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am 5. März 2014
In diesem Buch liegen 4 Kurzgeschichten aus verschiedenen Epochen vor, die mehr oder weniger mit der berühmten Highland-Saga von Diana Gabaldon zu tun haben. Jede Geschichte bekommt von mir eine eigene Punktzahl hinter dem Titel. Am Ende wird zusammengerechnet.

1. Lord John und der Usus der Armee (0)

Lord John wird von einem alten Freund als Entlastungszeuge berufen und muss nach Kanada reisen, um dort vor dem Kriegsgericht auszusagen. Dort macht er eine überraschende Entdeckung bzgl. eines angerheirateten Cousins.
Die Geschichte ist die schlechteste des ganzen Buches und überhaupt das schlechteste, was ich jemals von Diana Gabaldon gelesen habe. Ich hatte das Gefühl, es ging hier nur darum, diverse historische Fakten und Kuriositäten irgendwie unterzubringen, nicht darum, eine sinnvolle, ansprechende Geschichte zu erzählen. Alles wirkt total zusammenhangslos. Es beginnt mit einer Zitteraal-Party und endet bei einer wohl sehr großen historischen Schlacht. Wenn Lord John nur nach Kanada kam, um als Zeuge aufzutreten, wie kann es sein, dass er vorher noch in eine Schlacht geschickt wird und dort auch noch das Sagen hat? Stehen Zeugen nicht irgendwie unter Schutz, damit ihnen nichts zustößt? Kam mir sehr merkwürdig vor.
Und da es eigentlich nichts zu erzählen gibt in der Geschichte, wurde das Ganze – wie üblich – mit (Homo-)Sex aufgefüllt. Das ist sowieso etwas, das mich immer mehr stört an D. Gabaldons Büchern. Man hat den Eindruck, jeder 3. Mann in ihren Romanen ist schwul und jeder sieht es dem Anderen auf Anhieb an und dann wird sich ganz fix in eine Taverne zurückgezogen und ab geht die Post. Es werden zwar hier und da mal kurz Bedenken und Befürchtungen vor einer Entdeckung erwähnt, aber das mehr am Rande, als sei es eigentlich gar nicht so problematisch. Der lachhafte Höhepunkt findet sich in dieser Geschichte: Kaum in Kanada angekommen, trifft Lord John auf einen schwulen Indianer, mit dem er sich mal eben zwei Wochen lang in die Wildnis Kanadas absetzt, um seinen Lüsten zu frönen.
Tut mir leid – ganz, ganz miese Story. Null Sterne.

2. Lord John und der Herr der Zombies (4)
Lord John befindet sich auf Jamaica, wo diverse Vorfälle auf einen Sklavenaufstand bzw. auf Überfälle von entlaufenen Sklaven hinweisen. Wie das Detektiv-Duo Sherlock Holmes und Dr. Watson machen sich Lord John und sein Diener auf Spuren-Suche, um alles aufzuklären. Sie kommen mit Voodoo und einer (dem Leser) alten Bekannten in Kontakt – Geillis Duncan aka Mrs. Abernathy. Dann wird ein hohes englisches Tier ermordet. Obwohl alles auf einen Überfall von Zombies hinweist, haben Lord John und sein Diener erhebliche Zweifel daran. Nur eine Sache kann Aufklärung bringen. Sie müssen in den jamaikanischen Urwald ziehen und mit dem Anführer der Sklaven sprechen.
Vor allem am Anfang der Geschichte musste ich oft schmunzeln. D. Gabaldons alter Humor in voller Blüte. Alles war schön kompakt und spannend erzählt. Die Zusammenarbeit zwischen Lord John und Percy, seinem Diener, gefiel mir außerordentlich gut und lässt einfach nur o. g. Vergleich zu.
Leider driftet D. Gabaldon hier etwas ins Klischeehafte ab bei Geillis Abernathy. Lord John weiß nicht wer sie ist, hat aber augenblicklich eine abgrundtiefe Abneigung gegen sie, quasi noch bevor er überhaupt ein Wort mit ihr wechselt. Der Leser weiß natürlich, was sie getan hat, aber Lord John ahnt nichts davon. Daher ist mir seine Reaktion auf sie zu sehr Schwarz-Weiß-Malerei.
Besonders positiv hervorzuheben ist, dass Lord John diesmal keine Liebesabenteuer hat.
Warum dann nur 4 Sterne? Weil die Geschichte leider trotz allem nicht mit der dritten mithalten kann, die ich wirklich großartig fand.

3. Wie ein Blatt im Wind (5)
Endlich mal etwas ganz Neues! Eine kurze Geschichte über Rogers Eltern. Jerry ist Kampfpilot im 2. Weltkrieg und wird von Frank Randall zur Aufklärung akquiriert. (Ja, DER Frank Randall. Natürlich ohne all das zu wissen, was der Leser über die Beiden weiß.) Er soll auf dem Festland mit einem speziell umgebauten Flugzeug Beweisbilder von den Konzentrationslagern machen. Bei einem Übungsflug in Northumbrien muss er notlanden und stolpert verwirrt in einen Steinkreis … und landet in der Vergangenheit. Er wird verprügelt, verjagt und eingesperrt. Zwei namenlose Männer retten ihn und bringen ihn zum Steinkreis zurück. Einer von ihnen scheint ziemlich viel über Jerry zu wissen, obwohl das eigentlich unmöglich ist, und sagt am Schluss noch etwas sehr Eigenartiges zu ihm.
Als Jerry zurück ist in seiner eigenen Zeit, stellt er fest, dass hier nicht nur zwei Tage (wie in der Vergangenheit) sondern mehr vergangen sind. Er muss zu seiner Frau Dolly und ihrem kleinen Sohn Roger, denen mit Sicherheit schon mitgeteilt wurde, dass er tot wäre. Als er fast da ist, gibt es plötzlich einen Fliegeralarm und alle Menschen drängen sich in die U-Bahnhöfe. Er wird mitgerissen und unten auf dem Bahnsteig eingekeilt. Doch da sieht er sie auf der Treppe …
Diese Geschichte ist genau so wie ich sie von D. Gabaldon liebe. Spannend, packend, mitreißend. Sie eröffnet völlig neue Aspekte und klärt tatsächlich auch etwas aus der Highlander-Reihe auf. Hiermit hätte sie von mir aus gern das ganze Buch füllen können. Daher volle Punktzahl.

4. Die Stille des Herzens (4,5)
Joan, die Tochter von Laoghaire, hört Stimmen, die ihr Dinge über andere Menschen zuraunen – und in der Regel sterben diese Leute kurz darauf. In ihrer Angst, verrückt oder besessen zu sein, will Joan Nonne werden. Sie hofft, in einem Pariser Kloster, unter der Obhut von Mutter Hildegarde, ihren Frieden zu finden. Sie wird sie von Michael Murray, ihrem angeheirateten Verwandten, begleitet, der in Paris mit seinem Onkel Jared einen Weinhandel betreibt. Michael ist in tiefer Trauer, weil seine geliebte Frau und das ungeborene Kind vor kurzem gestorben sind. Trotzdem entgeht ihm Joans Anziehungskraft nicht.
Leider findet sie keine Ruhe, sondern stattdessen einen alten Feind von Claire – den Graf von St. Germain. Der ist doch tot! Vergiftet!, mag man denken. Nein, ist er nicht. Maître Raymond, der schlaue Fuchs, hat damals einen Trick angewandt. Und nun ist der Graf wieder da und sucht nach dem Geheimnis des ewigen Lebens. Er hält Joan für die leibliche Tochter von La Dame Blanche und will sie sich zu Nutze machen. Michael Murray muss Joan helfen!
Und auch Maître Raymond persönlich treffen wir wieder und es offenbart sich eine unglaubliche Sache über ihn und den Grafen.
Es ist die längste Geschichte des Buches und man merkt, dass es bei D. Gabaldon tatsächlich auf die Länge ankommt. ;-) Auch diese Geschichte ist sehr, sehr spannend und das zarte Band zwischen Joan und Michael lässt Romantik aufkommen. Das Ende kam mir dann aber doch etwas zu abrupt vor. War vermutlich sehr stark eingekürzt. Ich hätte gern noch viel mehr über den Maître erfahren. Deshalb einen halben Stern Abzug.

Fazit:
Im Durchschnitt ergeben sich 3,375 Sterne, also gerundet 3. Dazu kommen die kleinen Erläuterungstexte zu jeder Geschichte, die ich recht interessant fand. Macht für mich 3,5 Sterne. Und weil ich es schade finden würde, ein Buch, das mir zu Dreiviertel sehr gefiel und nur diesen einen Ausreißer hat, so zu bewerten, mache ich daraus glatte 4.
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am 6. April 2017
Ich habe die Outlander-Reihe gelesen und kannte daher die Personen, um die es in den vier Kurzgeschichten geht. Zwei Geschichten fand ich spannend, die anderen beiden eher langweilig. Manchmal kommt sogar der Humor der Autorin durch, wenn auch nur in den "Vorworten".
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am 8. Januar 2017
Wer die Outlanderromane gelesen hat kann auf diese kleinen Nebengeschichten nicht verzichten.

Diana - ich liebe Deine Bücher. Schreibe weiter!!!!!
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TOP 500 REZENSENTam 27. September 2013
Lord John und der Usus der Armee:

Nachdem Lord John eine Zitteraalparty mehr schlecht als recht überstanden hat, befindet ehe er es sich versieht plötzlich als Hauptakteur in einem Duell. Obwohl er, noch leicht benebelt von den Ereignissen zuvor, glaubt, er habe sein Gegenüber verschont, stellt sich diese Annahme am nächsten Morgen als Trugschluss heraus. Während in England nun Nachforschungen zum Tod von Greys Duellpartner angestellt werden, wird Lord John mit einer militärischen Mission nach Kanada entsendet. Dort trifft er auch auf seinen Schwager Malcolm Stubbs, der einen guten Grund dafür hat, sich vor einer drohenden Aussprache zwischen ihm und John zu drücken…

Lord John und der Herr der Zombies

Auf Jamaica herrscht Unfrieden zwischen frei lebenden Sklaven und der englischen Obrigkeit. Auch der abergläubische Gouverneur ist überfordert mit der brisanten Situation und so soll Lord John zwischen den verhärteten Fronten vermitteln. Dort angekommen wird John in gefährliche Mordermittlungen hineingezogen und als ob das nicht schon genügen würde, sollen angeblich Zombies besagten Mord begangen haben. Informationen über den Glauben der Sklaven holt Lord John ausgerechnet bei der undurchsichtigen Mrs. Abernathy ein, nicht ahnend wer sich dahinter verbirgt…

Wie ein Blatt im Wind

Jeremy MacKenzie ist ein wagemutiger Pilot während des 2. Weltkriegs, der seine Frau Dolly und seinen Sohn Roger über alles liebt. Eines Tages bekommt er von Frank Randall, der beim MI6 arbeitet, einen gefährlichen Auftrag. Jeremy soll geheime Erkundigungsflüge über Polen machen- im Visier die Arbeitslager, die die Deutschen bauen ließen. Doch während seiner Ausbildung gerät Jeremy mit seiner neuen Maschine in einen Zeitstrudel und befindet sich plötzlich in einer ganz anderen Zeit wieder. Wird er seine Frau und sein Kind jemals wieder sehen?

Die Stille des Herzens

Joan McKimmie, eine von Laoghairs Töchtern will in Frankreich einem Kloster beitreten und Nonne werden. Begleitet auf ihrer Reise wird sie von Michael Murray, dem Sohn von Ian und Jenny (Jamies Schwester), der kurz zuvor seine geliebte, schwangere Frau verloren hat und immer noch voller Kummer ist. Doch Joan und Michael geraten in ein gefährliches Abenteuer, da ein Mann, der sich dunklen Künste verschrieben hat und der irrtümlich glaubt Joan wäre die leibliche Tochter von Claire Fraser (die dreißig Jahre zuvor als La Dame Blanche; Eindruck bei ihm schindete und in Paris für gewisse Gerüchte sorgte) Joan unbedingt in seine Gewalt bringen will. Kann Michael Joan retten?

Meine Einschätzung:

Als Fan der Highlandsaga war ich schon sehr gespannt auf die Enthüllungen, die die Autorin in ihrer aktuellen Anthologie „Zeit der Stürme“ offen legen würde, denn alle vier Geschichten erzählen gewisse Episoden und Geschehnisse, über Nebenfiguren der Highlandsaga, die sich abspielten, während Jamie und Claire anderweitig beschäftigt waren.

Im Laufe der Zeit wurde Diana Gabaldons Highlandsaga immer komplexer und viele Handlungsstränge wurden bislang noch nicht bis zum Ende erzählt und hier kommen nun Diana Gabaldons sogenannte „Beulen“ ins Spiel. Kurzgeschichten, in denen unter anderem Lord John und andere wichtige Nebenfiguren tragende Rollen spielen und welche zwar jede für sich eine neue Story für den Leser bereithält, die jedoch, wenn man die Highlandreihe bereits kennt, mit Ereignissen aufwartet, die bereits in den Jamie & Claire Abenteuern am Rande Erwähnung fanden und hier sehr geschickt ergänzt wurden. So werden nun auch einige Lücken geschlossen, die sich für den aufmerksamen Leser der Highlandsaga auftaten.

Obwohl mir eigentlich alle vier Romane gut gefallen haben, muss ich zugeben, dass mich die letzten beiden Stories eigentlich am meisten begeistern konnten, was vielleicht auch daran liegt, dass die Vorkomnisse mit denen sich Lord John beschäftigen muss, noch relativ frisch in meinem Gedächtnis waren, da sie auch schon in „Fackeln der Freiheit“ und/oder „Echo der Hoffnung“ angerissen wurden.
Besonders berührt hat mich Jeremys und Dollys Roman, da sich Diana Gabaldon für die beiden ein paar wunderschöne Romanpassagen einfallen lassen hat und auch ein wenig Taschentuchalarm am Ende herrscht, aber auch Michaels und Joans Story fand ich sehr süß.

Eine kleine Warnung möchte ich jedoch aussprechen:
Diese Anthologie ist meiner Meinung nach weniger geeignet für Neueinsteiger, sondern nur etwas für Fans der Serie, die vielleicht zuvor, zur Auffrischung nochmals ein Re-Reading der Serie starten sollten, falls sie nicht mehr so ganz storyfest sein sollten!

Fazit: Was geschah in Jamies und Claires Abwesenheit? Interessante und unterhaltsame Ergänzungen zur Highlandsaga! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 12. November 2013
1759: Kurz vor Beginn des Krieges erreicht Lord John Grey Kanada, wo ihm inmitten der Schrecken die Augen für kleine Wunder geöffnet werden.
1761: Lord John Grey wird nach Jamaica entsandt, um einen Aufstand niederzuschlagen. Doch die Rebellen greifen auf die finstersten Wurzeln ihrer Kultur zurück – Voodoo!
1778: Der Graf von St. Germain ist überzeugt, dass Joan das Geheimnis der Unsterblichkeit besitzt. Doch sie steht unter dem Schutz ihres schottischen Cousins Michael Murray.
1940: Der Armee-Flieger Jeremy MacKenzie wird in die Vergangenheit geschleudert – und begegnet dort seiner Zukunft.
(Quelle: Blanvalet Verlag – Random House)

Diana Gabaldon bezeichnet diese Kurzromane mit einem Augenzwinkern als “Beulen” ihrer Romane.
“Als Die Fackeln der Freiheit erschien, hat eine befreundete Buchhändlerin hellauf begeistert zu mir gesagt: ‘Ich glaube, du hast eine neue literarische Form erfunden – die Beule!’ Mit anderen Worten eine Geschichte, die weder Fortsetzung noch Vorgeschichte hat, aber trotzdem Teil eines existierenden Werkes ist.” – Diana Gabaldon, Vorwort, Seite 9 –

Diana Gabaldon ist die unbestrittene Heldin einer ganzen Dekade meines Lebens. Ich verschlang ihre Bücher innerhalb kürzester Zeit und machte bereits einen Urlaub, der mich querfeldein durch die schottischen Highlands führte und mich unter anderem auch mehrere Tage in den kleinen Ort Inverness verschlug. Dabei begann meine Vorliebe für Diana Gabaldon vor einigen Jahren unter sehr schlechten Voraussetzungen: Beinahe hätte ich Feuer und Stein niemals zu Ende gelesen, denn nach den ersten 100 Seiten war ich kurz davor, den Roman abzubrechen.

Heute bin ich dankbar, dass ich tapfer weiterlas, denn sonst wäre mir ohne Frage eine meiner liebsten Fantasyreihen entgangen. Dabei muss ich jedoch gestehen, dass mich bisher nur die Geschichten um Jamie und Claire fesseln konnten. Lord John, ein äußerst beliebter Nebencharakter der Highland-Saga, konnte mich mit seiner eigenen Reihe leider überhaupt nicht überzeugen. Zwar las ich den ersten Teil der Serie, doch der Funke wollte einfach nicht überspringen, also beließ ich es bei diesem einen Versuch.

Warum ich das an dieser Stelle erzähle? Nun, zwei von den vier Highlandromanen drehen sich komplett um ebendiesen Lord John Grey. Mit dem ersten Roman Lord John und der Usus der Armee legte ich die Sammlung auch erst einmal eine ganze Weile wieder zur Seite, denn Ort, Personen und Geschehen langweilten mich förmlich. Leider lässt sich das in diesem Fall nicht blumiger umschreiben. Nachdem ich zunächst wirklich an Diana Gabaldon zweifelte, sprang ich weiter zum nächsten Kurzroman: Lord John und der Herr der Zombies. Obwohl Lord John auch hier wieder der Protagonist war, sprang der Funke langsam über und ich erkannte wieder, warum ich Diana Gabaldon für eine derart exzellente Autorin halte.

Die Kurzromane Wie ein Blatt im Wind und Die Stille des Herzens konnten mich wieder wie gewohnt überzeugen. Ich möchte gleichzeitig unbedingt festhalten, dass die Fans der Lord John Reihe mit Sicherheit auch an den ersten beiden Kurzromanen ihre Freude haben werden, meinen Geschmack hat zumindest der erste Roman überhaupt nicht getroffen. Ich empfehle diese Reihe auch entgegen der Angabe auf dem Cover nicht als Einstieg in eine der beiden Serien. Ich musste beim Lesen sehr viel Hintergrundwissen aktivieren und glaube, dass sich “Neulinge” schnell in der Detailverliebtheit von Diana Gabaldon verloren fühlen könnten. Eingefleischten Fans wird diese Ausgabe jedoch ein verzücktes Lächeln auf die Lippen zaubern. Und ich warte nun weiter ganz ungeduldig auf Ein Schatten von Verrat und Liebe.
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am 24. September 2015
Habe das Buch leider selbst nicht gelesen. Es wurde von mir als Urlaubs Lektüre zum Geburtstag verschenkt. Daher von mir kein reelles Feedback.
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am 31. Oktober 2013
Super wie alles von gabaldon habe alles von ihr gelesen und wurde nie enttäuscht freue mich auf weitere weiter so
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 28. Oktober 2013
Mit vier Kurzgeschichten, die alle einen Bezug zur Highland-Saga um Jamie & Claire Fraser haben, verkürzt Diana Gabaldon ihren Lesern die Wartezeit auf den nunmehr siebten Band der Reihe. Und somit trifft man in den vier Geschichten auch immer wieder auf alte Bekannte, welche man aus „Die geliehene Zeit“, „Ferne Ufer“ oder auch „Echo der Hoffnung“ schon kennengelernt hat.

Die ersten beiden Kurzgeschichten beziehen sich vordergründig auf Lord John Grey. Eine missglückte Zitteraal-Party und ein anschließendes Duell im Jahr 1759 zwingen ihn mehr oder weniger dazu, nach Kanada zu flüchten und sich dort für einen alten Freund einzusetzen. Im Jahr 1761 reist Lord John dann nach Jamaika und macht dort Bekanntschaft mit Zombies, wie auch mit Mrs. Abernathy von Rose Hall, welche man aus dem ersten Band auch als Geilis Duncan kennt. Anschließend gibt es zeitmäßig einen großen Sprung und man findet sich während des 2. Weltkrieges wieder, als Rogers Vater Jerry als Air Force Pilot auf heikle Mission geschickt wird. Bereits in „Die geliehene Zeit“ machte man als Leser Bekanntschaft mit Graf St. Germain. Und wer sich fragt, was mit dem rätselhaften Grafen geschehen ist, erfährt dies in der Kurzgeschichte, welche im Jahr 1778 spielt.

Gewohnt prall, lebendig und bildgewaltig kommen alle vier Kurzgeschichten daher und was mir besonders gut gefallen hat, Diana Gabaldon erklärt kurz vor jeder Geschichte, wie es zu dieser kam. Zudem sind gerade die letzten beiden Geschichten interessant, da sie in gewisser Weise Handlungsstränge aus der Reihe weitererzählen und man sich schon fast wieder mitten in der Highland-Saga wiederfindet. Und auch historische Ereignisse verknüpft Diana Gabaldon hier gekonnt mit ihren Erzählungen und so ist man beispielsweise bei der Schlacht auf der Abraham-Ebene nahe Québec im September 1759 dabei, welche die Franzosen gegen die Briten verloren.

Aber gerade die dritte Geschichte um Jeremiah und Dolly McKenzie, den Eltern von Roger, ist sehr berührend und von der Erzählart absolut gelungen. Man trifft in dieser Kurzgeschichte nicht nur auf Roger als Kleinkind, der während des Krieges in London geboren wurde und seine Eltern leider kaum kennenlernen durfte, sondern erlebt zudem eine Szene aus „Echo der Hoffnung“ aus einer etwas anderen Perspektive. Hier sollte man Taschentücher bereithalten.

Fazit: Eine perfekte Einstimmung auf den neuen Band der Highland-Saga, welcher am 28.02.2014 erscheinen soll.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. September 2014
Meine Meinung:
Als großer Fan von den Büchern der Autorin Diana Gabaldon, freute ich mich, als ich dieses Buch entdeckte. Natürlich habe ich die gesamte Ausgabe der Highland-Saga gelesen und auch das Buch: der magische Steinkreis, ein Begleitbuch nach den vier ersten Bänden. Sogar das erste Buch über Lord John habe ich gelesen. Deshalb brauchte ich nicht lange überlegen, ob dieses Buch in mein Einkaufskörbchen landen sollte.
Obwohl ich im Vorfeld dachte, schade, ich hätte viel lieber etwas über die Familie von Jamie und Claire gelesen, haben mich die vier Geschichten doch gefesselt.
Diana Gabaldon schrieb am Anfang, dass sie es eigentlich nicht schafft, etwas "kurzes" zu schreiben und darüber war ich ganz froh, denn ich mag ja nicht so wirklich Kurzromane, ich finde immer, dass am Ende für mich noch Fragen offen sind. Aber hier war es ja anders. Die vier Geschichten laufen ja nebenher. Wobei mich am meisten das dritte Buch berührt hat, aber was genau verrate ich natürlich nicht.
Wenn man dieses Buch liest, sollte man wirklich die Hauptbücher kennen, sonst fehlen dort die Zusammenhänge. Auf der anderen Seite kann es auch neugierig machen, denn die Autorin erwähnt immer wieder, zu welchem Buch die jeweilige Geschichte gehört und wer es leider nicht kennt, wird durch Neugierde zugreifen.
Über den Schreibstil muss ich nicht mehr viel schreiben, denn den meisten sind die Bücher doch bekannt und wenn sie nicht gut geschrieben wären, hätten sie sicher nicht diesen Erfolg erzielt.

Fazit:
Um die Wartezeiten zwischen den einzelnen Büchern zu verkürzen oder um noch mehr Informationen zu bekommen, sollte dieses Buch der Sammlung zufügen.
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am 27. Januar 2014
Ich habe mir das Buch geholt, weil ich die Zeit bis zum großen 9. Band überbrücken will. Anfangs skeptisch, war ich nach der ersten Geschichte jedoch gleich Feuer und Flamme :)

Ich will inhaltlich nicht zu sehr ins Detail gehen (das haben andere schon gemacht ^^) Meines Erachtens ein gutes Buch zum einsteigen (weil man auf jeden Fall Lust auf mehr Details bekommt, welche man nur in den Serienbüchern erhält) oder zum zusätzlichen schmökern.

Einige Sachen muss man wirklich nachschlagen. Ich habe nun alle Bände bereits drei mal gelesen und konnte mir auf den ein oder anderen Tipp keinen Reim machen. Aber ich finde es immer wieder schön, dass man neue Sachen entdecken kann und vorallem auch gleich einen Grund hat alles nochmal zu lesen, ohne dass es langweilig wird.

Von mir als absoluter DG-Fan, 5 Punkte :)
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