Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
59
4,5 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:14,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. Oktober 2013
Ich bin begeistert, dass eine Lektüre über ein so schweres Thema derartig humorvoll und anregend sein kann. Das Buch ist gespickt mit tollen Karikaturen und "Hamsterrad-Regeln", die ich am liebsten an die Pinnwand unserer Firma heften würde:

- Wer einen Mitarbeiter mit Händen erwürgt, der mordet. Wer ihn mit Arbeit erwürgt, der delegiert.
- Höflichkeit gegenüber älteren Mitarbeitern ist für die Firmen selbstverständlich: Sie helfen ihnen bereitwillig vor die Türe!
- Wer seine Freizeit in der Firma verbringt, bringt es im Leben zu mehr. Zum Beispiel zu: Herzinfarkt, Hörsturz, Burn-out.
- Die Hälfte aller verschickten Mails ist überflüssig, ebenso die Hälfte aller empfangenen Mails. Ob es sich um dieselbe Hälfte handelt, darf bezweifelt werden!

Das Buch zeigt auf, warum wir keinen Feierabend mehr haben, warum Multitasking nichts als Schwindel ist, warum Mails die Arbeit verlangsamen und warum Frauen nur an der Spitze der Überstundenstatistik erwünscht sind. Der erste Teil bringt die Missstände auf 250 Seiten auf den Punkt. Der zweite Teil weist auf 150 Seiten die Lösungswege, u.a. tolle Tipps zum Nein-Sagen und zur Abgrenzung. Starke 400 Seiten, eigentlich zwei Bücher in einem.

Ein super Lesetipp für alle, die vor lauter Arbeit noch Zeit zum Lesen haben oder sich diese Zeit wieder verschaffen wollen!
11 Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2013
Das Buch ist einfach herrlich. Endlich spricht mal jemand aus, was jeder sonst nur für sich wahrnimmt ohne sich traut es laut zu sagen: Wie Arbeitnehmer Tag für Tag wie Deppen behandelt werden. Es ist heutzutage in fast allen Firmen üblich, dass die Arbeitsgesetze inoffiziell mit Füßen getreten werden. Überall wird eingesparrt, gegangene Arbeitnehmer nicht ersetzt und die verbliebenen ächsen unter immer mehr Arbeit, die in der normalen Arbeitszeit gar nicht mehr zu schaffen ist. Wer mal in Urlaub geht hat Horrorvisionen von dem, was nach Rückkehr alles auf dem Schreibtisch liegt. Jeder möchte als motiviert, hilfsbereit und leistungsfähig gelten und traut sich nicht die eigenen Grenzen aufrecht zu erhalten. Wer pünktlich Feierabend macht, wird schief angeschaut, auch wenn er den ganzen Tag unter Höchstleistung geackert hat. Wer noch ein privates Leben und Hobbies hat kann nicht ausgelastet sein. Aber gerade diese Einstellung ist es, die Menschen in das Burn-Out oder zum Herzinfarkt treibt.

Der Autor beschreibt was heutzutage in den Firmen vor sich geht und wie Mitarbeiter eher wie Maschinen gesehen werden und mit welchen Tricks immer mehr aus einem Arbeitnehmer herausgeholt wird. Am Ende finden sich sehr brauchbare Tipps, wie man die eigenen Grenzen besser abstecken kann und und ein Überblick über die Rechte, die jeder hat.
Abgerundet wird das ganze von Fallbeispielen, die eigentlich schon wieder lustig sind, wenn sie nicht wahr wären: Eine Filialangestellte, die wegen Diebstahlssicherung im Lager übernachten muss, Chefs die sich als Sohn tarnen um im Krankenhaus eines Angestellten etwas über dessen Gesundheitszustand zu erfahren, Azubis die alles machen müssen, außer ihren eigentlichen Job zu lernen, Mitarbeiter die vom Urlaub am Nodcap wegen Nichtigkeiten zurückgeholt werden usw.

Ich kann dieses Buch jedem gestressten Arbeitnehmer empfehlen. Die Arbeit mögen und motiviert bei der Sache sein ist eine Sache, Überlastung durch Personalknappheit und Kosteneinsparungen (damit noch mehr Gewinn gescheffelt wird) gepaart mir der Selbstverständlichkeit, dass ein Arbeitnehmer sein ganzes Leben eben aufgibt und immer ein schlechtes Gewissen hat, wenn er "schon" Feierabend macht und teils sogar im Urlaub erreichbar ist, ist eine andere Sache. Gerade zu viel Druck kann auch dazu führen, dass einem die Arbeit erst keinen Spaß mehr bringt.

Falls dies hier irgendein Chef liest: Nur weil man pünktlich Feierabend macht heißt dies nicht, dass man nicht motiviert ist. Nachdem man den ganzen Tag über Hochleistung erbracht hat, möchte man vielleicht einfach stolz auf die getane Arbeit nach Hause zu der Familie gehen. Arbeitnehmer sind Menschen die das Recht haben ihr Leben leben zu dürfen (sie haben vielleicht nur dieses eine). Diese haben Kinder zu erziehen, haben wenn sie Berufspendler sind vielleicht noch eine lange Autofahrt vor sich, die sie halbwegs wach überstehen möchten, wollen Zeit mit dem Partner oder Freunden verbringen, haben noch einen Haushalt und andere Pflichten und eventuell auch noch Hobbies (wollen sich zum Beispiel beim Sport etwas bewegen, nachdem sie den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht haben, was letztendlich auch langfristig der Gesundheit und Arbeitskraft gut tut). Für diese Aktivitäten bleiben nur ein paar sehr wenige Stunden am Tag, wenn man diese auch noch ständig wegnimmt und kürzt, dann fehlt etwas. Man klaut Menschen damit ihr Leben.
11 Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 15. Oktober 2013
„Nie wieder Depp sein, auch dafür bietet die moderne Arbeitswelt viele Chancen. Packen Sie's an! Damit Firmen, die Deppen suchen, keine mehr finden.“
_
Vielfältige Belastungen, utopische Anforderungen, ein übergeschnappter Chef und das Gefühl, öfter als einmal im falschen Film zu sein. All das ist eine gute Umschreibung dessen, was in unserer modernen Arbeitswelt leider zur Alltagsroutine geworden ist. Eine totale die Schmerzgrenze überschreitende Ausnutzung der Mitarbeiter führt zu Verzweiflung und Burn-out. Millionen Mitarbeiter sind schlichtweg Gefangene im Hamsterrad des Wahnsinns.
_
Doch damit ist jetzt Schluss. Martin Wehrle, Deutschlands bekanntester Gehalts- und Karrierechoach präsentiert nach den bereits erfolgreich publizierten Bänden „Ich arbeite in einem Irrenhaus“ sowie „Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus“ nun einen Leitfaden, der zahlreiche Strategien aufzeigt, wie es gelingen kann, dem Arbeitswahnsinn nicht länger zum Opfer zu fallen. In dem ersten Teil des Buches wird die gegenwärtige Situation der Arbeitswelt schonungslos entlarvt, bevor der zweite Teil gewinnbringende Ratschläge und konkrete Handlungsalternativen aufzeigt.
_
Kapitelüberschriften wie etwa „Der Chefhamster: Wenn Führung durchdreht“ oder „Erschöpfung ade: Der Abschied vom Hamsterrad“ zeigen, dass Wehrle dem durchaus ernsten Thema mit einer wohltuenden Prise Humor begegnet, die die Lektüre des Buches sehr angenehm und humorvoll werden lässt. Ein Beispiel für den Unterhaltungsfaktor sind etwa die Zitate aus Stellenanzeigen und deren Hamsterrad-Übersetzung. Ebenso lockern Karikaturen zu Beginn eines jeden Kapitels das überwiegend negative Problemfeld auf. Doch es geht längst nicht nur um eine ironisch-humorvolle Analyse. Vielmehr werden authentische Erlebnisse vorgestellt und schließlich hilfreiche Verhaltensweisen benannt, die dabei helfen, dem gefährlichen Hamsterrad zu entkommen. Hierzu zählen beispielsweise „Zehn Tipps zum Nein-Sagen“ oder aber auch allgemeine Ratschläge, die eine Selbstausbeutung verhindern.
_
Der Text schließt mit einem interessanten Ausblick darauf, was sich gesamtgesellschaftlich ändern müsste, um eine dauerhafte Verbesserung der gegenwärtigen Arbeitswelt zu erreichen. In einem letzten Serviceteil werden schließlich 20 Fragen gestellt und deren offizielle Antworten aus dem Arbeitsrecht in einer übersichtlichen Tabelle präsentiert. Hierzu gehören u.a. die folgenden Beispiele:
_
> Kann die Firma Überstunden anordnen?
> Habe ich ein Recht auf Pausen?
> Kann ich zu Sonntagsarbeit verdonnert werden?
> Kann der Chef mich aus dem Urlaub zurückbeordern?
_
Fazit: Ein ebenso graphisch wie textuell ansprechend gestalteter Ratgeberband, der durch eine flüssige und zugleich informative Schreibweise besticht. Sehr zu empfehlen!
99 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2014
Ich hatte mir von diesem Buch viel mehr versprochen. Nämlich, wie im Untertitel beschrieben: Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen!
Statt dessen bestehen 2/3 des Buches aus "Deppenerlebnissen". Ja, zunächst ist es interessant und schockierend zu lesen wie mit Mitarbeitern verfahren wird. Aber nach dem 10 . Beispiel bin ich genervt. Eigentlich habe ich mit konkreten Lösungen gerechnet. Diese aufreißerischen Parolen wie schlecht und gemein die Arbeitswelt ist, bringt mich nicht weiter. Endlich auf Seite 261 von 393 Seiten geht es zu Teil 2: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung. "Aha, endlich Lösungen!?" Weit gefehlt. Zunächst folgt ein Test, ob ich auch zu den Deppen gehöre. Was soll der Quatsch? Wenn ich mich unglücklich fühle, brauche ich keinen Test! Danach: Wieder mehr Erklärungen statt wirklicher Lösungshilfe. Einige wenige Ideen und Gedanken sind brauchbar. Doch der Autor geht mir zu wenig darauf ein, dass Angst ein großer Faktor ist, der Menschen dazu bringt Dinge zu tun , die sie eigentlich nicht tun möchten. Angst als Alleinerziehende den Job zu verlieren, Angst, von den Kollegen geschnitten zu werden etc.
Fazit: Aufreißerischer Titel, der zum Kauf animieren soll, aber wenig konkrete Hilfestellungen.
22 Kommentare| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2014
Man erkennt sich oft selbst... viel wahres... am besten haben mir die Erzählungen betroffener gefallen. Es kam allerdings der punkt, da sich der Autor meiner Ansicht nach immer wieder und wieder wiederholt hat. Also hab ich quer gelesen. Und hoffe, einiges im Arbeitsalltag einsetzen bzw. umsetzen zu können.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2014
Per Zufall in die Hände bekommen und empfiehlt sich um einmal sein Wirken auf und in der Firma objektiver zu betrachten. Vieles wird einem bekannt vorkommen. Zwar sollte man nicht alles mit barer Münze nehmen (z.B. stalken), aber gerade bei neuen Bewerbungen hilft das Buch einem auf andere Details zu schauen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2014
Ein gutes Buch für AN bzw. Menschen die unter Arbeitsdruck stehen und sich davon negativ beeinträchtigt fühlen.

Der erste große Teil des Buches handelt von Beispielen, wie AN von der Firma ausgenutzt werden. Mir war dieser Teil zu lang. Ich hätte lieber mehr vom letzten Teil gelesen, also konkrete Hilfestellung um aus der Misere rauszukommen.

Kaufgrund war die lustige Schreibweise. Das Lesen bereue ich durchaus nicht.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2014
Kuriose Ansammlung von Auswüchsen im Berufsleben und von völlig wahrnehmungsgestörten Chefs. Diese Geschichten
lesen sich ganz amüsant, und man kann immer sagen, es geht noch schlechter, als bei meiner eigenen Arbeitssituation.
Allerdings werden keine echten Lösungswege aufgezeigt, wenn man selbst in so eine Situation geraten sollte.

Eigentlich habe ich durch die Beschreibung des Buches mehr Strategieansätze erwartet, daher 3 Punkte.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 26. Oktober 2013
Auch wenn ich selbst noch nicht im Büro arbeite, kenne ich das Gefühl nur zu gut, von Deadlines und Projekten überhäuft zu sein, ständig die Emails zu checken oder zu sehen, ob es neue Kommentare auf dem Blog gibt.
Viel habe ich um die Ohren und um einen Weg aus der Misere zu finden, interessierte mich Martin Wehrles Buch.

In dem Werk lässt der Autor verschiedene Angestellte zu Wort kommen, vom Manager bis zur Supermarkt-Kassiererin. Sie berichten von Drucksituationen und Stress am Arbeitsplatz. Sehr gut kann man sich in diese unterschiedlichen Menschen hinversetzen, denn mit mindestens einem hat man einmal eine leidvolle Erfahrung geteilt. So erkennt man auch schnell, dass es nicht sinnvoll sein kann, 24 Stunden am Tag erreichbar zu sein. Dass man das Handy mal ausschalten darf, ohne sich schlecht zu fühlen.

In diesem Buch sind viele handfeste Tipps gegeben, die der Autor sogar optisch hervorhebt. Ein Merksatz hier, ein Hinweis da und schon ist der Alltag einfacher gestaltet, als er es vorher war.
Jedoch nur in der Theorie!
In der Praxis sitzt nämlich meist der Chef am längerem Hebel. Da hilft manchmal das beste Gespräch mit den sinvollsten Argumenten nicht, wenn der Arbeitgeber den Geldhahn zudrehen möchte. Obwohl Wehrle auch für diese Situationen Tipps gibt, erschienen mir an manchen Stellen die Bezüge zum harten Arbeitsleben nicht wirklich klar zu werden. Wenn ich das Projekt nicht abgebe gibt es die schlechte Note oder im Job den Rausschmiss.
Dies ist mein einziger Kritikpunkt am Buch, denn inhaltlich ist es sonst gut recherchiert und mit sinnvollen Quellen unterfüttert und auch optisch macht es mit Tabellen und aufgelockertem Design einiges her.

FAZIT
"Bin ich hier der Depp" hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Das Buch macht deutlich, welche unmenschlichen Verhältnisse manchmal an Arbeitsplätzen herrschen und zeigt, wie man diesen entflieht.
Leider ist manchmal übersehen worden, dass man auf das Geld des Chefs angewiesen ist und daher die bittere Pille wohl oder übel schlucken muss.
Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen. Eine gute Lektüre für Leute mit viel Druck & Stress!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2015
Das Buch liest sich wie ein Krimi, auf jeder zweiten Seite findet man sich wieder und die Erkenntnis, dass es anderen geschundenen Mitarbeitern auch so geht wie einem selbst ist mehr als hilfreich. Endlich spricht mal jemand die Wahrheit darüber aus, dass das was in den Büros unserer Nation so passiert nicht ok ist und man (frau) sich tatsächlich zum Deppen macht beim Versuch das Rennen im Hasterrad zu gewinnen. Absolute Kauf- und Leseempfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden