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am 4. Januar 2003
Im Roman "Das Hotel am See" von Martha Grimes versucht die 12-jährige Emma Graham Licht in das Dunkel eines Unglücksfalles zu bringen, der vierzig Jahre zurückliegt und bei den meisten Personen bereits in Vergessenheit geraten ist. Emma erkennt den Zusammenhang zwischen diesem Fall und zwei Mordfällen aus der Gegenwart und beginnt zu forschen....
Dies ist kein "normaler" Krimi, wie man ihn gewohnt ist. Die Handlung schreitet sehr langsam voran, teilweise ist über längere Strecken scheinbar gar kein Vorankommen ersichtlich. Langweilig ist es aber trotzdem keinesfalls. Emma beschreibt dem Leser (sie spricht ihn direkt an) genau die Orte und Personen, aber auch ihre (Emmas)Beweggründe für ihre Handlungsweisen.
Viele Details haben mit der Geschichte an sich nichts zu tun, helfen dem Leser aber sehr, sich ein Bild von der Umgebung zu machen. - Der Leser fühlt sich direkt an die Handlungsorte versetzt.
Leider liefert dieses Buch keine Auflösung der Mordfälle. Es regt aber auf jeden Fall dazu an, sich auch noch mit der Geschichte zu befassen, nachdem man das Buch durchgelesen hat.
Fazit: Dies ist kein Buch für Leser, die einen aktionreichen Krimi erwarten. Leser, die eher die "leiseren Töne" bevorzugen, und sich auch für die Hintergrunddetails interessieren, werden von diesem Buch fasziniert sein!
Zwischenzeitlich ist "Cold Flat Junction" erschienen, die Fortsetzung zu "Das Hotel am See", bisher leider nur in englischer Sprache.
Ich warte sehr gespannt auf die deutsche Übersetzung!
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am 11. Februar 2004
Stellen Sie sich vor, eine etwas altkluge Zwölfjährige erzählt Ihnen von einem alten Hotel, in dem sie mit ihrer Mutter lebt und das an einem kleinen, unscheinbaren See liegt. Gäste bleiben weitgehend aus, und weil das Mädchen wie jede ihres Alters ja irgendwie die ganze Welt gegen sich hat, nimmt sie sich die Zeit, einer vierzig Jahre zurückliegenden Tragödie nachzuspüren: damals ertrank ein gleichfalls zwölfjähriges Mädchen im Spirit Lake.
Stellen Sie sich nun vor, Martha Grimes, von der Sie bisher lediglich die "Inspektor-Jury"-Romane gelesen haben, hat diese Erzählung geschrieben: was denken Sie jetzt? "Unglaubwürdig"? "Beides geht nicht"? Das Sprüchlein vom Schuster und seinen Leisten? - Mir hat es sehr gut gefallen, und auch ich kenne die Jury-Krimis. Es gibt, das nur nebenbei, noch ein weiteres, was man als Frau Grimes' "Kontrastprogramm" bezeichnen könnte: "Was am See geschah" (die Titel gleichen sich sehr; wer läßt sich sowas eigentlich immer einfallen?!).- In "Das Hotel am See" (OT: Hotel Paradise, nach dem großmütterlichen Familiennamen der Ich-Erzählerin) gefiel mir nicht so gut, wie altklug und geistig reif die Zwölfjährige manchmal wirkt, aber es ist für einen Erwachsenen und auch als Schriftstellerin sicher nicht leicht, sich in dieses Alter hineinzuversetzen ... auch zählen zu Emmas Bekannten und Verwandten gern etwas zweidimensionale, typenhafte Charaktere, aber die wirken deswegen nicht uninteressant oder gar unsympathisch. Das größte Kunststück gelingt M. Grimes - wie ich finde - damit, eine unglaublich geheimnisvolle Stimmung zu schaffen, die von dem kleinen See und dem leerstehenden Haus an seinem Ufer ausgeht. Alles andere um Emma herum ist sehr "normal", alltäglich und nachvollziehbar mit ihren Augen gesehen, sodaß sich der Leser als "Erwachsener" jederzeit augenzwinkernd sein eigenes Bild machen kann, aber den See und den seltsamen Unglücksfall sieht er gleich wie Emma, und das macht die Atmosphäre so lebendig. Genau dadurch wirkt die Erzählung (Krimi? Thriller? Soziale Studie?) sehr zeitlos.
"Ein Stück Literatur"? Vielleicht ... Jedenfalls ist es eine sehr vielschichtige Erzählung mit viel Phantasie und Gespür für Stimmungen. Ich hatte Orte wie Dr. McCombs Schmetterlingswiese und natürlich das leere Devereau-Haus oder Personen wie Sheriff DeGheyn (der Name!) und die zänkische Helene Baum immer sehr lebhaft vor Augen. Muß es immer nägelknabbernde, sesselkrallerische Spannung sein? Hier weht ein lange zurückliegendes Geschehen wie ein leises, trauriges Echo, das nicht vergessen werden will, in unsere Zeit herüber, und das erzeugt zwar keine große, aber eine unterschwellige und sachte Spannung, was aufzubauen und durchzuhalten vielleicht die größere Leistung ist.
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am 9. Dezember 2013
... Martha Grimes gut daran getan, dieses Buch unter einem Pseudonym erscheinen zu lassen. Und vielleicht wären ihr dann all die nöligen Kommentare "buh, kein Jury" und "nee, kein Krimi" erspart geblieben. Und vielleicht wäre es dann für viele Leser leichter gewesen, sich von ihrer Erwartungshaltung zu verabschieden und das Buch als das zu lesen, was es ist: als Geschichte. Wobei der Verlag mit dem Klappentext zusätzlich eine Erwartung schürt, die dieses Buch gar nicht erfüllen kann oder will.

Nein, es ist kein Krimi, kein Jury-Roman und kein whodunit, sondern die Geschichte eines kleinen Mädchens, das den Sommer im Hotel seiner Mutter in einer amerikanischen Kleinstadt verbringt, mehr oder weniger, von Küchen- und Servierpflichten abgesehen, sich selbst überlassen. Sicher ein Grund, warum sich Emma so sehr für ein Mädchen interessiert, das vor vielen Jahren tot im See gefunden wurde. Und auf Emmas Suche nach der Wahrheit, nach der Geschichte der Toten, lernen wir die halbe Kleinstadt kennen. Skurrile Gestalten, die so liebevoll und plastisch geschildert werden, dass sie mir im Laufe des Buches alle sehr ans Herz gewachsen sind. Wie ein Kaleidoskop breitet Grimes eine Welt aus, in die man eintauchen kann, in der man versinken kann. Ein Universum im Universum.

Für ihr Alter wirkt die zwölfjährige Protagonistin sehr reif und verständig, was wohl oft altklug fehlgedeutet wird. Aber nach allem, was man über Emmas Kindheit erfährt, wird sehr deutlich, dass ihr nichts anderes übrig blieb, als in vielen Facetten ihrer Persönlichkeit schnell erwachsen zu werden. Martha Grimes gelingt dieser Spagat unglaublich gut. Und so ist Emma eine unglaublich realistische Mischung aus erwachsenen, nüchternen Betrachtungen und Analysen ihrer Umwelt und auf der anderen Seite bleibt ein kindliches Unverständnis erwachsener Verhaltensweisen zurück. Besonders in den Schilderungen ihrer Familie wird deutlich, wie hilflos überfordert Emma oft damit ist, für sich allein zu sorgen, sich ihre eigenen Gedanken machen zu müssen, in einer Familie, in der ihr niemand etwas erklärt, niemand für sie sorgt, sich niemand für sie interessiert.
Und das alles vor dieser wunderbaren Kulisse des heruntergewirtschafteten Familienhotels, der provinziellen Kleinstadt, die in ihrer Enge den Leser fast erdrückt und den dennoch so bezaubernden Randgestalten der Geschichte.

Die deutsche Übersetzung finde ich, nachdem ich das Original gelesen habe, sehr gut gelungen. Sie trifft genau den Ton und den Fluss der Geschichte und schafft eine eigene Poesie der Sprache Grimes, die auf Englisch so schön nüchtern mit Worten malt.

Mittlerweile gibt es drei ebenso schöne Fortsetzungen der Geschichte (Still ruht der See, Die Ruine am See, Das verschwundene Mädchen).
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am 4. Dezember 2000
Natürlich ist das Buch für diejenigen Martha-Grimes-Leser, die bisher nur die Inspektor-Jury-Romane gewohnt waren (ich gehöre auch dazu), erstmal eine kleine Überraschung, aber , wie ich finde, durchaus eine positive. Wer hier Action und und das große Morden erwartet, kommt allerdings nicht auf seine Kosten. Schön sind hier die leisen Töne, die psychologische Seite und einmal mehr zeigt sich, daß Martha Grimes es versteht, ihren Figuren Leben einzuhauchen, sie mit ihren liebenswerten kleinen Fehlern darzustellen. Ein etwas anspruchsvollerer Lesegenuß!
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am 19. Juli 2013
Für Menschen des ruhigen Krimis ist dieses Buch wie geschaffen. Mann ahnt nur wie tief die Mitstreiter in die Geschichte verstrickt sind . Warnung !!! Geschichte beschränkt sich nicht nur auf dieses Buch, es lohnt sich aber alle zu lesen. Ich warte auf den vierten Teil.........
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am 18. Juli 2007
braucht man schon, um sich auf die Protagonistin Emma einzulassen. Wer Martha Grimes kennt, weiß, daß die Autorin ein Faible für "besondere" Kinder hat. So ist denn auch Emma eine Zwölfjährige, deren Gedankenwelt um nichts weniger kompliziert ist als die eines Erwachsenen. Abseits der Jury-Reihe breitet Grimes ihr ganzes erzählerisches Talent aus. Mancher mag das langatmig finden, mancher literarisch. Ich mag es einfach.

Zur Geschichte: Die zwölfjährige Emma lebt mit einer eigenwilligen Mischung von Familie und Angestellten in einem alten Hotel, das bessere Tage gesehen hat. Abgesehen von täglichen Pflichten interessiert sich niemand wirklich für das, was Emma tut. Ein einsames Kind, das sich mit fast morbidem Interesse in die Lösung eines alten Todes- (Mord?)falls stürzt, und in einer Atmosphäre nostalgischer Melancholie versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Im Verlauf ihrer Suche macht sie die Bekanntschaft eigenwilliger Menschen, besucht die "verrufene" Nachbarstadt und philosophiert im Stillen über ihr Rätsel, ihr eigenes und das Leben im allgemeinen und über die Kochkünste ihrer Mutter im besonderes.
Wer wilde Action erwartet, wird enttäuscht sein, wer aber die Skurrilität Grimes'scher Figuren zu schätzen weiß und es geniesst, interessanten Menschen dabei zuzuschaun, was sie tun, der wird seine Freude an diesem Buch haben. Es ist inzwischen übrigens eine Fortsetzung erschienen: "Still ruht der See", in der die Geschichte beendet wird.
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am 9. Februar 2013
Die zwölfjährige Emma lebt in einem Hotel am See, das seine besten Tage schon lange hinter sich hat. Sie hat keine gleichaltrigen Freunde und verbringt ihre Freizeit gern im Laden einer alten Dame. Wenn sie nicht gerade Frühstück, Mittagessen oder den Salat am Abend servieren muss, dann zieht sie sich gern zurück um ihren Gedanken nachzuhängen. Emma ist fasziniert vom Tod eines Mädchens, das vor über vierzig Jahren unter mysteriösen Umständen im See ertrunken ist. Dann geschieht es weiteres Unglück. Eine Frau wird erschossen aufgefunden. Emma ist überzeugt davon, dass es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang gibt. Gemeinsam mit einigen seltsamen Dorfbewohnern beginnt Emma, der Lösung dieser Rätsel auf den Grund zu gehen.

Ich habe fast alle Bücher von Martha Grimes gelesen. Besonders liebe ich die Inspector-Jury-Romane. Von Das Hotel am See" war ich auch schnell angetan. Emma ist eine sehr liebenswerte Romanfigur. Man kann sich rasch hineinlesen und bekommt einen guten Eindruck der Umgebung. Die Autorin beschreibt auch die Köstlichkeiten, die Emmas Mutter mit viel Liebe kocht, sehr gut. Schade, dass es keine Rezepte gibt. Man bekommt beim Lesen immer wieder Hunger und vor allem hatte ich ständig Lust auf Pfannkuchen.

Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Krimiserie.
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am 27. November 2014
Auch ich habe irrtümlicherweise einen Krimi erwartet und mich deshalb durch 300 Seiten minutiöser Beschreibungen von konfusen Gedankengängen und seitenlangen Gesprächen gekämpft, ohne dem Rätsel um den Tod von Mary Evelyn irgendwie näher zu kommen. Wenn es denn schon kein Krimi sein sollte, hätte ich wenigstens gern mehr erfahren über die verschiedenen interessanten Protagonisten, ihre Geschichte, die Gründe für ihr So-Sein. Warum ist Lola Davidow so wie sie ist, warum trinkt sie, warum ist die Mutter anscheinend von ihr abhängig? Wer ist die Frau des Sheriffs, warum regt sich niemand in der Stadt auf über seinen kleinlichen Amtsmissbrauch, warum redet er überhaupt mit einem kleinen Mädchen und ist Maud ihn in verliebt oder nicht? Etc. Aber auch hier Fehlanzeige: Alles blieb sehr schablonenhaft und zweidimensional, teilweise auch sehr unwahrscheinlich.
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am 29. November 2003
In "Das Hotel am See" begleitet Martha Grimes die detektivischen Nachforschungen der 12-jährigen Emma. Vor langer Zeit wurde in Emmas Heimatort ein junges Mädchen ertrunken im See gefunden. Als nun nach 30 Jahren eine weitere Leiche in der Umgebung gefunden wird, glaubt Emma, zwischen beiden Fällen eine Verbindung zu erkennen.
Mehr als die oben beschriebenen Ereignisse passieren allerdings auch nicht. Noch nie gab es ein Buch mit so wenig Handlung auf so vielen Seiten. Der Leser bekommt Emmas Nachforschungen mit, die aber sehr lückenhaft sind und auch zu keinem Ergebnis führen; wer auf eine Auflösung des Rätsels am Ende der Geschichte hofft, wird enttäuscht werden. Man weiß genauso viel wie am Anfang des Buches.
Die Suche Emmas nach den Gründen für den Tod der beiden Frauen macht allerdings nur etwa die Hälfte der Geschichte aus. In der anderen Hälfte gibt Emma extensiv Einblick in ihre Gedankenwelt. Ist schon die Handlung der Detektivgeschichte langweilig und verfehlt, dann sind es die Beschreibungen von Emmas Gefühlen erst recht. Martha Grimes ist es völlig misslungen, aus der Perspektive eines Kindes zu erzählen; teilweise sind die Ausführungen so philosophisch und abgehoben, dass man den Eindruck bekommt, hier würde ein Greis über seine Lebenserfahrungen berichten, teilweise ist die Perspektive betont kindlich, viel kindlicher, als es einer Zwölfjährigen zukommt. Daher wirken die Beschreibungen sehr unnatürlich und künstlich.
Auch die anderen Charaktere sind nicht besonders gelungen. Es wimmelt in diesem Buch nur so von exzentrischen und außergewöhnlichen Personen, die aber alle nur sehr oberflächlich beschrieben sind und die keinen besonders lebendigen, wirklichkeitsnahen Eindruck machen.
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am 8. Oktober 2009
Dies ist der erste Band einer Trilogie, die sich "Cold Flat Junction" (Still ruht der See) und "Belle Ruin" (Das Hotel am See) fortsetzt. Jeder Band ist jedoch problemlos als eigenständiger Roman lesbar.

Im Mittelpunkt aller drei Bände steht als Ich-Erzählerin die 12jährige Emma Graham, die mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und einer verschrobenen alten Tante in einem Hotel lebt, welches früher einmal ihrer Familie gehört hat und schon bessere Tage gesehen hat - wie die ganze Stadt, ein ehemaliges Ferienparadies, das inzwischen weitgehend vergessen wurde.

Den letzten Sommer ihrer Kindheit verbringt Emma dort, weitgehend isoliert: gleichaltrige Freunde sind nicht zugegen. Wenn sie nicht gerade im Hotel arbeiten muss, beschäftigt sie sich mit ungeklärten Rätseln der Vergangenheit.

Besonders fasziniert sie die Geschichte einer anderen 12jährigen, die ebenso isoliert gelebt hat wie sie: Mary-Evelyn Deverau, die man vor 40 Jahren ertrunken im nahen See aufgefunden hat. Obwohl das Mädchen nicht schwimmen konnte, ruderte sie mitten in der Nacht in einem Festkleid auf den Spirit Lake hinaus und fiel aus dem Boot. Emma findet diese Erklärung (verständlicherweise) seltsam und geht der Sache nach. In jeder freien Minute streift sie durch die Gegend und befragt alle, die sich vielleicht an das Mädchen erinnern könnten.
Und dann geschieht ein Mord in der Gegenwart. Und das Opfer ist mit Mary-Evelyn verwandt...

Dies sind keine Krimis im althergebrachten Sinn. Der Leser muss sich die Geschichte der Deveraus Stück für Stück zusammensetzen, so wie Emma das tut, und auch nach dem dritten Band bleibt noch vieles unausgesprochen. Der Charme dieser Bücher liegt vielmehr in der morbiden Southern Gothic-Atmosphäre und den skurrilen Charakteren, denen Emma begegnet.

Die Emma Graham-Trilogie erinnert ein wenig an Harper LeeŽs "To Kill A Mockingbird" (Wer die Nachtigall stört) - ohne die politische Dimension; an die Rückblenden in "Now and then" (movie) oder "Die Göttlichen Geheimnisse der Ya Ya Schwestern".
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