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Kundenrezensionen

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50 v. Chr.: Decius Caecilius Metellus ist tatsächlich zum Praetor Peregrinus gewählt worden. In dieser Position ist er für alle Gerichtsfälle zuständig, in die Ausländer verwickelt sind. Da ihm ein Aufenthalt in Rom momentan sowieso nicht erstrebenswert erscheint, macht er sich samt Frau und Gefolge auf in den sonnigen Süden nach Baiae. Netterweise stellt Quintus Hortensius Hortalus seine "bescheidene" Sommerresidenz zur Verfügung. Das ist natürlich ganz nach Decius' Geschmack: schöne Landschaften, ein herrliches Anwesen, ein gut gefüllter Weinkeller und zahllose Einladungen reicher Bürger. Doch leider ist es mit dem süßen Leben vorbei, als eine junge Frau ermordet wird. Obwohl deutlich älter und würdevoller geworden, kann Decius die Schnüffelei natürlich nicht lassen...
Wieder ist John Maddox Roberts ein herrlicher Ausflug in die Vergangenheit geglückt. Der Genießer Decius fühlt sich im dekadenten Baiae pudelwohl. Trotz fortgeschrittenem Alter und würdevollem Amt lässt er es sich nicht nehmen, in Mordfällen selbst zu ermitteln - Gravitas hin oder her! Zum Glück siegt auch Julias Neugier meist über ihre vornehme Zurückhaltung. Insgesamt ein sehr spannender Fall, an dem mich nur das abrupte Ende etwas gestört hat. Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt auf den Nachfolgeroman, der offensichtlich nahtlos an Band 11 anschließen wird.
Für „SPQR-Neulinge" wie immer meine Empfehlung, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen:
01. SPQR
02. Die Catilina-Verschwörung
03. Der Frevel des Clodius
04. Der Musentempel
05. Tödliche Saturnalien
06. Tod eines Centurio
07. Der Fluch des Volkstribun
08. Die Rache der Flussgötter
09. Die Schiffe der Kleopatra
10. Im Namen Caesars
11. Mord am Vesuv
12. Das Orakel des Todes
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am 3. Oktober 2001
Natürlich hab ich "Mord am Vesuv" sofort am ersten Tag verschlungen, und ich muss sagen, J.M.Roberts hat's nach den letzten 2 etwas schwächeren Bänden wieder geschafft: DCM ist wieder fast der alte, also ein paar gehörige Raufereien, den Reizen schöner Frauen nicht abgeneigt, genauso wenig wie dem Wein (aber Dank Gattin Julia zu? gut gebremst) und das richtige Mass an römischer Überheblichkeit. Aber auch seine detektivischen Seiten sind wieder mehr im Vordergrund. Die neueste Story entführt in ein ganz andere Welt als den Sumpf Rom, in die schöne(aber bald auch nicht bessere) Nobelgegend am Vesuv. Und Prätor DCM kann den Neureichen zeigen, was in ihm steckt. Die Charaktere und die Handlung können überzeugen,die Story packt, Spannung bis zur letzten Seite. Ich freu mich schon auf den nächsten Band, der aber wohl noch länger auf sich warten lassen wird.
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am 26. Oktober 2001
Nach der Inhaltsangabe war ich auf das Schlimmste gefasst: eine Rückkehr von Kleo's Schiffen natürlich. Der gute Decius war schon immer am unterhaltsamsten, wenn er an der Seite seiner römischen Freunde und Feinde römische Fälle löste. Ob die im Schatten des Vesuv's zu finden sein würden? Die Sorge war vollkommen unbegründet. So fabelhaft wie seit langem nicht mehr gelingt es Decius diesmal, eine spannende Geschichte mit der humorvollen Weltsicht eines antiken Bonvivant zu verbinden. Nicht zuletzt das Wiedersehen mit Cicero macht Freude. Weiter so!!! Wir wissen noch immer nicht, in welche Intrigen Decius durch den Genuss der opulenten Sommerresidenz hineinrutscht. Die Andeutungen machen neugierig. Zu hoffen also, dass Decius schon am nächsten Fall tüftelt.
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am 1. Oktober 2001
Decius Metellus kommt langsam in die Jahre. Er ist gut situiert und schätzt die Bequemlichkeit. Alles ist etwas gesetzter, die Verbindung zu Julia ist eingefahren, den obligatorischen Kampf nimmt man ihm kaum noch ab. Alles ist professionell geschrieben, bildhaft vorstellbar, aber man sehnt sich doch nach den Tagen des Streits mit Clodius, den Abenteuern im Sumpf von Rom, den Kämpfen mit Cästus und Schwert und den Affären in Germanien oder Alexandria. Alles plätschert etwas träge dahin. Der Decius - Fan nimmt es ihm aber nicht übel und hofft auf "schlechtere Zeiten".
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am 17. November 2001
Nach den letzten beiden eher träge geschriebenen Bänden ist der neueste Fall von DCM eine echte Wohltat. Der sehr eingängige, ja leichtfüßige Stil, der so charakteristisch für die (gelungenen) Bücher Roberts' ist, kehrt endlich zurück - die Atmosphäre Kampaniens z.B. wird dadurch erst lebendig, ebenso die unnachahmliche Mischung aus Scharfsinn und Ignoranz, die den Protagonisten auszeichnet.
Leider scheint dieser aber in die Jahre gekommen. Vermehrt bedarf er der Unterstützung seiner altbekannten Gefährten bei der - etwas abstrusen - Lösung seines neuesten Falles. Allzu oft erscheint einer dieser Begleiter als bloßer "deus ex machina". Diese Eindimensionalität überträgt sich nur zu leicht auf die Bösewichte unter südlicher Sonne; ihnen fehlt schlichtweg die Autenzität historischer Persönlichkeiten, die durch die Betrachtungen DCMs noch schillernder werden.
Insgesamt gesehen aber scheint der Autor sein Gleichgewicht zwischen der schwachbrüstigen "Kleo" und dem langatmigen "Namen Caesars" gefunden zu haben, so dass sich der neueste Band der SPQR-Reihe als würdiger Nachfolger der frühen Romane erweist.
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am 1. August 2003
Da ich Latein und Geschichte studiere bin ich diesen sogenannten "historischen" Romanen gegenüber immer etwas skepitsch eingestellt, meist sind sie schlampig recherchiert und bedienen sich historischer Fakten nur aus purer Effektehascherei! Hier ist das absolut anders! Maddox Roberts bettet seinen exsellenten Krimi (vielleich der ein oder andere Tote zuviel?) in einen gut recherchierten und aufgebauten historischen Rahmen ein. dieses Buch ist ein Muss für jeden Fan der Antike! Die genannten antiken Fachausdrücke sind einwandfrei verwendet und erklärt. Der Krimi an sich gut konstruiert und nicht, wie in manchen seiner vorherigen Bücher zu schleppend. Einfach ein klasse Buch!
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am 11. September 2004
Diesmal muß Decius Caecilius Metellus, inzwischen zum Praetor Peregrinus aufgestiegen, eine Mordserie in der dekadenten Gesellschaft der Reichen und Schönen im römischen Luxusbadeort Baiae aufklären. Zunächst wird die Tochter eines hochangesehenen griechischen Jupiterpriesters ermordet und der Verdacht fällt sofort auf den Verehrer des Mädchens, den Sohn eines reichen, aber verachteten Sklavenhändlers. Da alle in der Stadt trotz eines Mangels an Beweisen einen schnellen Prozeß und das Todesurteil für den jungen Mann fordern, wird Metellus mißtrauisch und beginnt Nachforschungen anzustellen. Als weitere Morde folgen sieht er alleine einen Zusammenhang, kann aber weder etwas beweisen, noch sagen wer der wahre Mörder ist; jeder ist verdächtig.
DCM ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen, die Würde, die das Amt des Praetors mit sich bringt, verbietet ihm die Ermittlungen alleine durchzuführen und so deligiert er viele Aufgaben, die eines hohen römischen Beamten nicht würdig sind. Dennoch hat er seine Spürnase nicht verloren und die SPQR Reihe auch nicht an Reiz. Trotz einiger kleinerer historischer Unschärfen muß man anerkennend hervorheben, daß der Krimi spannend und die Geschichte in historischem Umfeld mit sehr viel Witz und Ironie geschrieben ist.
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am 3. Februar 2006
Decius hat es endlich zum Prätor gebracht und muß auch gleich wieder einen Mord aufklären. Dieser Roman ist spannend bis zum Schluß und hat auch den so eigentümlichen Witz, den die Serie ausmacht.Es werden Intrigen gesponnen, falsche Fährten gelegt, Gelage gefeiert und nebenbei lernt man so einiges über Geschichte, da Roberts wie immer sehr gut recherchiert hat. Wenn manche behaupten, dass es leider nicht in Rom spielt und unser Held sich verändert hat, so muß ich dagegenhalten, dass das ja so wahrscheinlich gewollt ist und es auch eine schöne Abwechslung mit sich bringt. Decius ist natürlich älter geworden und kann sich somit auch nicht mehr so in Straßenkämpfe stürzen wie früher. Mir haben alle SPQR-Romane gefallen und im Besonderen dieser.
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am 12. Oktober 2002
Ich habe nun schon einige Bücher mit einem römischen Hintergrund gelesen, aber die Reihe SPQR von Roberts ist nicht nur das i - Tüpfelchen in Sachen Unterhaltung sondern hat auch eine gute geschichtliche Basis. Gut recherchiert und leicht lesbar - es macht Freude zu sehen wie sich die Szenerie entwickelt und bis zum Schluß rätselt man wer ist denn nun eigentlich der Täter. Der Held Decius Caecilius Metellus, nunmehr Praetor geworden, hat nun Amtsaufgaben in Kampanien direkt unter dem Vesuv zu erledigen. Das zunächst "süsse" und angenehme Leben wird empfindlich durch einen Mord gestört, obwohl er als "Richter" offiziell nicht die Ermittlungen durchführen kann, wird er mehr und mehr in die Geschichte "verwickelt". Super spannend, authentisch beschrieben und ein Buch dass man nicht eher aus der Hand legen mag, bis der Mörder geschnappt ist.
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am 8. Mai 2014
Nachdem ich einen Maddox gelesen hatte, mußten alle her. Wer gerne Krimis liest und einen Draht zu den Römern hat, ist "in" diesen Büchern gut "eingefangen". Interessante, glaubwürdige Charaktere, abwechslungsreiche Geschichten an unterschiedlichen Orten (Lateinlehrer fragen, ob realistisch?!) Prima zum Wegtauchen aus dem Alltag geeignet.
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