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am 31. März 2006
Ken Wilber, der Hauptvertreter der sog. "Transpersonalen Psychologie" versteht es, in diesem Buch auf verschiedenen Ebenen Gewaltiges zu leisten:
Zum einen schildert er (gemeinsam mit zusammgestellten Tagebucheintragungen seiner Frau Terry) ihr gemeinsames Kämpfen gegen und Leben mit dem Krebs seiner Frau in einer sehr berührenden Art und Weise.
Hier mögen vielleicht manche stocken und sich denken: "Ja, schon - aber das ist mir einfach zu schwer bzw. zu schwerverdaulich." - Ja, aber das wirklich Herausragende aus diesem Buch ist eben aus meiner Sicht die mir bislang so noch nicht bekannte Kombination dieser "Rahmenhandlung" (wenn ich das so - extrem pointiert - bezeichnen darf) mit Darstellungen von philosophischen Gedanken und Überlegen, welche großteils auch einen sehr guten Einblick (in allgemeinverständlicher Form) in Ken Wilbers Wirken und andere Bücher geben.
Dies alles allerdings immer noch in einer menschlichen Perspektive, die eben auch nicht davor zurückscheut, Schwächen und Angst einzugestehen.
Ich bezweifle, ob ich mit dieser (sehr rudimentären) Beschreibung diesem Buch auch nur in Ansätzen gerecht werden kann: Mir habe es über einen Bekannten kennen gelernt - dem ich alleine deswegen sehr dankbar bin, weil eben dieses Buch mir eine Erweiterung meiner Weltsicht in einer Art und Weise ermöglicht hat, die ich in einem (autobiographischen) Roman als nicht möglich erachtet hätte.
Wenn man bereit ist, sich auf dieses Buch einzulassen und einen offenen Horizont für spirituelle Überlegungen hat (ohne allerdings in das "Esoterische" abgleiten zu wollen), wird man dieses Buch als große Bereicherung empfinden - das wage ich hier vorher zu sagen!
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am 19. September 2001
Wie wäre meine Reaktion auf dieses ergreifend offene und ehrliche Buch, wenn ich selbst an einer solchen Krankheit leiden würde? Würde ich die Stärke aufbringen, die Treya hatte? Würde ich diese Herausforderung so mutig annehmen können wie sie?
Diese und weitere Fragen beschäftigten mich intensiv beim Lesen dieses Buches und auch heute noch.
"Mut und Gnade" von Ken und Treya Wilber hat mich außerordentlich berührt. Es ist nicht nur die Tagebuchaufzeichnung zweier Menschen, die eine harte Prüfung erfahren, sondern auch ein Ratgeber für Beziehungen, den Umgang mit Krankheit, Leiden, Leid und Tod. Nicht nur für den Kranken, sondern auch für den Helfenden. Es gibt uns zudem einen treffenden Einblick in die unterschiedlichen östlichen und westlichen Religionen und deren Ableger. Auch der treffsichere, zum Teil zynische Schreibstil von Ken Wilber hat mich fasziniert. Sehr beeindruckt hat mich auch die schonungslos offene und ehrliche Beschreibung der eigenen Schwächen und Krisen.
Einmal mit dem Buch angefangen, konnte ich nicht mehr davon lassen. Trotz der Beschreibung dieser grausamen Krankheit und des verzweifelten Kampfes machte mir dieses Buch Mut.
Gerade in der Zeit nach diesen schrecklichen Attentaten und der genauso schlimmen Ungewissheit über die Reaktionen darauf, gibt mir dieses Buch Kraft, Mut und Trost. Ich werde es wohl immer wieder zur Hand nehmen, als Ratgeber und als Energiequelle. Gerne lasse ich mir von diesem Buch, von Treya zuflüstern: Hey, Du, lebe! Was die Zukunft bringt kannst du heute nicht wissen, deshalb lebe jetzt!
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am 13. Oktober 2006
Ich habe dieses Buch bestellt weil mich die grundsätzlichen Gedanken zum Thema Krankheit Spiritualität und Psychologie interessiert haben.

Die konkreten Erlebnisse von Treya und Ken fand ich sehr ehrlich und offen erzählt. Auch Menschen die nicht Brustkrebs haben können aus den Geschehnissen viel lernen, weil sie bei anderen Erkrankungen zu einem grossen Teil ähnlich ablaufen. Die Hoffnung, ev. Rückfälle, Umgang mit Ärzten, Umgang mit Angehörigen, Ratschläge von Freunden, Entscheidungen über die Behandlung die zu fällen sind, sind einige verbindende Stichworte die mir in den Sinn kommen.

Kens Theorieteile habe ich teilweise übersprunge, was aber kein Problem ist. Er selber rät zu Beginn des Buches dazu, für den Fall dass sich jemand weniger dafür interessiert.

Sehr sympathisch war mir, dass Treya und Ken gezeigt haben wie sie Spiritualität und Psychologie in ihren Alltag eingebaut haben. Sie hinterfragen aber gleichzeitig die heute beinahe gängigen psychologischen Erklärungsmuster von Krankheiten und merken, dass man mit psychologischen Ratschlägen einem Menschen auch einfach schaden kann, und statt Vertrauen Distanz schaffen kann. Ich denke mir deswegen, dass das Buch für viele Menschen, welche entweder selber oder durch andere von Krankheit betroffen sind, Wege aufzeigen kann.
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am 31. Mai 2009
Obwohl dieses Buch ein sehr ernstes und trauriges Thema - naemlich den Krebs - zum Inhalt hat, ist es eigentlich ein Buch ueber das Leben. Treya Wilber verprueht trotz ihrer Krankheit unglaublich viel Lebensenergie und Lebenswillen. Sie moechte uns lehren, das Leben (und Sterben) einfach anzunehmen. Ich finde es toll zu lesen, dass es tatsaechlich wahre Liebe gibt, die sich hier darin aeussert, dass Ken Wilber seiner Frau bis zum Ende treu zur Seite steht. Interessant sind auch die Beschreibungen zur Transpersonalen Psychologie und zu verschiedenen Meditationspraktiken. Ein wunderschoenes Buch, das mich zutiefst beruehrt und veraendert hat! Es hat mich auch vieles besser verstehen lassen, was ein vor kurzem an Krebs verstorbener Freund erlebt hat.
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am 22. Juni 2002
Dieses Buch wurde mir in meiner Hospizgruppe empfohlen. Schon das Titelfoto beeindruckte mich in seiner Schönheit. Das Buch ist das wechselseitige Tagebuchdokument zweier Liebender, die 14 Tage nach der Hochzeit mit der Krebsdiagnose konfrontiert werden.
Ich habe viel Neues erfahren aus dem Alltag einer Krebskranken und eines Co-Krebskranken. Besonders der Leitfaden für Helfer ('Die Probleme des Helfers') hat mir aus der Seele gesprochen. Vermißt habe ich -- und das ist in meinen Augen das einzige Manko in diesem Buch -- Hinweise und Infos zum finanziellen Alltag eines solchen Schicksals. Neben den emotionalen und körperlichen Grenzen sind erschöpfte Finanzresourcen i.d.R. an der Tagesordnung. Dies ist bei den Autoren scheins/ glücklicherweise nicht der Fall.
Ich konnte mich mit Treyas Balanceakt zwischen Tun und Sein sowie mit ihrer Auflistung auf S. 64 ('Warum habe ich Krebs gekriegt?') sehr identifizieren. Alle dort aufgeführten Punkte kann ich unterschreiben. Und doch habe ich keinen Krebs.
So ist denn gerade dieser Punkt immer wieder Thema: Selbstverursachung der Krankheit und Reaktionen der Umgebung, die die Krankheit und die Kranke theoretisieren. Das Plädoyer der Autorin: Laßt uns aufhören, Kranken Schuld zuzuweisen. Dem schließe ich mich von Herzen an.
Dieses Buch ist eine Liebesgeschichte. Es ist ein Tagebuchreport aus dem Leben (und dem Sterben) einer Krebserkrankten und ihres Mannes. Es ist ein Versuch, die Grenzen der Schulmedizin sichtbar zu machen und die noch unbekannten Alternativtherapien aufzuzeigen. Darüber hinaus ist dieses Buch ein Erfahrungsbericht tiefer Spiritualität im Alltag, in der Krankheit, im Leben und im Tod.
Es hat mich traurig und zugleich lebendig gemacht.
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am 22. Oktober 2009
ich selbst habe schon mir nahestende menschen durch die krankeit krebs verloren
ich wäre dankbar gewesen wenn ich dieses buch schon früher gelesen hätte
denn es gibt eine andere sicht - zum leben - zu krankheiten - zum tod und zum loslassen
ich werde dieses buch sicher mehr als einmal lesen
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am 9. Juli 1999
Cover und Untertitel ließen eher eine Betroffenheitsstory vermuten, doch was Ken Wilber seiner Leserschaft vorsetzt ist alles andere als die seichte Zeichnung eines Krankheitsverlaufes. Auch für Laien einigermaßen gut verständlich doch trotzdem anspruchsvoll erläutert Wilber die transpersonale Psychologie, Mystik, Spiritualismus, Meditation und die Ansichten der großen Weltreligionen bezüglich des menschlichen Bewusstseins. Durch mehrere Fachveröffentlichungen bereits gestärkt rutscht er auch bei den Schilderungen über die Krankheit und ihre Auswirkungen auf seine Frau und ihn nie unter ein gewisses Niveau. Bewundernswert selbstverständlich auch der Weg den Ken Wilber und seine Frau gingen, nicht frei gewählt, aber angenommen und nicht zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes bewusstseinserweiternd. Ein absolut empfehlenswertes buch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seit packt und fasziniert und eine für die meisten Leute ganz neue Lebenseinstellung und -haltung vermittelt, die man nicht übernehmen aber nach dieser Lektüre doch zumindest vorurteilsfrei verstehen und vielleicht auch ein Stück weit bewundern kann.
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am 2. Februar 2009
Das vorliegende Buch beschreibt in autobiografischer Form die tragische und inspirierende Geschichte von Ken und Treya Wilber:
Ken und Treya lernen sich kennen und lieben. Kurz nach der Hochzeit wird bei Treya Krebs diagnostiziert. Tapfer nehmen beide den, von vielen Höhen und Tiefen geprägten, Kampf gegen den Krebs auf und setzen sich mit vielen grundlegenden Themen wie Liebe, Bestimmung und Tod auseinander. "In einer Krankheit zum Tode bewährt sich" ihre "große Liebe" (der Buchtitel trifft es hier ziemlich genau).

Das Buch setzt sich aus unterschiedlichen Auszügen der Tagebucheinträge von Ken und Treya zusammen, welche einen sehr persönlichen Einblick in die gemeinsame Leidens-, Liebens- und Erleuchtungsgeschichte offenbaren. Darüber hinaus umfasst das Buch zu etwa einem Drittel wesentliche Grundgedanken aus Ken Wilbers philosophischen Einsichten über die Psychologie östlicher und westlicher Traditionen sowie der Einheit aller Religionen (Philosophia Perennis).

Dieses tragische und zugleich extrem inspirierende Buch gewährt m.E. sehr wichtige Einsichten über die Themen "Liebe", "Tod" und "Spiritualität". Auf folgende Themen wird m.E. sehr fundiert Bezug genommen:
'- Sehr offen werden die Höhen und Tiefen in der Beziehung von Ken und Treya Wilber im Kampf gegen den Krebs dargestellt;
'- darüber hinaus liefert dieses Werk sehr inspirierende Einblicke über die Anwendungsbereiche einer integralen Krebsbehandlung (z.B. über die Kombination von schulmedizinischen und alternativen Ansätzen);
'- es wird auf den spirituellen Konflikt um die persönliche Bestimmung (Daimon vs. Dämon) eingegangen;
- es wird der spirituelle Konflikt "Sein vs. Tun" (die Situation und das eigene Leid von innen transzendieren vs. durch äußere Tatkraft und "Leiden"-schaft die Situation zu verändern) dargestellt;
'- das Werk skizziert Ansätze einer integralen Psychologie und Spiritualität (Kombination unterschiedlicher spiritueller und psychologischer Methoden);
'- auch wird auf die Einheit aller Religionen (eine anschauliche Darstellung der Grundzüge der Philosophia Perennis) eingegangen;
- in Anlehnung an die Beiträge des (Vajrayana-)Buddhismus erfolgt auch eine intensive (praktische und theoretische) Auseinandersetzung mit dem Tod;
- zudem erfolgt auch eine kritische Auseinandersetzung mit New Age.

Ein m.E. sehr wichtiges Buch zu all diesen o.g. Themen, unabhängig davon, ob man "Wilberianer" ist oder nicht.
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am 6. November 2002
Ich kannte Ken Wilber bereits von dem Buch "Wege zum Selbst". Vermutlich hätte ich mir ein Buch mit einem solchen Titel bzw. Untertitel nie gekauft. Und auch der Beginn dieses Buches, scheint diese anfänglichen Befürchtungen zu bestätigen. Eine Klischee-Liebesgeschichte, wie sie schmalziger in keinem Billigroman zu finden sein könnte. Doch dann ändert sich das Ganze. Treya erkrankt an Krebs. Und dann beginnt ein unglaublicher, fünf Jahre andauernder Kampf der inzwischen Verheirateten. Dazwischen immer wieder philosophisch-religiöse Abhandlungen bzw. Interviews von Ken Wilber. Und das ist, denke ich, das außergewöhnliche an diesem Buch: Eine Krankeheit zum Tode, wie es im Buch heißt, und gleichzeitig die Beschäftigung mit diesen ewigen, spirituellen Themen, die jetzt ganz unmittelbar, und ohne jede Verklärung und Abschwächung in der Realität ihre Bewährungsprobe halten. Immer geht es in diesen spirituellen Traditionen ja um den Tod, um den Verlust der Angst vor dem Tod, und Ken und Treya sind jetzt aufgefordert, das zu leben, was dort als absolute Wahrheit erkannt wurde. Gelingt es Ihnen? Überzeugen Sie sich selbst!
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am 14. November 2011
Ein wunderbares Buch über Tod und Leben. Das Ehepaar Wilber, das hochspitituell ausgerichtet ist, erzählt über Ohnmacht der Krankheit gegenüber und den Mut und die Gnade diesen Weg gemeinsam zu gehen.
Am meisten hat mich der Umgang der beiden miteinander in den letzten Stunden und noch danach beeindruckt.
Jeder der sich mit dem Tod auseinander setzen will, sollte dieses Buch lesen.
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