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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 5. Februar 2004
54 v. Chr.: Decius Caecilius Metellus übt mittlerweile das äußerst kostspielige Amt eines Aedilen aus, welches diverse Aufgabenbereiche umfasst. So ist Decius unter anderem für Instandhaltung und Sicherheit in der Stadt zuständig, außerdem obliegt ihm die Ausrichtung der öffentlichen Spiele. Als ein Wohnhaus zusammenbricht und mehr als 200 Menschen unter sich begräbt, ist erneut Decius' Spürsinn gefragt...
Gewohnt unterhaltsamer Geschichtsunterricht - wer den römischen Detektiv bereits ins Herz geschlossen hat, wird auch um diesem Band nicht herumkommen. Der arme Decius ist mit dem Aedilat geschlagen. Da der Senat nicht genügend Geld zur Verfügung stellt, sind die Aedilen gezwungen, für die erforderlichen Maßnahmen ihr eigenes Geld zu verwenden. Das bringt zwar jede Menge Schulden mit sich, aber unter Umständen auch die Gunst des Volkes, was sich wiederum positiv auf die Karriere auswirkt. Diese Amt sollte man heute auch wieder einführen;-)
Die Geschichte kommt zwar etwas schleppend in Gang, steigert sich dann aber zur furiosen Rache der Flussgötter. Wer Caecilius Metellus noch nicht kennt, sollte mit dem ersten Band beginnen:
01. SPQR
02. Die Catilina-Verschwörung
03. Der Frevel des Clodius
04. Der Musentempel
05. Tödliche Saturnalien
06. Tod eines Centurio
07. Der Fluch des Volkstribun
08. Die Rache der Flussgötter
09. Die Schiffe der Kleopatra
10. Im Namen Caesars
11. Mord am Vesuv
12. Das Orakel des Todes
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am 29. Juli 1999
Wer den Helden der SPQR-Reihe, Decius Caecilius Metellus, durch verschiedene Romane verfolgt hat, wird an diesem Buch sicher auch Gefallen finden, denn es bietet vielfältige Eindrücke vom Leben in der antiken Stadt Rom, die wir heute nur noch als Ruinen besichtigen können. Was an Decius Caecilius Metellus so sympathisch ist, ist seine völlig unprätentiöse und dabei doch äußerst interessante und glaubwürdige Charakterisierung. Damit hebt er sich wohltuend von vielen anderen Krimihelden ab! Auch sonst ist das Buch mit viel Detail- und Sachkenntnis antiker Geschichte und Kultur geschrieben.
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am 19. Februar 2004
Decius Caecilius Metellus ist im Jahr 54 v. Chr. zum Aedilen aufgestiegen - ein undankbares und kostspieliges Amt, da er sündhaft teure Spiele ausrichten muss, um das Volk zu animieren, ihn für höhere Funktionen zu wählen.
Eines Tages stürzt eine Insula, ein mehrstöckiges Gebäude, ein und reißt zahlreiche Bewohner in den Tod, darunter ein Ehepaar, das in ominöse Aktivitäten verwickelt war und extrem perversen Neigungen gefrönt hat. Der Tod der beiden kommt manchem Bürger sicher nicht ungelegen ... Decius geht dem "Unfall" nach und stellt fest, dass ständig Beweismaterial verschwindet, neben Baumaterial der Insula auch Leichen und Zeugen. Als er herausfindet, dass zwei adlige und schwerreiche Bauunternehmer beteiligt sind, die auch öffentliche Bauten errichtet haben, weitet sich der Skandal aus; Decius muss wieder einmal um sein Leben bangen. Und dann tritt der Tiber über die Ufer und bedroht unter anderem das gewaltige Theater eines der Bauunternehmer. Im Theater findet schließlich ein höchst spannender Showdown statt ...
Insgesamt ist die Geschichte erst am Ende wirklich "thrillermäßig" aufregend, doch mir haben vor allem die Beschreibungen des Aedilenamtes gefallen, die Ausflüge in die mittlerweile durch nachlässige Amtsvorgänger ziemlich verstopfte Cloaca Maxima und zu dem gruseligen Ort, an dem die Leichen der Armen und Sklaven "entsorgt" wurden, die Erklärung des antiken Bauwesens und die Besuche in allerlei typischen Örtlichkeiten wie Bordellen, Tempeln und eben jenem morschen Theater. Das alles macht bei diesem Roman den größten Reiz aus; die Verbrechensaufklärung erinnert hier mehr an das Milchhäubchen auf dem Cappuccino.
Leider wurde auch dieser Band sehr schlampig lektoriert. Natürlich ist er noch in der alten Rechtschreibung (1997 erschienen). Dass mehrfach Verwechslungen von "daß" und "das" vorkommen, ist nur die Spitze eines Eisbergs von ärgerlichen orthografischen und grammatikalischen Schnitzern.
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am 28. März 2004
Decius ist nun an der undankbarsten Station seiner Karriere angekommen, er wurde zum Aedilen gewählt, dem teuerstem Amt der römischen Republik.
Ständig in Geldnot und auch ständig im Stress muss sich Decius scheinbar um alle Probleme der Stadt kümmern, in der vor ihm nur Korruption geherrscht hat.
Alles beginnt mit dem Einsturz einer Insula, bei dem hunderte von Menschen um ihr Leben kommen. So beginnt Decius den Bauherrn Roms auf die Zehen zu steigen und die Vorschriften zu kontrollieren und findet bald heraus, dass die mächstigen Männer Roms darin verwickelt sind, vermutlich auch seine Familie.
Dann kommen auch noch die Fischer, die ihm berichten, dass bald eine Flut bevor stehen wird, da in den letzten Jahrzehnten kein Aedil das nötige Geld aufbrachte um die KLoaka Maxima, die Kanalisation Roms zu säubern.
Dann kommt er noch darauf, dass die Insula gar nicht von alleine zum Sturz kam und erbeginnt nun noch härter zu ermitteln. Sogar Cato bringt er auf seine Seite.
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am 4. August 2002
Obwohl ich ein Fan historischer Romane, und besonders solcher die in der Antike spielen, bin, war "Die Rache der Flussgötter" mein erster Roman aus der SPQR-Reihe und ich muß sagen es hat Lust auf mehr gemacht. J.M.Roberts beschreibt lebhaft das antike Rom mit seinen Schattenseiten wie Korruption, Vertuschungen und Mord ohne dabei den Humor zu vergessen. Einziges Manko ist das nur sehr spärliche Glossar, das viele für den Inhalt wichtige Begriffe nicht umfasst.
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am 8. Mai 2014
Nachdem ich einen Maddox gelesen hatte, mußten alle her. Wer gerne Krimis liest und einen Draht zu den Römern hat, ist "in" diesen Büchern gut "eingefangen". Interessante, glaubwürdige Charaktere, abwechslungsreiche Geschichten an unterschiedlichen Orten (Lateinlehrer fragen, ob realistisch?!) Prima zum Wegtauchen aus dem Alltag geeignet.
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am 30. November 2005
Sorry...aber leider kommt dieser Teil der SPQR-Reihe wieder nicht an seine Vorgänger ran. "Wieder nicht"...weil der direkte Vorgänger "Fluch des Volkstribun" auch schon schwächer war, als die davor.
Decius bekleidet das Amt eines Aedilen, welches wohl eines der Kostspieligsten ist, muss man doch seinen Wählern was bieten, will man Praetor werden. Auch die Pflichten sind nicht die Aufregendsten. So muss sich DCM u.a. in der römischen Kloake herumtreiben.
Nach dem Einsturz einer Insula mit mehreren Todesopfern, kommt DCM Baupfuschern auf die Spur und schwört sich dem zur Wehr zu setzen. Dabei stößt er (wie's bei DCM so üblich ist) auf Kontrahenten, die über Leichen gehen.
Einzig unterhaltsam bei der Spurensuche war für mich beim Lesen die Zusammenarbeit Decius' mit dem alten Cato, der aussterbenden Sorte "richtiger Römer" früherer Tage. Das Ende ist zwar spektakulär, aber, wie ich finde, untypisch für die SPQR-Reihe. Bei den ersten Bänden mochte ich immer den ironischen angehauchten, dezenten Ausgang der Geschichten.
Alles in Allem setz ich also meine Hoffnungen auf den nächsten Band...wobei ich einer Geschichte mit Kleopatra, ja eigentlich, guter Dinge bin.
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am 23. Januar 2005
Der Roman (sowie auch die Folgebände) läßt auf erfrischende und humorvolle Weise das alte Rom zur Zeit Caesars lebendig werden. Um historische Ereignisse ranken sich phantasievoll eigene, durchaus wahrscheinlich erscheinende Deutungen des Autors. Aus dem Lateinunterricht bekannte hochwerte Persönlichkeiten wie Cicero, Caesar, Catull usw. werden lebendige Menschen mit ihren Stärken und Schwächen. Die Ränkeschmiede der römischen Politik könnte besser kaum beschrieben werden. Insgesamt verdient der Roman im Original sicher 5 Sterne, aber die deutsche Übersetzung weist ärgerlicherweise dermaßen grauenhafte lateinische Grammatikfehler auf (z.B. heißt es da "das gladius" statt "der gladius", "der gens" statt "die gens" uvm.), daß dafür allerhöchstens 4 Sterne gegeben werden können. Es wäre doch das Mindeste gewesen, daß der Verlag eine des Lateinischen kundige Person für die Übersetzung engagiert hätte.
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am 3. Mai 2003
Decius Caecilius Metellus bekommt es diesmal mit antiken Baulöwen zu tun. Er hat es eigentlich schon mit seinem neuen Amt schwer genug, denn als Ädile ist er für die Ausrichtung öffentlicher Spiele zuständig. Das muß sein, wenn er sich die Gunst der Menschen sichern bzw. diese erst einmal bekommen will. Doch zugleich stellt er auch fest, daß es massive Probleme bautechnischer Art gibt, die unter Umständen die ganze Stadt Rom betreffen. Eigentlich wäre das auch viel wichtiger, doch es würde wahrscheinlich keiner mitbekommen. Außerdem sind da ja noch die Baulöwen, die er nicht einfach so davonkommen lassen will. Doch die haben natürlich etwas gegen seine Ermittlungen.
Auch bei diesem Abenteuer des historischen Dedektivs kann man erneut nur Beifall spenden. Der Roman ist flüssig geschrieben, fesselnd aufgebaut und bietet erneut eine lockere Geschichtslektion. Der Autor bestätigt damit seine vorangegangenen Leistungen, und beschert der Leserschaft einen weiteren Hochgenuß.
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am 7. Mai 2010
Römischer Krimi Nr. 8
Korruption und nasse Füße

Der inzwischen mit einer Nichte Caesars verheiratete Decius Metellus ist zum Ädilen ernannt worden (eine Art Minister für innere Sicherheit), und sieht sich umgeben von Korruption und Misswirtschaft.
Gerade ist ein mehrstöckiges Wohnhaus eingestürzt und über 200 Tote zu beklagen. Merkwürdigerweise jedoch wurde diese insula erst vor wenigen Jahren erbaut, aus den freigelegten Stützbalken tropft noch der Harz.

Je tiefer Decius vordringt in einen Sumpf von Bestechlichkeit, Bausünden und der Vernachlässigung von Amtspflichten, desto eindringlicher sind die Warnungen, die von Freunden und Feinden gleichermaßen gegen ihn ausgesprochen werden. Sogar dem mächtigen Freund Milo sind die Hände gebunden und er verweigert dem Senator die Unterstützung. Um das Chaos vollkommen zu machen, steigt nun auch noch der Tiber über die Ufer und droht, große Teile der römischen Innenstadt zu überschwemmen.

Auch im achten Krimi sorgt John Maddox Roberts wieder für kurzweilige Unterhaltung. Der in der Hierarchie aufgestiegene Decius ist zwar ernster geworden und aufgrund seiner Vielbeschäftigtheit kaum noch bei gesellschaftlichen Ereignissen zugegen, dies tut aber der Handlung keinerlei Abbruch. Spätestens als Decius den schrulligen Moralapostel Cato hinzuzieht, kehrt auch der Humor wieder in die verwickelte Geschichte zurück.
"Die Rache der Flussgötter" ist wie immer spannend, historisch aufschlussreich und gleichermaßen augenzwinkernd und süffisant.
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