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am 6. November 2014
Das ist keine Bewertung nur für das Buch "im Zeichen des Adlers"!

Der Start der Geschichte ist ziemlich spekulativ. Ein Freigelassener mit einem kaiserlichen Begleitbrief in einer normalen Rekrutenkolonne. Sollte Claudius tatsächlich so dämlich gewesen sein wie beim Start der Serie dargestellt, dann hätte einer seiner Subalternen dies mit Sicherheit diskret korrigiert. Cato wäre zumindest mit mehr Fingerspitzengefühl zur Truppe entsandt worden. Die mögliche Demoralisierung einer Eliteeinheit, wegen einer bedeutungslosen kaiserlichen Hirnrissigkeit wäre korrigiert worden. Cato wäre auf einem gemütlichen Nebenschauplatz wie z.B. Hispania Ulterior gelandet. Weiters war es üblich, wenn schon ein Freigelassener mit allerhöchsten Begleitbrief unterwegs gewesen sein sollte, dies in der Korrespondenz mit dem jeweiligen Kommando anzukündigen. Das römische Post- und Meldewesen hatte einen für damalige Zeiten sehr hohen Standard.
Damit wäre dem ungewöhnlichen und durchaus unterhaltsamen Start der Serie aber der Reiz genommen und vom Start weg eine römische „Landser“ Serie rausgekommen.
Die „Härte“ in den dargestellten Szenen ist nicht wirklich übertrieben, auch wenn bei einzelnen Handlungen weniger mehr sein kann. Die Antike Welt mit heutigen Maßstäben betrachtet war menschenverachtend und brutal. Mit Samthandschuhen ein so gewaltiges Imperium zu errichten und über eine lange Zeitspanne auch zu halten hätte nicht funktioniert. Diese Zeit gilt als die Wiege der „westlichen Welt“.
Die Serie bis zum Zorn des Adlers (Buch 3) habe ich als unterhaltsame Lektüre gerne gelesen. Dann wurde es allmählich langweilig, da die Darstellung der Hauptakteure sich mehr und mehr der eines älteren Ehepaares anzugleichen beginnt.
Die Darstellung des Legionsalltags ist sehr gut gelungen. Militärhistorisch Interessierte finden sicher die paar enthaltenen „Schnitzer“, welche vernachlässigbar sind. Die Darstellung der Rangordnung kommt gut rüber, von Cato als Optio mal ausgenommen. Wie schon gesagt ist dies sehr unterhaltsam aber völlig unglaubwürdig.
Ab Band 4 (Die Brüder des Adlers) wurde die Handlung immer vorhersehbarer und dadurch langweilig. Ab da fragte ich mich „Schreibt Scarrow nach einer vorgegebenen Schablone „Bestseller“ vom Band?“ Wenn die Umsatzzahlen mal nicht so passen dann wird halt mehr Blut und Brutalität dazu gemischt. Da brechen die Knochen, splittern die Schädel splittern und rollen die Köpfe. Ich erwarte mir von einem derart angekündigten Buch deutlich mehr "Geschichte", auch in dem Sinn, dass Geschichte mehr Handlung hat und weniger eine nahezu ununterbrochene detialverliebte Darstellung wie wie Menschen einander meucheln können.
Die Szenen in denen z.B. Macro mit Boudica flirtet sind so hanebüchen dargestellt, dass ich lachen musste. Dies wäre auch einem unterdurchschnittlichen Schreiber eleganter von der Hand gegangen.
Bei Scarrow sind die handelnden Akteure (Cato und Catro natürlich ausgenommen) meist sehr oberflächlich dargestellt. Da sollte Scarrow bei wirklichen Bestsellerautoren mal in die Lehre gehen um zu lernen wie Charaktere nuanciert dargestellt werden.
Bei Band 6 bin ich wegen Vorhersagbarkeit und Abgedroschenheit als Leser ausgestiegen.

Fazit: Bis Band 3 ist die Serie noch unterhaltsam
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am 2. September 2016
Irgendwo las ich, dass Simon Scarrow von Bernard Cornwell zum Schreiben inspirieret worden sei.
Nun, in den diesjährigen Urlaub nahm ich Cornwells neues Buch "Die dunklen Krieger" mit, und dieses Buch hier von Simon Scarrow. Ich las sie (leider) auch direkt nacheinander, und das von Cornwell zuerst.
Erst las ich also das Werk des Meisters, und dann den Versuch des Azubi.
Während Cornwell eigentlich das gleiche Buch der Uthred-Reihe immer wieder schreibt, dabei aber meisterhaft mit Wörtern umgeht und so Langeweile vermeidet, versucht Scarrow ebenfalls eine spannende Geschichte zu verfassen, ist dabei aber leider sprachlich limitiert.
Die ersten Seiten fühlten sich wie ein Groschenroman vom Bahnhofskiosk an.
Aber Herr Scarrow hat sich bemüht, und ich werde gelegentlich Band 2 der Reiohe eine Chance geben.
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am 26. September 2015
Normalerweise lese ich nur Fantasy und Psychothriller. Mit historischen Romanen hatte ich bisher nicht viel am Hut. Da ich die römische Kultur faszinierend finde, wollte ich der Rom-Serie eine Chance geben... und wurde nicht enttäuscht!

Simon Scarrow schreibt hervorragend. Die beiden Hauptcharaktere - Cato und Macro - sind sympathisch und man kann sich gut mit ihnen identifzieren. Man versteht, was sie tun und warum. Gleichzeitig sind es keine Helden in strahlender Rüstung. Auch sie haben ihre Probleme und Fehler.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Auch Episoden, in denen nicht viel passiert, werden nicht langweilig. Historisch mag zwar nicht alles stimmen, was Simon Scarrow uns auftischt, dennoch ist dies nicht schlimm. Die Welt wirkt authentisch. Das Highlight der Bücher sind die Kämpfe, von denen es einige gibt. Hier blühen die Bücher wahrlich auf.

Die Rom-Serie ist dabei kein Kinderbuch. Trotz actiongeladener Szenen wirkt nichts überzogen.

Ich habe die Rom-Serie Buch für Buch verschlungen und kann es kaum erwarten, dass Simon Scarrow die nächsten Bücher veröffentlicht. Klare Kaufempfehlung!
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am 8. Oktober 2015
Nach längerem Zögern, da mich die muskelbepackten Legionärstitelbilder doch etwas abschreckten, habe ich schließlich doch zum ersten Band gegriffen und war mehr als positiv überrascht. Es erwartet einen eine extrem spannende Geschichte aus dem Legionärsmilieu ohne viel Gefühlduselei. Das Schöne ist zudem der reale historische Kontext. Für Freunde der Legion ein Muss. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Gelegentliche Holprigkeiten scheinen der Übersetzung geschuldet. Das Schicksal von Cato und Macro, den beiden Hauptfiguren hat mich so in seinen Bann geschlagen, daß ich inzwischen den 5. Band abgeschlossen habe. Man ist immer gespannt, wie es weitergeht. Mehr kann man von einem Buch nicht erwarten.
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am 14. August 2013
Simon Scarrow hat eine ziemlich mitreissende Schreibe! Ich bin doch sehr angetan von den Abenteuern der beiden Protagonisten Cato und Macro. Da geht es hart zur Sache, und die Sprache der Legionäre ist weder jugendfrei noch politisch korrekt. Aber die Schlachten sind so brillant geschildert, so dass selbst Bernard Cornwell seine Freude dran hätte. Wer gerne was Historisches lesen will, aber - wie ich - den Mittelalter-Einheitsbrei nicht mehr ertragen kann, der ist bei Simon Scarrows Römern richtig. Ich habe mir gleich den nächsten Band gekauft!
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am 8. März 2014
Simon Scarrow gelingt es sehr gut, historische Details mit einer Phantasiegeschichte zu verbinden. Man erfährt einiges über die politische Situation im Europa des ersten Jahrhunderts. Im Vergleich zu anderen Schriftstellern des Genres der historischen Romane könnte sich Simon Scarrow an manchen Stellen noch etwas verbessern. Vorgenannte kleine schriftstellerische Schwächen könnten aber an der Übersetzung liegen. Insgesamt kann ich Freunden guter historischer Romane nur raten, dieses Buch zu kaufen. Nach Lektüre der ersten drei Bände dieser Reihe bin ich jedenfalls sehr angetan.

Die in anderen Rezensionen geäußerte Kritik daran, dass manche Fachbergriffe manchmal eingedeutscht (statt pilum Speer) und manchmal nicht eingedeutscht werden (Optio bleibt Optio), kann ich nicht nachvollziehen. Optio muss Optio bleiben. Ob man den Wurfspeer nun lateinisch pilum oder deutsch Wurfspeer nennt, ist meines Erachtens nicht wichtig. Insgesamt handelt es sich bei dieser Reihe um gute historische Romane mit nur geringen Schwächen. Empfehlenswert!
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am 5. Oktober 2016
Historischer Roman von einem Historiker geschrieben. Man merkt, er hat Ahnung von der Materie. Für einen alten Lateiner und Geschichtsliebhaber sehr interessant Die Charaktäre und die Handlung ist nicht auf höchstem literarischem Niveau, aber unterhaltsam und spannend. Gute Unterhaltung eben.
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am 19. Mai 2016
Simons Scarrows "Römer-Reihe" ist in jedem Fall lesenswert. Zugegeben, es handelt sich nicht um hochtrabende Literatur, aber die Geschichte um Makro und Cato ist furios erzählt und fesselt beim Lesen. Auch wenn sich die Bücher unabhängig von einander lesen lassen, empfiehlt es sich mit diesem Opus zu starten. Historisch scheint mir das Buch ebenfalls solide recherchiert zu sein, aber wenn - allein schon das Überleben der Protagonisten über so viele Bände - natürlich die schriftstellerische Freiheit ausgeschöpft wird.
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am 17. November 2017
Abwicklung top. Auch dieses Buch ein Genuß. Wieder besonders geeignet für Liebhaber historischer Bücher. Auch dieses Buch kann man nur empfehlen. Super!
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am 9. August 2013
Ich habe bereits einige Bücher von Simon Scarrow gelesen aus der gleichen Serie. Trotzdem das dies eigentlich eine Serie ist können die einzelnen Bücher in loser Reihenfolge gelesen werden. Sehr abwechslungsreiche in sich abgeschlossene Geschichten über zwei Legionäre (Centurio und Optio).
Wer zwischendruch mal gerne was geschtliches lesen will und doch einen kurzweiligen Roman => die Rom Serie lesen.
Im ersten Teil wird beschrieben wie sich die beiden Legionäre näher kennenlernen und Ihre erste gemeinsame Abenteuer erleben.
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