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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 13. Mai 2014
Inhalt:
Ellen ist Mitte dreißig, erfolgreiche Anwältin, lebt in New York und steht mit ihrem ebenso aufstrebenden Anwaltsfreund kurz vor der Hochzeit.
Zu dieser Zeit stirbt unerwartet Ellens Großmutter, die sie sehr liebte. Kurz vor ihrem Tod ringt sie ihrer Enkelin allerdings noch ein Versprechen ab. Ellen soll einen Brief ihrer Großmutter einem ehemaligen Freund in Beacon, dem Geburtsort der alten Dame, übergeben. Natürlich verspricht sie ihrer Oma nur zu gern und macht sich schließlich ein paar Tage später sofort auf den Weg in das kleine Örtchen.
Zunächst etwas verstört von der Kleinstadtidylle, der sauberen Luft, der Ruhe und des leckeren, bodenständigen Essens mit viel Kalorien, kann sie sich dennoch nach und nach auf die Gegebenheiten einlassen.
Als sie bei einem Spaziergang dann allerdings von einem Steg ins Meer stürzt und von einem jungen, mutigen Mann vor dem Ertrinken gerettet wird, verliert sie nicht nur im Wasser den Boden unter den Füssen.

Meine Meinung:
Zugegeben die Beschreibung klingt wirklich sehr romantisch und lässt eine furchtbar schnulzige Geschichte vermuten. Aber ich kann euch beruhigen. Sie dreht sich zwar natürlich zum Einen um die Liebe, über die Mary Simses in einer sehr angenehmen Art und Weise schreibt. Die jeweiligen Szenen wirken daher nicht überzogen oder triefen etwa vor überzogenen Darstellungen.
Die Protagonistin erscheint dem Leser weitgehend glaubwürdig, wirkt sympathisch und man fiebert mit ihr mit bzw. fasst sich gelegentlich auch verzweifelt an die Stirn mit dem Gedanken "was machts die denn da?".
Zum anderen ist die Geschichte auch ein bisschen spannend. Ellen hält sich ja eigentlich in Beacon auf um Chet Cummings den Brief ihrer Großmutter zu übergeben. Dabei findet sich jedoch allerhand über ihre Oma heraus von dem sie nichts ahnte oder von Dingen, die sie ihr zum Teil gar nicht zugetraut hätte. So nimmt die Handlung an einigen Stellen einen unerwarteten Verlauf und straft damit alle Leser ab, die bereits am Anfang meinen zu wissen wie die Geschichte enden wird.
Die Autorin verliert dabei aber ihren roten Faden nicht aus den Augen, der sich, wie ich finde, konstant durch das ganze Buch zieht.

Fazit:
Eine tolle Liebesgeschichte, die genau meinen Geschmack getroffen hat! Ich kann euch das Buch nur ausdrücklich empfehlen!
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am 22. April 2014
„Stehen bleiben, das ist gefährlich!“ Ich höre jemanden schreien, aber es war zu spät. Die Holzplanken des Piers bogen sich erst unter mir und gaben dann nach.“
So beginnt die Geschichte um einen Brief aus der Vergangenheit.

Ellen möchte nur eins, und zwar ein gegebenes Versprechen an ihrer verstorbenen Großmutter erfüllen. Deswegen ist sie in den Küstenort Beacon gefahren und will einen Brief an Chet Cummings überbringen. Eigentlich hätte sie diesen Brief auch mit der Post schicken können, aber sie möchte den Besuch mit der Anschaulichkeit des Lebens ihrer Großmutter verknüpfen. Aber gleich am ersten Tag passierte das Unglück auf dem Pier und Ellen musste aus ihrem verzweifelten Kampf mit dem Wellen gerettet werden. Ein Kuss im unbedachten Moment sollte ihren Lebensinhalt wandeln. Aber nicht nur dieser Kuss veränderte ihr Dasein, sondern auch das verlorene Glück von dem bereits verstorbenen Chet Cummings. Die Wahrheit ließ sich nicht aufhalten und Ellen musste sich der Wahl stellen. Entweder eine Ehe mit einem einflussreichen Mann und dem verlorenen Traum einer großen Liebe oder sie gibt dieser Liebe eine Chance.

Eine wunderschöne Geschichte um die Liebe. Eine junge Frau muss sich entscheiden und das ist sicherlich nicht einfach. Was man hat, kennt man – was kommt, kennt man nicht. Aus dem Leben gegriffen und doch wieder nicht. Eine Situation aus dem Alltag, um die die Autorin eine schöne Geschichte geformt hat. Man fühlt mit, denn die Szenen sind gefühlvoll und dennoch lustig. Mut gehört zum Leben und kann die Existenz verändern. Man muss sich einfach mehr zutrauen und sich selbst nicht im Wege stehen. Die Propagandistin hatte jedenfalls Mut, obwohl sie nervig sein kann. Von der Großstadt aufs Land, erst Anwältin - dann Bäckerin.
Sehr anschaulich beschrieben, nicht nur die Charaktere, sondern auch die Landschaft.
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen und mir hat es gut gefallen. Das Cover passt zur Geschichte, denn Blaubeeren sind ein Bestandteil davon.

Toll finde ich auch das Rezept auf den Innenseiten der Klappenbroschur – Blaubeer-Muffins!
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am 25. Oktober 2014
Ich habe selten ein langweiligeres Buch gelesen. Die ganze Zeit über wartet man auf die Entdeckung eines großen Mysteriums - doch es kommt nichts! Alles, was kommt, ist, daß die Großmutter der Protagonistin in ihrer Jugend gemalt hat und einen anderen Mann geliebt hat! Schwach...
Mit der Protagonistin konnte ich mich ebenso nicht identifizieren. Eine Frau ohne tiefgehenden Charakter, die mir nichts, dir nichts einfach einen fremden Mann küßt - der ihr zwar grad das Leben gerettet hat, aber trotzdem.
Schließlich noch ein Wort zur Übersetzung: es gibt einiges grobe Fehler - z.B. spielt man im Deutschen nicht DartS, sondern Dart, um nur ein Beispiel zu nennen. Wirkt wie eine schnell-schnell Übersetzung.
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am 18. August 2014
Zugegeben: Ein kleines bisschen kitschig ist die Geschichte eigentlich schon ... Aber dennoch: "Der Sommer der Blaubeeren" ist eine sehr umfangreiche Liebesgeschichte.

Es ist die Story der -nicht mehr ganz so jungen- New Yorker Anwältin Ellen. Sie ist eine typische New Yorkerin mit chicen Klamotten, stets bemüht, fettfrei und gesund zu essen, und immer bussy. Sie ist mit dem gutaussehenden, charmanten -ebenfalls- Anwalt liiert. Die beiden wollen in einigen Monaten heiraten.

Und dann nimmt Ellen's Geschichte natürlich eine große Wende. Damit beginnt das Buch.

Ellen's Großmutter ist gerade gestorben. Kurz vor ihrem Tod gibt sie Ellen einen Brief, den sie an einen gewissen "Chet" im Küstenort Beacon geben soll.

Also fährt Ellen nach Maine und begibt sich in Beacon auf die Suche nach Chet, der ersten Liebe ihrer Großmutter.

Und offenbar nimmt hier das Schicksal seinen Lauf. Ellen steht am Pier und merkt nicht, dass die Bretter unter ihren Beinen morsch sind und nachgeben. Eh sie sich versieht, stürzt sie Meter tief in den kalten Golf von Maine.

Aber ein Retter ist nah ... "Stehen bleiben, das ist gefährlich!", ruft er ihr noch hinterher, da ist sie schon in das eisige Wasser gefallen. Aber er ist ein guter Schwimmer und stürzt sich zu ihr in die Fluten ...

"Der Sommer der Blaubeeren" eignet sich gut für chillige Urlaubstage im Liegestuhl am Strand, Garten oder See, auch für kuschelige Sofa-Tage im Herbst oder für kalte Wintertage. Leichte Kost, nix Intellektuelles, eher eine seichte Geschichte, die aber locker-leicht erzählt und somit schmerzfrei zu lesen ist. Eine harmlose, vorhersehbare Liebesgeschichte. Das Leben ist schon schwer genug! Da können wir so eine leichte Kost eben auch entsprechend leicht verkonsumiert.
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am 16. Januar 2016
langatmige geschichte auf dem niveau eines groschenromans. Keine person aus dem roman war mir sympathisch, schon garnicht die protagonistin, die als taffe karrierefrau beschrieben wird, aber eigentlich ein hilfsbedürftiges und unselbständiges weibchen ist. leider ist die geschichte nicht nur inhaltlich sehr dünn, sondern auch von der schreibweise. humor fehlte meiner meinung nach ganz.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2014
Ellen Bradfort ist Anwältin und lebt in New York. In Kürze wird sie ihren Verlobten Hayden heiraten, was für New York ein gesellschaftliches Großereignis bedeutet. Doch dann stirbt überraschend ihre Großmutter Ruth, und Ellen möchte ihren letzten Wunsch erfüllen. In Beacon, Maine soll sie einen Brief an Ruths Jugendliebe übergeben. Kaum ist sie in dem verschlafenen Nest angekommen, wird sie ortsbekannt, denn bricht auf einem morschen Pier ein und muss aus dem Meer gerettet werden. Während ihr Retter Roy ihr plötzlich nicht mehr aus dem Kopf gehen will, erfährt Ellen Überraschendes aus der Vergangenheit ihrer Großmutter…

Ich hatte zu Beginn so meine Probleme, in die Geschichte hineinzufinden. Gleich auf der ersten Seite fällt Ellen ins Meer und die Ereignisse überschlagen sich, ohne dass der Leser überhaupt weiß, wo er gelandet ist. Das Verhalten der Protagonistin Ellen konnte ich dabei nicht nachvollziehen: Erst wirkt sie besserwisserisch, dann küsst sie ihren Retter und schließlich ist ihr alles ziemlich peinlich. Mir fiel es daher zu Beginn schwer, Ellens Charakter einzuschätzen.

Nach diesem schwungvollen Start wird die Geschichte ruhiger und nimmt sich erst einmal die Zeit, um die Hintergründe von Ellens Besuch zu erklären. Im weiteren Verlauf der Geschichte lernt Ellen Beacon und seine Bewohner besser kennen. Klischees von typischen Landeiern wurden mit zwinkerndem Auge umgesetzt, und ihre Begegnungen mit Ellen waren unterhaltsam. Natürlich trifft Ellen auch Roy noch mehrfach, und zwischen ihnen entwickelt sich etwas, das den Leser neugierig machte, wohin es wohl führen wird.

Im Laufe der Geschichte fiel es mir allmählich leichter, Ellen einzuschätzen. Als Großstadtpflanze lernt sie in Beacon die Reize des Landlebens kennen. Auch der herzliche Umgang, den man dort pflegt, färbt auf sie ab und sie beginnt, offener zu werden. Für die Kürze der Zeit fand ich ihren Gesinnungswandel allerdings sehr radikal. Hier werden sich die Meinungen aber sicher scheiden. Mir tat ihr Verlobter Hayden etwas leid, denn der Arme wusste bald gar nicht mehr, wohin innerhalb weniger Tage die Ellen verschwunden war, die er heiraten möchte.

Während Ellen Beacon erkundet und ihre Einstellungen überdenkt, kommt sie auch langsam voran, was ihren Auftrag für ihre Großmutter betrifft. Die Umsetzung der Spurensuche hat mir nur mäßig gefallen. Wirklich überraschende Enthüllungen bleiben aus und mir fehlte hier ein richtiges Geheimnis, das auch für mich als Leserin unerwartet kommt. Kein Wunder also, dass selbst für Ellen die Spurensuche immer wieder etwas in Vergessenheit geriet.

Der Roman vermittelt eine lockere und sommerliche Atmosphäre. Er kommt ohne großes Drama aus, stattdessen führt eins zum anderen, manchmal auch recht plötzlich und aufsehenerregend. Im weiteren Handlungsverlauf war es für mich dann aber recht vorhersehbar, wie das Ganze enden wird. Dennoch lässt das Buch den Leser mit einem guten Gefühl zurück und qualifiziert sich damit als Begleiter für sommerliche Leseabende im Gartenstuhl oder am Tage am Strand.

„Der Sommer der Blaubeeren“ erzählt humorvoll von einer Großstadtpflanze, welche die Vorzüge der Kleinstadt kennen lernt. Dabei erfährt sie mehr über die Vergangenheit ihrer Großmutter und ihre Gefühle beginnen, verrückt zu spielen. Inwiefern man die schnelle Wandlung ihrer Einstellungen nachvollziehbar findet, hängt sicherlich vom Leser ab. Wer ein Buch voller großer Familiengeheimnisse lesen will, ist hier eher falsch. Stattdessen wird das Buch eher Romantiker begeistern können, die sich von dieser lockerleichten Geschichte verzaubern lassen möchten.
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am 22. August 2014
Kein gutes Zeichen, wenn auf Seite 2 bereits klar ist, wer nach sicherlich einigem Auf und Ab zusammenommen wird! Leider sehr schnell durchschaubar, sodass ich nach 1/3 die Leseleust verlor und nur noch die letzten 10 Seiten las, von denen ich auch nicht überrascht wurde.
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am 30. Juni 2014
Man nehme:
1 junge, eigensinnige, gutaussehende, erfolgreiche Städterin - verlobt mit
1 jungen, erfolgreichen, gutaussehenden, erfolgreichen Städter
1 jungen, heimlich erfolgreichen, verwegen-gutaussehenden Mann vom Lande
1/2 unglückliche Liebesgeschichte der heimlichen Malerin und Großmutter der Städterin
1/2 unglückliche Liebesgeschichte des blaubeerzüchtenden Onkels des Mannes vom Lande
1 gute Portion wilder Landschaft und dörflichen Lebens
1 Prise Albernheit
einige Kochrezepte

FERTIG! Klar, wer am Schluss wen liebt, oder?
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am 7. März 2015
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und nach einem Blick auf den Klappentext auch munter drauf losgelesen.
Jetzt habe ich knapp die Hälfte erreicht und werde es entnervt weglegen. Die ganze Geschichte ist dermaßen konstruiert - manchmal schüttelt man nur ungläubig den Kopf, für wie naiv die Autorin Ihre Leserschaft hält. Oder ist es normal, dass eine Anwältin eine rein zufällig herumliegende Leiter benutzt, um nachzusehen, ob in einem offensichtlich gerade verlassenen Haus doch noch jemand im oberen Stockwerk ist. Nach meiner Meinung nur für Leute, die sich wirklich nur unterhalten lassen wollen und dabei möglichst das Gehirn abschalten möchten.
11 Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2014
Zunächst fand ich die Geschichte ansprechend, doch bald hat mich das transportierte Frauenbild angewidert: Ellen wird dargestellt als modernes Dummchen: Als sie in Lebensgefahr ist, will sie sich nicht retten lassen. In anderen Situationen, in denen sie ihre Frau stehen sollte, weiß sie dann nicht, was sie will. Echt und klar wird sie nur im Suff. „Manchmal muss man alles aufgeben, um seine Träume zu leben“ – so lautet der Titel des Klappentextes. Allerdings scheint Ellen keinen Lebenstraum zu haben. Wie gut, dass ihr ihre Großmutter einen ungelebten Traum hinterlassen hat, den sie dann übernimmt. Sie entscheidet sich für einen anderen Mann und lässt damit ihr ganzes bisheriges Leben einschließlich ihres Berufs ohne mit der Wimper zu zucken hinter sich, obwohl sie vorher die Queen der Fünfsternehotels war und ihr Luxusleben geliebt hat. Sie fällt die Karriereleiter munter hinunter.
Ganz anders die beiden Männerfiguren. Beide wissen, was sie wollen und leben selbstbewusst ihr Leben.
Von derartigen Geschlechterstereotypen halte ich absolut nichts, deshalb gibt es nur einen Punkt.
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