrbarer.

Und so muss ein Polizeikommandant, der gerne ein britischer Edelmann wäre, eine von ihm bewunderte Dame englischer Herkunft wegen Mords an ihrem Zulu-Koch verfolgen. Er würde dies eher als Sachbeschädigung sehen - noch dazu an ihrem Eigentum. Aber sie besteht darauf, verhaftet zu werden, weil es sich hier um ein Verbrechen aus Leidenschaft handelt.

Und das sind nur zwei der seltsamen und erschreckenden Figuren in diesem Roman. Sehr gute und informative Unterhaltung.
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am 10. Dezember 2014
Ich glaube das ist das lustigste Buch, dass ich je gelesen habe. Ich kenne sonst nur Familienbande von Tom Sharpe. Jedenfalls habe ich viel und laut gelacht und mein Partner hat auch soviel beim Lesen gelacht und wir amüsieren uns immer noch über die eine oder andere Szene.
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am 2. April 2013
Ich gebe es zu : anfänglich schon etwas schräg .. hat man sich aber eingelesen ist das ein wirklich tolles Buch zum richtigen abschalten !!
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am 1. Oktober 2010
Eine sehr lustige und teils recht makabre Satire liefert Herr Sharpe hier. Lange nicht mehr so sehr gelacht bei einem Buch. Klare Fünf-Sterne-Kaufempfehlung.
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am 20. Oktober 2006
Die gute Mrs. Hazelstone, zusammen mit ihrem Bruder die letzte Nachfahrin der großen Hazelstones in Südafrika, hat eine Affäre mit ihrem Zulu-Koch. Und gerade deshalb muß sie ihn erschießen.

Den Mord meldet sie pflichtbewußt der Polizei in Pretoria, doch dort macht man sich nur über sie lustig. Der als "Kaffern-Killer" verschriehene Wachtmeister Els gibt ihr klipp und klar zu verstehen: Schon einen Koch zu erschießen muß nicht unbedingt Mord sein, aber einen Zulu-Koch abzuknallen, ist ganz gewiß kein Mord.

Nur der von seiner Liebe zur Britischen Nobless geblendete Commandant Van Heerden fühlt sich berufen, die gute Dame unter seinen Schutz zu stellen. Doch diese will keinen Schutz... sie will Fetisch-Sex.

Und auch hier bricht bald das Chaos los; vor allem Wachtmeister Els spielt eine entscheidende Rolle dabei, daß bald jemand zu Mord in einundzwanzig und einviertel Fällen verurteilt wird.

Wahnsinn!
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am 21. Juli 2007
Britische Noblesse und gesellschaftliche Umgangsformen gebieten die Meldung eines Mordes an die Polizei. Anders nun aber, wenn die betagte Miss Hazlestone den Mord an ihrem Zulukoch meldet - Motiv: verbotene Liebe? Und was wenn der Kommandant van Heerden die Chance seiner beruflichen Profilierung wittert, das gesamte Polizeikorps Pretorias in Panzern anfordert und den Bischof von Barotseland in Gewahrsam nimmt? Vielleicht finden wir in Sharps Tohuwabohu eine Antwort.

Unaufhaltsam rasant nimmt der Roman über polizeiliche Unsitten Südafrikas und die Überheblichkeit der weißen Oberschicht Kurs auf volles und unlösbares Chaos. Eine Unzahl Wahnsinniger trifft aufeinander, grenzenlos in ihrer Beschränktheit. Grenzenlos auch Sharps Humor, sein herrschaftlicher Sarkasmus und Tohuwabohus atemloser Klamauk. In keiner Weise zu übersehen, die Kritik an der Apartheid. Besonders liebenswürdig allen Beamten der Polizei Südafrikas gewidmet (wohlgemerkt die Originalausgabe stammt von 1971).
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am 14. Juni 2009
Schade, dass ich nicht die Fähigkeit habe, zu schreiben wie Tom Sharpe. Ich hätte während meiner Zeit in Namibia gewiss keine Ausweisung zu befürchten gehabt wie Sharpe aus derm damals rassistischen Südafrika, weil ich dort nach dem erfolgreichen Kampf der schwarzen Bevölkerung gegen die weißen Unterdrücker gelebt habe. Dennoch würde ich nur zu gerne ein solches Buch gegen den Rassismus über die heutige Lage in Namibia schreiben können, über das man nicht nur herzhaft lachen kann, sondern bei dessen Lektüre einem eben dieses Lachen auch oft zu Recht im Halse stecken bleibt, wenn man sich als Weißer an der eigenen Nase gefasst bemerkt, und das nicht nur zwischen den Zeilen.
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am 18. April 1999
ist Tom Sharpe mit Tohuwabohu. Ich habe sie ALLE gelesen, aber dieses Buch ist unübertroffen. Wann hat man das schon, dass man mit einem Buch im Bett liegt und sich einfach nur noch schlapplacht? Und zwar mehr als einmal. Vielmehr bekommt man ein Dauergrinsen im Gesicht. Absurd, bizarr, völlig wahnsinnig ... der beste Sharpe, den es je gab.
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am 22. März 2011
Man merkt dem Buch ein wenig an, dass es schon 40 Jahre alt ist - mittlerweile haben sich (zum Glück) einige Dinge in Südafrika komplett geändert. Was aber absolut zeitlos bleiben wird, ist der unfassbar phantastische (aber Achtung: manchmal auch ziemlich derbe!) Humor, mit dem Sharpe es versteht, die Geschehnisse in der Polizeistation einer Südafrikanischen Kleinstadt zu schildern.

Wer Sharpe noch nicht kennt, für den kann ich mir keinen besseren Einsteiger vorstellen. Und wer ihr schon ins Herz geschlossen hat, aber dieses Buch noch nicht kennt - es ist definitiv ein absolutes "MUST"!!!

Schade, dass man "nur" 5 Sterne vergeben kann - das Buch hätte sogar mehr verdient! ;-)
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am 4. Februar 2012
Dieses Buch strotzt vor bitterböser Ironie und wer dies mag, ist mit diesem Roman bestens beraten. Die Stelle, in der Miss Hazelstone den Tod ihres Zulu-Kochs meldet, ist ohne Frage die beste Szene des Buches und einfach nur genial geschrieben. Einen Punkt Abzug gibt es nur deswegen, weil sich der Roman stellenweise unnötig in die Länge zieht und langatmig wird - hier hätten dem Buch einige Kürzungen durchaus gut getan.
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