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am 26. Juni 2017
Die Verfasserin des Buches trifft einen angenehmen und sympathischen Ton, der Lust auf's Weiterlesen macht. Schreibratgeber gibt es viele und mit diesem liest man nicht den schlechtesten. Es werden alle Punkte angesprochen, die für den Schreibprozess wichtig sind. Betont wird hierbei, dass es sich um die bevorzugte Vorgehensweise der Autorin handelt. Ich denke, jeder sollte seinen eigenen Weg finden, mit dem Schreiben umzugehen. Auf jeden Fall findet man in diesem Buch viele Hilfestellungen, die mit Auszügen aus eigenen Werken oder denen anderer Autoren belegt werden. Das lockert das Lesen des Buches enorm auf und hilft dabei, ein Gespür für das soeben Erklärte zu bekommen. Ich fand die Textbeispiele enorm hilfreich. Man hat beim Lesen des Buches eher das Gefühl, man befindet sich in einer Gesprächsrunde eines Schreibkurses, als ein Sachbuch zu lesen.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, mit dem man nichts falsch machen kann.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 500 REZENSENTam 18. Mai 2016
Ich schreibe gerne Krimis und deshalb war es interessant zu lesen, wie eine berühmte Autorin dies tut. Sehr lehrreich war für mich, wie sie den Stil an die jeweilige Romanfigur anpasst. Sie schreibt derb, wenn es um einen Zuhälter geht, verschroben, wenn eine alte Lady umgebracht wird, sarkastisch, wenn ein frustrierter Kommissar zum xten mal sein Glück oder Pech versucht. Hilft sehr weiter bei der Entwicklung der Romanfiguren und der Handlung
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Zaubere Dein Leben: Erfülle Dir alle Träume und erreiche jedes Ziel
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Februar 2015
Vorab sei angemerkt, dass weniger die verklärte Romantik des kreativen Prozesses glorifiziert als mehr der steinige und schwierige Weg hin zu einem vollendeten Roman schonungslos dargestellt wird. Wo andere Ratgeber zur Kokettierung mit optimistischen Illusionen neigen, zeigt sich in diesem Werk der harte und mitunter auch frustrierende Alltag eines Schriftstellers.
Man kann getrost sagen, dass aus dem Blickwinkel der Autorin betrachtet Disziplin noch wichtiger als Talent erscheint. Gewiss ein strittiges Thema, bei dem die systematische Herangehensweise Georges jedoch eine Bresche für die konsequente Erarbeitung wider allzu spontanem, kreativen Schreiben bricht.
Auch stellt sie den von ihr beschrittenen Weg nie als einzige Option dar, sondern bietet mehrere Möglichkeiten für die Lösung von Problemstellungen.
Als Kritikpunkt sind die allzu ausschweifenden Passagen, die sie zur Veranschaulichung aus ihren eigenen Romanen heraus nimmt, zu erwähnen. Kürzere Ausschnitte hätten gewiss den gleichen Nutzen gehabt und vor allem mehr Platz für weitere Erklärungen und Übungen gelassen. Auch bei den autobiografischen Details abseits des Schreibprozesses wäre weniger bis hin zum Verzicht mehr gewesen.
Gut erklärt sind Plot- und Charakterentwicklung, die eine leider häufig stiefkindliche Behandlung durch motivierte Anfänger erfahren. Gerade dieser Gefahr entgegen zu wirken ist ein Anliegen Georges, das sie mit einem besonderen Fokus auf diese Problemstellung hervorhebt.
Für Menschen, die lieber spontan drauf los arbeiten und den Dingen ihren Lauf lassen, beobachten, wie sich Plot, Figuren und Spannungsbogen langsam entwickeln oder auch mal radikal verändern und die generell nichts von allzu pedantischer Konzeption und Struktur halten, wird sich wenig Hilfreiches in diesem Buch finden. Denen seien eher auf den kreativen Schaffungsprozess und die Nutzung der eigenen schöpferischen Ressourcen fokussiere Ratgeber empfohlen.
Planer hingegen, die Ratschläge zu durchstrukturierten Übungsprozessen und minutiös durchexerzierten Arbeitsanleitungen schätzen und daraus für die eigene Arbeit lernen können, finden umfangreiche Anregungen.
So wird die genaue Recherche Schritt für Schritt dargestellt, illustriert und nachvollziehbar gemacht, die Arbeitsstruktur und der Tagesablauf Georges veranschaulicht und die Wichtigkeit von Struktur und Genauigkeit betont.
Es wäre allzu illusorisch sich sowohl im freigeistigen, kreativen Bereich als auch in der pedantischen Erarbeitung profilieren zu wollen, da vieles mit individuellen Vorlieben und Talenten zusammenhängt. Unter diesem Aspekt leistet das Buch einen weiteren wertvollen Dienst. Es animiert aufgrund seiner Systematik zur Überlegung, zu welchem Lager man sich selbst zählen sollte.
Eine überaus wichtige und vielleicht bisher nicht erfolgte Abwägung, mit der nicht weniger als der potentielle Erfolg oder Frustration einhergehen. Im Wissen über die persönlichen Stärken und Schwächen sollte man sich im eigenen Interesse schonungslos mit der eigenen Arbeitsweise auseinander setzen und beginnen, die passenden Übungs- und Lernmethoden auszusieben.
Mit diesem breit gestreuten Ratgeber für genaues Arbeiten lassen sich durchaus noch Verbesserungspotentiale entdecken und aus dem Lebensalltag einer Schriftstellerin Einblicke erlangen und daraus Anregungen finden.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. März 2018
Seit Jahren will ich einen Roman schreiben, weiß aber nicht so richtig, wie, und kaufe mir daher immer mal Literatur in dieser Richtung und erhoffe mir davon Inspiration. Leider kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen - mir hat es nicht geholfen. Elizabeth George schreibt zwar sehr sympathisch und auch ihre Romane gefallen mir gut, aber mehr als die geläufigen Tipps kann sie auch nicht vermitteln und diese sind offenbar für mich nicht die Richtigen. Ich habe aus dem Buch nichts Neues gelernt und konnte nichts für mich mitnehmen.
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am 4. Juli 2017
Einer der wenigen aspektreichen, nützlichen Schreibratgeber, denen ich für meinen Krimi "Reine Rache" (Bremen 2017) wertvolle Anregungen entnehmen konnte. Ein Punkt Abzug, weil der systematische Aufbau etwas zu wünschen übrig lässt. Sonst sehr zu empfehlen.
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am 24. Oktober 2012
Es ist interessant wie so ein Buch die Meinungen spaltet, wie andere Elizabeth George finden. Ja, sie bringt viele Beispiele aus ihren eigenen Romanen. Ich finde Ihren Stiel, zumindest zum Teil, nicht so gut. Aber ihre Beispiele sollen es ja verdeutlichen und das machen sie.

Sie zeigt auf, dass ohne Planung und systematisches vorgehen ein guter Roman wohl kaum zu erstellen ist. Eigentlich keine neue Erkenntnis, alles mit einer gewissen Komplexität (oft hört man ab drei Schritten) braucht Planung (Kochrezept, Reparaturanleitung usw.)

Ihr Vorgehen ist nachvollziehbar und umfassend, jeder muss für sich entscheiden, was er davon übernehmen möchte und was er anders machen will, aber zumindest ist es eine wohl vollständige Arbeitsvorlage.

Auch wenn man keinen Roman schreiben möchte ist das Buch interessant. Zeigt es doch auf warum wir von manchen Büchern so fasziniert sind UND, noch viel interessanter, es ermöglicht den Zugang zu Büchern deren Faszination einen nicht so anspringt.

Wenn ich das Buch schon in der Schulzeit gelesen hätte, wären mir einiges an tröge empfundener Literatur in der "Deutschstunde" erspart geblieben.
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am 25. Dezember 2015
Da ich zur Zeit ohne Lektorin bin, habe ich mich in Elisabeth Georges Buch vertieft und war begeistert.Mit zahlreichen Beispielen zeigt sie, worauf man beim Schreiben eines Romans achten muss.Einiges ist natürlich klar: man braucht Personen, Gegenden, Namen und ein Thema. Ursachen und Wirkung müssen abgestimmt sein, Szenen richtig aufgebaut, Erzählperspektiven, Erzählsprachen, Dialoge ...Ich kann das Buch voll und ganz empfehlen. Für alle, die sich beim Schreiben weiter entwickeln wollen.
Rezension zu "Wort für Wort" von Elizabeth George
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am 19. März 2012
dieses buch ist das beste ueberhaupt. es gibt so viele einblicke und ich finde die autorin hilft einem neuling wie mir sehr meine ideen aufs papier zu bringen. ich schreibe eigentlich nur fuer mich und freunde aber durch dieses buch glaube ich auch an meine eigenen geschichten. sie gibt mir das gefuehl das ich mit der richtigen technik jede geschichte gut zu lesen und vorallem gut zu schreiben ist. ich habe so viele tagtraume ich die aufschreiben wollte aber erst durch dieses buch habe ich auch immer wieder die wirkliche lust darauf. wenn ich mal keinen einfall habe oder mir die lust abhanden geht helfen ein paar seiten aus diesem buch wieder neu zu denken. einfach super und genial geschrieben. danke an elizabeth george.
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am 28. April 2014
Für Anfänger wie fortgeschrittene Schriftsteller sehr zu empfehlen. Alles ist enthalten und mit eigenen Textbeispielen mehr als reichlich garniert (mir war das bisweilen zu lang und zu viel, deshalb nur vier Sterne). Auch ist einiges redundant, aber das mag ja für Anfänger kein Fehler sein.
Interessante Einblicke in die eigene Schreibwerkstatt und die systematische Recherche werden gewährt. Im Übrigen ist vieles schon gesagt - ich fand es als eBook angenehm zu lesen.
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am 15. Dezember 2015
Elizabeth George ist beileibe nicht die einzige Lehrerin in Sachen Schriftstellerei, aber für mich eindeutig eine der besten. Die Art und Weise, wie sie den Neuling und den fortgeschrittenen Suchenden an das Thema heranführt und Schritt für Schritt begleitet, wie sie ihre eigenen Selbstzweifel am Anfang eines jeden Kapitels einstreut, um die Distanz zum Schüler so gering wie möglich zu halten, ist bestechend. Sie ist aus meiner Sicht die ideale Ergänzung zu James Freys “Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ und natürlich zum Klassiker von Dorothea Brande “Schriftsteller werden“. Wenn man die Botschaften dieser drei Bücher verinnerlicht hat, braucht es nur noch eine gute Idee und viel Disziplin.
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